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Samstag, 18. Juli 2026

Pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens

Da die Menschen in den Bergen oft unter extremer Armut leiden, teilt sich die Arbeit vor Ort meist in drei Kernbereiche:

Die drei Säulen der pastoralen Arbeit

Da die Menschen in den Bergen oft unter extremer Armut leiden, teilt sich die Arbeit vor Ort meist in drei Kernbereiche:

Ganzheitliche Sozial- und Entwicklungsarbeit

In Regionen, in denen es weder feste Straßen noch eine verlässliche Strom- oder Wasserversorgung gibt, wird die Kirche zum Organisator des Alltags:

Bildungsprojekte: Bereitstellung von Schulmaterialien, Betreuung von Landschulen und Internaten, damit Kinder aus weit entfernten Dörfern überhaupt eine Schule besuchen können.

Ernährungssicherung & Innovation: Unterstützung bei nachhaltigen Anbaumethoden in der Landwirtschaft und der Aufbau von Solaranlagen, um abgelegene Bergdörfer mit sauberer Energie und Licht zu versorgen.

Bildungsprojekte: Bereitstellung von Schulmaterialien, Betreuung von Landschulen und Internaten, damit Kinder aus weit entfernten Dörfern überhaupt eine Schule besuchen können.

Seelsorge und Sakramente (Pastoral)

Das Fundament bleibt die geistliche Begleitung, die sich jedoch stark an die Gegebenheiten anpassen muss:

Die „Gemeinschaften auf dem Weg“: Ein Pfarrer betreut oft Dutzende von weit verstreuten Weilern. Das bedeutet stunden- oder tagelange Fußmärsche oder Fahrten über gefährliche Pisten, um die Sakramente (Taufe, Hochzeit, Krankensalbung) zu den Menschen zu bringen.

Ausbildung von Katecheten: Da der Pfarrer nicht überall gleichzeitig sein kann, werden Frauen und Männer aus den Dörfern zu Wortgottesleiter*innen und Katecheten ausgebildet. Sie halten das religiöse Leben unter der Woche aufrecht.

Die „Gemeinschaften auf dem Weg“: Ein Pfarrer betreut oft Dutzende von weit verstreuten Weilern. Das bedeutet stunden- oder tagelange Fußmärsche oder Fahrten über gefährliche Pisten, um die Sakramente (Taufe, Hochzeit, Krankensalbung) zu den Menschen zu bringen.

Bewahrung der Kultur und Gemeinschaft (Ayni)

Die pastorale Arbeit im Hochland Boliviens baut stark auf den indigenen Traditionen der Quechua und Aymara auf.

Gemeinschaftsarbeit (Ayni): Projekte – ob der Bau einer kleinen Kapelle, einer Schule oder eines Brunnens – werden im Geiste der traditionellen gegenseitigen Hilfe realisiert. Alle packen mit an.

Inkulturation: Der christliche Glaube wird mit den tief verwurzelten Traditionen der indigenen Kultur verbunden, um ein echtes, respektvolles Miteinander zu schaffen.

Gemeinschaftsarbeit (Ayni): Projekte – ob der Bau einer kleinen Kapelle, einer Schule oder eines Brunnens – werden im Geiste der traditionellen gegenseitigen Hilfe realisiert. Alle packen mit an.

Die größten Herausforderungen vor Ort

Die Geografie: Extreme Höhen, steile Bergpässe und unberechenbares Wetter (Trockenheit oder plötzliche Starkregen, die Wege wegschwemmen).

Ressourcenmangel: Die Pfarreien sind finanziell fast vollständig auf Spenden, Partnerschaften mit europäischen Diözesen oder internationale Hilfswerke (wie Adveniat oder Misereor) angewiesen.

Die Geografie: Extreme Höhen, steile Bergpässe und unberechenbares Wetter (Trockenheit oder plötzliche Starkregen, die Wege wegschwemmen).

Abwanderung: Viele junge Menschen verlassen die strukturschwachen Berge in Richtung der Großstädte (La Paz, Santa Cruz) oder ins Ausland, was die Dorfgemeinschaften schwächt.

Die pastorale Arbeit in Boliviens Bergen zeigt eindrücklich, wie Kirche funktioniert, wenn sie an die äußersten Ränder geht: Sie predigt den Glauben nicht nur, sondern macht ihn durch konkrete, lebensverändernde Taten im Alltag der Ärmsten sichtbar.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Freitag, 17. Juli 2026

Glaube auf dem Altiplano Boliviens

Über uralte Inka Trails

Die Berge Boliviens wirken an diesem Tag wie eine Kathedrale aus Stein, Wind und weitem Himmel. Auf rund 4.000 Metern Höhe, dort, wo jeder Schritt bewusster wird und die Luft spürbar dünner ist, durfte ich einen Gottesdienst erleben, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Über uralte Inka Trails Die Berge Boliviens wirken an diesem Tag wie eine Kathedrale aus Stein, Wind und weitem Himmel. Auf rund 4.000 Metern Höhe, dort, wo jeder Schritt bewusster wird und die Luft spürbar dünner ist, durfte ich einen Gottesdienst erleben, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Weg dorthin führte nicht in ein Dorf, das man bequem mit dem Auto erreicht. Er führte zu Fuß über alte Pfade, über Steine, Staub und schmale Wege, die von der Geschichte dieser Region erzählen. Viele dieser Wege verbinden seit Jahrhunderten das Hochland mit Tälern und tieferen Regionen; sie erinnern an die großen Wegnetze der präkolumbianischen Kulturen und der Inka.

Der Weg dorthin führte nicht in ein Dorf, das man bequem mit dem Auto erreicht. Er führte zu Fuß über alte Pfade, über Steine, Staub und schmale Wege, die von der Geschichte dieser Region erzählen. Viele dieser Wege verbinden seit Jahrhunderten das Hochland mit Tälern und tieferen Regionen; sie erinnern an die großen Wegnetze der präkolumbianischen Kulturen und der Inka.

Der Weg dorthin führte nicht in ein Dorf, das man bequem mit dem Auto erreicht. Er führte zu Fuß über alte Pfade, über Steine, Staub und schmale Wege, die von der Geschichte dieser Region erzählen. Viele dieser Wege verbinden seit Jahrhunderten das Hochland mit Tälern und tieferen Regionen; sie erinnern an die großen Wegnetze der präkolumbianischen Kulturen und der Inka.

Ankunft in der Stille

Oben angekommen, war da zunächst die Stille. Dann die Stimmen der Menschen, ihr Gesang, ihre Gebete, ihre Gastfreundschaft. Die Umgebung war schlicht, aber eindrucksvoll: keine großen Mauern, kein prachtvoller Bau, sondern eine Gemeinschaft, die sich versammelt hatte, um ihren Glauben zu teilen.

Oben angekommen, war da zunächst die Stille. Dann die Stimmen der Menschen, ihr Gesang, ihre Gebete, ihre Gastfreundschaft. Die Umgebung war schlicht, aber eindrucksvoll: keine großen Mauern, kein prachtvoller Bau, sondern eine Gemeinschaft, die sich versammelt hatte, um ihren Glauben zu teilen.

Oben angekommen, war da zunächst die Stille. Dann die Stimmen der Menschen, ihr Gesang, ihre Gebete, ihre Gastfreundschaft. Die Umgebung war schlicht, aber eindrucksvoll: keine großen Mauern, kein prachtvoller Bau, sondern eine Gemeinschaft, die sich versammelt hatte, um ihren Glauben zu teilen.

Gerade in dieser Höhe wird deutlich, wie wenig es braucht, damit Glaube lebendig wird. Die dünne Luft macht jede Bewegung langsamer, doch die Herzen der Menschen wirken weit und offen. Ihre Freundlichkeit, ihr Lächeln und ihre Bereitschaft, Fremde aufzunehmen, sprechen eine Sprache, die ohne Übersetzung verstanden wird.

Mich hat besonders berührt, wie der Glaube hier Kulturen verbindet. Zwischen Andenlandschaft, alten Wegen und einfachen Gesten der Begegnung entsteht etwas, das größer ist als geografische Entfernung. Man spürt: Wer gemeinsam betet, singt oder schweigt, findet oft schneller zueinander, als Worte es könnten.

Glaube der hier Kulturen verbindet

Mich hat besonders berührt, wie der Glaube hier Kulturen verbindet. Zwischen Andenlandschaft, alten Wegen und einfachen Gesten der Begegnung entsteht etwas, das größer ist als geografische Entfernung. Man spürt: Wer gemeinsam betet, singt oder schweigt, findet oft schneller zueinander, als Worte es könnten.

Diese Erfahrung in den bolivianischen Anden war mehr als ein Reiseerlebnis. Sie war eine Erinnerung daran, dass Gemeinschaft nicht von Komfort abhängt, sondern von Offenheit. Dass Gastfreundschaft auch dort groß sein kann, wo das Leben äußerlich einfach erscheint. Und dass Glaube Wege findet – über Berge, Sprachen und Grenzen hinweg.

Diese Erfahrung in den bolivianischen Anden war mehr als ein Reiseerlebnis. Sie war eine Erinnerung daran, dass Gemeinschaft nicht von Komfort abhängt, sondern von Offenheit. Dass Gastfreundschaft auch dort groß sein kann, wo das Leben äußerlich einfach erscheint. Und dass Glaube Wege findet – über Berge, Sprachen und Grenzen hinweg.

Diese Erfahrung in den bolivianischen Anden war mehr als ein Reiseerlebnis. Sie war eine Erinnerung daran, dass Gemeinschaft nicht von Komfort abhängt, sondern von Offenheit. Dass Gastfreundschaft auch dort groß sein kann, wo das Leben äußerlich einfach erscheint. Und dass Glaube Wege findet – über Berge, Sprachen und Grenzen hinweg.

Ein besonderes Reiseerlebnis

Dankbar blicke ich auf diese Begegnungen zurück: auf die Menschen in den Anden, auf den Gottesdienst inmitten einer atemberaubenden Landschaft und auf den Moment, in dem mir bewusst wurde, dass die Luft zwar dünn sein kann, aber der Glaube dennoch tief atmen lässt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

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Mittwoch, 15. Juli 2026

Auf der Zielgeraden

🇧🇴 Ein Herzensprojekt biegt auf die Zielgerade ein! 🚀 

Ein Herzensprojekt biegt auf die Zielgerade ein!

Viele von euch kennen noch die Berichte, Bilder und Geschichten rund um das Leben, die Schulprojekte und die tiefen Traditionen in Macha und Bombori in Bolivien. Die alte Webseite hat all diese Erlebnisse und die faszinierende Kultur der Andenregion jahrelang beherbergt – war technisch aber einfach ein bisschen in die Jahre gekommen. 😉

Deshalb habe ich in den letzten Wochen fleißig im Hintergrund gewerkelt, Code sortiert und Layouts geschubst. Das Ziel: Die wertvollen Erinnerungen und Berichte in ein modernes, mobiles Gewand zu hüllen, das auf dem Smartphone genauso viel Spaß macht wie am PC. 📱✨

Jetzt ist der Relaunch fast geschafft! 

Schaut gerne schon mal vorbei und lasst euch von den großen Bildern mitnehmen – die Seite freut sich über die ersten Besucher im Endspurt:

​👉 https://macha-bombori-bolivia.org/
Ich bin gespannt auf euer Feedback zum neuen Look! 💬

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Montag, 13. Juli 2026

✨ Tiefer Glaube auf über 4.000 Metern ✨

Taufen am Bombori-Schrein
​Es gibt Orte, an denen die Grenze zwischen Himmel und Erde auf ganz besondere Weise verschwimmt. Das Heiligtum von Santiago de Bombori im Norden von Potosí (Bolivien) ist so ein Ort. Auf den rauen Höhen des Altiplano verschmelzen hier der katholische Glaube und die jahrhundertealten andinen Traditionen zu einer zutiefst bewegenden Einheit.

Taufen am Bombori-Schrein ​Es gibt Orte, an denen die Grenze zwischen Himmel und Erde auf ganz besondere Weise verschwimmt. Das Heiligtum von Santiago de Bombori im Norden von Potosí (Bolivien) ist so ein Ort. Auf den rauen Höhen des Altiplano verschmelzen hier der katholische Glaube und die jahrhundertealten andinen Traditionen zu einer zutiefst bewegenden Einheit.

Für die Familien aus den umliegenden Hochlandgemeinden hat eine Taufe beim „Tata Bombori“ eine immense Bedeutung. Inmitten dieser kargen, kraftvollen Landschaft suchen sie Schutz, Segen und Stärke für ihre Kinder.

Gleichzeitig ist das Fest ein farbenfrohes Zeugnis gelebten Synkretismus: Neben den kirchlichen Sakramenten sieht man überall die traditionelle Ch'alla, bei der auch Lebensgrundlagen und Wünsche für die Zukunft rituell gesegnet werden. Ein Ort voller Emotionen, dem Duft von Weihrauch und einer tief verwurzelten Spiritualität, die unter die Haut geht.

Gleichzeitig ist das Fest ein farbenfrohes Zeugnis gelebten Synkretismus: Neben den kirchlichen Sakramenten sieht man überall die traditionelle Ch'alla, bei der auch Lebensgrundlagen und Wünsche für die Zukunft rituell gesegnet werden. Ein Ort voller Emotionen, dem Duft von Weihrauch und einer tief verwurzelten Spiritualität, die unter die Haut geht.

Ein unvergesslicher Einblick in das Herz und die Seele der Anden! 🏔️🙏🇧🇴

Ein unvergesslicher Einblick in das Herz und die Seele der Anden! 🏔️🙏🇧🇴

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Samstag, 11. Juli 2026

Macha – Ein Leben auf 3.600 Metern: Wo der Glaube uns wärmt

Liebe Freunde und Unterstützer, wenn der Wind morgens eisig durch die Gassen von Macha pfeift, zieht man die Decke unwillkürlich noch ein Stück höher. Hier oben im Altiplano, weit weg von den großen Städten, ist das Leben rau. Heizungen gibt es nicht. Unsere Wärme kommt von den dicken Alpakadecken, einer heißen Tasse Mate – und vor allem aus der Gemeinschaft und dem Glauben, der uns hier zusammenschweißt.

Liebe Freunde und Unterstützer,
wenn der Wind morgens eisig durch die Gassen von Macha pfeift, zieht man die Decke unwillkürlich noch ein Stück höher. Hier oben im Altiplano, weit weg von den großen Städten, ist das Leben rau. Heizungen gibt es nicht. Unsere Wärme kommt von den dicken Alpakadecken, einer heißen Tasse Mate – und vor allem aus der Gemeinschaft und dem Glauben, der uns hier zusammenschweißt.

Als Pfarrer in dieser wunderschönen, aber unbarmherzigen Bergwelt sehe ich jeden Tag, was es bedeutet, mit fast nichts zu leben. Die Familien hier in den abgelegenen Berggemeinden sind zäh, sie arbeiten hart auf den kargen Feldern. Doch für die Kinder reicht es oft hinten und vorne nicht. Ein einfaches Schulheft, ein funktionierender Stift oder eine warme Jacke sind hier keine Selbstverständlichkeit, sondern kostbare Schätze.

Als Pfarrer in dieser wunderschönen, aber unbarmherzigen Bergwelt sehe ich jeden Tag, was es bedeutet, mit fast nichts zu leben. Die Familien hier in den abgelegenen Berggemeinden sind zäh, sie arbeiten hart auf den kargen Feldern. Doch für die Kinder reicht es oft hinten und vorne nicht. Ein einfaches Schulheft, ein funktionierender Stift oder eine warme Jacke sind hier keine Selbstverständlichkeit, sondern kostbare Schätze.

Mein Dienst für die Ärmsten ist eine tägliche Erinnerung daran, worauf es wirklich ankommt. Wenn wir in die entlegenen Dörfer hinaufbegeben – oft über holprige, staubige Pisten, die den Fahrzeugen alles abverlangen –, dann tun wir das nicht nur, um materielle Hilfe zu bringen. Wir bringen Hoffnung. Wir zeigen den Menschen, dass sie nicht vergessen sind.

Mein Dienst für die Ärmsten ist eine tägliche Erinnerung daran, worauf es wirklich ankommt. Wenn wir in die entlegenen Dörfer hinaufbegeben – oft über holprige, staubige Pisten, die den Fahrzeugen alles abverlangen –, dann tun wir das nicht nur, um materielle Hilfe zu bringen. Wir bringen Hoffnung. Wir zeigen den Menschen, dass sie nicht vergessen sind.

Jedes Mal, wenn wir Schulmaterialien an die strahlenden Kinder übergeben können oder eine warme Mahlzeit teilen, spüre ich eine tiefe Dankbarkeit. Es sind diese Momente, in denen die Kälte des Altiplano für einen Augenblick verfliegt. Die Herzlichkeit der Menschen hier ist ansteckend. Sie teilen das Wenige, was sie haben, mit einer Selbstverständlichkeit, die mich immer wieder demütig werden lässt.

Jedes Mal, wenn wir Schulmaterialien an die strahlenden Kinder übergeben können oder eine warme Mahlzeit teilen, spüre ich eine tiefe Dankbarkeit. Es sind diese Momente, in denen die Kälte des Altiplano für einen Augenblick verfliegt. Die Herzlichkeit der Menschen hier ist ansteckend. Sie teilen das Wenige, was sie haben, mit einer Selbstverständlichkeit, die mich immer wieder demütig werden lässt.

Dieser Dienst ist nur möglich, weil wir Freunde wie Euch an unserer Seite wissen. Eure Gebete, Eure Unterstützung und Eure Gedanken begleiten uns auf jedem Höhenmeter. Ihr helft uns dabei, den Kindern hier eine Perspektive zu schenken und den Alltag ein klein wenig heller zu machen.

Dieser Dienst ist nur möglich, weil wir Freunde wie Euch an unserer Seite wissen. Eure Gebete, Eure Unterstützung und Eure Gedanken begleiten uns auf jedem Höhenmeter. Ihr helft uns dabei, den Kindern hier eine Perspektive zu schenken und den Alltag ein klein wenig heller zu machen.

Aus dem sonnigen, aber bitterkalten Macha sende ich Euch Gottes reichen Segen. Bleibt gesund und behütet!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Freitag, 10. Juli 2026

Die Wallfahrt zu Tata Bombori

Aktueller Bericht:  ​Im Juni und Juli steht eine ganz besondere Aufgabe im Mittelpunkt: die traditionelle Wallfahrt zum Herrn von Bombori (Tata Bombori) in Bolivien.

Aktueller Bericht: 
​Im Juni und Juli steht eine ganz besondere Aufgabe im Mittelpunkt: die traditionelle Wallfahrt zum Herrn von Bombori (Tata Bombori) in Bolivien.

Da in den Hochlagen der Anden zu dieser Jahreszeit Winter herrscht, ruht die Arbeit auf den Feldern. Diese wichtige Atempause nutzen die in der Landwirtschaft tätigen Menschen, um sich auf eine tiefgründige Pilgerreise zu begeben.

Da in den Hochlagen der Anden zu dieser Jahreszeit Winter herrscht, ruht die Arbeit auf den Feldern. Diese wichtige Atempause nutzen die in der Landwirtschaft tätigen Menschen, um sich auf eine tiefgründige Pilgerreise zu begeben.

Da in den Hochlagen der Anden zu dieser Jahreszeit Winter herrscht, ruht die Arbeit auf den Feldern. Diese wichtige Atempause nutzen die in der Landwirtschaft tätigen Menschen, um sich auf eine tiefgründige Pilgerreise zu begeben.

Gemeinsam auf dem Weg: Es ist eine erfüllende und zentrale Aufgabe, die Pilger während ihres Aufenthalts in Bombori zu begleiten, ihnen vor Ort beizustehen und diesen Weg der Gemeinschaft und des Glaubens zu teilen.

Gemeinsam auf dem Weg: Es ist eine erfüllende und zentrale Aufgabe, die Pilger während ihres Aufenthalts in Bombori zu begleiten, ihnen vor Ort beizustehen und diesen Weg der Gemeinschaft und des Glaubens zu teilen.

Gemeinsam auf dem Weg: Es ist eine erfüllende und zentrale Aufgabe, die Pilger während ihres Aufenthalts in Bombori zu begleiten, ihnen vor Ort beizustehen und diesen Weg der Gemeinschaft und des Glaubens zu teilen.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


​#TataBombori ​#Wallfahrt​#Pilgerreise ​#Bolivien ​#Anden​#Tradition ​#Bolivia​#GlaubeUndKultur ​#Gemeinschaft

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Donnerstag, 9. Juli 2026

Zuhören ist mir besonders wichtig

Zuhören ist mir besonders wichtig – und das nicht nur in den entlegenen Winkeln in den Bergen Boliviens. 🏔️🇧🇴 Ob am anderen Ende der Welt oder direkt vor der eigenen Haustür: Wirkliche Verbindung entsteht erst, wenn wir einander aufmerksam und offen begegnen. In den Anden lernt man schnell, wie viel man versteht, wenn man den Menschen einfach Zeit und Raum schenkt, ihre Geschichten zu erzählen. Aber genau dieses offene Ohr braucht es eben auch hier im Alltag, in unseren lokalen Gemeinschaften und Projekten. Nur wer hinhört, kann auch gemeinsam etwas bewegen. 🤝 Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens ​#Zuhören #Miteinander #Perspektivenwechsel #Gemeinschaft #EchtesInteresse

Zuhören ist mir besonders wichtig – und das nicht nur in den entlegenen Winkeln in den Bergen Boliviens. 🏔️🇧🇴

Ob am anderen Ende der Welt oder direkt vor der eigenen Haustür: Wirkliche Verbindung entsteht erst, wenn wir einander aufmerksam und offen begegnen. In den Anden lernt man schnell, wie viel man versteht, wenn man den Menschen einfach Zeit und Raum schenkt, ihre Geschichten zu erzählen. Aber genau dieses offene Ohr braucht es eben auch hier im Alltag, in unseren lokalen Gemeinschaften und Projekten.

Nur wer hinhört, kann auch gemeinsam etwas bewegen. 🤝

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


​#Zuhören #Miteinander #Perspektivenwechsel #Gemeinschaft #EchtesInteresse 

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Helfen macht glücklich – Die Freude des Gebens

Es gibt wenige Momente im Leben, die so erfüllend sind wie die Freude, die beim Helfen entsteht. Oft denken wir, dass vor allem diejenigen profitieren, die Unterstützung erhalten. Doch die Psychologie und die Biologie zeigen ein ganz anderes Bild:

Es gibt wenige Momente im Leben, die so erfüllend sind wie die Freude, die beim Helfen entsteht. Oft denken wir, dass vor allem diejenigen profitieren, die Unterstützung erhalten.

Doch die Psychologie und die Biologie zeigen ein ganz anderes Bild:

Geben bereichert den Geber oft genauso sehr wie den Empfänger.

Die Wissenschaft hinter der Nächstenliebe
​Bereits die Vorbereitungen eines Hilfsprojekts verändern unsere innere Haltung. Sei es das sorgfältige Packen eines Hilfspakets, das Planen einer gemeinnützigen Veranstaltung oder schlicht das offene Angebot von Unterstützung im Alltag – all diese Handlungen erzeugen schon im Vorfeld ein Gefühl von tiefer, anhaltender Zufriedenheit.

Wissenschaftliche Studien untermauern dieses Phänomen eindrucksvoll. Altruistische Handlungen lösen in unserem Gehirn eine biochemische Kettenreaktion aus, die auch als "Helper's High" bekannt ist:

Dopamin-Schub: Dieses Botenstoff sorgt für das klassische „Belohnungsgefühl“ und schenkt uns einen spürbaren Schub an Lebensfreude.

Oxytocin-Ausschüttung: Das sogenannte Bindungshormon stärkt das Gefühl von Gemeinschaft, Vertrauen und tiefer Verbundenheit mit unseren Mitmenschen.
​Nachhaltiges Wohlbefinden: Im Zusammenspiel senken diese Stoffe das Stresslevel und fördern die psychische Widerstandskraft.

Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
​Ein lebendiges und tief beeindruckendes Beispiel für diese gelebte Freude am Helfen ist die Arbeit von Padre Hernán Tarqui. Weit oben in den rauen, oft unwegsamen Bergen Boliviens stellt er sein Leben ganz in den Dienst derer, die am meister Unterstützung benötigen.
​In den indigenen Gemeinschaften der Anden, die oft von geografischer Isolation und extremer Armut geprägt sind, ist seine Arbeit ein unschätzbarer Anker. 

Ob es um die Unterstützung von Schulen in entlegenen Bergdörfern, die Begleitung von wichtigen Infrastrukturprojekten vor Ort oder die menschliche Fürsorge geht: Padre Hernán bringt Hoffnung dorthin, wo die Lebensbedingungen am härtesten sind.

​„Echte Hilfe ist keine Einbahnstraße. Wer mit offenem Herzen gibt, bekommt durch die Dankbarkeit und das Strahlen der Menschen vor Ort ein Vielfaches an Kraft zurück.“
Die dünne Luft und die logistischen Herausforderungen der bolivianischen Hochgebirgsregionen mögen die Arbeit physisch fordern – doch die tiefe Erfüllung, die aus diesem Dienst erwächst, überwiegt jede Anstrengung. Sie ist der lebendige Beweis dafür, dass Altruismus die reinste Quelle von Glück ist.

Wie wir selbst die Freude des Gebens erleben können
​Man muss nicht zwingend im Hochland der Anden aktiv sein, um diesen positiven Kreislauf in Gang zu setzen. Die Freude des Helfens beginnt direkt vor unserer Haustür und lässt sich leicht in den Alltag integrieren:

Zeit schenken: Oft ist ein offenes Ohr oder die Unterstützung im Alltag (z. B. für Nachbarn) das wertvollste Gut.

​Gemeinschaften stärken: Projekte unterstützen, die Brücken schlagen – sei es durch das Packen von Sachspenden, die Organisation von Benefizaktionen oder finanzielle Hilfe für verlässliche Partnerschaften.

​Gemeinsam anpacken: Sich mit Gleichgesinnten zusammentun. Das gemeinsame Arbeiten an einer guten Sache verdoppelt die Freude und stärkt das eigene Netzwerk.
Wenn wir helfen, verändern wir nicht nur die Welt eines anderen Menschen – wir verändern auch ein Stück weit uns selbst. Denn Helfen macht tatsächlich glücklich.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!