Dienstag, 24. März 2026

Regentag in Macha

 „Noch ein Regentag in Macha, Bolivien… 🌧️"

Langsam frage ich mich, ob ich nicht doch aus Versehen in die Regenzeit eingecheckt habe – oder ob das hier ein versteckter Casting‑Aufruf für Waterworld 2 ist. 😅

Langsam frage ich mich, ob ich nicht doch aus Versehen in die Regenzeit eingecheckt habe – oder ob das hier ein versteckter Casting‑Aufruf für Waterworld 2 ist. 😅

Wie’s aussieht, bleibt uns das Ganze noch mindestens die Woche erhalten. Also: Gummistiefel an, Humor nicht verlieren und weiterschwimmen! 🐸💦“

Wie’s aussieht, bleibt uns das Ganze noch mindestens die Woche erhalten. Also: Gummistiefel an, Humor nicht verlieren und weiterschwimmen! 🐸💦“

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Montag, 23. März 2026

Vielfalt der pastoralen Arbeit

Wer in den bolivianischen Anden pastorale Arbeit leistet, begegnet einer Wirklichkeit, die weit über Gottesdienst und Predigt hinausgeht. Große Entfernungen, begrenzte Infrastruktur und oft fehlende staatliche Angebote prägen den Alltag vieler Menschen. In diesem Umfeld wird Kirche nicht nur als geistlicher Ort, sondern auch als verlässlicher Anlaufpunkt für ganz praktische Lebensfragen erlebt.

Die Vielfalt der pastoralen Arbeit in den Bergen Boliviens Wer in den bolivianischen Anden pastorale Arbeit leistet, begegnet einer Wirklichkeit, die weit über Gottesdienst und Predigt hinausgeht. Große Entfernungen, begrenzte Infrastruktur und oft fehlende staatliche Angebote prägen den Alltag vieler Menschen. In diesem Umfeld wird Kirche nicht nur als geistlicher Ort, sondern auch als verlässlicher Anlaufpunkt für ganz praktische Lebensfragen erlebt.

Die Vielfalt der pastoralen Arbeit
Die pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens ist äußerst vielfältig. Sie umfasst nicht nur die geistliche Begleitung der Gemeindemitglieder, sondern ebenso Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen. In einer Region, in der Infrastruktur und staatliche Hilfen oft fehlen, wird die Kirche für viele Menschen zu einem wichtigen Anlaufpunkt: zum Zuhören, zum Mittragen, zum Vernetzen – und manchmal ganz schlicht, um gemeinsam einen nächsten Schritt zu planen.

Die Vielfalt der pastoralen Arbeit Die pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens ist äußerst vielfältig. Sie umfasst nicht nur die geistliche Begleitung der Gemeindemitglieder, sondern ebenso Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen. In einer Region, in der Infrastruktur und staatliche Hilfen oft fehlen, wird die Kirche für viele Menschen zu einem wichtigen Anlaufpunkt: zum Zuhören, zum Mittragen, zum Vernetzen – und manchmal ganz schlicht, um gemeinsam einen nächsten Schritt zu planen.

Geistliche Begleitung – nah bei den Menschen
Im Zentrum steht die Seelsorge: Gottesdienste (oft in kleinen Gemeinschaften), Taufen, Trauungen und Beerdigungen – begleitet von Hausbesuchen und Gesprächen am Wegesrand. Weil viele Dörfer nur über lange Fußwege oder unregelmäßige Transportmöglichkeiten erreichbar sind, braucht es Zeit und Geduld, um Beziehungen aufzubauen. Gerade diese Nähe macht Glauben für viele greifbar: nicht als Theorie, sondern als geteiltes Leben.

Geistliche Begleitung – nah bei den Menschen Im Zentrum steht die Seelsorge: Gottesdienste (oft in kleinen Gemeinschaften), Taufen, Trauungen und Beerdigungen – begleitet von Hausbesuchen und Gesprächen am Wegesrand. Weil viele Dörfer nur über lange Fußwege oder unregelmäßige Transportmöglichkeiten erreichbar sind, braucht es Zeit und Geduld, um Beziehungen aufzubauen. Gerade diese Nähe macht Glauben für viele greifbar: nicht als Theorie, sondern als geteiltes Leben.

Unterstützung im Alltag – Kirche als Netzwerk
Neben der spirituellen Begleitung entsteht viel „unsichtbare“ Arbeit: Menschen werden bei Behördengängen oder Arztbesuchen begleitet, Kontakte zu Hilfsangeboten vermittelt, Nachbarschaftshilfe organisiert. In Notlagen – etwa bei Ernteausfällen, Krankheit oder familiären Krisen – kann die Gemeinde schnelle, unbürokratische Unterstützung ermöglichen. Oft geht es weniger um große Lösungen als um Präsenz: da sein, zuhören, gemeinsam sortieren.

Unterstützung im Alltag – Kirche als Netzwerk Neben der spirituellen Begleitung entsteht viel „unsichtbare“ Arbeit: Menschen werden bei Behördengängen oder Arztbesuchen begleitet, Kontakte zu Hilfsangeboten vermittelt, Nachbarschaftshilfe organisiert. In Notlagen – etwa bei Ernteausfällen, Krankheit oder familiären Krisen – kann die Gemeinde schnelle, unbürokratische Unterstützung ermöglichen. Oft geht es weniger um große Lösungen als um Präsenz: da sein, zuhören, gemeinsam sortieren.

Bildung, Gemeinschaft und Projekte
Pastorale Arbeit hat in den Anden häufig auch eine bildende Dimension: Bibelkreise, Kinder- und Jugendgruppen, Schulungen für ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter oder Treffen von Frauen- und Familiengruppen. Wo es möglich ist, werden kleine Projekte angestoßen – etwa rund um Gesundheit, Ernährung, Gewaltprävention oder gemeinschaftliches Wirtschaften. Die Kirche kann dabei Räume öffnen, in denen Menschen sich gegenseitig stärken und Verantwortung teilen.

Bildung, Gemeinschaft und Projekte Pastorale Arbeit hat in den Anden häufig auch eine bildende Dimension: Bibelkreise, Kinder- und Jugendgruppen, Schulungen für ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter oder Treffen von Frauen- und Familiengruppen. Wo es möglich ist, werden kleine Projekte angestoßen – etwa rund um Gesundheit, Ernährung, Gewaltprävention oder gemeinschaftliches Wirtschaften. Die Kirche kann dabei Räume öffnen, in denen Menschen sich gegenseitig stärken und Verantwortung teilen.

Herausforderungen: Wege, Ressourcen und Vertrauen
Die Vielfalt der Aufgaben bringt Herausforderungen mit sich: lange Wege, wechselndes Wetter, knappe finanzielle Mittel und begrenzte Kommunikationsmöglichkeiten. Hinzu kommen kulturelle Unterschiede und – je nach Region – verschiedene Sprachen und Traditionen. Umso wichtiger ist ein respektvoller, lernbereiter Umgang: Pastorale Arbeit gelingt dort am besten, wo sie nicht „von außen“ kommt, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort wächst.

Fazit
Pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens bedeutet, Glauben und Alltag zusammenzudenken: geistlich begleiten, Gemeinschaft stärken und Menschen in konkreten Lebenslagen beistehen. Gerade in Regionen mit wenig Infrastruktur kann Kirche so zu einem Ort werden, an dem Hoffnung praktisch wird. Wenn du magst, erzähle ich in einem nächsten Beitrag von einer konkreten Begegnung, die mir gezeigt hat, wie viel Kraft in kleinen Schritten und treuen Beziehungen liegt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Samstag, 21. März 2026

Meine Rolle als Pfarrer

Glaube, der sichtbar wird – in Wort und Tat
Als Pfarrer dieser großen Pfarrei ist es mir wichtig, den Glauben nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch Taten zu verkörpern. Ich bin fest davon überzeugt, dass wahre christliche Nächstenliebe sich in konkreten Handlungen zeigt. In diesem Sinn möchte ich ein lebendiges Beispiel für die Werte des Christentums sein – im Alltag, in Begegnungen und in den kleinen, oft unscheinbaren Momenten, in denen Menschen Unterstützung brauchen.

Glaube, der sichtbar wird – in Wort und Tat Als Pfarrer dieser großen Pfarrei ist es mir wichtig, den Glauben nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch Taten zu verkörpern. Ich bin fest davon überzeugt, dass wahre christliche Nächstenliebe sich in konkreten Handlungen zeigt. In diesem Sinn möchte ich ein lebendiges Beispiel für die Werte des Christentums sein – im Alltag, in Begegnungen und in den kleinen, oft unscheinbaren Momenten, in denen Menschen Unterstützung brauchen.

1. Seelsorge: Zuhören und begleiten
Ein zentraler Teil meiner Aufgabe ist die Seelsorge: präsent sein, zuhören, mittragen. Ob in Zeiten der Freude oder in Phasen von Krankheit, Verlust und Unsicherheit – ich möchte Menschen so begleiten, dass sie sich gesehen und ernst genommen fühlen. Manchmal braucht es ein klärendes Gespräch, manchmal ein stilles Gebet, manchmal auch ganz praktische Hilfe, um den nächsten Schritt gehen zu können.

1. Seelsorge: Zuhören und begleiten Ein zentraler Teil meiner Aufgabe ist die Seelsorge: präsent sein, zuhören, mittragen. Ob in Zeiten der Freude oder in Phasen von Krankheit, Verlust und Unsicherheit – ich möchte Menschen so begleiten, dass sie sich gesehen und ernst genommen fühlen. Manchmal braucht es ein klärendes Gespräch, manchmal ein stilles Gebet, manchmal auch ganz praktische Hilfe, um den nächsten Schritt gehen zu können.

2. Gemeinschaft: Kirche als Zuhause
In einer großen Pfarrei ist Gemeinschaft kein Selbstläufer – sie entsteht, wenn Menschen sich einbringen und Verantwortung teilen. Mir ist wichtig, dass unsere Kirche ein Ort ist, an dem unterschiedliche Generationen und Lebenssituationen Platz haben: Kinder und Jugendliche, Familien, Alleinstehende, Seniorinnen und Senioren. Wo Menschen miteinander Glauben teilen, entsteht Halt – und oft auch neue Hoffnung.

3. Soziale Verantwortung: Nächstenliebe konkret
Christlicher Glaube zeigt sich besonders dort, wo wir auf die zugehen, die übersehen werden. Darum liegt mir die soziale Verantwortung am Herzen: Hilfe für Menschen in finanzieller Not, Unterstützung in Krisensituationen, Besuchsdienste, Begleitung von Einsamen. Entscheidend ist dabei nicht nur „für“ andere zu handeln, sondern mit ihnen: würdevoll, auf Augenhöhe und ohne vorschnelle Urteile.

4. Liturgie und Verkündigung: Gottes Nähe feiern
Natürlich bleibt auch die Verkündigung wesentlich: In der Predigt, in Gottesdiensten und in Sakramenten geht es darum, Gottes Nähe erfahrbar zu machen. Ich wünsche mir Feiern, die berühren – klar in der Botschaft, offen für Fragen und verbunden mit dem Leben der Menschen. Wo Liturgie und Alltag zusammenfinden, kann Glaube wachsen.

5. Leitung und Verantwortung: Strukturen dienen dem Menschen
Eine große Pfarrei braucht verlässliche Strukturen – aber Strukturen sind kein Selbstzweck. Mir ist wichtig, transparent zu kommunizieren, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen und Verantwortung zu teilen: mit Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen, Gremien und allen, die mittragen. Wenn Leitung dienend verstanden wird, entsteht Raum, in dem Menschen ihre Charismen entdecken und einsetzen können.

Ausblick
Ich möchte meinen Dienst so gestalten, dass er Menschen stärkt – im Glauben, in der Gemeinschaft und im konkreten Handeln. Wenn Sie Fragen haben, ein Anliegen mitbringen oder sich einbringen möchten: Sprechen Sie mich gerne an. Kirche lebt davon, dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]