Dienstag, 13. Januar 2026

Fahrt nach Sucre

Fahrt nach Sucre – Ein Abenteuer zwischen Blockaden und Regenzeit

Pfarrtoyo fit fürs neue Jahr Heute steht für mich die Fahrt nach Sucre auf dem Plan – vorausgesetzt, es sind weder Straßenblockaden noch unvorhersehbare Ereignisse im Weg. Gerade zu Beginn des neuen Jahres will ich dafür sorgen, dass unser Toyo wieder richtig in Schwung kommt. Die Sicherheit auf bolivianischen Straßen darf man keinesfalls vernachlässigen: Neue Reifen, frische Bremsbeläge und weitere sicherheitsrelevante Wartungsarbeiten stehen daher für den Pfarrtoyo ganz oben auf der Liste.

Pfarrtoyo fit fürs neue Jahr
Heute steht für mich die Fahrt nach Sucre auf dem Plan – vorausgesetzt, es sind weder Straßenblockaden noch unvorhersehbare Ereignisse im Weg. Gerade zu Beginn des neuen Jahres will ich dafür sorgen, dass unser Toyo wieder richtig in Schwung kommt. Die Sicherheit auf bolivianischen Straßen darf man keinesfalls vernachlässigen: Neue Reifen, frische Bremsbeläge und weitere sicherheitsrelevante Wartungsarbeiten stehen daher für den Pfarrtoyo ganz oben auf der Liste.

Leider gehören landesweite Straßenblockaden in Bolivien zum Alltag und sind das leidige Hobby vieler Menschen. Das macht die Reise oft unberechenbar und sorgt für zusätzliche Herausforderungen. Aber nicht nur die Blockaden können einem einen Strich durch die Rechnung machen – auch die Regenzeit fordert ihren Tribut. So wird jede Fahrt zum kleinen Abenteuer, bei dem Flexibilität und Geduld gefragt sind. Dennoch freue ich mich auf die bevorstehenden Kilometer und hoffe, dass sich die Straßen heute öffnen.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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Montag, 12. Januar 2026

Schwerer Hagelsturm

Ein schwerer Hagelsturm trifft das Chacarani‑Subzentral: Familien in Notlage

Ein heftiger und ungewöhnlich intensiver Hagelsturm hat in den letzten Stunden das Chacarani‑Subzentral im Bezirk Ayoma (Gemeinde San Pedro de Macha) schwer getroffen. Das Unwetter hinterließ massive Schäden an Häusern, Feldern und Viehbeständen und brachte zahlreiche Familien in eine akute Notsituation.

Ein heftiger und ungewöhnlich intensiver Hagelsturm hat in den letzten Stunden das Chacarani‑Subzentral im Bezirk Ayoma (Gemeinde San Pedro de Macha) schwer getroffen. Das Unwetter hinterließ massive Schäden an Häusern, Feldern und Viehbeständen und brachte zahlreiche Familien in eine akute Notsituation.

🏚️ Zerstörte und beschädigte Häuser Viele Wohnhäuser erlitten erhebliche Schäden:   - Strohdächer wurden abgetragen oder vollständig zerstört   - Wassereinbrüche machten mehrere Häuser unbewohnbar   - Strukturelle Schäden gefährden die Sicherheit der betroffenen Familien

🏚️ Zerstörte und beschädigte Häuser
Viele Wohnhäuser erlitten erhebliche Schäden:  
- Strohdächer wurden abgetragen oder vollständig zerstört  
- Wassereinbrüche machten mehrere Häuser unbewohnbar  
- Strukturelle Schäden gefährden die Sicherheit der betroffenen Familien 

🌱 Landwirtschaftliche Verluste von existenzieller Tragweite Die landwirtschaftlichen Kulturen – Grundlage der lokalen Ernährung und Wirtschaft – wurden nahezu vollständig vernichtet.   Betroffen sind unter anderem:   - Kartoffeln   - Bohnen   - Mais  - weitere Grundnahrungsmittel

🌱 Landwirtschaftliche Verluste von existenzieller Tragweite
Die landwirtschaftlichen Kulturen – Grundlage der lokalen Ernährung und Wirtschaft – wurden nahezu vollständig vernichtet.  
Betroffen sind unter anderem:  
- Kartoffeln  
- Bohnen  
- Mais 
- weitere Grundnahrungsmittel  

Der totale Ernteverlust stellt die Ernährungssicherheit der gesamten Gemeinschaft infrage.

Der totale Ernteverlust stellt die Ernährungssicherheit der gesamten Gemeinschaft infrage.

🐑 Viehbestand gefährdet Auch der Viehsektor blieb nicht verschont.   - Kleine Nutztiere wurden durch Hagel und Kälte verletzt   - In mehreren Fällen besteht akutes Sterblichkeitsrisiko

🐑 Viehbestand gefährdet
Auch der Viehsektor blieb nicht verschont.  
- Kleine Nutztiere wurden durch Hagel und Kälte verletzt  
- In mehreren Fällen besteht akutes Sterblichkeitsrisiko  

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Samstag, 10. Januar 2026

Ein persönlicher Rückblick

Über 25 Jahre Priester in Bolivien. Erfahrungen, Herausforderungen und Dankbarkeit auf meinem missionarischen Weg

Über 25 Jahre Priester in Bolivien. Erfahrungen, Herausforderungen und Dankbarkeit auf meinem missionarischen Weg

Liebe Freunde und Wegbegleiter in aller Welt,
Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf über 25 Jahre als Priester zurück – eine Zeit voller Begegnungen, Herausforderungen und wertvoller Erfahrungen. Die Entscheidung, als Pfarrer in den Bergen Bolivien zu wirken, war getragen von dem Wunsch, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten und gemeinsam Glauben und Hoffnung zu leben. Ich selbst wurde hier in den Bergen geboren und Spanisch war meine erste Fremdsprache.

Missionarische Stationen und neue Erfahrungen
Mein Weg führte mich durch viele Regionen Boliviens. Jede Station war ein neues Kapitel, geprägt von anderen Menschen, Kulturen und Aufgaben. Besonders bereichernd war die Zusammenarbeit mit Padre Dietmar, der mir als Freund und Mentor viele Türen öffnete und den Blick für die Bedürfnisse der Menschen schärfte. Der Wechsel der Pfarreien – von Villazón über Ravelo, Ocurí, Macha & Bombori – bedeutete stets einen Neuanfang, aber auch die Chance, neue priesterliche Erfahrungen zu sammeln und mich persönlich weiterzuentwickeln.

Kulturelle Vielfalt und soziale Herausforderungen
Die Arbeit mit den Quechua-Gemeinden hat mich besonders geprägt. Ihre Lebensfreude, ihre Traditionen und ihr Zusammenhalt haben mich tief beeindruckt. Gleichzeitig wurde ich täglich mit der Realität von Armut, fehlender Bildung und einer mangelhaften Gesundheitsversorgung konfrontiert. Gerade in abgelegenen Regionen stand oft die unmittelbare Unterstützung im Vordergrund – sei es durch Bau- und Renovierungsprojekte für Kapellen und Gemeindehäuser, Schulmaterial oder durch Initiativen zur Verbesserung der Lebensumstände.

Gemeinschaft und Unterstützung
Ohne die Hilfe und das Engagement vieler Unterstützer weltweit wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen. Eure Spenden, eure Gebete und eure anhaltende Verbundenheit haben mich stets getragen und motiviert, gerade in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben. Die Kommunikation mit Euch – seien es E-Mail, WhatsApp oder durch persönliche Besuche – hat mir immer wieder gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Solidarität sind, um Hoffnung zu schenken und Veränderung zu bewirken.

Persönliche Erlebnisse und Ausblick
In diesen Jahren durfte ich unzählige berührende Momente erleben: Feste mit den Gemeinden, Gottesdienste unter freiem Himmel, gemeinsame Bauprojekte und viele kleine Gesten der Dankbarkeit. Jeder Wechsel einer Pfarrei brachte neue Herausforderungen, aber auch neue Freundschaften und wertvolle Erfahrungen. Die Arbeit mit den Quechua hat mir gezeigt, wie viel Kraft im Glauben und in der Gemeinschaft steckt.

Mein Dank gilt Euch allen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Ich freue mich auf die kommenden Jahre, auf neue Begegnungen und darauf, weiterhin gemeinsam mit Euch Hoffnung und Zuversicht zu verbreiten.

Mit herzlichen Grüßen und großer Verbundenheit,
Euer Freund und Priester 

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

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