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Mittwoch, 29. Juli 2026

Einsatz für die Ärmsten

Schulmaterial für die Kinder in den Bergen Boliviens Ein ganz besonderes Herzensanliegen ist mir die Unterstützung der Schulkinder in den entlegenen Bergregionen. Das Schulmaterial, das ich in La Paz gekauft habe, durfte ich gestern direkt in Bombori überreichen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern vor Ort, die beim Abladen und Verteilen so tatkräftig mit angepackt haben – Merci!

Schulmaterial für die Kinder in den Bergen Boliviens

Ein ganz besonderes Herzensanliegen ist mir die Unterstützung der Schulkinder in den entlegenen Bergregionen. Das Schulmaterial, das ich in La Paz gekauft habe, durfte ich gestern direkt in Bombori überreichen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern vor Ort, die beim Abladen und Verteilen so tatkräftig mit angepackt haben – Merci!

Eine so weitläufige Pfarrei zu betreuen, ist eine ständige Herausforderung. Auch für die kommenden Jahre habe ich mir fest vorgenommen, nach Möglichkeit alle Schulkinder – von Macha bis Bombori und in allen entlegenen Weilern – mit den nötigen Lernmitteln auszustatten.

Warum Bildung der Schlüssel für die Zukunft ist Diese Unterstützung ist für die Kinder und Jugendlichen von unschätzbarem Wert, denn Bildung bringt der gesamten Gesellschaft entscheidende Vorteile:

Warum Bildung der Schlüssel für die Zukunft ist

Diese Unterstützung ist für die Kinder und Jugendlichen von unschätzbarem Wert, denn Bildung bringt der gesamten Gesellschaft entscheidende Vorteile:

Bessere Zukunftschancen: Sie eröffnet konkrete Wege zu regulärer Beschäftigung und einem eigenen Einkommen.

Persönliche Entwicklung: Höhere Qualifikationen stärken den sozialen Status und ermöglichen den Zugang zu wichtigen Netzwerken.

Starke Gemeinschaft: Bildung fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und schafft das Fundament für eine gerechtere, wohlhabendere Zukunft.

Fehlt hingegen die Investition in Bildung, hat dies gravierende Folgen für die gesamte Region. Ohne schulische Förderung steigen Arbeitslosigkeit, informelle Beschäftigung und Analphabetismus. Die Konsequenzen sind Perspektivlosigkeit, Armut, Schulabbrüche sowie ein erhöhtes Risiko für Kriminalität, Gewalt und Drogenprobleme.

Fehlt hingegen die Investition in Bildung, hat dies gravierende Folgen für die gesamte Region. Ohne schulische Förderung steigen Arbeitslosigkeit, informelle Beschäftigung und Analphabetismus. Die Konsequenzen sind Perspektivlosigkeit, Armut, Schulabbrüche sowie ein erhöhtes Risiko für Kriminalität, Gewalt und Drogenprobleme.

Ein Lächeln und ein Tanz als Dankeschön Die Dankbarkeit der Mädchen und Jungen beim Empfang der Hefte und Stifte ist überwältigend. In einigen Dorfschulen wurden wir sogar mit traditionellen Tänzen aus dem Norden von Potosí begrüßt – eine herzerwärmende Geste der Kinder und der gesamten Schulgemeinschaft.

Ein Lächeln und ein Tanz als Dankeschön

Die Dankbarkeit der Mädchen und Jungen beim Empfang der Hefte und Stifte ist überwältigend. In einigen Dorfschulen wurden wir sogar mit traditionellen Tänzen aus dem Norden von Potosí begrüßt – eine herzerwärmende Geste der Kinder und der gesamten Schulgemeinschaft.

Die Versorgung mit Schulmaterial ist daher weit mehr als reine Wohltätigkeit: Es ist eine direkte Investition in die Menschen und in die Zukunft Boliviens.

Ein aufrichtiges Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die diese wichtige Arbeit erst möglich machen!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Dienstag, 28. Juli 2026

Strahlende Gesichter in Bombori

Schulmaterial für 350 Schülerinnen und Schüler übergeben  Heute Mittag gab es in Bombori einen ganz besonderen Grund zur Freude: In der örtlichen Kirche wurden die lang ersehnten Schulmaterialien an die Kinder und Jugendlichen der Bombori Educational Unit verteilt.

Schulmaterial für 350 Schülerinnen und Schüler übergeben

Heute Mittag gab es in Bombori einen ganz besonderen Grund zur Freude: In der örtlichen Kirche wurden die lang ersehnten Schulmaterialien an die Kinder und Jugendlichen der Bombori Educational Unit verteilt.

Unterstützung, die direkt ankommt  ​Für viele Familien in der Region ist die Anschaffung von Schulheften, Stiften und weiteren Lernutensilien eine große finanzielle Herausforderung. Umso wichtiger ist es, dass die Kinder mit dem notwendigen Werkzeug ausgestattet werden, um erfolgreich lernen zu können.

Unterstützung, die direkt ankommt

Für viele Familien in der Region ist die Anschaffung von Schulheften, Stiften und weiteren Lernutensilien eine große finanzielle Herausforderung. Umso wichtiger ist es, dass die Kinder mit dem notwendigen Werkzeug ausgestattet werden, um erfolgreich lernen zu können.

​Die Kirche von Bombori bot heute den perfekten Rahmen für diese Aktion. Pünktlich zur Mittagszeit kamen die Schülerinnen und Schüler zusammen, um ihre neuen Materialien entgegenzunehmen.
Die Aktion auf einen Blick  ​Empfänger: 350 Schülerinnen und Schüler der Bombori Educational Unit  ​Ort der Übergabe: Die Kirche von Bombori  ​Zeitpunkt: Heute Mittag ​Inhalt: Essentielles Schulmaterial für den täglichen Unterricht

Die Kirche von Bombori bot heute den perfekten Rahmen für diese Aktion. Pünktlich zur Mittagszeit kamen die Schülerinnen und Schüler zusammen, um ihre neuen Materialien entgegenzunehmen.

Die Aktion auf einen Blick Empfänger: 350 Schülerinnen und Schüler der Bombori Educational Unit  ​Ort der Übergabe: Die Kirche von Bombori  ​Zeitpunkt: Heute Mittag ​Inhalt: Essentielles Schulmaterial für den täglichen Unterricht

Die Aktion auf einen Blick

Empfänger: 350 Schülerinnen und Schüler der Bombori Educational Unit

​Ort der Übergabe: Die Kirche von Bombori

Zeitpunkt: Heute Mittag
​Inhalt: Essentielles Schulmaterial für den täglichen Unterricht

Bildung als Schlüssel für die Zukunft  ​Insgesamt 350 Schülerinnen und Schüler konnten heute mit frischem Lernmaterial versorgt werden. Die Erleichterung und die Freude bei den Kindern sowie den Lehrkräften waren deutlich zu spüren.

Bildung als Schlüssel für die Zukunft

Insgesamt 350 Schülerinnen und Schüler konnten heute mit frischem Lernmaterial versorgt werden. Die Erleichterung und die Freude bei den Kindern sowie den Lehrkräften waren deutlich zu spüren.

Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen, Helfern und Unterstützern, die diesen Transport und die Verteilung vor Ort möglich gemacht haben. Solche Momente zeigen immer wieder, wie viel wir gemeinsam bewegen können!

Ein herzlicher Dank 

gilt allen Helferinnen, Helfern und Unterstützern, die diesen Transport und die Verteilung vor Ort möglich gemacht haben. Solche Momente zeigen immer wieder, wie viel wir gemeinsam bewegen können!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Montag, 27. Juli 2026

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit

Herzliche Grüße aus Macha!  Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, wartet schon die nächste wichtige Aufgabe auf uns. Wir haben offiziell mit den Renovierungsarbeiten an unserem Ausbildungszentrum für Katecheten begonnen!

Herzliche Grüße aus Macha! 

Kaum ist ein Projekt abgeschlossen, wartet schon die nächste wichtige Aufgabe auf uns. Wir haben offiziell mit den Renovierungsarbeiten an unserem Ausbildungszentrum für Katecheten begonnen!

Ein Ort für die gesamte Gemeinschaft  Das Gebäude ist weit mehr als nur eine Schulungsstätte. Es dient seit Jahrzehnten als zentraler Anlaufpunkt und erfüllt vielfältige Aufgaben für unsere Dorfgemeinschaft:

Ein Ort für die gesamte Gemeinschaft

Das Gebäude ist weit mehr als nur eine Schulungsstätte. Es dient seit Jahrzehnten als zentraler Anlaufpunkt und erfüllt vielfältige Aufgaben für unsere Dorfgemeinschaft:

Ausbildung & Fortbildung: Schulungszentrum für Katecheten •	Jugend & Begegnung: Raum für Jugendtreffen und verschiedenste Versammlungen •	Einkehr: Ein ruhiger Rückzugsraum für Besinnungstage und Gemeinschaftsleben

Ausbildung & Fortbildung: Schulungszentrum für Katecheten

Jugend & Begegnung: Raum für Jugendtreffen und verschiedenste Versammlungen
Einkehr: Ein ruhiger Rückzugsraum für Besinnungstage und Gemeinschaftsleben

40 Jahre Geschichte – Zeit für eine Modernisierung Das Haus wurde vor gut 40 Jahren erbaut – damals noch zu Zeiten, als es in Macha keinerlei Elektrizität gab.

40 Jahre Geschichte – Zeit für eine Modernisierung

Das Haus wurde vor gut 40 Jahren erbaut – damals noch zu Zeiten, als es in Macha keinerlei Elektrizität gab.

Nach vier Jahrzehnten intensiver Nutzung verdient das Gebäude nun grundlegende Reparaturen und zeitgemäße Anpassungen. Einige Herausforderungen zeigen sich erst im Alltag: Die Türen sind wesentlich zu niedrig! Die Generationen verändern sich, und die Menschen sind heute deutlich größer als zur Bauzeit des Hauses.

Nach vier Jahrzehnten intensiver Nutzung verdient das Gebäude nun grundlegende Reparaturen und zeitgemäße Anpassungen. Einige Herausforderungen zeigen sich erst im Alltag: Die Türen sind wesentlich zu niedrig! Die Generationen verändern sich, und die Menschen sind heute deutlich größer als zur Bauzeit des Hauses.

Der Startschuss ist gefallen Die Ärmel sind hochgekrempelt und die ersten Arbeiten laufen bereits. Damit Sie hautnah dabei sein können, teilen wir heute die ersten Impressionen vom Baustellenstart mit Ihnen:

Der Startschuss ist gefallen

Die Ärmel sind hochgekrempelt und die ersten Arbeiten laufen bereits. Damit Sie hautnah dabei sein können, teilen wir heute die ersten Impressionen vom Baustellenstart mit Ihnen:

📸 Erste Einblicke vom Renovierungsstart: Wir halten Sie über die weiteren Fortschritte auf dem Laufenden und freuen uns darauf, diesem wichtigen Haus Schritt für Schritt neues Leben einzuhauchen! Sie bekommen heute Fotos vom Start unserer Arbeit.

📸 Erste Einblicke vom Renovierungsstart:

Wir halten Sie über die weiteren Fortschritte auf dem Laufenden und freuen uns darauf, diesem wichtigen Haus Schritt für Schritt neues Leben einzuhauchen! Sie bekommen heute Fotos vom Start unserer Arbeit.

Padre Hernán Tarqui, im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Dienstag, 21. Juli 2026

Jakobustag in Europa oder Südamerika

Der 25. Juli ist der Jakobustag und ein wichtiges Fest zu Ehren des Apostels Jakobus des Älteren, der als Schutzpatron der Pilger und Spaniens gilt. In Spanien ist dies ein großer Feiertag. In der Landwirtschaft galt der Tag als alter Wetter- und Erntelostag.

Der 25. Juli ist der Jakobustag

und ein wichtiges Fest zu Ehren des Apostels Jakobus des Älteren, der als Schutzpatron der Pilger und Spaniens gilt. In Spanien ist dies ein großer Feiertag. In der Landwirtschaft galt der Tag als alter Wetter- und Erntelostag.

Wer war Jakobus? 

Er war einer der zwölf engsten Jünger (Apostel) von Jesus Christus. Er starb als Märtyrer in Jerusalem. Seine sterblichen Überreste sollen in der berühmten spanischen Stadt Santiago de Compostela liegen.

Das Zentrum der Feiern: 

In der Kathedrale von Santiago de Compostela gibt es an diesem Tag große Gottesdienste. Dabei wird oft der Botafumeiro geschwungen – ein riesiges Weihrauchfass, das an Seilen durch die Kirche fliegt.

Ein altes Bauernfest: 

In der Landwirtschaft war der Jakobustag ein sogenannter Lostag. Früher sagte man: So wie das Wetter an diesem Tag ist, so wird auch der kommende Winter. Es ist auch der traditionelle Beginn der Erntezeit.


Für den kleinen Ort Bombori (auch Pumpuri genannt) im bolivianischen Hochland (Departamento Potosí) hat der 25. Juli eine riesige religiöse und kulturelle Bedeutung, denn dort befindet sich das wichtigste Heiligtum des Landes für diesen Heiligen.

Bombori (auch Pumpuri genannt)

Für den kleinen Ort Bombori (auch Pumpuri genannt) im bolivianischen Hochland (Departamento Potosí) hat der 25. Juli eine riesige religiöse und kulturelle Bedeutung, denn dort befindet sich das wichtigste Heiligtum des Landes für diesen Heiligen.

Zentrum des Heiler-Kults: 

Der "Tata Santiago" gilt in Bolivien als der mächtigste Heilige für Wunder und Heilungen. Traditionelle andine Heiler (Curanderos oder Yatiris) aus dem ganzen Land reisen nach Bombori, weil sie ihn als ihren spirituellen Führer betrachten.

Verschmelzung mit indigenen Göttern: 

Für die einheimische Bevölkerung ist der Apostel Jakobus nicht nur eine christliche Figur. Er wurde im Glauben der Andenvölker mit Illapa, dem indigenen Gott des Blitzes, des Donners und des Regens, gleichgesetzt.

Massive Pilgerströme: Tausende Gläubige reisen mitten in die abgelegene Andenregion. Sie bitten in der kleinen Kirche aus Lehmziegeln (Adobe) um Gesundheit, Schutz oder Wohlstand.

Massive Pilgerströme: 

Tausende Gläubige reisen mitten in die abgelegene Andenregion. Sie bitten in der kleinen Kirche aus Lehmziegeln (Adobe) um Gesundheit, Schutz oder Wohlstand.

Ein "strenger" Heiliger: 

In der lokalen Folklore gilt der Tata Santiago de Bombori als sehr mächtig, aber auch als respektgebietend und streng. Die Menschen bringen ihm große Ehrfurcht entgegen, da man glaubt, er könne Versprechen, die nicht eingehalten werden, bestrafen.

Farbenfrohe Feste: Die Feierlichkeiten beginnen bereits am Vorabend (24. Juli) mit Nachtwachen (Veladas). Am 25. Juli folgen feierliche Messen, Prozessionen und traditionelle Tänze wie der Waka Waka.

Farbenfrohe Feste: 

Die Feierlichkeiten beginnen bereits am Vorabend (24. Juli) mit Nachtwachen (Veladas). Am 25. Juli folgen feierliche Messen, Prozessionen und traditionelle Tänze wie der Waka Waka.

  1. Das Opfer des weißen Lammes
    Die Pilger bringen ein dreijähriges, rein weißes Lamm mit. Aus christlicher Sicht symbolisiert es das „Lamm Gottes“ (Agnus Dei), das die Sünden der Welt wegnimmt. In der andinen Tradition führt ein indigener Heiler (Yatiri) ein rituelles Opfer durch: Das Blut des Lammes wird auf Tellern aufgefangen und die Knochen werden verbrannt, um die Erde (Pachamama) und die Berggötter (Achachilas) gnädig zu stimmen.

  2. Die „Ch’alla“ und die „Mesitas“
    Vor der Kirche mischen sich die Gerüche von Weihrauch und verbranntem Lamafett (Untu).

  3. Der Kult der „Vom Blitz Getroffenen“
    In der andinen Kosmologie gilt ein Mensch, der einen Blitzeinschlag überlebt, als „Kind des Rayo (Blitzes)“. Es wird geglaubt, dass Illapa dieser Person magische Kräfte und das Talent zur Heilung verliehen hat. Da Tata Santiago mit dem Blitzgott gleichgesetzt wird, reisen diese traditionellen Heiler nach Bombori, um direkt am Altar des Heiligen ihre spirituellen Kräfte „aufzuladen“ und seine Erlaubnis für ihre Arbeit zu erneuern.

  4. Akulliku (Das Kauen von Coca-Blättern)
    Während der katholischen Prozession und direkt vor den Kirchenmauern kauen die Pilger und Yatiris ununterbrochen Coca-Blätter. Das Akulliku dient im indigenen Glauben dazu, den Geist zu reinigen und mit der spirituellen Welt in Kontakt zu treten. Für die Gläubigen in Bombori schließt das Christentum diese Pflanze nicht aus – im Gegenteil, sie kauen die Blätter, während sie das katholische Kreuzzeichen machen.

  5. Der Name „Bombori“ selbst
    Sogar der Name des Ortes ist synkretistisch. Historiker gehen davon aus, dass „Bombori“ (oder Pumpuri) eine Nachahmung des Klangs „Pum-Pum“ ist – das dumpfe Grollen des Donners in den Bergen. Die Kirche steht also an einem Ort, dessen Name schon vor der Ankunft der Spanier dem Gott des Donners gewidmet war.

Eroberer und katholischen Missionare im 16. Jahrhundert

Als die spanischen Eroberer und katholischen Missionare im 16. Jahrhundert in die Andenregion kamen, wollten sie die indigenen Religionen komplett auslöschen. Doch die indigene Bevölkerung fand einen genialen Weg, ihre Götter im Geheimen weiterzuleben.Der Gott Illapa (Gott des Blitzes, Donners und Regens) war für die Landwirtschaft im trockenen Hochland überlebenswichtig. Um ihn vor der Zerstörung durch die Spanier zu schützen, „versteckten“ die Einheimischen ihn im Heiligen Jakobus (Santiago).Diese Tarnung funktionierte über visuelle und akustische Parallelen perfekt:

1. Das Donnern der Hufe und der KanonenDie Spanier ritten auf Pferden und feuerten mit Arkebusen (frühen Gewehren) und Kanonen. Für die indigenen Völker, die weder Pferde noch Schusswaffen kannten, klangen die Schüsse und das Donnern der Hufe wie das Grollen des Donners von Illapa. Da der Apostel Jakobus auf Gemälden fast immer als reitender Krieger dargestellt wird, der mit dem Schwert nach unten schlägt, sahen die Indigenen in seinem erhobenen Schwert den Zucken des Blitzes.

2. Der Beiname „Sohn des Donners“Die Spanier brachten den Einheimischen die Bibelgeschichten bei. Im Markusevangelium bezeichnet Jesus die Apostel Jakobus und Johannes als Boanerges, was übersetzt „Söhne des Donners“ bedeutet. Als die indigene Bevölkerung das hörte, war für sie klar: Die Spanier sprechen in Wahrheit von Illapa.

3. Santiago Matamoros wird zu Santiago „Mataindios“In Spanien wurde Jakobus als Santiago Matamoros („Santiago der Maurentöter“) verehrt, der den Spaniern im Kampf gegen die Muslime half. Die Konquistadoren nutzten diesen Kampfruf auch in Amerika und riefen „Santiago!“, wenn sie indigene Dörfer angriffen.

Die Logik der Indigenen: 

Wenn dieser Heilige so viel Zerstörung und Tod bringt, muss er die Macht über den tödlichen Blitz (Illapa) besitzen. Sie fingen an, die Statuen von Santiago anzubeten – nicht aus Liebe zum spanischen Gott, sondern um die mächtige, gefährliche Energie von Illapa zu besänftigen, damit sie nicht von ihm getroffen werden.

Wenn dieser Heilige so viel Zerstörung und Tod bringt, muss er die Macht über den tödlichen Blitz (Illapa) besitzen. Sie fingen an, die Statuen von Santiago anzubeten – nicht aus Liebe zum spanischen Gott, sondern um die mächtige, gefährliche Energie von Illapa zu besänftigen, damit sie nicht von ihm getroffen werden.

Das Ergebnis bis heute

Die Missionare dachten, sie hätten die indigenen Völker erfolgreich christianisiert, weil die Kirchen voll von Jakobus-Statuen waren. In Wirklichkeit aber beteten die Menschen dahinter ihren alten Wettergott an.

In Bombori ist diese Verbindung bis heute spürbar:

Wenn der „Tata Santiago“ dort im Juli majestätisch gekleidet wird, feiert man ihn, weil er das Wetter kontrolliert, die Ernte bringt und – genau wie der alte Gott Illapa – mit unberechenbarer, göttlicher Stärke straft oder heilt.

Zusammengestellt mit der Google Gemini Ki

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Montag, 20. Juli 2026

Ein ganz besonderer Tag

Der Bischof von Oruro zu Gast am Bombori-Schrein 🏛️✨  Manche Begegnungen hinterlassen einen ganz besonderen Eindruck und füllen unseren Alltag mit neuer Inspiration. Heute durften wir am Schrein in Bombori einen außergewöhnlichen und hochgeschätzten Gast willkommen heißen: Der Bischof von Oruro hat uns besucht!

Der Bischof von Oruro zu Gast am Bombori-Schrein 🏛️✨

Manche Begegnungen hinterlassen einen ganz besonderen Eindruck und füllen unseren Alltag mit neuer Inspiration. Heute durften wir am Schrein in Bombori einen außergewöhnlichen und hochgeschätzten Gast willkommen heißen: Der Bischof von Oruro hat uns besucht!

Herzlicher Austausch und neue Impulse Der Besuch war eine wunderbare Gelegenheit für einen tiefgründigen, inspirierenden Austausch. In entspannter und wie gewohnt herzlicher Atmosphäre konnten wir gemeinsam Momente des Innehaltens teilen und uns über die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Meilensteine unserer Arbeit

Herzlicher Austausch und neue Impulse

Der Besuch war eine wunderbare Gelegenheit für einen tiefgründigen, inspirierenden Austausch. In entspannter und wie gewohnt herzlicher Atmosphäre konnten wir gemeinsam Momente des Innehaltens teilen und uns über die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Meilensteine unserer Arbeit austauschen.

Ein starkes Zeichen der Verbundenheit:   Dass der Bischof von Oruro sich die Zeit genommen hat, unseren Schrein zu besuchen, erfüllt uns mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit. Es zeigt das große Interesse an unserer Gemeinschaft und der täglichen Arbeit vor Ort.

Ein starkes Zeichen der Verbundenheit: 

Dass der Bischof von Oruro sich die Zeit genommen hat, unseren Schrein zu besuchen, erfüllt uns mit großer Freude und tiefer Dankbarkeit. Es zeigt das große Interesse an unserer Gemeinschaft und der täglichen Arbeit vor Ort.

Danke für die Begleitung! 🙏 Wir bedanken uns von ganzem Herzen für den wertvollen Besuch, die gesegnete Begleitung und die wohlwollenden Worte. Solche Momente stärken unser Miteinander und geben uns viel Kraft für die kommenden Aufgaben.

Danke für die Begleitung! 🙏

Wir bedanken uns von ganzem Herzen für den wertvollen Besuch, die gesegnete Begleitung und die wohlwollenden Worte. Solche Momente stärken unser Miteinander und geben uns viel Kraft für die kommenden Aufgaben.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht haben!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Samstag, 18. Juli 2026

Pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens

Da die Menschen in den Bergen oft unter extremer Armut leiden, teilt sich die Arbeit vor Ort meist in drei Kernbereiche:

Die drei Säulen der pastoralen Arbeit

Da die Menschen in den Bergen oft unter extremer Armut leiden, teilt sich die Arbeit vor Ort meist in drei Kernbereiche:

Ganzheitliche Sozial- und Entwicklungsarbeit

In Regionen, in denen es weder feste Straßen noch eine verlässliche Strom- oder Wasserversorgung gibt, wird die Kirche zum Organisator des Alltags:

Bildungsprojekte: Bereitstellung von Schulmaterialien, Betreuung von Landschulen und Internaten, damit Kinder aus weit entfernten Dörfern überhaupt eine Schule besuchen können.

Ernährungssicherung & Innovation: Unterstützung bei nachhaltigen Anbaumethoden in der Landwirtschaft und der Aufbau von Solaranlagen, um abgelegene Bergdörfer mit sauberer Energie und Licht zu versorgen.

Bildungsprojekte: Bereitstellung von Schulmaterialien, Betreuung von Landschulen und Internaten, damit Kinder aus weit entfernten Dörfern überhaupt eine Schule besuchen können.

Seelsorge und Sakramente (Pastoral)

Das Fundament bleibt die geistliche Begleitung, die sich jedoch stark an die Gegebenheiten anpassen muss:

Die „Gemeinschaften auf dem Weg“: Ein Pfarrer betreut oft Dutzende von weit verstreuten Weilern. Das bedeutet stunden- oder tagelange Fußmärsche oder Fahrten über gefährliche Pisten, um die Sakramente (Taufe, Hochzeit, Krankensalbung) zu den Menschen zu bringen.

Ausbildung von Katecheten: Da der Pfarrer nicht überall gleichzeitig sein kann, werden Frauen und Männer aus den Dörfern zu Wortgottesleiter*innen und Katecheten ausgebildet. Sie halten das religiöse Leben unter der Woche aufrecht.

Die „Gemeinschaften auf dem Weg“: Ein Pfarrer betreut oft Dutzende von weit verstreuten Weilern. Das bedeutet stunden- oder tagelange Fußmärsche oder Fahrten über gefährliche Pisten, um die Sakramente (Taufe, Hochzeit, Krankensalbung) zu den Menschen zu bringen.

Bewahrung der Kultur und Gemeinschaft (Ayni)

Die pastorale Arbeit im Hochland Boliviens baut stark auf den indigenen Traditionen der Quechua und Aymara auf.

Gemeinschaftsarbeit (Ayni): Projekte – ob der Bau einer kleinen Kapelle, einer Schule oder eines Brunnens – werden im Geiste der traditionellen gegenseitigen Hilfe realisiert. Alle packen mit an.

Inkulturation: Der christliche Glaube wird mit den tief verwurzelten Traditionen der indigenen Kultur verbunden, um ein echtes, respektvolles Miteinander zu schaffen.

Gemeinschaftsarbeit (Ayni): Projekte – ob der Bau einer kleinen Kapelle, einer Schule oder eines Brunnens – werden im Geiste der traditionellen gegenseitigen Hilfe realisiert. Alle packen mit an.

Die größten Herausforderungen vor Ort

Die Geografie: Extreme Höhen, steile Bergpässe und unberechenbares Wetter (Trockenheit oder plötzliche Starkregen, die Wege wegschwemmen).

Ressourcenmangel: Die Pfarreien sind finanziell fast vollständig auf Spenden, Partnerschaften mit europäischen Diözesen oder internationale Hilfswerke (wie Adveniat oder Misereor) angewiesen.

Die Geografie: Extreme Höhen, steile Bergpässe und unberechenbares Wetter (Trockenheit oder plötzliche Starkregen, die Wege wegschwemmen).

Abwanderung: Viele junge Menschen verlassen die strukturschwachen Berge in Richtung der Großstädte (La Paz, Santa Cruz) oder ins Ausland, was die Dorfgemeinschaften schwächt.

Die pastorale Arbeit in Boliviens Bergen zeigt eindrücklich, wie Kirche funktioniert, wenn sie an die äußersten Ränder geht: Sie predigt den Glauben nicht nur, sondern macht ihn durch konkrete, lebensverändernde Taten im Alltag der Ärmsten sichtbar.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

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