Dienstag, 2. Juni 2026

Dank, Sorgen und Hoffnung

Ein Lebenszeichen aus Bolivien Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Mission Bolivien, von Herzen hoffe ich, dass es Ihnen gut geht. Zunächst möchte ich Ihnen ein aufrichtiges und tief empfundenes Vergelt’s Gott sagen – für Ihre treue Unterstützung und Ihre großzügigen Spenden.

Ein Lebenszeichen aus Bolivien
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Mission Bolivien, von Herzen hoffe ich, dass es Ihnen gut geht. Zunächst möchte ich Ihnen ein aufrichtiges und tief empfundenes Vergelt’s Gott sagen – für Ihre treue Unterstützung und Ihre großzügigen Spenden.

Dass mein persönlicher Dank Sie oft erst verspätet erreicht, liegt nicht an mangelnder Wertschätzung, sondern an den schwierigen Umständen hier vor Ort. Als einheimischer Priester in Bolivien sehe ich mich derzeit mit großen Herausforderungen konfrontiert. Der Postdienst ist nahezu zusammengebrochen, und auch der Versand über die deutsche Post, den ich zeitweise online nutzen konnte, steht schon Jahre nicht mehr zur Verfügung.

Dass mein persönlicher Dank Sie oft erst verspätet erreicht, liegt nicht an mangelnder Wertschätzung, sondern an den schwierigen Umständen hier vor Ort. Als einheimischer Priester in Bolivien sehe ich mich derzeit mit großen Herausforderungen konfrontiert. Der Postdienst ist nahezu zusammengebrochen, und auch der Versand über die deutsche Post, den ich zeitweise online nutzen konnte, steht schon Jahre nicht mehr zur Verfügung.

Hinzu kommt, dass die Auswertung der Kontoauszüge der Missionsprokur oft kompliziert ist. Auf den Abrechnungen erscheinen bei vielen Spenden lediglich anonymisierte Angaben – häufig ersetzt durch „XXXXXXXXXXXX“. So wichtig Datenschutz auch ist, erschwert er in diesem Fall den persönlichen Kontakt und den direkten Dank an Sie. Auch die Übermittlung der Spendendaten aus Knechtsteden dauert oft lange, während Spendenbescheinigungen erfreulicherweise schneller verschickt werden.

Hinzu kommt, dass die Auswertung der Kontoauszüge der Missionsprokur oft kompliziert ist. Auf den Abrechnungen erscheinen bei vielen Spenden lediglich anonymisierte Angaben – häufig ersetzt durch „XXXXXXXXXXXX“. So wichtig Datenschutz auch ist, erschwert er in diesem Fall den persönlichen Kontakt und den direkten Dank an Sie. Auch die Übermittlung der Spendendaten aus Knechtsteden dauert oft lange, während Spendenbescheinigungen erfreulicherweise schneller verschickt werden.

Herausforderungen vor Ort: Glaube, Verantwortung und Mangel Neben organisatorischen Schwierigkeiten stellen sich auch ganz konkrete Aufgaben: Einige wichtige Kirchengebäude müssen dringend gesichert werden. In der neu errichteten Kirche in Pampa Colorada benötigen wir aktuell noch einen Altar und einen Ambo – sei es durch Finanzierung oder großzügige Spenden.

Herausforderungen vor Ort: Glaube, Verantwortung und Mangel
Neben organisatorischen Schwierigkeiten stellen sich auch ganz konkrete Aufgaben: Einige wichtige Kirchengebäude müssen dringend gesichert werden. In der neu errichteten Kirche in Pampa Colorada benötigen wir aktuell noch einen Altar und einen Ambo – sei es durch Finanzierung oder großzügige Spenden.

Doch die Lage in Bolivien hat sich im Juni 2026 nochmals deutlich verschärft: Landesweite Blockaden lähmen das öffentliche Leben. Besonders in unseren abgelegenen Bergregionen sind die Auswirkungen dramatisch. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist vielerorts nahezu zusammengebrochen.

Doch die Lage in Bolivien hat sich im Juni 2026 nochmals deutlich verschärft: Landesweite Blockaden lähmen das öffentliche Leben. Besonders in unseren abgelegenen Bergregionen sind die Auswirkungen dramatisch. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist vielerorts nahezu zusammengebrochen.

Ein normales Leben scheint momentan fast wie ein Weihnachtsgeschenk – so groß ist die Sehnsucht nach ein wenig Stabilität und Alltag.

Die Kinder brauchen uns mehr denn je
Besonders schwer trifft die Situation unsere Kinder in den Bergen. Viele Gemeinden kann ich derzeit nur schwer oder gar nicht erreichen. Was wir erleben, fühlt sich längst nicht mehr wie friedliche Proteste an – vielmehr hat es den Charakter eines schwelenden Konflikts.

Der Tourismus, eine wichtige Lebensgrundlage vieler Menschen, wird auf Jahre hinaus geschädigt. Gleichzeitig leiden die Schwächsten am meisten unter Entscheidungen, die außerhalb ihres Einflusses liegen.

Doch trotz aller Belastungen nehme ich diese Situation bewusst an – sie gehört zu meiner Berufung.

Bildung als Schlüssel zur Zukunft
Ein besonderes Anliegen ist mir weiterhin die Unterstützung der Schulkinder mit dringend benötigtem Lernmaterial. Bildung ist und bleibt der Schlüssel für eine bessere Zukunft – für jeden Einzelnen und für unser gesamtes Land.

Ihre Hilfe kommt genau dort an, wo sie am dringendsten gebraucht wird: bei den armen Menschen in den Bergen Boliviens. Sie unterstützen keine politischen Interessen, sondern ermöglichen Hoffnung, Perspektive und konkrete Hilfe im Alltag.

Danke für Ihre Treue
Im Namen aller, die Sie mit Ihrer Unterstützung erreichen, danke ich Ihnen von Herzen. Möge Gott Ihnen alles Gute vergelten.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Montag, 1. Juni 2026

Wenn das Kochen zum Luxus wird

Die Blockaden in den Bergen Boliviens
Das tägliche Kochen ist in den Hochlandregionen Boliviens zu einem massiven Problem geworden. Was für uns selbstverständlich ist, stellt die Menschen dort aktuell vor existenzielle Herausforderungen. Die anhaltenden Blockaden im Land treffen wieder einmal diejenigen am härtesten, die ohnehin am wenigsten haben: die arme Landbevölkerung in den Bergen. 

Die Blockaden in den Bergen Boliviens Das tägliche Kochen ist in den Hochlandregionen Boliviens zu einem massiven Problem geworden. Was für uns selbstverständlich ist, stellt die Menschen dort aktuell vor existenzielle Herausforderungen. Die anhaltenden Blockaden im Land treffen wieder einmal diejenigen am härtesten, die ohnehin am wenigsten haben: die arme Landbevölkerung in den Bergen.

Die Zubereitung einer warmen Mahlzeit ist derzeit nur noch unter extremen Einschränkungen möglich:

Kein Gas verfügbar: Gasflaschen, die wichtigste Energiequelle für viele Haushalte, sind durch die blockierten Transportwege schlichtweg nicht mehr erhältlich.

Mangelware Brennholz: Holz als alternative Energiequelle ist in diesen Höhenlagen ohnehin kaum vorhanden.

Gefahr für die Umwelt: Die verzweifelte Suche nach Brennstoff gefährdet nun auch noch die wenigen Bäume und Sträucher, die in der kargen Berglandschaft überhaupt noch wachsen. Ein ökologischer Teufelskreis droht.

Das Bittere an der Situation: Die Blockaden werden oft mit dem Argument organisiert, für die Rechte und das Wohl der Bevölkerung zu kämpfen. Doch die Realität vor Ort zeigt das genaue Gegenteil. Sie gefährden genau die Menschen, denen sie angeblich helfen sollen.

Am Ende bleibt eine unbeantwortete und schmerzhafte Frage: Wem nützt das eigentlich noch.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Motorschaden auf gefaehrlichen Wegen

Warum unser „Toyo“ Hilfe brauchte   Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Doch in den abgelegenen Bergregionen Boliviens ist dieser Schlüssel oft nur über steile, ausgewaschene und gefährliche Wege zu erreichen. Heute schreiben wir euch mit einem lachenden und einem weinenden Auge direkt aus den Anden: Unser treuer Toyota Land Cruiser – von uns allen liebevoll „Toyo“ genannt – ist nach einer schweren Motorreparatur zwar wieder einsatzbereit, doch noch immer nicht zurück bei uns. Landesweite Blockaden erschweren derzeit die Fahrt nach Sucre und auch die Rückkehr in die Bergdörfer.

Warum unser „Toyo“ Hilfe brauchte  
Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Doch in den abgelegenen Bergregionen Boliviens ist dieser Schlüssel oft nur über steile, ausgewaschene und gefährliche Wege zu erreichen. Heute schreiben wir euch mit einem lachenden und einem weinenden Auge direkt aus den Anden: Unser treuer Toyota Land Cruiser – von uns allen liebevoll „Toyo“ genannt – ist nach einer schweren Motorreparatur zwar wieder einsatzbereit, doch noch immer nicht zurück bei uns. Landesweite Blockaden erschweren derzeit die Fahrt nach Sucre und auch die Rückkehr in die Bergdörfer.

Warum der Land Cruiser so wichtig ist Wer den Weg nach Azucariña oder Pirhuani noch nie gesehen hat, stellt sich vielleicht eine Landstraße vor. In Wirklichkeit sind es schmale Pisten, schlammige Hänge, Geröllfelder und tiefe Täler, die Mensch und Maschine alles abverlangen. Ohne ein geländegängiges Fahrzeug wie den Land Cruiser sind diese Gemeinden praktisch von der Außenwelt abgeschnitten – und damit auch von dringend benötigten Bildungsangeboten. Unser Toyo bringt Hefte, Lernmaterialien und Unterstützung dorthin, wo kein normaler Pkw jemals hinkommen würde. Er ist kein Luxus, sondern eine Lebensader für unsere Arbeit und für die Kinder in den Bergen.

Warum der Land Cruiser so wichtig ist
Wer den Weg nach Azucariña oder Pirhuani noch nie gesehen hat, stellt sich vielleicht eine Landstraße vor. In Wirklichkeit sind es schmale Pisten, schlammige Hänge, Geröllfelder und tiefe Täler, die Mensch und Maschine alles abverlangen. Ohne ein geländegängiges Fahrzeug wie den Land Cruiser sind diese Gemeinden praktisch von der Außenwelt abgeschnitten – und damit auch von dringend benötigten Bildungsangeboten. Unser Toyo bringt Hefte, Lernmaterialien und Unterstützung dorthin, wo kein normaler Pkw jemals hinkommen würde. Er ist kein Luxus, sondern eine Lebensader für unsere Arbeit und für die Kinder in den Bergen.

Der Toyo im „Krankenhaus“ von Sucre Die harten Pisten Boliviens haben ihren Tribut gefordert: Unser Toyo stand wegen eines Motorschadens in der Werkstatt in Sucre und wartete dort wie ein Patient im „Krankenhaus“ auf seine Genesung. Inzwischen ist die Reparatur abgeschlossen, doch die Lage im Land bleibt angespannt. Berichte über landesweite Straßenblockaden und Versorgungsengpässe zeigen, wie sehr gerade die ärmsten Familien unter der Krise leiden. Solange die Wege blockiert sind, verzögert sich nicht nur die Abholung des Fahrzeugs, sondern auch die Rückkehr zu den Kindern in den Bergen, die bereits auf Schulmaterialien und Unterstützung warten.

Der Toyo im „Krankenhaus“ von Sucre
Die harten Pisten Boliviens haben ihren Tribut gefordert: Unser Toyo stand wegen eines Motorschadens in der Werkstatt in Sucre und wartete dort wie ein Patient im „Krankenhaus“ auf seine Genesung. Inzwischen ist die Reparatur abgeschlossen, doch die Lage im Land bleibt angespannt. Berichte über landesweite Straßenblockaden und Versorgungsengpässe zeigen, wie sehr gerade die ärmsten Familien unter der Krise leiden. Solange die Wege blockiert sind, verzögert sich nicht nur die Abholung des Fahrzeugs, sondern auch die Rückkehr zu den Kindern in den Bergen, die bereits auf Schulmaterialien und Unterstützung warten. 

„Der Toyo ist für uns kein Luxus, sondern eine Lebensader. Ohne ihn kommen die Hefte und das Wort Gottes nicht zu den Kindern – und die Träume nicht in die Schule.“

„Der Toyo ist für uns kein Luxus, sondern eine Lebensader. Ohne ihn kommen die Hefte und das Wort Gottes nicht zu den Kindern – und die Träume nicht in die Schule.“


Wie es jetzt weitergeht
Dass der Toyota nun wieder fit ist, ist für uns ein großes Aufatmen. Gleichzeitig hat die Reparatur des Motorschadens mit etwas mehr als 5.000 Euro ein tiefes Loch in unsere ohnehin knappen Mittel gerissen. Für ein Projekt wie unseres ist das eine enorme Belastung. Deshalb bitten wir euch von Herzen: Helft uns, diese Hürde zu überwinden, indem ihr euch an den Werkstattkosten beteiligt. Und wenn ihr gerade dabei seid, dann betet auch dafür, dass in Bolivien wieder Vernunft, Frieden und Dialog einkehren – damit die Wege frei werden und wir bald wieder zu den Ärmsten in den Bergen aufbrechen können.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]