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Freitag, 10. April 2026

Schulmaterialien Update

Verteilung der Schulmaterialien – Ein Update 

Gemeinsame Organisation für einen erfolgreichen Start Die Vorbereitungen für die Verteilung der Schulmaterialien laufen auf Hochtouren. Ich stehe bereits mit den Lehrkräften in engem Kontakt, um alle Details abzustimmen und sicherzustellen, dass der Ablauf reibungslos funktioniert. Ab nächster Woche gehen wir mit der Verteilung an den Start, auch wenn wir dieses Mal nicht ganz so viele Materialien zur Verfügung haben.

Gemeinsame Organisation für einen erfolgreichen Start
Die Vorbereitungen für die Verteilung der Schulmaterialien laufen auf Hochtouren. Ich stehe bereits mit den Lehrkräften in engem Kontakt, um alle Details abzustimmen und sicherzustellen, dass der Ablauf reibungslos funktioniert. Ab nächster Woche gehen wir mit der Verteilung an den Start, auch wenn wir dieses Mal nicht ganz so viele Materialien zur Verfügung haben.

Die Ausgabe der Materialien erfolgt schrittweise und wird voraussichtlich bis Ende Mai abgeschlossen sein. Uns ist wichtig, dass jedes Kind die notwendigen Utensilien erhält und bestmöglich ins neue Schuljahr starten kann. Gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern arbeiten wir daran, die Verteilung so effizient und transparent wie möglich zu gestalten.

Wir danken allen Beteiligten für ihre Unterstützung und ihr Engagement. Mit vereinten Kräften schaffen wir eine gute Basis für das kommende Schuljahr!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Warum 3 Webseiten

Warum 3 Webseiten? Ein Blick zurück nach vorn.
Erinnert ihr euch noch an das Geräusch, wenn sich ein Akustikkoppler mühsam ins Netz einwählte? An die Zeit, in der Bilder in Briefmarkengröße zeilenweise einsickerten und man zwischendurch Kaffee kochen konnte?

Meine neuen Websites mit neuen Adressen
Meine neuen Websites mit neuen Adressen

Diese Zeiten sind (zum Glück) vorbei. Während wir früher mit Modems kämpften, surfen wir heute über Glasfaser, 5G oder sogar via Satellit aus der tiefsten Wildnis. Doch dieser technische Sprung hat eine Kehrseite: Viele Webseiten, die jahrelang treue Dienste geleistet haben, fühlen sich heute an wie ein Oldtimer auf einer Formel-1-Strecke.


Das "Desktop-Dilemma"
Einige meiner alten Webseiten sehen auf dem PC-Monitor immer noch klasse aus. Sie wurden technisch gepflegt und gehegt. Aber Hand aufs Herz: Wer nutzt heute nur noch den PC? Das Internet ist "ausgebrochen" – es findet überall statt.

Meine neue Unterseite 1: https://info.macha-bolivien.org/
Meine neue Unterseite 1: https://info.macha-bolivien.org/

Heutzutage kommunizieren wir über: 
Smartphones (beim Warten auf den Bus)
Tablets (gemütlich auf der Couch)
Smart-TVs (im Wohnzimmer)
Spielekonsolen wie die Xbox (direkt zwischen zwei Matches)

Meine neue Unterseite 2: https://info.mission-bolivien.org/
Meine neue Unterseite 2: https://info.mission-bolivien.org/

Weniger Schnörkel, mehr Wirkung
Die Anforderungen haben sich radikal verschoben. Niemand will sich heute mehr durch verschachtelte Menüs quälen oder winzige Texte auf einem Handy-Display heranzoomen.

Was heute zählt, ist Klarheit:
Große, hochwertige Bilder: Die dank Breitband endlich in voller Pracht laden können.
Relevanter Content: Hochwertige Artikel statt Textwüsten.
Schnelle Navigation: Intuitiv, flüssig und geräteübergreifend.

Wer stehen bleibt, verschwindet
Man muss ehrlich zu sich selbst sein: Damit wir als Marke oder Projekt weiterhin wahrgenommen werden, müssen wir den Schritt in die Zukunft gemeinsam mit unseren Nutzern gehen. Das Web verzeiht keinen Stillstand. Wer nicht mit der Zeit geht, wird im digitalen Rauschen unsichtbar.

Was passiert mit dem "Gestern"?
Keine Sorge, ich bin ein Fan von digitaler Archäologie. Die alten Publikationen werden nicht einfach gelöscht. Sie bleiben als Historie erhalten – quasi als unser persönliches Online-Museum. Das sind https://esmoraca-bolivia.org und https://www.macha-bombori-bolivia.org

Es war einmal... LOL. ---

Besuchen Sie uns auf unseren Publikationen. Smartphone mit Foto App einschalten und den QR Code fotografieren und dem LINK folgen. Bitte jeweils in Ihren Lesezeichen speichern!

Padre Hernán Tarqui, im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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Donnerstag, 9. April 2026

Ein Treffen der Vikariate

Gemeinsam in Llallagua Bolivien. Begegnung, Austausch und neue Perspektiven in der Nordzone. 

Gemeinsam in Llallagua Bolivien. Begegnung, Austausch und neue Perspektiven in der Nordzone.

Die beiden Vikariate der Nordzone 1 und 2 versammelten sich dieses Jahr in Llallagua zu einem gemeinsamen Treffen, das weit mehr als eine bloße Zusammenkunft war. Solche Veranstaltungen sind für mich stets von besonderer Bedeutung, denn sie bieten Raum für Wiedersehen mit Menschen, die ähnliche Wege gehen und Herausforderungen teilen. Gemeinsam suchen wir nach neuen Perspektiven und stärken unser Netzwerk. Im vergangenen Jahr trafen wir uns in Sacacaca – jedes Treffen hinterlässt eigene Eindrücke und Erinnerungen.

Die beiden Vikariate der Nordzone 1 und 2 versammelten sich dieses Jahr in Llallagua zu einem gemeinsamen Treffen, das weit mehr als eine bloße Zusammenkunft war. Solche Veranstaltungen sind für mich stets von besonderer Bedeutung, denn sie bieten Raum für Wiedersehen mit Menschen, die ähnliche Wege gehen und Herausforderungen teilen. Gemeinsam suchen wir nach neuen Perspektiven und stärken unser Netzwerk. Im vergangenen Jahr trafen wir uns in Sacacaca – jedes Treffen hinterlässt eigene Eindrücke und Erinnerungen.

Die Atmosphäre war von gegenseitigem Respekt und echtem Interesse geprägt. Bei den Gesprächen wurde deutlich, dass wir trotz unterschiedlicher Lebenssituationen durch unsere Arbeit und unseren Glauben eng miteinander verbunden sind. Der Austausch eröffnet neue Sichtweisen und fördert das Gefühl, gemeinsam an einer größeren Aufgabe zu arbeiten. Solche Begegnungen sind wertvoll, da sie Motivation und Inspiration für die kommenden Monate schenken.

Die Atmosphäre war von gegenseitigem Respekt und echtem Interesse geprägt. Bei den Gesprächen wurde deutlich, dass wir trotz unterschiedlicher Lebenssituationen durch unsere Arbeit und unseren Glauben eng miteinander verbunden sind. Der Austausch eröffnet neue Sichtweisen und fördert das Gefühl, gemeinsam an einer größeren Aufgabe zu arbeiten. Solche Begegnungen sind wertvoll, da sie Motivation und Inspiration für die kommenden Monate schenken.

Llallagua selbst ist eine bemerkenswerte Bergbaustadt im bolivianischen Departamento Potosí, gelegen auf etwa 3.900 Metern Höhe. Bekannt ist sie vor allem für das historische Zinn-Bergwerk Siglo XX, das einen wichtigen Teil der lokalen Identität ausmacht. Die Stadt liegt im Hochland (Puna) nahe Uncía und ist etwa 100 Kilometer von Oruro entfernt. Ihre Bergbautraditionen und die kulturelle Vielfalt prägen das Leben vor Ort und bieten den idealen Rahmen für unser Treffen.

Llallagua selbst ist eine bemerkenswerte Bergbaustadt im bolivianischen Departamento Potosí, gelegen auf etwa 3.900 Metern Höhe. Bekannt ist sie vor allem für das historische Zinn-Bergwerk Siglo XX, das einen wichtigen Teil der lokalen Identität ausmacht. Die Stadt liegt im Hochland (Puna) nahe Uncía und ist etwa 100 Kilometer von Oruro entfernt. Ihre Bergbautraditionen und die kulturelle Vielfalt prägen das Leben vor Ort und bieten den idealen Rahmen für unser Treffen.

Ich bin dankbar für die Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen in den Austausch zu treten, neue Impulse zu erhalten und die Gemeinschaft zu stärken. Mit Vorfreude blicke ich auf alles, was aus diesen Begegnungen wachsen darf – denn gemeinsam sind wir stärker und können auf unserem Weg einander unterstützen.

Ich bin dankbar für die Gelegenheit, mit Kolleginnen und Kollegen in den Austausch zu treten, neue Impulse zu erhalten und die Gemeinschaft zu stärken. Mit Vorfreude blicke ich auf alles, was aus diesen Begegnungen wachsen darf – denn gemeinsam sind wir stärker und können auf unserem Weg einander unterstützen.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Dienstag, 7. April 2026

Unterwegs nach Llallagua

Gemeinsame Wege, neue Perspektiven – Ein Treffen der Vikariate
Gestern Nachmittag machte ich mich auf den Weg nach Llallagua Bolivien. Die beiden Vikariate der Nordzone 1 und 2 kommen dort zu einem gemeinsamen Treffen zusammen. Schon die Reise dorthin gab mir Zeit zum Nachdenken und Einstimmen auf die kommenden Tage.

Gemeinsame Wege, neue Perspektiven – Ein Treffen der Vikariate Gestern Nachmittag machte ich mich auf den Weg nach Llallagua Bolivien. Die beiden Vikariate der Nordzone 1 und 2 kommen dort zu einem gemeinsamen Treffen zusammen. Schon die Reise dorthin gab mir Zeit zum Nachdenken und Einstimmen auf die kommenden Tage.
Foto: vom letzten Jahr in Sacacaca

Solche Treffen bedeuten für mich immer mehr als nur Sitzungen und Gespräche. Es ist ein Wiedersehen mit Menschen, die denselben Weg gehen, ähnliche Herausforderungen teilen und gemeinsam nach neuen Perspektiven suchen. In diesem Jahr ist Llallagua unser Treffpunkt – im letzten Jahr waren wir in Sacacaca. Jeder Ort hinterlässt seine eigenen Eindrücke und Erinnerungen.

Die Atmosphäre ist geprägt von gegenseitigem Respekt und echtem Interesse am Leben der Anderen. Wenn wir uns austauschen, spüren wir, dass wir trotz unterschiedlicher Lebensumstände durch unsere Arbeit und unseren Glauben eng verbunden sind. Die Gespräche eröffnen neue Blickwinkel und stärken das Gefühl, gemeinsam an einer größeren Aufgabe zu arbeiten.

Ich bin dankbar für diese Gelegenheit des Austauschs und gespannt auf alles, was aus diesen Begegnungen wachsen darf.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Montag, 6. April 2026

Bildung auf steinigen Wegen

Wenn unser „Toyo“ Hilfe braucht
Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft – doch in den abgelegenen Bergregionen Boliviens ist dieser Schlüssel oft nur über sehr holprige Pfade zu erreichen. Heute schreiben wir euch mit einem lachenden und einem weinenden Auge direkt aus den Anden. 

Wenn unser „Toyo“ Hilfe braucht Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft – doch in den abgelegenen Bergregionen Boliviens ist dieser Schlüssel oft nur über sehr holprige Pfade zu erreichen. Heute schreiben wir euch mit einem lachenden und einem weinenden Auge direkt aus den Anden.

Der Patient im „Krankenhaus“ von Sucre
Normalerweise ist unser treuer Toyota Land Cruiser – von uns allen nur liebevoll „der Toyo“ genannt – das unermüdliche Herzstück unserer Arbeit. Er kämpft sich durch Schlamm, über Geröll und durch tiefe Täler, um Schulmaterialien dorthin zu bringen, wo kein normaler Pkw jemals hinkommen würde.

Der Patient im „Krankenhaus“ von Sucre Normalerweise ist unser treuer Toyota Land Cruiser – von uns allen nur liebevoll „der Toyo“ genannt – das unermüdliche Herzstück unserer Arbeit. Er kämpft sich durch Schlamm, über Geröll und durch tiefe Täler, um Schulmaterialien dorthin zu bringen, wo kein normaler Pkw jemals hinkommen würde.

Doch momentan herrscht Stillstand. Unser „Toyo“ steht im „Krankenhaus“ in Sucre. Die harten Pisten Boliviens haben ihren Tribut gefordert, und ohne eine gründliche Reparatur bleiben unsere Räder vorerst stehen. Das ist besonders bitter, denn in den Bergen warten die Kinder bereits auf uns.

Doch momentan herrscht Stillstand. Unser „Toyo“ steht im „Krankenhaus“ in Sucre. Die harten Pisten Boliviens haben ihren Tribut gefordert, und ohne eine gründliche Reparatur bleiben unsere Räder vorerst stehen. Das ist besonders bitter, denn in den Bergen warten die Kinder bereits auf uns.

Warum der Land Cruiser so wichtig ist
Man darf sich den Weg nach Azucariña oder Pirhuani nicht wie eine Landstraße vorstellen. Es sind Pfade, die Mensch und Maschine alles abverlangen. Ohne ein geländegängiges Fahrzeug wie den Land Cruiser sind diese Gemeinden praktisch von der Außenwelt und damit von wichtigen Bildungsressourcen abgeschnitten.

Warum der Land Cruiser so wichtig ist Man darf sich den Weg nach Azucariña oder Pirhuani nicht wie eine Landstraße vorstellen. Es sind Pfade, die Mensch und Maschine alles abverlangen. Ohne ein geländegängiges Fahrzeug wie den Land Cruiser sind diese Gemeinden praktisch von der Außenwelt und damit von wichtigen Bildungsressourcen abgeschnitten.

„Der Toyo ist für uns kein Luxus, sondern eine Lebensader. Ohne ihn kommen die Hefte nicht zu den Kindern und die Träume nicht in die Schule.“

„Der Toyo ist für uns kein Luxus, sondern eine Lebensader. Ohne ihn kommen die Hefte nicht zu den Kindern und die Träume nicht in die Schule.“

Bildung: Ein kostbares Gut in den Anden
Trotz der logistischen Hürden lassen wir uns nicht entmutigen. Denn wir wissen, wofür wir es tun. In Regionen wie Azucariña ist der Zugang zu Bildung keine Selbstverständlichkeit. Dank eurer großartigen Unterstützung konnten wir bereits viel bewegen:

Bildung: Ein kostbares Gut in den Anden Trotz der logistischen Hürden lassen wir uns nicht entmutigen. Denn wir wissen, wofür wir es tun. In Regionen wie Azucariña ist der Zugang zu Bildung keine Selbstverständlichkeit. Dank eurer großartigen Unterstützung konnten wir bereits viel bewegen:

Grundausstattung: Hefte, Stifte und Bücher, die das Fundament für das Lernen bilden.

Wissen erweitern: Aktuelle Lehrmaterialien, die den Horizont über die Dorfgrenzen hinaus erweitern.

Technik-Vorsprung: Erste technische Hilfsmittel, die den Kindern zeigen, was in der modernen Welt alles möglich ist.

Diese Materialien sind für die Kinder von unschätzbarem Wert. Sie sind der Treibstoff für ihre schulische Entwicklung und der Beweis, dass sie nicht vergessen werden – egal wie weit oben in den Bergen sie leben.

Wie geht es weiter?
Wir hoffen inständig, dass der „Toyo“ bald wieder fit ist und wir die Werkstatt in Sucre hinter uns lassen können. Die Berge rufen, und die Kinder in Azucariña und Pirhuani warten auf die nächste Ladung voller Möglichkeiten.

Vielen Dank an alle Spender, die nicht nur das Schulmaterial, sondern auch die Instandhaltung unseres treuen Begleiters ermöglichen. Gemeinsam bringen wir Bildung dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht wird – auch wenn der Weg manchmal durch die Werkstatt führt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Sonntag, 5. April 2026

Der Herr ist auferstanden

Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!
Es ist der älteste „Code“ der Christengeschichte. Ein ritueller Wechselgesang, der seit Jahrhunderten durch Kathedralen, kleine Dorfkirchen und heute über Messenger-Dienste hallt. Doch was bedeutet dieser Satz eigentlich im Jahr 2026, in einer Welt, die sich oft anfühlt, als stünde sie im Dauermodus der Krisen fest?

Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden! Es ist der älteste „Code“ der Christengeschichte. Ein ritueller Wechselgesang, der seit Jahrhunderten durch Kathedralen, kleine Dorfkirchen und heute über Messenger-Dienste hallt. Doch was bedeutet dieser Satz eigentlich im Jahr 2026, in einer Welt, die sich oft anfühlt, als stünde sie im Dauermodus der Krisen fest?

Ein Gruß, der die Welt aus den Angeln hob
Der Ostergruß ist weit mehr als eine religiöse Floskel. Er ist eine Proklamation. Ursprünglich war es das Erkennungsmerkmal der frühen Christen:

Die Feststellung: „Der Herr ist auferstanden!“
Die Antwort: „Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Ein Gruß, der die Welt aus den Angeln hob Der Ostergruß ist weit mehr als eine religiöse Floskel. Er ist eine Proklamation. Ursprünglich war es das Erkennungsmerkmal der frühen Christen:  Die Feststellung: „Der Herr ist auferstanden!“  Die Antwort: „Er ist wahrhaftig auferstanden!“

In diesem kurzen Dialog steckt die Essenz des christlichen Glaubens: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Das Licht ist stärker als die Dunkelheit. Das ist kein frommer Wunsch, sondern – für jene, die daran glauben – eine unbequeme, lebensverändernde Tatsache.

Warum das Wort „Wahrhaftig“ den Unterschied macht
Wir leben in einer Zeit der „Fake News“, der Filterblasen und der Skepsis. Etwas zu behaupten ist leicht. Aber das Wort wahrhaftig zieht eine Linie in den Sand.

Es bedeutet: Das hier ist kein Symbolbild. Es ist keine nette Metapher für den Frühling, wenn die Krokusse aus dem Boden schießen. Es ist die Überzeugung, dass die Liebe Gottes die Grenze der physischen Realität durchbrochen hat. Wenn wir das heute sagen, meinen wir auch: Es gibt eine Hoffnung, die über unser Verstehen und unsere aktuelle Nachrichtenlage hinausgeht.

Was bedeutet Ostern für uns heute?
Abseits von Schokohasen und Familienbrunch lädt uns die Auferstehung ein, unsere eigene Perspektive zu hinterfragen. Wo in deinem Leben herrscht gerade „Grabesstille“? Wo hast du Träume oder Hoffnungen beerdigt?

Neuanfang ist möglich: Ostern ist das ultimative Comeback. Es lehrt uns, dass Scheitern niemals das Ende der Geschichte sein muss.

Licht in der Dunkelheit: Die Botschaft lautet, dass selbst die tiefste Nacht einen Morgen hat.

Gemeinschaft: Dieser Gruß verbindet uns global. Er erinnert uns daran, dass wir Teil einer Geschichte sind, die viel größer ist als wir selbst.

Ein lebendiges Echo
Wenn du dieses Jahr diesen Satz hörst oder liest, lass ihn nicht einfach an dir abperlen. Vielleicht ist er genau der Anker, den wir gerade brauchen.

Die Welt mag sich schnell drehen, Technologien mögen sich wandeln, aber die Sehnsucht des Menschen nach Leben, nach Licht und nach einer Wahrheit, die den Tod besiegt, bleibt konstant.

In diesem Sinne: Genießt die Feiertage, atmet durch und feiert das Leben.
Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Samstag, 4. April 2026

Grabesruhe und Kontrollverlust

Zwischen Grabesruhe und Kontrollverlust: Gedanken zum Karsamstag
Der Karsamstag ist traditionell der Tag der großen Stille. Die Altäre sind leer, die Glocken schweigen, und die Welt hält den Atem an. Doch das heutige Evangelium nach Matthäus (27, 62-66) zeigt uns, dass es hinter den Kulissen alles andere als ruhig zuging. Während die Jünger Jesu vermutlich vor Angst und Trauer wie gelähmt waren, herrschte auf der „Gegenseite“ hektische Betriebsamkeit.

Zwischen Grabesruhe und Kontrollverlust: Gedanken zum Karsamstag Der Karsamstag ist traditionell der Tag der großen Stille. Die Altäre sind leer, die Glocken schweigen, und die Welt hält den Atem an. Doch das heutige Evangelium nach Matthäus (27, 62-66) zeigt uns, dass es hinter den Kulissen alles andere als ruhig zuging. Während die Jünger Jesu vermutlich vor Angst und Trauer wie gelähmt waren, herrschte auf der „Gegenseite“ hektische Betriebsamkeit.

Die Angst vor dem „Nachher“
Es ist fast ironisch: Die Hohenpriester und Pharisäer scheinen die Worte Jesu über seine Auferstehung ernster genommen zu haben als seine eigenen Freunde. Sie erinnern sich genau: „Nach drei Tagen werde ich auferweckt.“

Obwohl Jesus tot und im Grab eingeschlossen ist, lässt er seinen Gegnern keine Ruhe. Ihre Reaktion ist zutiefst menschlich: Angst führt zu dem Wunsch nach Kontrolle. Sie bitten Pilatus um eine Wache, um eine Versiegelung, um Sicherheit. Sie wollen sicherstellen, dass die Geschichte hier endet. Dass der „Verführer“, wie sie ihn nennen, auch wirklich im Grab bleibt.

Obwohl Jesus tot und im Grab eingeschlossen ist, lässt er seinen Gegnern keine Ruhe. Ihre Reaktion ist zutiefst menschlich: Angst führt zu dem Wunsch nach Kontrolle. Sie bitten Pilatus um eine Wache, um eine Versiegelung, um Sicherheit. Sie wollen sicherstellen, dass die Geschichte hier endet. Dass der „Verführer“, wie sie ihn nennen, auch wirklich im Grab bleibt.

„Bewacht es, so gut ihr könnt“
Der Satz des Pilatus hat eine fast sarkastische Note: „Da habt ihr die Wache; geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt.“

Man kann sich bildlich vorstellen, wie sie den schweren Stein vor dem Grab versiegeln. Ein Siegel ist ein Zeichen von Autorität und Endgültigkeit. Es sagt: Hier geht nichts mehr rein und hier kommt nichts mehr raus. Doch genau hier liegt die spirituelle Pointe für uns heute:

Wir versuchen oft, unser Leben „abzusichern“.
Wir versiegeln unsere Ängste, unsere Vergangenheit oder unsere Zweifel.
Wir bauen Mauern um das, was uns gefährlich werden könnte.
Aber der Karsamstag lehrt uns, dass menschliche Siegel dort enden, wo Gottes Wirken beginnt.

Die Stille ist nicht leer
Der heutige Evangeliumstext erinnert uns daran, dass wir die Kontrolle oft nur vortäuschen. Die Wachen stehen vor dem Grab, das Siegel ist intakt, und die Welt glaubt, die Sache sei erledigt. Doch in der tiefsten Dunkelheit des Grabes bereitet Gott bereits die größte Überraschung der Menschheitsgeschichte vor.

Was bedeutet das für uns heute?
Vielleicht fühlst du dich heute auch wie vor einem „versiegelten Stein“. Eine Situation scheint festgefahren, ein Ende scheint endgültig, die Stille Gottes wirkt erdrückend. Der Karsamstag lädt uns ein, diese Spannung auszuhalten.

Die Wachen und das Siegel sind Zeugen für das, was morgen passieren wird: Sie werden beweisen, dass kein Stein zu schwer und kein Siegel zu fest ist, wenn das Leben selbst beschließt, zurückzukehren.

Impuls für den Tag:
Wo versuchst du gerade krampfhaft, etwas zu kontrollieren, das eigentlich in Gottes Hand liegt? Kannst du heute – wie Pilatus es sagte – „gehen“ und darauf vertrauen, dass das Siegel der Welt Gottes Plan nicht aufhalten kann?

Ich wünsche dir einen gesegneten, nachdenklichen Karsamstag.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Zwischen Trauer und Hoffnung

Die Grablegung Christi in der Kunst
Die Stille nach dem Sturm. Wenn wir an die Passionsgeschichte denken, stehen oft das dramatische Leiden am Kreuz oder der triumphale Sieg der Auferstehung im Vordergrund. Doch dazwischen liegt ein Moment von fast unerträglicher Intimität und menschlicher Zerbrechlichkeit: Die Grablegung.

Die Grablegung Christi in der Kunst Die Stille nach dem Sturm. Wenn wir an die Passionsgeschichte denken, stehen oft das dramatische Leiden am Kreuz oder der triumphale Sieg der Auferstehung im Vordergrund. Doch dazwischen liegt ein Moment von fast unerträglicher Intimität und menschlicher Zerbrechlichkeit: Die Grablegung.
Foto im Licht 2026

​In der Kunstgeschichte ist dieses Motiv weit mehr als nur die Illustration einer biblischen Szene. Es ist der Moment, in dem das Göttliche auf das zutiefst Menschliche trifft – den Tod.

Ein Motiv der extremen Emotionen
Die Grablegung (oft auch als Grablegung im Grab oder Beweinung dargestellt) markiert den tiefsten Punkt der Hoffnungslosigkeit für die Jünger. Künstler wie Caravaggio, Raffael und Tizian haben dieses Thema über Jahrhunderte hinweg interpretiert. Dabei lassen sich meist drei Kernaspekte beobachten:

Die schiere Last: Der leblose Körper Christi wird oft als schwer und massiv dargestellt. Es gibt kein Schweben mehr; die Schwerkraft unterstreicht die Endgültigkeit des Todes.

​Die Vielfalt der Trauer: Von der stillen, versteinerten Schmerzen Marias bis hin zum verzweifelten Ausbruch der Maria Magdalena – die Grablegung ist eine Bühne der menschlichen Emotionen.

Warum uns dieses Bild heute noch berührt
​Auch in einer säkularen Welt bleibt die Grablegung ein kraftvolles Symbol. Sie thematisiert den Abschied, das Loslassen und die Fürsorge für diejenigen, die wir verloren haben. ​Das Spiel mit dem Licht: Besonders im Barock wird die Szene oft in tiefes Chiaroscuro (Hell-Dunkel) getaucht. Das Grab ist dunkel, doch der Leichnam Christi leuchtet oft wie eine Lichtquelle selbst – ein dezenter Hinweis auf die kommende Auferstehung.

​Es ist der Moment, in dem die Handlungen der Hinterbliebenen – das Waschen des Körpers, das Wickeln in Leinentücher, das sanfte Niederlegen – zu einem Akt der ultimativen Liebe werden. Die Kunst lehrt uns hier, dass im tiefsten Schmerz eine besondere Form von Würde liegt.

​„Das Grab ist nicht das Ende der Reise, sondern die Schwelle, an der die Stille die Geschichte übernimmt.“

Fazit
​Die Grablegung Christi ist in der Kunst kein Bild des Scheiterns. Sie ist ein Innehalten. Wenn Sie das nächste Mal in einem Museum vor einer solchen Darstellung stehen, achten Sie nicht nur auf die theologischen Details, sondern auf die Hände der Figuren: Wie sie halten, stützen und berühren. Es ist das menschlichste Kapitel einer göttlichen Geschichte.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Freitag, 3. April 2026

Karfreitag in Macha Bolivien

Wenn die Welt den Atem anhält
Der Karfreitag ist im Kirchenjahr wohl der Tag mit der dichtesten Stille. Während die Welt sich oft hektisch weiterdreht, lädt dieser Tag uns ein, innezuhalten. Er ist kein Tag der lauten Worte, sondern des tiefen Gedenkens an das Leiden und die Kreuzigung Jesu Christi.

Karfreitag: Wenn die Welt den Atem anhält Der Karfreitag ist im Kirchenjahr wohl der Tag mit der dichtesten Stille. Während die Welt sich oft hektisch weiterdreht, lädt dieser Tag uns ein, innezuhalten. Er ist kein Tag der lauten Worte, sondern des tiefen Gedenkens an das Leiden und die Kreuzigung Jesu Christi.

Ein Tag der Umkehr und Besinnung
Das Wort „Kar“ stammt aus dem Althochdeutschen (char) und bedeutet so viel wie Trauer oder Klage. Und genau das steht im Zentrum: Wir erinnern uns an den Moment, der die Geschichte veränderte. Es ist der Tag, an dem das Unbegreifliche geschah – das Opfer am Kreuz.

Ein Tag der Umkehr und Besinnung Das Wort „Kar“ stammt aus dem Althochdeutschen (char) und bedeutet so viel wie Trauer oder Klage. Und genau das steht im Zentrum: Wir erinnern uns an den Moment, der die Geschichte veränderte. Es ist der Tag, an dem das Unbegreifliche geschah – das Opfer am Kreuz.

Traditionen, die unter die Haut gehen
In vielen Gemeinden weltweit wird dieser Tag durch besondere Rituale spürbar:

Das Fasten: Viele Christinnen und Christen verzichten heute bewusst auf Fleisch oder üppige Mahlzeiten, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Die Todesstunde: Um 15:00 Uhr, zur überlieferten Todesstunde Jesu, kommen Menschen zu Gottesdiensten zusammen. Oft herrscht dabei eine besondere Schlichtheit: Keine Orgel spielt, kein Glockengeläut ist zu hören.

Der Kreuzweg: In Prozessionen wird der Leidensweg Jesu nachgegangen. Diese 14 Stationen sind mehr als nur Geschichte – sie sind eine Einladung, über eigenes Leid und das Leid in der Welt nachzudenken.

Der Kreuzweg: In Prozessionen wird der Leidensweg Jesu nachgegangen. Diese 14 Stationen sind mehr als nur Geschichte – sie sind eine Einladung, über eigenes Leid und das Leid in der Welt nachzudenken.

Warum wir heute „trauern“
Mancher fragt sich vielleicht: Warum gedenken wir eines so grausamen Ereignisses? Die Antwort liegt in der Bedeutung des Tages. Der Karfreitag ist nicht ohne den Ostersonntag denkbar. Er lehrt uns, dass Schmerz und Tod Teil des Lebens sind, aber nicht das letzte Wort haben.

Warum wir heute „trauern“ Mancher fragt sich vielleicht: Warum gedenken wir eines so grausamen Ereignisses? Die Antwort liegt in der Bedeutung des Tages. Der Karfreitag ist nicht ohne den Ostersonntag denkbar. Er lehrt uns, dass Schmerz und Tod Teil des Lebens sind, aber nicht das letzte Wort haben.

Der Karfreitag ist die notwendige Stille vor dem Jubel der Auferstehung.

Der Karfreitag ist die notwendige Stille vor dem Jubel der Auferstehung.

Ein Moment für dich
Vielleicht nutzt du diesen Tag heute, um auch in deinem Alltag einen Moment der Ruhe zu finden. Was bedeutet Vergebung für dich? Wo findest du Hoffnung in dunklen Zeiten?

Ein Moment für dich Vielleicht nutzt du diesen Tag heute, um auch in deinem Alltag einen Moment der Ruhe zu finden. Was bedeutet Vergebung für dich? Wo findest du Hoffnung in dunklen Zeiten?

Wir wünschen euch einen gesegneten Karfreitag und eine Zeit der wertvollen Reflexion.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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