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Sonntag, 22. Februar 2026

Karneval in Huancarani

Nachgelegt: Karneval in Huancarani (Provinz Chayanta - Potosí - Bolivien)

Hallo zusammen!
​Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch noch einmal mit in meine Heimat nehmen. Ich habe euch ein paar Bilder vom Karneval in meinem Heimatort Huancarani mitgebracht. Genau wie bei euch in Deutschland oder anderswo auf der Welt gilt auch bei uns: Jeder Ort feiert ein bisschen anders und hat seine ganz eigenen, unverwechselbaren Traditionen.

Hallo zusammen! ​Heute möchte ich die Gelegenheit nutzen und euch noch einmal mit in meine Heimat nehmen. Ich habe euch ein paar Bilder vom Karneval in meinem Heimatort Huancarani mitgebracht. Genau wie bei euch in Deutschland oder anderswo auf der Welt gilt auch bei uns: Jeder Ort feiert ein bisschen anders und hat seine ganz eigenen, unverwechselbaren Traditionen.

Eine tiefe Verbindung zur Pachamama
​Wenn wir in den Anden Karneval feiern, geht es nicht nur um Kostüme und Musik. Unser Fest hat eine tiefe spirituelle Bedeutung und ist untrennbar mit der Pachamama – unserer Mutter Erde – verbunden.

Eine tiefe Verbindung zur Pachamama ​Wenn wir in den Anden Karneval feiern, geht es nicht nur um Kostüme und Musik. Unser Fest hat eine tiefe spirituelle Bedeutung und ist untrennbar mit der Pachamama – unserer Mutter Erde – verbunden.

Zu dieser Zeit im Jahr bringen wir ihr kleine Opfer dar (oft Ch'alla genannt), um uns für ihre Gaben, den Regen und die Ernte zu bedanken. Es ist ein Moment des Respekts und der Dankbarkeit gegenüber der Natur, die uns ernährt.

Chicha: Der Geschmack des Karnevals ​Was bei einem echten Fest in unserer Region natürlich unausweichlich ist: Es wird Chicha getrunken!

Chicha: Der Geschmack des Karnevals
​Was bei einem echten Fest in unserer Region natürlich unausweichlich ist: Es wird Chicha getrunken!

​Dieses traditionell gebraute Maisbier gehört einfach dazu. Es schmeckt nicht nur besonders, sondern das gemeinsame Trinken ist ein Symbol der Gemeinschaft. Man teilt es miteinander, stößt auf das Leben an und lässt die Sorgen des Alltags für eine Weile hinter sich.

​Dieses traditionell gebraute Maisbier gehört einfach dazu. Es schmeckt nicht nur besonders, sondern das gemeinsame Trinken ist ein Symbol der Gemeinschaft. Man teilt es miteinander, stößt auf das Leben an und lässt die Sorgen des Alltags für eine Weile hinter sich.

Der schönste Teil: Geschichten von früher ​Das absolute Highlight für mich ist jedoch der Ausklang des Festes. Wenn die wilden Tänze ruhiger werden, setzen wir uns alle zusammen.

Der schönste Teil: Geschichten von früher
​Das absolute Highlight für mich ist jedoch der Ausklang des Festes. Wenn die wilden Tänze ruhiger werden, setzen wir uns alle zusammen.

In dieser gemütlichen Runde passiert die wahre Magie: Die Älteren fangen an, Geschichten von früher zu erzählen. Man lauscht den Legenden, lacht über alte Erinnerungen und spürt, wie die Geschichte unseres Dorfes von Generation zu Generation weitergetragen wird.

Ich hoffe, diese kleinen Einblicke in den Karneval von Huancarani haben euch gefallen!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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Samstag, 21. Februar 2026

Wochenende voller Begegnungen und Herzenswärme

Gedanken von Padre Hernán Tarqui für Freunde und alle, die es noch werden möchten

Hallo liebe Freundinnen und Freunde, liebe neu Dazugekommene!
Wieder einmal steht das Wochenende vor der Tür – und ich möchte diesen Moment nutzen, um euch ganz persönliche Grüße zu senden. Nach intensiven Tagen im Dienst in den Bergen Boliviens spüre ich, wie wichtig es ist, zwischendurch innezuhalten und das Herz sprechen zu lassen.

Foto: mit Blick auf meinen Heimatort Huancarani Bolivien
Foto: mit Blick auf meinen Heimatort Huancarani Bolivien

Auf meiner Rückfahrt von Cochabamba machte ich einen Abstecher in Huancarani, das kleine Dorf, in dem ich geboren wurde. Vielleicht kennt ihr solche Orte: Einfache Häuser, vertraute Gesichter, Berge, die wie alte Freunde am Horizont stehen. In Huancarani ist für mich die Zeit irgendwie stehen geblieben – und doch pulsiert dort das Leben auf eine ganz besondere Weise.

Der Austausch mit meiner Familie in diesen vertrauten Mauern hat mir wieder einmal gezeigt, wie wertvoll diese Nähe ist. Alte Geschichten, gemeinsames Lachen, ein stiller Blick – das alles fühlt sich an wie Balsam für meine Seele. Gerade in Momenten, in denen der Alltag herausfordert, sind solche Begegnungen ein wahrer Schatz und schenken Kraft für alles, was kommt.

Diese Momente sind für mich der eigentliche Brennstoff für die Seele. Sie erinnern mich daran, was wirklich zählt: Miteinander, Geborgenheit, ein offenes Ohr und ein herzliches Lachen. Ich wünsche euch, dass auch ihr am Wochenende solche Augenblicke findet, in denen ihr euch einfach fallen lassen könnt.

Erholt euch gut, genießt die kleinen und großen Freuden, und sammelt Energie für die bevorstehende – vielleicht arbeitsreiche – Woche. Lasst uns gemeinsam aus jedem Tag das Beste machen!

Mit herzlichen Grüßen aus den Bergen Boliviens,
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Freitag, 20. Februar 2026

Vierzig Tage Fastenzeit

Vierzig Tage Fastenzeit in Worten: Christliche Traditionen und Osterfeierlichkeiten in Macha Bolivien

Wie Glaube, Gemeinschaft und gelebte Bräuche das Osterfest prägen Die Fastenzeit ist für viele Christinnen und Christen eine besondere Zeit des Jahres, die zur Besinnung, zum Gebet und zur bewussten Umkehr einlädt. Jahr für Jahr beginnt sie am Aschermittwoch, wenn das Aschekreuz auf der Stirn ein sichtbares Zeichen für Buße und Neuanfang setzt. Diese 40-tägige Periode, in der Sonntage traditionell nicht mitgezählt werden und sich dadurch auf 46 Kalendertage erstreckt, erinnert an die biblische Zeit, in der Jesus in der Wüste fastete.

Wie Glaube, Gemeinschaft und gelebte Bräuche das Osterfest prägen
Die Fastenzeit ist für viele Christinnen und Christen eine besondere Zeit des Jahres, die zur Besinnung, zum Gebet und zur bewussten Umkehr einlädt. Jahr für Jahr beginnt sie am Aschermittwoch, wenn das Aschekreuz auf der Stirn ein sichtbares Zeichen für Buße und Neuanfang setzt. Diese 40-tägige Periode, in der Sonntage traditionell nicht mitgezählt werden und sich dadurch auf 46 Kalendertage erstreckt, erinnert an die biblische Zeit, in der Jesus in der Wüste fastete.

Viele Gläubige nutzen diese Wochen, um auf Genussmittel wie Fleisch, Süßes oder Alkohol zu verzichten. Doch die Fastenzeit ist mehr als Verzicht: Sie ist eine Einladung zur inneren Reinigung, zur Reflexion über das eigene Leben und zur Stärkung der Beziehung zu Gott. Wohltätige Werke und gemeinschaftliches Gebet gehören ebenso dazu wie das Nachdenken über den eigenen Lebensweg.

Viele Gläubige nutzen diese Wochen, um auf Genussmittel wie Fleisch, Süßes oder Alkohol zu verzichten. Doch die Fastenzeit ist mehr als Verzicht: Sie ist eine Einladung zur inneren Reinigung, zur Reflexion über das eigene Leben und zur Stärkung der Beziehung zu Gott. Wohltätige Werke und gemeinschaftliches Gebet gehören ebenso dazu wie das Nachdenken über den eigenen Lebensweg.

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche – eine Zeit, in der die letzten Tage Jesu intensiv nacherlebt werden. Die Gemeinde feiert den Einzug Jesu in Jerusalem, gedenkt am Gründonnerstag seines letzten Abendmahls und hält am Karfreitag inne, um seine Kreuzigung zu betrauern. Der stille Karsamstag schließlich ist geprägt von der Erwartung der Auferstehung, die in der Osternacht mit dem Entzünden der Osterkerze symbolisch gefeiert wird.

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche – eine Zeit, in der die letzten Tage Jesu intensiv nacherlebt werden. Die Gemeinde feiert den Einzug Jesu in Jerusalem, gedenkt am Gründonnerstag seines letzten Abendmahls und hält am Karfreitag inne, um seine Kreuzigung zu betrauern. Der stille Karsamstag schließlich ist geprägt von der Erwartung der Auferstehung, die in der Osternacht mit dem Entzünden der Osterkerze symbolisch gefeiert wird.

Der Ostersonntag ist der Höhepunkt dieser bewegenden Wochen. Die Freude über die Auferstehung Jesu erfüllt die Kirchen und Häuser, und festliche Gottesdienste sowie gemeinsame Mahlzeiten bringen Familien und Freunde zusammen.

Der Ostersonntag ist der Höhepunkt dieser bewegenden Wochen. Die Freude über die Auferstehung Jesu erfüllt die Kirchen und Häuser, und festliche Gottesdienste sowie gemeinsame Mahlzeiten bringen Familien und Freunde zusammen.

In Macha, einer Gemeinde mit lebendiger Tradition, nehmen die Feierlichkeiten einen ganz besonderen Stellenwert ein. Wie in Oberammergau in Deutschland werden auch hier alljährlich Passionsspiele aufgeführt, die das Leiden und Sterben Jesu eindrucksvoll darstellen. Diese Aufführungen sind das Ergebnis tiefen Engagements der lokalen Gemeinschaft und bieten Zuschauern eine ergreifende spirituelle Erfahrung.

In Macha, einer Gemeinde mit lebendiger Tradition, nehmen die Feierlichkeiten einen ganz besonderen Stellenwert ein. Wie in Oberammergau in Deutschland werden auch hier alljährlich Passionsspiele aufgeführt, die das Leiden und Sterben Jesu eindrucksvoll darstellen. Diese Aufführungen sind das Ergebnis tiefen Engagements der lokalen Gemeinschaft und bieten Zuschauern eine ergreifende spirituelle Erfahrung.

Doch die Osterzeit in Macha ist weit mehr als ein Theaterspektakel. Prozessionen, gemeinschaftliche Gebete und festliche Gottesdienste prägen das Bild der Feiertage. Die Menschen kommen zusammen, um zu singen, zu beten und die Bedeutung von Ostern im gemeinsamen Miteinander zu erleben. Die Bräuche und Traditionen stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit und feiern das kulturelle Erbe der Region.

Doch die Osterzeit in Macha ist weit mehr als ein Theaterspektakel. Prozessionen, gemeinschaftliche Gebete und festliche Gottesdienste prägen das Bild der Feiertage. Die Menschen kommen zusammen, um zu singen, zu beten und die Bedeutung von Ostern im gemeinsamen Miteinander zu erleben. Die Bräuche und Traditionen stärken das Gefühl der Zusammengehörigkeit und feiern das kulturelle Erbe der Region.

Ostern in Macha ist damit nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft. Es verbindet Generationen, lädt zum Innehalten ein und erinnert an die Kraft gemeinsamer Rituale. Die Fastenzeit und das Osterfest geben Raum für Spiritualität, für Begegnungen und für die Freude an gelebtem Glauben.

Ostern in Macha ist damit nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch ein Fest der Gemeinschaft. Es verbindet Generationen, lädt zum Innehalten ein und erinnert an die Kraft gemeinsamer Rituale. Die Fastenzeit und das Osterfest geben Raum für Spiritualität, für Begegnungen und für die Freude an gelebtem Glauben.

So werden diese besonderen Wochen für viele Menschen zu einer Zeit der Erneuerung – im Glauben, im Miteinander und in der Freude über das Leben.

So werden diese besonderen Wochen für viele Menschen zu einer Zeit der Erneuerung – im Glauben, im Miteinander und in der Freude über das Leben.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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Donnerstag, 19. Februar 2026

Zurück zu den Wurzeln

 📍 Zurück zu den Wurzeln meiner Berufung: Ein Wiedersehen in Cochabamba
Herzliche Grüße aus dem wunderschönen Cochabamba! Diese Stadt in den bolivianischen Anden hat für mich schon immer eine besondere Bedeutung gehabt, aber mein aktueller Aufenthalt hier ist weit mehr als nur eine gewöhnliche Reise. Es ist eine Rückkehr an den Ort, an dem sich mein Lebensweg entscheidend gewandelt hat.

📍 Zurück zu den Wurzeln meiner Berufung: Ein Wiedersehen in Cochabamba Herzliche Grüße aus dem wunderschönen Cochabamba! Diese Stadt in den bolivianischen Anden hat für mich schon immer eine besondere Bedeutung gehabt, aber mein aktueller Aufenthalt hier ist weit mehr als nur eine gewöhnliche Reise. Es ist eine Rückkehr an den Ort, an dem sich mein Lebensweg entscheidend gewandelt hat.

​Im Moment bin ich zu Besuch im Haus der Missionsschwestern der Unbefleckten Empfängnis (M.I.C.) – und die Gefühle, die mich hier begleiten, lassen sich nur schwer in Worte fassen.

​Im Moment bin ich zu Besuch im Haus der Missionsschwestern der Unbefleckten Empfängnis (M.I.C.) – und die Gefühle, die mich hier begleiten, lassen sich nur schwer in Worte fassen.

Ein Haus voller Wärme und Erinnerungen
​Wer schon einmal das Privileg hatte, bei den M.I.C.-Schwestern zu Gast zu sein, kennt diese ganz besondere Atmosphäre. Es ist ein Ort des tiefen Friedens, der gelebten Gastfreundschaft und eines Glaubens, der im Alltag spürbar ist. Für mich ist es jedoch noch viel mehr als das: Es fühlt sich an wie ein spirituelles Nach-Hause-Kommen.

​Ein Haus voller Wärme und Erinnerungen ​Wer schon einmal das Privileg hatte, bei den M.I.C.-Schwestern zu Gast zu sein, kennt diese ganz besondere Atmosphäre. Es ist ein Ort des tiefen Friedens, der gelebten Gastfreundschaft und eines Glaubens, der im Alltag spürbar ist. Für mich ist es jedoch noch viel mehr als das: Es fühlt sich an wie ein spirituelles Nach-Hause-Kommen.

​Als ich durch die Türen dieses Hauses trat und die Schwestern wieder sah, war sofort wieder diese unglaubliche Herzlichkeit da, die mich schon vor Jahren so tief berührt hat.

​Als ich durch die Türen dieses Hauses trat und die Schwestern wieder sah, war sofort wieder diese unglaubliche Herzlichkeit da, die mich schon vor Jahren so tief berührt hat.

​Wo der Funke übersprang
​Um zu verstehen, warum dieser Besuch für mich so emotional ist, muss man meine Geschichte kennen. Ohne die Missionsschwestern der Unbefleckten Empfängnis wäre ich heute nicht der Mensch – und vor allem nicht der Priester –, der ich bin.

​Es waren diese Schwestern, die mich damals für den Priesterberuf gewonnen haben. Durch ihr Vorbild, ihre bedingungslose Hingabe an Gott und die Menschen sowie ihre authentische Art, den Glauben zu leben, haben sie in mir etwas zum Klingen gebracht. Sie haben mir nicht einfach nur von der Berufung erzählt; sie haben mir vorgelebt, was es heißt, sein Leben in den Dienst einer größeren Sache zu stellen. Ihr Zeugnis war der Funke, der mein eigenes inneres Feuer entfachte und mir den Mut gab, „Ja“ zu meinem Weg in das Priesteramt zu sagen.

Zeit für Dankbarkeit
​Die Tage hier in Cochabamba sind für mich eine intensive Zeit der Reflexion und der Dankbarkeit. Mit den Schwestern am Tisch zu sitzen, gemeinsam zu beten, Erinnerungen auszutauschen und zu sehen, wie unermüdlich sie ihre Mission weiterführen, erfüllt mich mit großer Demut.

​Es tut unglaublich gut, sich ab und zu auf die eigenen Wurzeln zu besinnen. Es erinnert mich daran, warum ich diesen Weg angetreten bin und aus welcher Quelle ich meine Kraft schöpfe.

​Ich werde die verbleibende Zeit hier in Cochabamba in vollen Zügen genießen und nehme den Segen und die Inspiration dieses Ortes wieder mit in meinen eigenen Alltag.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Eine ganzheitliche Auszeit

Fastenzeit – Eine ganzheitliche Auszeit für Körper, Geist und Seele. Warum Fasten heute mehr bedeutet als religiöse Tradition 

Die Fastenzeit ist für viele Menschen ein Begriff, der untrennbar mit Religion und kirchlichen Ritualen verbunden scheint. Doch in unserer modernen, schnelllebigen Gesellschaft erfährt das Fasten eine neue, tiefere Bedeutung – als bewusste Auszeit für Körper, Geist und Seele. Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen entdecken das Fasten als wohltuende Praxis, die völlig ohne religiöse Dogmen, ärztliche Bescheinigungen oder finanzielle Hürden auskommt und dennoch einen nachhaltigen Effekt auf das Wohlbefinden haben kann.

Die Fastenzeit ist für viele Menschen ein Begriff, der untrennbar mit Religion und kirchlichen Ritualen verbunden scheint. Doch in unserer modernen, schnelllebigen Gesellschaft erfährt das Fasten eine neue, tiefere Bedeutung – als bewusste Auszeit für Körper, Geist und Seele. Immer mehr gesundheitsbewusste Menschen entdecken das Fasten als wohltuende Praxis, die völlig ohne religiöse Dogmen, ärztliche Bescheinigungen oder finanzielle Hürden auskommt und dennoch einen nachhaltigen Effekt auf das Wohlbefinden haben kann.

Historischer Hintergrund und moderne Bedeutung der Fastenzeit
Traditionell ist die Fastenzeit eine Zeit der Besinnung und der inneren Einkehr. Ursprünglich diente sie der Vorbereitung auf das Osterfest und war von Verzicht und spiritueller Erneuerung geprägt. Doch heute steht weniger der religiöse Aspekt im Vordergrund, sondern vielmehr die Chance, innezuhalten und sich bewusst auf das eigene Leben zu fokussieren. Viele Menschen nutzen diese Zeit, um eingefahrene Gewohnheiten zu überdenken, Ballast abzuwerfen und neue Energie zu tanken.

Historischer Hintergrund und moderne Bedeutung der Fastenzeit Traditionell ist die Fastenzeit eine Zeit der Besinnung und der inneren Einkehr. Ursprünglich diente sie der Vorbereitung auf das Osterfest und war von Verzicht und spiritueller Erneuerung geprägt. Doch heute steht weniger der religiöse Aspekt im Vordergrund, sondern vielmehr die Chance, innezuhalten und sich bewusst auf das eigene Leben zu fokussieren. Viele Menschen nutzen diese Zeit, um eingefahrene Gewohnheiten zu überdenken, Ballast abzuwerfen und neue Energie zu tanken.

Fasten als ganzheitliche Auszeit: Reinigung und Neuausrichtung von Körper, Geist und Seele
Fasten bedeutet weit mehr als nur den Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel. Es ist eine Einladung, sich selbst auf allen Ebenen zu begegnen: Körperlich, indem wir unseren Organismus entlasten; geistig, indem wir Gedankenmuster reflektieren; und seelisch, indem wir uns Raum für Stille und Achtsamkeit schenken. Diese ganzheitliche Auszeit kann helfen, innere Klarheit zu gewinnen, Altes loszulassen und sich neu auszurichten. Viele berichten, dass sie während der Fastenzeit wieder bewusster leben, intensiver fühlen und gestärkt in den Alltag zurückkehren.

Gesundheitliche Vorteile des Fastens: Praktische Tipps und positive Effekte
Zahlreiche Studien zeigen, dass maßvolles Fasten positive Effekte auf die Gesundheit haben kann. Dazu zählen die Entlastung des Verdauungssystems, die Förderung der Zellerneuerung, eine bessere Stoffwechselregulation oder das gestärkte Immunsystem. Auch die mentale Gesundheit profitiert: Fasten kann Stress reduzieren, die Konzentration fördern und die emotionale Balance verbessern. Bereits kleine Veränderungen, wie das bewusste Weglassen bestimmter Genussmittel oder das Intervallfasten, können spürbare Verbesserungen bewirken. Wichtig ist, achtsam auf die eigenen Bedürfnisse zu hören und sich nicht unter Druck zu setzen.

Fasten ohne finanzielle Belastung: Niederschwellige Möglichkeiten und Motivation
Ein großer Vorteil des Fastens: Es ist für jede und jeden zugänglich. Es braucht weder teure Kurse noch ärztliche Atteste, um damit zu beginnen. Schon ein bewusster Verzicht auf Süßigkeiten, Alkohol oder digitale Medien kann eine wohltuende Wirkung entfalten. Wer möchte, kann gemeinsam mit Familie, Freunden oder Kollegen fasten – gegenseitige Unterstützung erhöht oft die Motivation. Die Fastenzeit kann so zu einer wertvollen Erfahrung werden, die nachhaltig inspiriert und stärkt – ganz unabhängig von Budget oder religiösem Hintergrund.

Padre Hernán Tarqui: Sein Einsatz für die Ärmsten in Bolivien und Verbindung zur Fastenzeit

Padre Hernán Tarqui: Sein Einsatz für die Ärmsten in Bolivien und Verbindung zur Fastenzeit
Ein inspirierendes Beispiel für gelebte Nächstenliebe ist Padre Hernán Tarqui, der in den abgelegenen Bergen Boliviens wirkt. Sein Dienst gilt den Ärmsten der Armen – Menschen, die oft vergessen werden. Padre Tarqui engagiert sich unermüdlich, um medizinische Versorgung, Bildung und menschliche Wärme zu den Bedürftigsten zu bringen. Seine Arbeit zeigt, dass Fasten nicht nur ein persönlicher Verzicht, sondern auch eine Einladung zum Teilen und zur Solidarität sein kann. In der Fastenzeit an Menschen wie Padre Tarqui zu denken und sein Engagement zu unterstützen, gibt dem eigenen Fasten eine tiefere, gesellschaftliche Dimension. Es erinnert uns daran, dass wahre Stärke im Mitgefühl und in der Hilfe für andere liegt.

Fazit: Persönliche Inspiration und Einladung zum Mitmachen
Die Fastenzeit bietet uns die Möglichkeit, innezuhalten, uns neu auszurichten und Körper, Geist und Seele etwas Gutes zu tun. Sie ist frei von Dogmen, für alle zugänglich und ein Geschenk an uns selbst – und an andere. Lassen Sie sich inspirieren, probieren Sie es aus und nutzen Sie die Fastenzeit, um sich und Ihrer Umwelt mit mehr Achtsamkeit, Wertschätzung und Mitgefühl zu begegnen. Vielleicht entdecken auch Sie, wie erfüllend und stärkend eine ganzheitliche Auszeit sein kann.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Aschermittwoch 2026

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit – eine besondere Zeit, in der wir eingeladen sind, nicht nur zu beten und zu fasten, sondern auch aktiv zu helfen und zu spenden. Durch das Teilen mit anderen öffnen wir unser Herz auf ganz neue Weise und bereiten uns darauf vor, die Taufe in der Osternacht mit neuer Tiefe zu erneuern. Die 40 Tage erinnern uns an Jesu Aufenthalt in der Wüste und rufen dazu auf, unseren Glauben im Geben und im Mitgefühl zu leben.

Mit dem Ende des Faschings und dem Beginn dieser 40-tägigen Fastenzeit zeigt uns das katholische Brauchtum, wie wichtig es ist, auch anderen zu dienen und großzügig zu teilen. Möge uns der Heilige Geist die Kraft schenken, neue Wege der Nächstenliebe zu gehen und in unserem Gebet immer wieder zu fragen: Herr, was willst du von mir?

Mit dem Ende des Faschings und dem Beginn dieser 40-tägigen Fastenzeit zeigt uns das katholische Brauchtum, wie wichtig es ist, auch anderen zu dienen und großzügig zu teilen. Möge uns der Heilige Geist die Kraft schenken, neue Wege der Nächstenliebe zu gehen und in unserem Gebet immer wieder zu fragen: Herr, was willst du von mir?

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Montag, 16. Februar 2026

Mach mit, spende für Kraftstoff

Gemeinsam Hoffnung bringen: Gebrauchte Kleidung für die Berggemeinden in Bolivien. Ein kleiner Beitrag mit großer Wirkung – mach mit, spende für Kraftstoff! 

In den Bergen Boliviens leben viele Familien in Armut – besonders die Kinder sind betroffen. Oft fehlt es ihnen an warmer Kleidung und Schuhen, und sie müssen tagelang dieselben Sachen tragen. Dieses Bild hat mich zutiefst berührt, und ich wollte nicht einfach wegsehen.

In den Bergen Boliviens leben viele Familien in Armut – besonders die Kinder sind betroffen. Oft fehlt es ihnen an warmer Kleidung und Schuhen, und sie müssen tagelang dieselben Sachen tragen. Dieses Bild hat mich zutiefst berührt, und ich wollte nicht einfach wegsehen.

Deshalb habe ich begonnen, gebrauchte, aber gut erhaltene Kleidung zu sammeln und direkt zu den Gemeinden in den Bergen zu bringen. Für die Kinder bedeutet das nicht nur Wärme, sondern auch Wertschätzung und Hoffnung. Ein kleiner Beitrag, der für sie Großes bewirkt!

Deshalb habe ich begonnen, gebrauchte, aber gut erhaltene Kleidung zu sammeln und direkt zu den Gemeinden in den Bergen zu bringen. Für die Kinder bedeutet das nicht nur Wärme, sondern auch Wertschätzung und Hoffnung. Ein kleiner Beitrag, der für sie Großes bewirkt!

Die Verteilung ist nicht immer einfach: Die Wege sind gefährlich, die Kosten für das Benzin hoch, und manchmal passieren Unfälle – wie vor kurzem bei unserem Bischof und einem Padre. Aber dank der Unterstützung und Gebete der Gemeinschaft bin ich bisher immer sicher angekommen und konnte helfen.

Die Verteilung ist nicht immer einfach: Die Wege sind gefährlich, die Kosten für das Benzin hoch, und manchmal passieren Unfälle – wie vor kurzem bei unserem Bischof und einem Padre. Aber dank der Unterstützung und Gebete der Gemeinschaft bin ich bisher immer sicher angekommen und konnte helfen.

Diese Aktion ist mehr als nur materielle Hilfe – sie gibt den Kindern und Familien Würde zurück und zeigt, dass sie nicht vergessen sind. Mit der Kleidung können sie wieder unbeschwert spielen und zur Schule gehen.

Diese Aktion ist mehr als nur materielle Hilfe – sie gibt den Kindern und Familien Würde zurück und zeigt, dass sie nicht vergessen sind. Mit der Kleidung können sie wieder unbeschwert spielen und zur Schule gehen.

Die Gemeinschaft spielt dabei eine entscheidende Rolle. Durch Zusammenarbeit, Gebete und tatkräftige Hilfe können wir gemeinsam viel bewegen. Jeder Beitrag zählt – sei es durch eine Kleiderspende, ein unterstützendes Gebet oder einfach durch das Teilen dieser Mission.

Die Gemeinschaft spielt dabei eine entscheidende Rolle. Durch Zusammenarbeit, Gebete und tatkräftige Hilfe können wir gemeinsam viel bewegen. Jeder Beitrag zählt – sei es durch eine Kleiderspende, ein unterstützendes Gebet oder einfach durch das Teilen dieser Mission.

Soziale Medien helfen uns, diese Geschichten sichtbar zu machen und noch mehr Menschen zu motivieren, mitzumachen. Folge meinen Beiträgen, teile sie mit Freunden und hilf dabei, Hoffnung in die Berge Boliviens zu bringen!

Soziale Medien helfen uns, diese Geschichten sichtbar zu machen und noch mehr Menschen zu motivieren, mitzumachen. Folge meinen Beiträgen, teile sie mit Freunden und hilf dabei, Hoffnung in die Berge Boliviens zu bringen!

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen und zeigen, dass Menschlichkeit keine Grenzen kennt. Ich bin dankbar für jede Unterstützung und freue mich, wenn auch du Teil dieser Mission wirst!

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen und zeigen, dass Menschlichkeit keine Grenzen kennt. Ich bin dankbar für jede Unterstützung und freue mich, wenn auch du Teil dieser Mission wirst!

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Samstag, 14. Februar 2026

Endspurt in Pampa Colorada

Warum der Bischof keine Farbe im Wein mag und ein junger Ort endlich seine Seele bekommt. ​Autor: Padre Hernán Tarqui

​Wenn ich hier auf der Baustelle stehe, umgeben von Staub, dem Geruch von frischem Putz und dem geschäftigen Lärm der letzten Arbeiten, muss ich schmunzeln. In meinem Büro, am Computer, erledigt meine KI Aufgaben in Sekundenbruchteilen. Ein Klick, und ein Text ist geschrieben oder eine Datenanalyse erstellt.

​Wenn ich hier auf der Baustelle stehe, umgeben von Staub, dem Geruch von frischem Putz und dem geschäftigen Lärm der letzten Arbeiten, muss ich schmunzeln. In meinem Büro, am Computer, erledigt meine KI Aufgaben in Sekundenbruchteilen. Ein Klick, und ein Text ist geschrieben oder eine Datenanalyse erstellt.

​Meine Arbeiter hier draußen? Nun, sie sind nicht so schnell wie meine AI. Aber wissen Sie was? Das ist auch absolut nicht notwendig. Denn das hier ist die Realität. Hier wird Stein auf Stein gesetzt, hier fließt Schweiß, und hier entsteht etwas Bleibendes, das man anfassen kann.

​Meine Arbeiter hier draußen? Nun, sie sind nicht so schnell wie meine AI. Aber wissen Sie was? Das ist auch absolut nicht notwendig. Denn das hier ist die Realität. Hier wird Stein auf Stein gesetzt, hier fließt Schweiß, und hier entsteht etwas Bleibendes, das man anfassen kann. 

Und genau deshalb kommt jetzt, wo wir auf die Zielgerade einbiegen, langsam aber sicher eine tiefe Freude bei mir auf über den Baufortschritt der Kirche in Pampa Colorada.

Und genau deshalb kommt jetzt, wo wir auf die Zielgerade einbiegen, langsam aber sicher eine tiefe Freude bei mir auf über den Baufortschritt der Kirche in Pampa Colorada.

​Der Februar-Blues und der Wettlauf gegen die Zeit
​Ich werde nicht lügen: Der letzte Monat war hart. Der Februar ist ohnehin schon kurz, aber für die umfangreichen Arbeiten, die noch auf unserer Liste standen, fühlte er sich dieses Jahr geradezu winzig an. Wir hatten das Gefühl, die Tage rinnen uns wie Sand durch die Finger.

​Es waren die vielen "Kleinigkeiten", die Zeit fraßen. Hier musste noch eine Leitung verlegt werden, dort trocknete der Estrich nicht schnell genug, und die Malerarbeiten zogen sich in die Länge. Es gab Momente, da zweifelte ich daran, ob wir den ursprünglichen Zeitplan halten können, ohne dass die Qualität leidet.

​Es waren die vielen "Kleinigkeiten", die Zeit fraßen. Hier musste noch eine Leitung verlegt werden, dort trocknete der Estrich nicht schnell genug, und die Malerarbeiten zogen sich in die Länge. Es gab Momente, da zweifelte ich daran, ob wir den ursprünglichen Zeitplan halten können, ohne dass die Qualität leidet.

Ein weiser Bischof und die Sache mit dem Rotwein
Doch manchmal braucht man einfach ein wenig göttliche Fügung – oder zumindest einen sehr lebenserfahrenen Bischof. Er muss unsere Sorgen wohl vorausgeahnt haben, oder er kennt einfach die Realität von Kirchenbaustellen besser als wir.

Als wir den Termin für die feierliche Segnung besprachen, winkte er beim ursprünglichen Februar-Termin ab und legte ihn kurzerhand in den März. Seine Begründung war so pragmatisch wie humorvoll:

Als wir den Termin für die feierliche Segnung besprachen, winkte er beim ursprünglichen Februar-Termin ab und legte ihn kurzerhand in den März. Seine Begründung war so pragmatisch wie humorvoll:

​"Ich möchte bei der Messe keine frische Farbe in meinem Rotwein schmecken!"
Ein Satz, der uns allen ein erleichtertes Lachen entlockte. Dieser Aufschub ist ein Segen im wahrsten Sinne des Wortes. Er gibt uns die nötige Luft, um die letzten Details mit der Sorgfalt zu erledigen, die dieser Ort verdient, anstatt in Hektik zu verfallen.

Ein Herz für Pampa Colorada
​Warum ist dieser Bau so wichtig? Man muss verstehen, was Pampa Colorada ist. Dieser Ort ist jung, er wurde erst in den 1970er Jahren aus dem Boden gestampft. In den letzten Jahrzehnten hat er sich rasant entwickelt und ist zu einem zentralen, geschäftigen Marktflecken für eine ganze Region geworden. ​Hier wird gehandelt, hier trifft man sich, hier pulsiert das wirtschaftliche Leben. Aber eine Stadt braucht mehr als nur einen Markt. Sie braucht einen Ort der Ruhe, der Besinnung, ein spirituelles Zentrum. 

Ein Herz.
​Mit der Fertigstellung dieser Kirche bekommt Pampa Colorada endlich dieses fehlende Puzzleteil. Es ist der Moment, in dem aus einer Ansammlung von Häusern und Geschäften eine echte Gemeinschaft mit einem gemeinsamen Ankerpunkt wird.

Wir nutzen nun die verbleibenden Tage bis zum März, um alles perfekt zu machen. Wenn der Bischof dann kommt, wird der Wein garantiert nicht nach Farbe schmecken, sondern nach einem wohlverdienten Fest für die ganze Gemeinde. Ich kann es kaum erwarten.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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