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Donnerstag, 15. Oktober 2026

Meine Erinnerungen an den Oktober 2023

Die Wege zu den abgelegenen Gemeinden sind oft sehr schwierig.
Die Wege zu den abgelegenen Gemeinden sind oft sehr schwierig.

Feldgottesdienste im Altiplano

Der Oktober 2023 war ein Monat, in dem die Feldgottesdienste zu bewegenden Begegnungen zwischen Glaube, Landschaft und Menschen wurden. Wenn ich heute an diese Wochen zurückdenke, sehe ich zuerst nicht die Kirchenbänke, die es dort oben nicht gibt, sondern Gesichter: wettergegerbt, aufmerksam, voller Hoffnung. Ich sehe den einfachen Tisch, der zum Altar wurde, und den Himmel darüber, der so nah wirkt, dass man meint, ihn berühren zu können. In diesem Beitrag möchte ich einige dieser Erinnerungen mit euch teilen.

Zu den Gottesdiensten kommen die Menschen in ihren Festkleidern.
Zu den Gottesdiensten kommen die Menschen in ihren Festkleidern.

Oktoberlicht über den Anden – ein Monat der offenen Himmel

Der Oktober im Altiplano ist ein Übergang: Die Nächte sind noch hart und kalt, die Tage bereits voller Erwartung auf die ersten Regenzeichen. Morgens liegt manchmal Reif auf den Gräsern, und der Atem steht als weiße Wolke in der dünnen Luft. Doch sobald die Sonne über die Gipfel steigt, verwandelt sich die Hochebene in ein Meer aus Licht – klar, scharf und von einer Weite, die einem den Atem nimmt.

Genau in dieser Zeit habe ich meine Feldgottesdienste gefeiert – draußen, unter dem weiten Himmel, begleitet vom Wind, den Bergen und den Menschen, die oft stundenlang zu Fuß kamen. Es war eine Zeit des Wartens und des Hoffens, und vielleicht passte gerade deshalb die Feier des Glaubens so gut in diese Landschaft: Auch wir warten, auch wir hoffen – auf Regen für die Felder und auf Gottes Nähe in unserem Alltag.

Zumeist gibt es einen zentralen Punkt an dem wir uns zum Gottesdienst treffen.
Zumeist gibt es einen zentralen Punkt an dem wir uns zum Gottesdienst treffen.

Mehr als eine Liturgie: Lebensanker für die Gemeinden

Diese Gottesdienste waren mehr als liturgische Feiern. Sie waren Lebensanker für die Gemeinden – Momente, in denen die Menschen spürten, dass sie nicht vergessen sind, weder von Gott noch von der Kirche. Besonders drei Gruppen sind mir dabei ans Herz gewachsen:

  • Für die Hirten, die ihre Tiere nicht allein lassen konnten. Für sie kam der Gottesdienst dorthin, wo ihr Leben stattfindet – auf die Weiden, zwischen Lamas und Alpakas. Manche standen am Rand der Versammlung, den Blick immer wieder auf ihre Herde gerichtet, und doch ganz dabei.
  • Für die Familien, die weit verstreut leben. Der Feldgottesdienst wurde zum Treffpunkt: Verwandte sahen sich nach Wochen wieder, Neuigkeiten wurden ausgetauscht, und nach dem Segen wurde oft geteilt, was jeder mitgebracht hatte.
  • Für die Kinder, die den Altar unter freiem Himmel als etwas Magisches erleben. Ihre staunenden Augen, wenn der Wind die Altardecke hob oder die Kerzen gegen die Böen ankämpften, haben mich jedes Mal daran erinnert, wie wunderbar das Geheimnis des Glaubens ist.

Bei den langen Wegen welche die Menschen auf sich genommen haben gibt es natürlich etwas zum Essen.
Bei den langen Wegen welche die Menschen auf sich genommen haben gibt es natürlich etwas zum Essen.

Der Weg zum Altar unter freiem Himmel

Jeder Feldgottesdienst begann lange vor dem ersten Kreuzzeichen. Schon in der Dämmerung machten sich die Menschen auf den Weg – über steinige Pfade, durch ausgetrocknete Bachbetten, vorbei an Lehmhäusern und Steinmauern. Viele trugen ihre Kinder auf dem Rücken, eingewickelt in bunte Tücher; andere brachten Blumen, Brot oder ein paar Kartoffeln mit, als Gabe für die Gemeinschaft.

Auch für mich war der Weg ein Teil der Feier. Die Fahrt über holprige Pisten, das Aufbauen des einfachen Altars, das Ausbreiten der Decke, das Aufstellen des Kreuzes – all das wurde zu einem stillen Gebet. Und wenn dann die ersten Gestalten am Horizont auftauchten, wusste ich jedes Mal: Hier geschieht etwas, das größer ist als wir alle.

Hier wird für das leibliche Wohl gesorgt.
Hier wird für das leibliche Wohl gesorgt.

Wind, Stille und Gesang – Liturgie im Rhythmus der Landschaft

Unter freiem Himmel zu feiern bedeutet, sich der Natur anzuvertrauen. Der Wind trug manchmal meine Worte davon, sodass ich lauter sprechen oder einfach einen Moment innehalten musste. Und gerade in diesen Pausen entstand eine besondere Stille – eine Stille, die nicht leer war, sondern erfüllt vom Rauschen der Gräser, vom fernen Blöken der Tiere und vom gemeinsamen Atmen der Versammelten.

Besonders bewegend waren die Lieder. Sie wurden nicht von einer Orgel begleitet, sondern von rauen, kräftigen Stimmen, manchmal von einer Flöte oder einer Gitarre. Wenn die Gemeinde in ihrer eigenen Sprache sang, schien es, als würden die Berge selbst mitsingen. In diesen Augenblicken war die Kathedrale nicht aus Stein gebaut, sondern aus Himmel, Erde und Menschen.

Die Orts Autoritäten dürfen sitzen.
Die Orts Autoritäten dürfen sitzen.

Was mich der Oktober 2023 gelehrt hat

Wenn ich auf diesen Monat zurückblicke, bleiben mir vor allem drei Einsichten:

  1. Glaube braucht keine Mauern. Ein Tisch, ein Kreuz und Menschen, die zusammenkommen, genügen, damit Gott mitten unter uns ist.
  2. Die Armen sind reich an Hingabe. Wer stundenlang zu Fuß kommt, um zu beten, zeigt eine Treue, die mich immer wieder beschämt und ermutigt.
  3. Kirche heißt, hinauszugehen. Nicht die Menschen müssen zu uns kommen – wir müssen zu ihnen gehen, dorthin, wo sie leben, arbeiten und hoffen.

Natürlich ist eine Prozession obligatorisch in den Bergen Boliviens.
Natürlich ist eine Prozession obligatorisch in den Bergen Boliviens.

Ausblick und Dank

Die Erinnerungen an den Oktober 2023 begleiten mich bis heute. Sie geben mir Kraft für die Arbeit in den Bergen und erinnern mich daran, warum ich diesen Weg gewählt habe. Mein herzlicher Dank gilt allen Gemeinden, die mich so offen empfangen haben, und allen, die diesen Dienst mit ihrem Gebet und ihrer Unterstützung möglich machen – ob hier im Altiplano oder in der Ferne.

Selbst sehr alte Menschen nehmen lange Wege auf sich um bei der Messe anwesend zu sein.
Selbst sehr alte Menschen nehmen lange Wege auf sich um bei der Messe anwesend zu sein.

Möge der weite Himmel über den Anden uns alle daran erinnern, dass Gottes Liebe keine Grenzen kennt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Mittwoch, 14. Oktober 2026

Guten Morgen aus der Lagune

Der Flamingo aus dem Süden Boliviens, dieser zarte, rosa Morgenwanderer der Lagunen, schickt euch seine besten Wünsche für den Tag.
Der Flamingo aus dem Süden Boliviens, dieser zarte, rosa Morgenwanderer der Lagunen, schickt euch seine besten Wünsche für den Tag.

Ein Gruß vom Flamingo aus dem Süden Boliviens – und ein Gedanke für deinen Tagesstart

🦩Heute Morgen kommt ein ganz besonderer Gruß bei euch an: Der Flamingo aus dem Süden Boliviens, dieser zarte, rosa Morgenwanderer der Lagunen, schickt euch seine besten Wünsche für den Tag.

Ein Bild zum Wachwerden

Stellt ihn euch vor: Er steht im ersten, blassen Licht des Altiplano, über 4.000 Meter hoch. Die Federn hat er leicht aufgeplustert gegen die Kälte, die langen Beine stecken fest im frostigen Schlamm. Die Luft ist dünn und klar, über dem Wasser liegt noch der Hauch der Nacht. Und trotzdem wirkt er wie ein kleiner Botschafter der Hoffnung. Er sieht zerbrechlich aus und ist dabei erstaunlich zäh.

Was der Flamingo uns heute sagt

Er rennt nicht davon, wenn es ungemütlich wird. Er bleibt stehen, sammelt sich und wartet, bis die Sonne über die Berge klettert und die Lagune in Rosa und Gold taucht. Vielleicht ist das die schönste Lektion für einen neuen Morgen: Nicht jeder Tag beginnt warm und leicht. Manchmal braucht es erst ein bisschen Ausharren, bevor es hell wird.

Dein Impuls für heute

  • Was ist heute deine „kalte Lagune“, also der Moment, durch den du einfach durchmusst?
  • Wo kannst du, wie der Flamingo, ruhig stehen bleiben, statt dich zu hetzen?
  • Und welches kleine Licht wartet am Ende auf dich?

Wer die Kälte aushält, wird das Licht umso schöner erleben.

Habt einen wunderbaren Start in den Tag. Schreibt mir gern in die Kommentare, wie euer Morgen begonnen hat. 🌅

#GutenMorgen #Tagesstart #Flamingo #Bolivien #Altiplano #Motivation #Achtsamkeit

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Dienstag, 13. Oktober 2026

Katecheten-Ausbildungszentrum in Macha

Zum Glück habe ich treue Helfer welche beim Abladen des Baumaterials helfen.
Zum Glück habe ich treue Helfer welche beim Abladen des Baumaterials helfen.

Es gibt erfreuliche Neuigkeiten aus Südamerika: 

Die Arbeiten am Katecheten-Ausbildungszentrum in Macha (Bolivien) schreiten mit großen Schritten voran!

Neue Türen in normaler Bauhöhe damit nicht jeder Besucher einen Bauhelm braucht.
Neue Türen in normaler Bauhöhe damit nicht jeder Besucher einen Bauhelm braucht.

Instandsetzung und Verbesserung des Ausbildungszentrums

Gemeinsam setzen wir das Ausbildungszentrum für Katecheten und das Exerzitienhaus für die Pastoralmitarbeiter des Vikariats Nord 2 instand und verbessern es Schritt für Schritt. Und es gibt einen weiteren Grund zur Freude: Das Material für die Fertigstellung der Arbeiten ist bereits eingetroffen. Damit rückt der Abschluss des Projekts in greifbare Nähe.

Alles wird über die Tage verarbeitet dann werden wir die Arbeiten bald beendet haben.
Alles wird über die Tage verarbeitet dann werden wir die Arbeiten bald beendet haben.

Ein Ort für die Zukunft der Region

Das Katecheten-Ausbildungszentrum wird den Menschen in Macha und der umliegenden Region nicht nur Wissen und Ausbildung schenken – es wird auch ein lebendiger Ort der Begegnung und des Miteinanders sein. Hier wächst etwas, das weit über die Mauern des Hauses hinausstrahlt.

Ein neues Dach sorgt für Dichtigkeit und Sicherung der Bausubstanz.
Ein neues Dach sorgt für Dichtigkeit und Sicherung der Bausubstanz.

Helfen Sie mit!

Damit die letzten Arbeiten abgeschlossen werden können, freuen wir uns sehr über Ihre Unterstützung. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft dabei, dieses Herzensprojekt zu vollenden.

Von Herzen danken wir allen, die dieses wertvolle Projekt durch ihre Arbeit, ihre Gebete und ihre Spenden unterstützen und begleiten!


Übrigens kennt ihr schon unseren Baustellen Wächter?

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Nach den Festen auf dem Altiplano Boliviens

Unangenehm ist der überall eindringende rötliche Staub.
Unangenehm ist der überall eindringende rötliche Staub.

Wind, Staub und Vorbereitung auf die Aussaat

Die Feste in den Bergen Boliviens sind vorbei – auf dem Altiplano beginnt nun eine neue Zeit. Die Bauern kehren auf ihre Felder zurück und bereiten sich auf die Aussaat vor. In diesem Beitrag berichtet Padre Hernán Tarqui vom aktuellen Wetter, vom Klima auf der Hochebene und von der Pastoralarbeit mit den Menschen vor Ort.

Es ist wieder Zeit die Ochsen anzuspannen die brauchen auch kein Diesel LOL.
Es ist wieder Zeit die Ochsen anzuspannen die brauchen auch kein Diesel LOL.

Nach den Festen: Die Bauern bereiten die Aussaat vor

Jetzt sind die Feste in den Bergen Boliviens erst einmal vorbei. Nach den Tagen des Feierns kehrt auf dem Altiplano wieder der Alltag ein: Die Bauern sehen nach ihren Feldern und bereiten sich auf die Aussaat vor. Für die Familien hier ist diese Zeit von großer Bedeutung, denn von der kommenden Ernte hängt ihr Lebensunterhalt ab.

Wind und rötlicher Staub auf dem Altiplano

Die letzten Tage war es sehr windig bis stürmisch. Der Wind trägt den rötlichen Staub der Hochebene in jeden Winkel – in die Häuser, auf die Kleidung und bis in die Augen. Ich würde schon sagen: Das ist sehr unangenehm. Durch den starken Wind ist es zudem gefühlt deutlich kühler geworden.

Bei meinem Kollegen in Sur Lipez auf 4300 Meter Höhe hatte es gestern Nacht noch minus 12 Grad C
Bei meinem Kollegen in Sur Lipez auf 4300 Meter Höhe hatte es gestern Nacht noch minus 12 Grad C

Das Tageszeitenklima: Von 0 auf 22 Grad an einem Tag

Wer auf dem Altiplano Boliviens lebt, kennt die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Durch unser Tageszeitenklima haben wir beim Aufstehen morgens schon mal 0 Grad – und am Nachmittag gegen 15 Uhr dann 22 Grad. So ist das eben auf der Hochebene in den Anden: Morgens braucht man warme Kleidung, mittags wärmt die Sonne kräftig.

Pastorale Arbeit für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Trotz Wind, Staub und kühlen Morgenstunden geht die pastorale Arbeit unterdessen auf hohem Niveau weiter. Die Begleitung der Menschen in den Gemeinden auf dem Altiplano bleibt unser Auftrag – gerade für die Ärmsten in den Bergen Boliviens.

Ein erster Frühlingsbote durchbricht die Ackerkrume.
Ein erster Frühlingsbote durchbricht die Ackerkrume.

Herzliche Grüße vom Altiplano Boliviens

Ich hoffe, es geht euch gut! Wenn ihr mehr über das Leben und die Arbeit auf dem Altiplano erfahren möchtet, folgt diesem Blog, teilt den Beitrag mit Freunden oder hinterlasst einen Kommentar – ich freue mich über eure Nachrichten.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Montag, 12. Oktober 2026

Kindern in Bolivien helfen

Ein Bild mit der Abi Klasse letztes Jahr
Ein Bild mit der Abi Klasse letztes Jahr

Spenden für Schulmaterial und Bildung in den Bergen

Ein Brief von Padre Hernán Tarqui: Wie Ihre Spende Kindern in San Pedro de Macha und Bombori den Schulbesuch ermöglicht – und warum Ihre Hilfe gerade jetzt, in Zeiten der Wirtschaftskrise in Bolivien, so dringend gebraucht wird.

Liebe Freunde,

ich bleibe meiner Linie treu und werde auch weiterhin alles in meiner Kraft Stehende tun, um den Kindern in den Bergen Boliviens zu helfen. Für Bildung zu sorgen, ist für mich weit mehr als ein Hobby: Es ist eine erfüllende und sinnstiftende Aufgabe.

Das Verteilen von Schulmaterial benötigt nicht nur eure Spenden sondern eine Menge Logistik bis ich vor den Schülern stehe.
Das Verteilen von Schulmaterial benötigt nicht nur eure Spenden sondern eine Menge Logistik bis ich vor den Schülern stehe.

Mein Engagement für die Kinder in den Bergen Boliviens

Mit Ihren Spenden unterstützen wir die Kinder und Jugendlichen in meiner Region ganz konkret:

  • Schulmaterial für Kinder, deren Familien sich Hefte, Stifte und Bücher nicht leisten können
  • Kleidung für das raue Klima im Hochland
  • Unterstützung von Internaten, damit Kinder aus abgelegenen Dörfern regelmäßig zur Schule gehen können

Schulmaterial für alle Kinder in San Pedro de Macha und Bombori

Mein Ziel war es immer, 100 % der Kinder in der Region San Pedro de Macha und Bombori mit den notwendigen Schulmaterialien auszustatten. Leider ist das zuletzt nicht mehr vollständig gelungen, denn die Spenden sind deutlich zurückgegangen.

Von einer Zwergschule bis zu großen Schulen in meinen Städtle habe ich hier alles.
Von einer Zwergschule bis zu großen Schulen in meinen Städtle habe ich hier alles.

Wirtschaftskrise in Bolivien: Warum die Hilfe schwieriger geworden ist

Bolivien steckt derzeit in einer schweren Wirtschaftskrise. Die Folgen spüren wir direkt in unserer Arbeit:

  • Ungünstiger Wechselkurs: Beim Umtausch von Euro und Dollar bleibt heute spürbar weniger übrig.
  • Stark gestiegene Spritpreise: Sie belasten die Lage zusätzlich.
  • Galoppierende Inflation: Die Preise für Schulmaterialien sind erheblich gestiegen.

Der schlechte Wechselkurs und die hohen Spritpreise sind die Hauptgründe für den Rückgang der Spenden. Gleichzeitig kostet jedes Heft und jeder Stift mehr als zuvor – die Not der Kinder wächst also genau dann, wenn weniger Hilfe ankommt.

Wie sagt man am Ende des Regenbogens liegt der Goldschatz. Leider konnte ich ihn nicht finden und muss mich deshalb mit Euren Spenden begnügen.
Wie sagt man am Ende des Regenbogens liegt der Goldschatz. Leider konnte ich ihn nicht finden und muss mich deshalb mit Euren Spenden begnügen.

Warum jede Spende für Bildung in Bolivien zählt

Trotz aller Schwierigkeiten erlebe ich jeden Tag, wie viel unsere Hilfe den Kindern und Jugendlichen bedeutet, die unsere Nähe und Unterstützung am dringendsten brauchen. Ihre Freude und Dankbarkeit sind der beste Beweis: Auch die kleinste Spende macht einen Unterschied.

In den kleinen Zwergschulen sind die Kinder am fröhlichsten.
In den kleinen Zwergschulen sind die Kinder am fröhlichsten.

Jetzt helfen: Gemeinsam für die Zukunft der Kinder

Deshalb bitte ich Sie von Herzen um Ihre Unterstützung. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns, wieder jedes Kind in unserer Region mit Schulmaterial zu versorgen und ihm so den Weg zu Bildung und einer besseren Zukunft zu ebnen. Ich blicke voller Hoffnung nach vorn und bin überzeugt: Wenn wir zusammenhalten, schaffen wir es.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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