Donnerstag, 13. August 2026

Dank aus dem bolivianischen Hochland

Ein herzliches Vergelt’s Gott aus den Bergen Boliviens – Warum Ihre Spende so wichtig ist.

Ein herzliches Vergelt’s Gott aus den Bergen Boliviens – Warum Ihre Spende so wichtig ist.

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Mission Bolivien, aus den windgepeitschten Höhen der Anden sende ich Ihnen ein tief empfundenes Vergelt’s Gott. Ich hoffe von Herzen, dass es Ihnen gut geht und Sie wohlauf sind. Ihre treue Hilfe trägt meine Arbeit hier im Hochland – Tag für Tag, Dorf für Dorf.

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Mission Bolivien,

aus den windgepeitschten Höhen der Anden sende ich Ihnen ein tief empfundenes Vergelt’s Gott. Ich hoffe von Herzen, dass es Ihnen gut geht und Sie wohlauf sind. Ihre treue Hilfe trägt meine Arbeit hier im Hochland – Tag für Tag, Dorf für Dorf.

Warum Sie in letzter Zeit keinen persönlichen Brief erhalten haben Vielleicht haben Sie sich gewundert, warum in den vergangenen Monaten kein persönlicher Dankesbrief bei Ihnen angekommen ist. Der Grund dafür liegt in mehreren Herausforderungen, die die Missionsarbeit im bolivianischen Hochland mit sich bringt – und die ich Ihnen gerne erklären möchte.

Warum Sie in letzter Zeit keinen persönlichen Brief erhalten haben

Vielleicht haben Sie sich gewundert, warum in den vergangenen Monaten kein persönlicher Dankesbrief bei Ihnen angekommen ist. Der Grund dafür liegt in mehreren Herausforderungen, die die Missionsarbeit im bolivianischen Hochland mit sich bringt – und die ich Ihnen gerne erklären möchte.

1. Zusammengebrochene Postwege in Bolivien Der nationale Postdienst funktioniert seit Jahren nicht mehr zuverlässig. Früher nutzte mein Vorgänger, Padre Dietmar, den Online‑Briefversand der Deutschen Post: digital übertragen, in Deutschland gedruckt und direkt zugestellt. Doch dieser Dienst wurde für kleine Anwender eingestellt – damit ist dieser Weg für uns versperrt.

1. Zusammengebrochene Postwege in Bolivien

Der nationale Postdienst funktioniert seit Jahren nicht mehr zuverlässig. Früher nutzte mein Vorgänger, Padre Dietmar, den Online‑Briefversand der Deutschen Post: digital übertragen, in Deutschland gedruckt und direkt zugestellt.

Doch dieser Dienst wurde für kleine Anwender eingestellt – damit ist dieser Weg für uns versperrt.

2. Datenschutz und die „XXXXXX“-Kontoauszüge Ein weiteres Hindernis: Auf den Abrechnungen der Missionsprokur Knechtsteden erscheint im Verwendungszweck oft nur eine Reihe von XXXXXXXXXXXX. So wichtig Datenschutz ist – er verhindert leider, dass ich erkennen kann, welche Spende von wem stammt. Persönliche Dankesbriefe werden dadurch fast unmöglich.

2. Datenschutz und die „XXXXXX“-Kontoauszüge

Ein weiteres Hindernis:Auf den Abrechnungen der Missionsprokur Knechtsteden erscheint im Verwendungszweck oft nur eine Reihe von XXXXXXXXXXXX.

So wichtig Datenschutz ist – er verhindert leider, dass ich erkennen kann, welche Spende von wem stammt. Persönliche Dankesbriefe werden dadurch fast unmöglich.

3. Spendenbescheinigungen kommen weiterhin zuverlässig Während der detaillierte Spendenauszug oft lange unterwegs ist, werden Ihre Spendenbescheinigungen für das Finanzamt in Deutschland weiterhin pünktlich verschickt. Wie Padre Dietmar immer sagte: „Das ist das Wichtigste!“ – und er hatte recht.

3. Spendenbescheinigungen kommen weiterhin zuverlässig

Während der detaillierte Spendenauszug oft lange unterwegs ist, werden Ihre Spendenbescheinigungen für das Finanzamt in Deutschland weiterhin pünktlich verschickt.

Wie Padre Dietmar immer sagte: „Das ist das Wichtigste!“ – und er hatte recht.

Die gute Nachricht: Ihre Spende kommt zu 100 % an Dass ich keine Briefe mehr per Post verschicken kann, hat einen entscheidenden Vorteil: Wir sparen das gesamte Porto.   Jeder Euro, den Sie der Mission anvertrauen, fließt ohne Abzüge direkt in die Arbeit für die Menschen hier in den Bergen Boliviens.

Die gute Nachricht: Ihre Spende kommt zu 100 % an

Dass ich keine Briefe mehr per Post verschicken kann, hat einen entscheidenden Vorteil:

Wir sparen das gesamte Porto. 

Jeder Euro, den Sie der Mission anvertrauen, fließt ohne Abzüge direkt in die Arbeit für die Menschen hier in den Bergen Boliviens.

Wofür Ihre Spenden im Hochland eingesetzt werden Enorme Distanzen – eine Pfarrei so groß wie ein Landkreis Meine Pfarrei umfasst rund 20 Bergdörfer. Um die Gläubigen in den abgelegensten Regionen zu erreichen, bin ich ständig unterwegs.

Wofür Ihre Spenden im Hochland eingesetzt werden

Enorme Distanzen – eine Pfarrei so groß wie ein Landkreis
Meine Pfarrei umfasst rund 70 Bergdörfer. Um die Gläubigen in den abgelegensten Regionen zu erreichen, bin ich ständig unterwegs.

Extrembedingungen zwischen 3.000 und 5.000 Metern Höhe Die Fahrten führen über Pässe und Hochebenen, oft bei eisigen Temperaturen, dünner Luft und rauem Klima.  Schotterpisten und Fahrzeugverschleiß Viele Wege bestehen aus Geröll und unbefestigten Pisten.

Extrembedingungen zwischen 3.000 und 5.000 Metern Höhe

Die Fahrten führen über Pässe und Hochebenen, oft bei eisigen Temperaturen, dünner Luft und rauem Klima.

Schotterpisten und Fahrzeugverschleiß
Viele Wege bestehen aus Geröll und unbefestigten Pisten.

Das bedeutet:
hoher Benzinverbrauch
starker Verschleiß
regelmäßige Reparaturen

Ein großer Teil der Mittel fließt daher in die Instandhaltung des Missionsfahrzeugs – denn ohne Auto erreicht die Seelsorge die Ärmsten nicht. Danke, dass Sie an unserer Seite stehen Auch wenn ich Ihnen aufgrund der Postlage und der anonymisierten Kontoauszüge nicht persönlich schreiben kann: Ich bete für jeden Einzelnen von Ihnen.   Ihre Spenden sichern meinen Dienst und bringen Hoffnung in die abgelegensten Winkel der bolivianischen Anden.

Ein großer Teil der Mittel fließt daher in die Instandhaltung des Missionsfahrzeugs – denn ohne Auto erreicht die Seelsorge die Ärmsten nicht.

Danke, dass Sie an unserer Seite stehen

Auch wenn ich Ihnen aufgrund der Postlage und der anonymisierten Kontoauszüge nicht persönlich schreiben kann:

Ich bete für jeden Einzelnen von Ihnen.  

Ihre Spenden sichern meinen Dienst und bringen Hoffnung in die abgelegensten Winkel der bolivianischen Anden. Möge Gott Ihnen Ihre Herzensgüte reichlich vergelten.

In dankbarer Verbundenheit

Ihr Padre Hernán Tarqui  im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden –   so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro vor eingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – 

so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro vor eingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

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Dienstag, 11. August 2026

Pfarrei San Pedro Macha Bolivien

Ein Ort reicher Geschichte und lebendiger Kultur in Bolivien Inmitten der gewaltigen Kulisse der bolivianischen Anden liegt San Pedro Macha – ein Ort, der wie kaum ein anderer für die tiefe Verwurzelung indigener Traditionen steht. Als zentraler Ort des gleichnamigen Kantons im Municipio San Pedro de Macha (Provinz Chayanta) verbindet die Ortschaft eine faszinierende Geografie mit einer jahrhundertealten Geschichte.

Ein Ort reicher Geschichte und lebendiger Kultur in Bolivien

Inmitten der gewaltigen Kulisse der bolivianischen Anden liegt San Pedro Macha – ein Ort, der wie kaum ein anderer für die tiefe Verwurzelung indigener Traditionen steht. Als zentraler Ort des gleichnamigen Kantons im Municipio San Pedro de Macha (Provinz Chayanta) verbindet die Ortschaft eine faszinierende Geografie mit einer jahrhundertealten Geschichte.

Geografie und Natur: Leben auf über 3.500 Metern San Pedro Macha liegt auf einer beeindruckenden Höhe von 3.524 Metern über dem Meeresspiegel. Umgeben von mächtigen Bergrücken, die teils über 3.700 Meter ansteigen, zeigt sich hier die charakteristische Landschaft des bolivianischen Altiplano.

Geografie und Natur: Leben auf über 3.500 Metern

San Pedro Macha liegt auf einer beeindruckenden Höhe von 3.524 Metern über dem Meeresspiegel. Umgeben von mächtigen Bergrücken, die teils über 3.700 Meter ansteigen, zeigt sich hier die charakteristische Landschaft des bolivianischen Altiplano.

Eindrucksvolles Flusssystem: Die Region wird von einem prägenden Flusslauf durchzogen. Flussaufwärts als Río Jachcha Kallpa bekannt, bahnt sich das Wasser seinen Weg über den Río Tres Mojones, den Río Chayanta und den Río San Pedro, bevor es schließlich in den großen Río Grande mündet.  Artenreiche Hochebene: Die Natur ist trotz der rauen klimatischen Bedingungen reich an Ressourcen und bildet den Lebensraum für eine stark verwurzelte indigene Gemeinschaft.

Eindrucksvolles Flusssystem:

Die Region wird von einem prägenden Flusslauf durchzogen. Flussaufwärts als Río Jachcha Kallpa bekannt, bahnt sich das Wasser seinen Weg über den Río Tres Mojones, den Río Chayanta und den Río San Pedro, bevor es schließlich in den großen Río Grande mündet.

Artenreiche Hochebene:

Die Natur ist trotz der rauen klimatischen Bedingungen reich an Ressourcen und bildet den Lebensraum für eine stark verwurzelte indigene Gemeinschaft.

Die Natur ist trotz der rauen klimatischen Bedingungen reich an Ressourcen und bildet den Lebensraum für eine stark verwurzelte indigene Gemeinschaft.

Historische Wurzeln:

Vom Aymara-Königreich zur Gegenwart. Die Geschichte von San Pedro Macha reicht weit vor die Spanische Eroberung zurück:

Aymara-Ursprünge:
Bevor die Region unter den Einfluss des Inka-Reiches geriet, war Macha Teil eines einflussreichen Aymara-Königreichs.

Inka- und Kolonialzeit:

Trotz der späteren Umbrüche durch das Inka-Reich und die europäische Kolonisation blieben viele der ursprünglichen Bräuche erhalten.

Lebendige Riten: Bis heute sind in Macha Feste, Musik und religiöse Zeremonien lebendig, deren Wurzeln teils bis in die Vorinkazeit zurückreichen.

Lebendige Riten:

Bis heute sind in Macha Feste, Musik und religiöse Zeremonien lebendig, deren Wurzeln teils bis in die Vorinkazeit zurückreichen.

Kulturelle Vielfalt und die Sprache der Quechua

San Pedro Macha und die umliegenden Gemeinden sind ein Schutzraum für das indigene Erbe Boliviens. Die Quechua-Kultur prägt das alltägliche Leben der Menschen nachhaltig.

Im benachbarten Municipio Colquechaca sprechen beispielsweise 78 Prozent der Bevölkerung Quechua. Diese hohe Zahl verdeutlicht, wie lebendig die Sprache und die damit verbundenen Wertvorstellungen trotz der Einflüsse der Moderne geblieben sind. Die Pflege dieser Traditionen ist für die Identität der lokalen Gemeinschaft von unschätzbarem Wert.

Kulturelle Vielfalt und die Sprache der Quechua San Pedro Macha und die umliegenden Gemeinden sind ein Schutzraum für das indigene Erbe Boliviens. Die Quechua-Kultur prägt das alltägliche Leben der Menschen nachhaltig.  Im benachbarten Municipio Colquechaca sprechen beispielsweise 78 Prozent der Bevölkerung Quechua. Diese hohe Zahl verdeutlicht, wie lebendig die Sprache und die damit verbundenen Wertvorstellungen trotz der Einflüsse der Moderne geblieben sind. Die Pflege dieser Traditionen ist für die Identität der lokalen Gemeinschaft von unschätzbarem Wert.

Zukunftsperspektiven und soziales Engagement

Der Spagat zwischen der Wahrung der eigenen Identität und den Herausforderungen der Moderne ist groß. Der Erhalt der Quechua-Sprache, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und die Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort stehen im Mittelpunkt zukünftiger Entwicklungen.

Einen wichtigen Beitrag leisten hierbei auch engagierte Persönlichkeiten vor Ort: So steht beispielsweise Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens, um den Menschen in den abgelegenen Regionen der Anden Beistand, Hoffnung und konkrete Hilfe zu bringen.

Fazit

San Pedro Macha ist weit mehr als nur ein Punkt auf der Landkarte Boliviens. Es ist ein Symbol für die Widerstandskraft indigener Kulturen, ein Hüter alter Aymara- und Inka-Traditionen und ein Ort, der Geschichte und Zukunft auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden –  so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro vor eingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – 

so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro vor eingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

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Montag, 10. August 2026

Ch'alla oder Challa

Traditionelle Ch’alla Auf dem Bild ist eine traditionelle Ch’alla (oder Challa) im Rahmen eines Dorffestes (Fiesta Patronal) im bolivianischen Hochland zu sehen. Dieses Ritual verbindet andine Traditionen eng mit dem katholischen Glauben.

Traditionelle Ch’alla

Auf dem Bild ist eine traditionelle Ch’alla (oder Challa) im Rahmen eines Dorffestes (Fiesta Patronal) im bolivianischen Hochland zu sehen. Dieses Ritual verbindet andine Traditionen eng mit dem katholischen Glauben.

Die Kernbestandteile des Brauchs ​1. Das Trankopfer an Pachamama Ch’allar Das Getränk: In dem großen Tontopf (Cántaro) am Boden befindet sich Chicha, ein traditionell aus Keimmais vergorenes Getränk des Andenraums.

Die Kernbestandteile des Brauchs

​1. Das Trankopfer an Pachamama Ch’allar

Das Getränk: In dem großen Tontopf (Cántaro) am Boden befindet sich Chicha, ein traditionell aus Keimmais vergorenes Getränk des Andenraums.

Die Gefäße: Getrunken wird aus Holz- oder Kürbisschalen, den sogenannten Tutumas.

Das Ritual: Bevor getrunken wird, vergießt man üblicherweise einige Tropfen der Chicha auf die Erde (oder den Boden). Dies ist die eigentliche Ch’alla – ein Dankes- und Bitte-Opfer an Pachamama (Mutter Erde) für Fruchtbarkeit, Schutz und Gesundheit.

​2. Die Rolle der Pasantes (Festpaten)

Die Bänder im Hintergrund: Die Bannerschilder im Hintergrund tragen Aufschriften wie „SAN MIGUEL“ und „PASANTES“.

In andinen Dorfgemeinschaften übernehmen gewählte Familien oder Personen für ein Jahr die Rolle der Pasantes (Patronats-Sponsoren). Sie organisieren und finanzieren das Patronatsfest zu Ehren eines Schutzheiligen, bewirten die Gemeinschaft und genießen dadurch hohes hohes Ansehen im Dorf.

​3. Festliche Symbole & Dekoration

Mixtura (Konfetti): Das weiße Konfetti im Haar und auf den Schultern der Männer ist ein typisches Zeichen für Feierlichkeit, Segen, Glück und Freude. Es wird bei Ritualen und Begrüßungen großzügig verstreut.

Der Aguayo: Die Männer stehen auf einem Aguayo, dem traditionellen, bunt gewebten Andentuch. Es dient bei zeremoniellen Anlässen als heilige Unterlage für Opfergaben, Speisen und Getränke.

Typischer Ablauf der Zeremonie

Gemeinsames Sammeln: Die Gemeinschaft oder das Festkomitee tritt vor dem Altar oder den Banner-Standarten zusammen.

Begießung & Segen: Der Boden und oft auch die Gegenstände/Banner werden mit etwas Chicha besprengt.

Gemeinsamer Trank: Die Gastgeber (Pasantes) und Gäste trinken im Kreis nacheinander aus den Tutumas, um die Gemeinschaftsbande zu stärken und das Fest offiziell einzuläuten.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden –  so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro vor eingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – 

so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro vor eingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

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