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Dienstag, 15. September 2026

Callampayani feiern der Jungfrau von Copacabana

Gruppenbild mit den Kindern von Callampayani Bolivien
Gruppenbild mit den Kindern von Callampayani Bolivien

Die Virgen de Copacabana 

(auch bekannt als Unsere Liebe Frau von Copacabana) ist die Schutzpatronin von Bolivien. Sie ist eine der ältesten und am meisten verehrten Mariendarstellungen in Lateinamerika. Ihr Hauptheiligtum befindet sich in der Basilika von Copacabana direkt am Ufer des Titicacasees im Departement La Paz.

📜 Geschichte und Ursprung

Der Ursprung der Figur geht auf das Jahr 1583 zurück. Sie wurde von Francisco Tito Yupanqui geschnitzt, einem indigenen Künstler und Nachfahren der Inkas. Da sein erster Versuch aus Ton als zu "rustikal" abgelehnt wurde, reiste er nach Potosí, um die Bildhauerei bei dem Meister Diego de Ortiz zu erlernen.

Yupanqui fertigte die endgültige Statue aus Maguey-Holz (Agavenholz). Er überzog sie mit feinem Gold und kleidete sie im Stil einer Inka-Prinzessin. Dadurch schuf er ein starkes Symbol für die Verschmelzung (Synkretismus) von indigener Kultur und christlichem Glauben in den Anden. Am 2. Februar 1583 wurde die Statue im Dorf Copacabana geweiht.

✨ Merkmale der Statue

Aussehen: 

Die Figur ist etwa einen Meter groß, hat indigene Gesichtszüge und trägt eine Perücke aus echtem Haar.

Elemente: 

In ihrem linken Arm hält sie das Jesuskind in einer besonderen Haltung (es sieht aus, als würde es fast fallen). In ihrer rechten Hand trägt sie ein Körbchen und einen Kommandostab, der ihr in der Kolonialzeit geschenkt wurde.

Besondere Tradition: 

Die Originalstatue verlässt das Heiligtum aus Sicherheitsgründen nie. Für Prozessionen wird eine exakte Nachbildung verwendet. Gläubige verlassen die Kirche traditionell rückwärtsgehend, um der Jungfrau ihren Respekt zu zeigen.

📅 Feste und Ehrungen

Die "Mamita de Copacabana", wie sie liebevoll genannt wird, wird an zwei Haupttagen im Jahr gefeiert:

2. Februar: Das Fest der Darstellung des Herrn (Lichtmess) erinnert an die Ankunft der Statue im Ort.

5. August: Das zentrale Nationalfest in Bolivien, das mit den Unabhängigkeitsfeiern des Landes zusammenfällt.

Im Jahr 1925 wurde die Jungfrau von Copacabana auf Beschluss von Papst Pius XI. offiziell zur Königin von Bolivien gekrönt. Zudem trägt sie militärische Ehrentitel wie "Generalin der Nationalpolizei" und "Admiralin der bolivianischen Marine". Ihre Verehrung ist weit über die Grenzen Boliviens hinaus verbreitet, besonders in Peru, Argentinien und Chile.

Heute werde ich in Callampayani Bolivien sein einem kleinen Dorf in den Bergen Boliviens. Wir feiern das Fest der Jungfrau von Copacabana.
Heute werde ich in Callampayani Bolivien sein einem kleinen Dorf in den Bergen Boliviens. Wir feiern das Fest der Jungfrau von Copacabana.

Bilder von 2026 werdet ihr im Laufe des morgigen Tages bekommen.

Bei Callampayani handelt es sich um eine kleine Ortschaft (eine sogenannte Aldea oder ein Wohngebiet) im Departamento Potosí im bolivianischen Altiplano

Hier sind die wichtigsten Details zu dem Ort:

Lage: Die Gemeinde gehört zum Municipio Colquechaca. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Ortschaften Huayllajara und Vila.

Einwohner: Es ist eine sehr kleine, ländliche Siedlung mit schätzungsweise rund 141 Einwohnern

Die geografischen Merkmale von Callampayani sind stark durch seine Lage im bolivianischen Hochland geprägt.

Hier sind die zentralen geografischen Fakten:

Extreme Höhenlage: 

Der Ort liegt in der Region des Altiplano innerhalb der Anden-Kordillere. Die übergeordnete Gemeinde Colquechaca gilt mit einer durchschnittlichen Höhe von über 4.100 Metern als eine der höchstgelegenen Städte Boliviens. Callampayani teilt diese raue, sauerstoffarme Hochgebirgslage.

Klima und Vegetation: 

Es herrscht ein kaltes, semiarides Hochgebirgsklima. Typisch für diese Region sind extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag (oft intensive Sonne) und Nacht (häufig Frost). Die Landschaft ist von der kargen Hochlandsteppe (Puna) geprägt, in der vor allem widerstandsfähige Gräser und niedrige Sträucher wachsen. 

Gottesdienst in der kleinen Kapelle von Callampayani Bolivien
Gottesdienst in der kleinen Kapelle von Callampayani Bolivien

🌽 Pflanzenbau (Ackerbau)

Aufgrund der extremen Höhe von über 4.100 Metern ist die Auswahl an anbaufähigen Kulturpflanzen stark eingeschränkt. Es wird traditioneller Regenfeldbau betrieben, der hauptsächlich auf frost- und kälteresistente Sorten setzt.

Kartoffeln (Papa): Das mit Abstand wichtigste Grundnahrungsmittel und die flächenmäßig dominierende Kultur.

Getreide: Vor allem Gerste (Cebada) – oft als Viehfutter genutzt – sowie in geringerem Maße Weizen (Trigo).

Hülsenfrüchte: Insbesondere Ackerbohnen (Haba) kommen mit den klimatischen Bedingungen der Region gut zurecht.

🐑 Viehwirtschaft (Ganadería)

Da große Teile der rauen Hochlandsteppe (Puna) für den klassischen Ackerbau ungeeignet sind, nutzen die Familien die kargen Flächen intensiv als Weideland. Statistisch gesehen ist die Viehzucht in der Region extrem wichtig:

Schafe (Ganado ovino): 

Stellen zahlenmäßig das wichtigste Nutztier im Municipio dar und liefern Wolle und Fleisch.

Llamas und Alpacas: 

Diese einheimischen Kameliden sind perfekt an den Sauerstoffmangel und die Kälte des Altiplano angepasst.

⚠️ Große Herausforderungen

Die Bauern in Callampayani kämpfen regelmäßig mit existenzbedrohenden klimatischen Risiken: 

Häufige Nachtfröste (Heladas): Können innerhalb einer einzigen Nacht die gesamte Ernte vernichten, weshalb staatliche Agrarversicherungen in der Region regelmäßig Entschädigungen zahlen müssen.

Dürren und Wassermangel: Die unregelmäßigen Regenzeiten im Altiplano machen den Anbau ohne künstliche Bewässerungssysteme sehr riskant 

Kinder und Erwachsene von Callampayani Bolivien kommen immer sehr gerne zu den Kirchenfesten.
Kinder und Erwachsene von Callampayani Bolivien kommen immer sehr gerne zu den Kirchenfesten.

Die Zusammenstellung habe ich euch mit der Google Gemini AI erstellt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden –   so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro vor eingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen.

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Montag, 14. September 2026

Heiraten im Norden von Potosí

Ein Fest voller Tradition, Gemeinschaft und Spiritualität  Hochzeiten im Norden von Potosí, einer stark indigen geprägten Region im bolivianischen Hochland, gehören zu den farbenprächtigsten und bedeutungsvollsten Festen der Anden. In Provinzen wie Chayanta, Charcas oder Bustillo verbinden sich jahrhundertealte Bräuche der Quechua und Aymara mit tiefem Glauben, familiärer Verbundenheit und einem starken Gemeinschaftssinn.

Ein Fest voller Tradition, Gemeinschaft und Spiritualität

Hochzeiten im Norden von Potosí, einer stark indigen geprägten Region im bolivianischen Hochland, gehören zu den farbenprächtigsten und bedeutungsvollsten Festen der Anden. In Provinzen wie Chayanta, Charcas oder Bustillo verbinden sich jahrhundertealte Bräuche der Quechua und Aymara mit tiefem Glauben, familiärer Verbundenheit und einem starken Gemeinschaftssinn.

Spirituelles Ritual,

Eine Hochzeit ist hier weit mehr als ein privates Ereignis – sie ist ein spirituelles Ritual, ein sozialer Akt und ein Fest der Identität.

Nach der Hochzeitsmesse die Geschenke vor der Kirche entgegen nehmen
Nach der Hochzeitsmesse die Geschenke vor der Kirche entgegen nehmen

Traditionelle Kleidung: Aki, Unku und die Farben der Anden

Ein zentrales Element jeder Hochzeit im Norden von Potosí ist die traditionelle Kleidung. Sie ist nicht nur schön, sondern trägt Geschichte, Identität und handwerkliche Meisterschaft in sich.

Feiern in den Farben der Anden
Feiern in den Farben der Anden

Der spektakuläre Brauch der „Geld-Kleidung“

Das Brautpaar wird mit Geldscheinen behängt

Während des Festes treten Verwandte, Freunde und die Padrinos (Tauf- und Hochzeitspaten) nacheinander vor das Paar. Mit Sicherheitsnadeln befestigen sie Bolivianos und US‑Dollar direkt an der Kleidung der Braut und des Bräutigams.

Am Ende des Tages sind beide oft von Kopf bis Fuß mit Geld bedeckt – ein beeindruckendes Bild, das symbolisiert:

Wohlstand für den gemeinsamen Lebensweg

Unterstützung durch die Gemeinschaft

Segen und gute Wünsche für die Zukunft

Neben Geld werden auch Haushaltsgeräte, Decken oder sogar Nutztiere geschenkt – praktische Hilfe für den Start in die Ehe.

Traditionelle Musikgruppen spielen auf:
Traditionelle Musikgruppen spielen auf:

Gemeinschaft, Musik und das rituelle Festessen

Eine Hochzeit ist ein Fest des ganzen Ayllu (Dorfgemeinschaft). Über mehrere Tage hinweg wird getanzt, gegessen, getrunken und gefeiert.

Musik und Tanz

Traditionelle Musikgruppen spielen auf:

Charango

Quena (Andenflöte)

Trommeln

Die Hochzeitsgesellschaft tanzt in langen Reihen oder Kreisen – ein Ausdruck von Einheit und Freude.

Chicha und die Ch’alla

Das fermentierte Maisbier Chicha fließt reichlich. Bevor getrunken wird, opfert man die ersten Tropfen der Pachamama – ein Ritual namens Ch’alla, das Segen und Schutz für das Paar erbitten soll.

Gemeinsames Essen

Typische Gerichte sind:

Lama- oder Schaffleisch

Verschiedene Kartoffelsorten, darunter Chuño

Maisgerichte und andine Spezialitäten

Das Essen wird gemeinsam zubereitet – ein Zeichen der Solidarität und Verbundenheit.

Spirituelle und rechtliche Bedeutung der Ehe

Die standesamtliche Eheschließung erfolgt über das Registro Civil, doch die wahre Bedeutung liegt für die Menschen im Norden von Potosí in der traditionellen Anerkennung durch die Gemeinschaft.

Eine besondere Rolle spielen die Padrinos:

Sie sind Zeugen der Ehe

Spirituelle Begleiter

Lebenslange Ratgeber

Unterstützer in Krisen oder finanziellen Nöten

Die Ehe ist damit nicht nur ein Vertrag zwischen zwei Menschen, sondern ein Bündnis zwischen Familien und Gemeinschaft.

Tradition und Moderne – Ein Wandel im Hochland

In städtischen Gemeinden tragen Brautpaare zunehmend westliche Kleidung, um sozialen Erfolg zu zeigen.

Doch in abgelegenen Weilern bleibt die traditionelle Tracht lebendig – ein Zeichen dafür, dass die kulturelle Identität trotz Modernisierung stark bleibt.

Fazit: Ein Fest, das Herz und Geschichte trägt

Hochzeiten im Norden von Potosí sind ein einzigartiges Zusammenspiel aus Glauben, Tradition, Gemeinschaft und Lebensfreude.

Sie zeigen, wie tief die Menschen im Hochland Boliviens mit ihren Wurzeln verbunden sind – und wie stark die Gemeinschaft das Leben jedes Einzelnen trägt.

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Samstag, 12. September 2026

Wenn Frieden Wurzeln schlägt

Ein Neubeginn für Gerechtigkeit, Versöhnung und gelebte Hoffnung

Ein Neubeginn für Gerechtigkeit, Versöhnung und gelebte Hoffnung

Der Herbst ist eine Zeit der Schwelle. 

Auf der Nordhalbkugel zieht sich die Natur zurück, Blätter fallen, Tage werden kürzer – und unter der scheinbaren Ruhe bereitet sich bereits neues Leben vor. Auch wir tragen die Spuren der vergangenen Monate in uns: Herausforderungen und Freuden, mutige Entscheidungen und Momente des Zweifelns. Vielleicht liegt gerade in dieser stilleren Zeit die Chance, neu zu fragen: 

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Wie kann Frieden nicht nur erhofft, sondern wirklich gelebt werden?

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Gewalt

Ein gerechter Frieden beginnt dort, wo die tieferen Ursachen von Konflikten ernst genommen werden: Unrecht, Armut, Ausgrenzung und Hass. Er schützt die Würde jedes Menschen und schafft Raum für Teilhabe, Sicherheit und Hoffnung. Das macht ihn anspruchsvoll. Denn gerechter Frieden verlangt nicht nur politische Vereinbarungen, sondern auch ein Umdenken in unseren Beziehungen, Gemeinschaften und täglichen Entscheidungen.

Beten bedeutet, sich an Gott zu wenden
Beten bedeutet, sich an Gott zu wenden

Beten heißt, sich verwandeln zu lassen

Für einen gerechten Frieden zu beten bedeutet, sich an Gott zu wenden – und zugleich das eigene Herz zu öffnen. Wir bitten um Weisheit für Menschen, die Verantwortung tragen, um Trost für Leidende und um die Kraft zur Versöhnung und Gewaltlosigkeit. Doch das Gebet bleibt nicht bei Worten stehen. Es kann unseren Blick verändern, Gleichgültigkeit durch Mitgefühl ersetzen und uns ermutigen, selbst zu Werkzeugen der Hoffnung zu werden.

Kleine Schritte, die etwas verändern

Zuhören: einem Menschen aufmerksam begegnen, dessen Erfahrungen oder Ansichten sich von den eigenen unterscheiden.

Widersprechen: abwertender Sprache und Ausgrenzung ruhig, aber entschieden entgegentreten.

Teilen: Zeit, Aufmerksamkeit oder materielle Hilfe dort schenken, wo Not sichtbar wird.

Versöhnen: den ersten Schritt wagen, wenn eine Beziehung von Verletzungen belastet ist.

Dranbleiben: eine Initiative unterstützen, die Menschenwürde, Menschenrechte und Solidarität stärkt.

Dranbleiben: eine Initiative unterstützen, die Menschenwürde, Menschenrechte und Solidarität stärkt.
Dranbleiben: eine Initiative unterstützen, die Menschenwürde, Menschenrechte und Solidarität stärkt.

Ein neuer Tag, ein neuer Anfang

Ein neuer Tag ist mehr als ein Datum im Kalender. Er lädt uns ein, dankbar loszulassen, was hinter uns liegt, und mutig zu beginnen, was vor uns liegt. Wir müssen nicht auf den großen historischen Moment warten. Frieden wächst dort, wo Menschen einander mit Respekt begegnen, Leid nicht übersehen und Gerechtigkeit zur gemeinsamen Aufgabe machen.

Hoffnung zu bringen ist der Anfang des Friedens
Hoffnung zu bringen ist der Anfang des Friedens

Es ist an für sich ein Artikel für Neujahr aber Frieden auf unserem Planeten bedeutet gerade im Moment besonders viel. Frieden ist nicht Sklaverei für alle und das herrschen weniger die meinen Gott zu spielen zu können. 

Möge der neue Tag ein Anfang sein, in dem Frieden nicht nur gesucht, sondern gelebt wird – im eigenen Herzen, im unmittelbaren Umfeld und in der Welt.

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Freitag, 11. September 2026

Rettungsring gesucht

Der „Pfarr Toyo“ braucht frische Socken und neue Stopper!🛟

Der „Pfarr Toyo“ braucht frische Socken und neue Stopper!🛟 

Liebe Freunde, 
Unterstützer und Pisten-Gemeinde, wer unser Missionars- und Alltags-Gefährt – den treuen „Pfarr Toyo“ – kennt, weiß: Er hat uns schon durch tiefsten Schlamm, über raue Andenpässe und durch so manches Schlagloch getragen. Doch die bolivianischen Straßen fordern ihren Tribut. Kurz gesagt: Der Toyo pfeift aus dem letzten Loch, die Reifen haben das Profil einer Slicks-Rennbahn und die Bremsen klingen eher nach einer alten Gütereisenbahn als nach Sicherheit.

Damit wir die nächste wichtige Etappe in die Werkstatt nach Sucre und sicher wieder zurückschaffen, müssen wir den Toyo dringend flottmachen. Da das Missions-Budget gerade so dünn ist wie die Höhenluft hier oben, werfe ich hiermit offiziell den Hilferuf in die Runde: Wer wirft uns einen Rettungsring zu?

Einer der vielen Straßen welche wir meistern müssen.
Einer der vielen Straßen welche wir meistern müssen.

Wir suchen exakt 5 Paten (und vielleicht einen halben), die sich das Projekt „Sichere Fahrt“ aufteilen möchten:

🔎 Die Toyo-Stückliste: 

Wer übernimmt welche Patenschaft?

Pate 1: Der Reifen vorne links – Damit wir in den Kurven nicht den Halt verlieren.

Pate 2: Der Reifen vorne rechts – Für die perfekte Spurtreue auf Schotter.

Pate 3: Der Reifen hinten links – Damit uns das Heck bei Nässe nicht überholt.

Pate 4: Der Reifen hinten rechts – Der vierte im Bunde für den perfekten Grip.

Pate 5: Das „Stop-and-Go“-Paket (Bremsbeläge & Sprit) – Damit wir in Sucre ankommen, die Bremsen packen und wir auch wieder sicher nach Hause finden.

Der „Halbe“ Pate: Das Werkstatt-Bier – Ein kleines, eiskaltes Feierabendbier für mich und die Mechaniker vor der Werkstatt in Sucre. Denn ohne Fett auf der Kette und ein bisschen Motivation schraubt es sich nur halb so gut! 😉

Schulmaterial für die Kinder im entlegensten Winkel in die Berge Bolivien transportieren.
Schulmaterial für die Kinder im entlegensten Winkel in die Berge Bolivien transportieren.

💡 Wie Sie helfen können

Egal, ob Sie einen ganzen Reifen spendieren, uns den Tank füllen oder die Bremsen sichern möchten: Jeder Euro (und jeder Boliviano) sorgt dafür, dass der Pfarr Toyo Padre Hernan Tarqui Bolivien weiterhin mobil bleibt und dorthin kommt, wo er am dringendsten gebraucht wird. Wer einen Rettungsring parat hat, meldet sich einfach direkt bei mir oder nutzt unser Spendenkonto mit dem Betreff „Pfarr Toyo“. Vielen Dank für eure Unterstützung, euren Humor und eure Allzeit-Bereitschaft, uns auf diesen wilden Wegen zu begleiten!

Gott befohlen und herzliche Grüße,

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Donnerstag, 10. September 2026

Hilfe für Boliviens Bergregionen


Beispiel für eine Hilfssendung in abgelegenen Teilen in den Bergen Boliviens. Mit KI erzeugt!

Bildung, Partnerschaft und nachhaltige Unterstützung

Nachhaltige Hilfe in Bolivien beginnt mit Vertrauen, Respekt und verlässlichen Partnerschaften. In den abgelegenen Bergregionen der Anden unterstützt Padre Hernán Tarqui Menschen, die geografisch und wirtschaftlich stark isoliert leben. Bildung, kulturelle Wertschätzung und transparente Information schaffen dabei langfristige Perspektiven.

Warum Hilfe in den Bergregionen Boliviens besonders wichtig ist

In den rauen Höhenlagen des bolivianischen Andenhochlands liegen viele Dörfer weit entfernt von Städten, Schulen und wichtigen Versorgungsangeboten. Lange Wege, schwierige Verkehrsverbindungen und begrenzte wirtschaftliche Möglichkeiten erschweren den Alltag. Wirksame Unterstützung erfordert deshalb Ausdauer und ein Zusammenspiel aus engagierter Arbeit vor Ort sowie starker Vernetzung über große Entfernungen hinweg.

Brücken bauen durch Information und Sichtbarkeit

Soziale Initiativen und Bildungsprojekte im bolivianischen Hochland gewinnen an Stärke, wenn ihre Arbeit sichtbar und nachvollziehbar ist. Klare Berichte über Projektfortschritte, konkrete Anliegen aus den Gemeinden und anschauliche Einblicke in den Alltag vor Ort fördern Vertrauen. Mehrsprachige Informationsangebote helfen zusätzlich, unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen und die Stimmen der Gemeinschaften selbst hörbar zu machen.

Gut gepflegte digitale Plattformen und Informationskanäle verbinden Helferinnen, Helfer und Fördernde direkt mit den Menschen in den Dörfern. So entsteht Nähe trotz großer Entfernung – und Unterstützung kann gezielter, transparenter und nachhaltiger organisiert werden.

Padre Hernán Tarqui beim verteilen von dringend benötigten Schulmaterial in einer kleinen Bergschule.
Padre Hernán beim verteilen von dringend benötigten Schulmaterial in einer kleinen Bergschule.

Bildung und Respekt als Fundament nachhaltiger Hilfe

Zugang zu Bildung: Die Unterstützung von Schulen und Lerninitiativen eröffnet Kindern und Jugendlichen in abgelegenen Regionen neue Chancen und stärkt ihre Zukunftsperspektiven.

Kulturelle Identität bewahren: Sprache, Würde und Traditionen indigener Gemeinschaften wie der Quechua und Aymara gehören in den Mittelpunkt jeder Zusammenarbeit.

Verlässliche Netzwerke aufbauen: Gut organisierte Informations- und Unterstützungswege tragen dazu bei, dass Ressourcen dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Padre Hernán Tarqui: Im Dienst der Menschen in Boliviens Bergen

Padre Hernán Tarqui engagiert sich für Menschen, die unter besonders schwierigen Bedingungen in den Bergen Boliviens leben. Seine Nähe zu den Gemeinden macht es möglich, Bedürfnisse unmittelbar wahrzunehmen und Hilfe verantwortungsvoll zu begleiten. Wenn persönlicher Einsatz vor Ort, technisches Know-how und gezielte Medienarbeit ineinandergreifen, entsteht eine Wirkung, die Tausende Kilometer überbrückt.

Gemeinsam eine dauerhafte Brücke der Solidarität schaffen

„Zusammen sind wir stark“ ist mehr als ein Leitsatz: Es ist das Fundament einer Partnerschaft auf Augenhöhe. Jede Form der Unterstützung – durch Weitergeben von Informationen, Stärkung der Sichtbarkeit oder konkrete Förderung – kann dazu beitragen, Bildungsprojekte und soziale Initiativen im bolivianischen Hochland dauerhaft zu sichern.

Unterstützen Sie nachhaltige Hilfe in Bolivien: 

Machen Sie auf die Lebenssituation in den Anden aufmerksam, teilen Sie die Arbeit von Padre Hernán Tarqui und helfen Sie mit, Bildung und Zukunftschancen in abgelegenen Bergregionen zu stärken.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Mittwoch, 9. September 2026

PODCAST 03 von Padre Hernán Tarqui

Der Herr von Bombori

Willkommen zur heutigen Folge. Die Puna im bolivianischen Hochland ist kein Ort für Schwache. Wenn im Juni und Juli der eisige Winterwind über das Altiplano fegt, erwacht eine der faszinierendsten Ecken Boliviens zum Leben. Tausende Menschen ziehen nach Pumpuri – zu einer Gestalt, die ebenso geliebt wie gefürchtet wird: Tata Bombori.

Die Nacht, in der der Reiter blieb

Alles beginnt in der Kolonialzeit. Ein spanischer Eroberer kämpft sich durch die eisige Andennacht. Plötzlich entfesselt die Natur ihre volle Wucht: Sintflutartiger Regen, Blitze zucken wie Peitschen vom Himmel. Der Reiter steigt ab, ein gewaltiger Donnerknall verschreckt die Pferde. Sie fliehen in die Dunkelheit.

Alleingelassen in der tödlichen Kälte stolpert der Mann hinab in das Tal von Pumpuri. Er entdeckt eine Lehmhütte, rettet sich ins Innere – und geht nie wieder weg.

Alleingelassen in der tödlichen Kälte stolpert der Mann hinab in das Tal von Pumpuri. Er entdeckt eine Lehmhütte, rettet sich ins Innere – und geht nie wieder weg.

Vom Verschollenen zum Heiligen

Jahrhunderte vergehen. Schließlich stoßen Bergleute in den Felsen auf eine Heiligenfigur: den mysteriösen Wanderer, allerdings ohne Pferd. Sie bringen ihn zurück in die alte Lehmhütte. Seit diesem Tag lebt er dort als Tata Bombori.

Sein Anblick im Kerzenlicht ist imposant und unheimlich zugleich:

In der rechten Hand hält er die Bibel.

In der linken Hand funkelt ein Schwert.

Auf seiner Brust prangen das Herz Jesu und der Mond der Jungfrau Maria – meisterhaft in Silber gearbeitet.

Als das ursprüngliche Haus durch die Unmenge an Opferkerzen niederbrennt, bauen die Dorfbewohner direkt daneben ein modernes Gebäude. Doch Tata Bombori weigert sich umzuziehen. Er bleibt in den tiefschwarz rußgeschwärzten Überresten seiner Hütte.

Synkretismus: Glaube, Opfer und Furcht

Am 25. Juli gipfelt die Wallfahrt im Fest des Santiago Apostel. Hier verschmelzen katholischer Glaube und indigene Traditionen:

Die Ch'alla: 

Pilger bespritzen ihre Autos rituell mit Alkohol, um Schutz auf den gefährlichen Passstraßen zu erbitten.

Das Opfer: 

Neben Kerzen und Gebeten werden dem Heiligen zu Ehren Lämmer geopfert.

Das Fest: 

Nach der Einkehr explodiert das Dorf in Tänzen, Musik und Prozessionen.

Doch Vorsicht: 

Während Tata Bombori Wohlstand bringt und Krankheiten heilt, straft er Respektlosigkeit gnadenlos ab. Anders als sein friedlicher "Bruder" Santiago de Chaquí duldet er keine Fehltritte.

Wenn die eisige Nacht wieder über Pumpuri hereinbricht, wacht Tata Bombori weiter in seiner rußigen Hütte über die Ärmsten der Berge.

Sie wollen mehr wissen? Dann fragen Sie mich gerne! Hinterlassen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren.

Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Menschen im Hochland Boliviens.

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