Mittwoch, 18. März 2026

Vom Allradantrieb zum Esel-Express

Der Pfarrtoyo geht in die Kur
Manchmal muss man einsehen, dass guter Wille und Improvisationstalent an ihre Grenzen stoßen – besonders, wenn es um die Mechanik auf über 3.000 Metern Höhe geht. Unser treuer Pfarrtoyo hat in letzter Zeit mehr Zeit mit „Husten“ als mit Fahren verbracht. Deshalb habe ich eine Entscheidung getroffen: Ab nach Sucre!

Der Pfarrtoyo geht in die Kur Manchmal muss man einsehen, dass guter Wille und Improvisationstalent an ihre Grenzen stoßen – besonders, wenn es um die Mechanik auf über 3.000 Metern Höhe geht. Unser treuer Pfarrtoyo hat in letzter Zeit mehr Zeit mit „Husten“ als mit Fahren verbracht. Deshalb habe ich eine Entscheidung getroffen: Ab nach Sucre!
Foto: Beispielbild erzeugt mit Google Ki

Die Logistik der Vernunft
Warum der Aufwand und das Auto verladen? Ganz einfach: Macha ist wunderschön, aber kein Ort für eine Ersatzteil-Odyssee. Jede kleine Dichtung, jede Schraube hätte hier Tage, wenn nicht Wochen gebraucht, um über die Pisten zu uns zu finden. In Sucre wartet das „Toyo-Krankenhaus“ – eine Werkstatt, die nicht nur die Teile auf Lager hat, sondern auch das nötige Know-how, um den Patienten wieder geländegänglich zu machen.

Der Umstieg: 4x4 vs. 1x1 (Esel-Power)
Während der Toyo also in der Stadt „gesundgepflegt“ wird, heißt es für mich: Back to the roots. Die nächsten Tage bin ich auf dem ultimativen Geländefahrzeug der Anden unterwegs: dem Esel.

Geduld ist die wichtigste Tugend
Natürlich ist es unpraktisch, und natürlich dauern die Wege jetzt dreimal so lange. Aber es hat auch etwas Entschleunigendes. Wenn man mit dem Esel unterwegs ist, sieht man die Schlaglöcher nicht nur – man spürt die Landschaft in einem ganz anderen Rhythmus.

Man lernt in Bolivien schnell: Dinge brauchen ihre Zeit. Und es ist besser, den Toyo einmal richtig in Sucre reparieren zu lassen, als hier in Macha bei jedem Geräusch im Getriebe die Luft anzuhalten.

Ich halte euch auf dem Laufenden, wann der „Patient“ wieder entlassen wird. Bis dahin genieße ich die Aussicht vom Rücken meiner neuen, grauen Vierbeiner.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Achtung, Mäuse – zieht euch warm an

Kleine Pfoten, große Mission
Man sagt ja, jede gute Gemeinschaft braucht jemanden, der für Recht und Ordnung sorgt. In unserem Fall übernehmen das nun unsere flauschigen Neuzugänge. Während die Mäuse bisher dachten, sie hätten hier Narrenfreiheit, weht ab sofort ein anderer Wind – oder zumindest ein sehr entschlossenes Schnurren.

Man sagt ja, jede gute Gemeinschaft braucht jemanden, der für Recht und Ordnung sorgt. In unserem Fall übernehmen das nun unsere flauschigen Neuzugänge. Während die Mäuse bisher dachten, sie hätten hier narrenfreiheit, weht ab sofort ein anderer Wind – oder zumindest ein sehr entschlossenes Schnurren.

Es gibt Neuigkeiten, die unsere ehrwürdigen Mauern ordentlich in Aufruhr versetzen! Wer in letzter Zeit bei uns vorbeigeschaut hat, hat es vielleicht schon bemerkt: Wir haben tierische Verstärkung bekommen. Unsere neuen „Jäger der Kirchenmäuse“ sind offiziell eingezogen und haben ihr neues Revier bereits fest im Griff (oder zumindest fest im Visier).

Es gibt Neuigkeiten, die unsere ehrwürdigen Mauern ordentlich in Aufruhr versetzen! Wer in letzter Zeit bei uns vorbeigeschaut hat, hat es vielleicht schon bemerkt: Wir haben tierische Verstärkung bekommen. Unsere neuen „Jäger der Kirchenmäuse“ sind offiziell eingezogen und haben ihr neues Revier bereits fest im Griff (oder zumindest fest im Visier).

Das Trainingslager: Zwischen Jagdfieber und Tiefschlaf
Man wird natürlich nicht über Nacht zum Meisterjäger. Deshalb steht momentan noch ein straffes Daily-Training auf dem Programm. Die Ausbildungsinhalte sind anspruchsvoll:

Anschleichen: Lautlos über die Dielen gleiten (klappt meistens, außer ein Spielzeug quietscht).
Lauern: Mit riesigen Augen aus dem Hinterhalt beobachten (bevorzugt aus leeren Pappkartons).
Regeneration: (Der wichtigste Teil): Ausgiebige Nickerchen, um die Batterien wieder aufzuladen.
Wir haben gelernt: Ein Profi-Jäger schläft etwa 20 Stunden am Tag, um in den restlichen 4 Stunden absolut bereit für... nun ja, meistens für das Abendessen zu sein.

Das Trainingslager: Zwischen Jagdfieber und Tiefschlaf Man wird natürlich nicht über Nacht zum Meisterjäger. Deshalb steht momentan noch ein straffes Daily-Training auf dem Programm. Die Ausbildungsinhalte sind anspruchsvoll:

„Wer sagt, dass man beim Schlafen nicht arbeiten kann? Unsere Neuzugänge beweisen das Gegenteil: Sie verzaubern uns im Schlaf!“

Mehr als nur Mäusejäger
Auch wenn der Jobtitel „Mäusejäger“ offiziell im Lebenslauf steht, haben sie eine ganz andere, viel wichtigere Aufgabe bereits am ersten Tag mit Bravour gemeistert: Sie sind unsere absoluten Glücksbringer und Herzensbrecher. Es ist kaum möglich, an ihnen vorbeizugehen, ohne ein Lächeln im Gesicht zu haben. Sie bringen Leben, eine Prise Chaos und ganz viel Liebe in unseren Alltag.

Wir sind schon jetzt gespannt, wie sie sich weiter einleben und ob die Mäuse tatsächlich bald die Koffer packen.

Jetzt seid ihr dran!
Wir sind schockverliebt in unsere neuen Mitbewohner – aber wie sieht es bei euch aus?

Wie gefallen euch unsere Neuzugänge?
Habt ihr vielleicht sogar Namensvorschläge oder Tipps für die „Katzen-Erziehung“?

Schreibt es uns unbedingt unten in die Kommentare! Wir lesen alles fleißig vor (sobald die Herrschaften wieder wach sind).

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Dienstag, 17. März 2026

Zwischen Hoffnung und Ohnmacht

Eindrücke aus den Hochgebirgs-Gemeinden in Bolivien
Die letzten Besuche in den Gemeinden im Hochgebirge haben mich tief bewegt – und zugleich nachdenklich gestimmt. Jeder Weg dorthin ist beschwerlich: lange Strecken über steinige Pisten, dünne Luft, eisige Morgen und eine Landschaft, die zugleich wunderschön und unerbittlich ist. Und doch werden wir überall mit einer Herzlichkeit empfangen, die beschämt und stärkt.

Eindrücke aus den Hochgebirgs-Gemeinden in Bolivien Die letzten Besuche in den Gemeinden im Hochgebirge haben mich tief bewegt – und zugleich nachdenklich gestimmt. Jeder Weg dorthin ist beschwerlich: lange Strecken über steinige Pisten, dünne Luft, eisige Morgen und eine Landschaft, die zugleich wunderschön und unerbittlich ist. Und doch werden wir überall mit einer Herzlichkeit empfangen, die beschämt und stärkt.

Zu sehen, wie groß der Bedarf an Bildung, Gesundheit und sauberem Trinkwasser ist, geht unter die Haut. Manche Familien fragen nach Schulmaterial für ihre Kinder, andere nach Medikamenten oder einer Untersuchung für die Großmutter, die seit Wochen Schmerzen hat. Wieder andere bitten einfach um Unterstützung, damit das Wasser nicht mehr aus einer trüben Quelle geholt werden muss.

Zu sehen, wie groß der Bedarf an Bildung, Gesundheit und sauberem Trinkwasser ist, geht unter die Haut. Manche Familien fragen nach Schulmaterial für ihre Kinder, andere nach Medikamenten oder einer Untersuchung für die Großmutter, die seit Wochen Schmerzen hat. Wieder andere bitten einfach um Unterstützung, damit das Wasser nicht mehr aus einer trüben Quelle geholt werden muss.

Es bricht mir das Herz, wenn ich Anfragen ablehnen muss, weil die Ressourcen einfach nicht ausreichen. Oft bleiben am Ende eines Besuchs Zettel mit Namen, Diagnosen, kleinen Bitten – und ich weiß schon beim Weggehen, dass ich nicht alles werde erfüllen können. Dann beginnt das schwere Abwägen: Was ist am dringendsten? Wem droht unmittelbare Gefahr? Wo können wir mit wenig Mitteln am meisten bewirken? In diesen Momenten fühlt man sich erschreckend hilflos – obwohl man doch so gerne sofort helfen würde.

Es bricht mir das Herz, wenn ich Anfragen ablehnen muss, weil die Ressourcen einfach nicht ausreichen. Oft bleiben am Ende eines Besuchs Zettel mit Namen, Diagnosen, kleinen Bitten – und ich weiß schon beim Weggehen, dass ich nicht alles werde erfüllen können. Dann beginnt das schwere Abwägen: Was ist am dringendsten? Wem droht unmittelbare Gefahr? Wo können wir mit wenig Mitteln am meisten bewirken? In diesen Momenten fühlt man sich erschreckend hilflos – obwohl man doch so gerne sofort helfen würde.

Zu allem Übel hat uns nun auch noch unser treuer „Toyo“ im Stich gelassen. Ein möglicher Motorschaden steht im Raum – allein der Gedanke daran bereitet mir Gänsehaut. Denn dieses Auto ist nicht einfach nur ein Fahrzeug: Es ist die Verbindung zwischen den abgelegenen Dörfern und jeder Form von Unterstützung. Ohne unseren fahrbaren Untersatz stehen die Besuche erst einmal still, und Medikamente, Lebensmittel oder Material für Projekte bleiben buchstäblich im Tal liegen.

Zu allem Übel hat uns nun auch noch unser treuer „Toyo“ im Stich gelassen. Ein möglicher Motorschaden steht im Raum – allein der Gedanke daran bereitet mir Gänsehaut. Denn dieses Auto ist nicht einfach nur ein Fahrzeug: Es ist die Verbindung zwischen den abgelegenen Dörfern und jeder Form von Unterstützung. Ohne unseren fahrbaren Untersatz stehen die Besuche erst einmal still, und Medikamente, Lebensmittel oder Material für Projekte bleiben buchstäblich im Tal liegen.

In den nächsten zwei Tagen hoffen wir auf Klarheit: Was genau ist defekt, wie hoch werden die Kosten, und gibt es eine realistische Chance auf eine schnelle Reparatur? Parallel überlegen wir, ob wir vorübergehend eine Mitfahrgelegenheit organisieren oder ein anderes Fahrzeug leihen können – aber in dieser Region ist das alles andere als selbstverständlich.

In den nächsten zwei Tagen hoffen wir auf Klarheit: Was genau ist defekt, wie hoch werden die Kosten, und gibt es eine realistische Chance auf eine schnelle Reparatur? Parallel überlegen wir, ob wir vorübergehend eine Mitfahrgelegenheit organisieren oder ein anderes Fahrzeug leihen können – aber in dieser Region ist das alles andere als selbstverständlich.

Drückt uns die Daumen, dass der treue Begleiter bald wieder rollt – es darf natürlich auch ein Gebet sein. Danke, dass ihr uns im Herzen begleitet. Sobald wir mehr wissen, melde ich mich mit einem Update.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]