Samstag, 18. Juli 2026

Pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens

Da die Menschen in den Bergen oft unter extremer Armut leiden, teilt sich die Arbeit vor Ort meist in drei Kernbereiche:

Die drei Säulen der pastoralen Arbeit

Da die Menschen in den Bergen oft unter extremer Armut leiden, teilt sich die Arbeit vor Ort meist in drei Kernbereiche:

Ganzheitliche Sozial- und Entwicklungsarbeit

In Regionen, in denen es weder feste Straßen noch eine verlässliche Strom- oder Wasserversorgung gibt, wird die Kirche zum Organisator des Alltags:

Bildungsprojekte: Bereitstellung von Schulmaterialien, Betreuung von Landschulen und Internaten, damit Kinder aus weit entfernten Dörfern überhaupt eine Schule besuchen können.

Ernährungssicherung & Innovation: Unterstützung bei nachhaltigen Anbaumethoden in der Landwirtschaft und der Aufbau von Solaranlagen, um abgelegene Bergdörfer mit sauberer Energie und Licht zu versorgen.

Bildungsprojekte: Bereitstellung von Schulmaterialien, Betreuung von Landschulen und Internaten, damit Kinder aus weit entfernten Dörfern überhaupt eine Schule besuchen können.

Seelsorge und Sakramente (Pastoral)

Das Fundament bleibt die geistliche Begleitung, die sich jedoch stark an die Gegebenheiten anpassen muss:

Die „Gemeinschaften auf dem Weg“: Ein Pfarrer betreut oft Dutzende von weit verstreuten Weilern. Das bedeutet stunden- oder tagelange Fußmärsche oder Fahrten über gefährliche Pisten, um die Sakramente (Taufe, Hochzeit, Krankensalbung) zu den Menschen zu bringen.

Ausbildung von Katecheten: Da der Pfarrer nicht überall gleichzeitig sein kann, werden Frauen und Männer aus den Dörfern zu Wortgottesleiter*innen und Katecheten ausgebildet. Sie halten das religiöse Leben unter der Woche aufrecht.

Die „Gemeinschaften auf dem Weg“: Ein Pfarrer betreut oft Dutzende von weit verstreuten Weilern. Das bedeutet stunden- oder tagelange Fußmärsche oder Fahrten über gefährliche Pisten, um die Sakramente (Taufe, Hochzeit, Krankensalbung) zu den Menschen zu bringen.

Bewahrung der Kultur und Gemeinschaft (Ayni)

Die pastorale Arbeit im Hochland Boliviens baut stark auf den indigenen Traditionen der Quechua und Aymara auf.

Gemeinschaftsarbeit (Ayni): Projekte – ob der Bau einer kleinen Kapelle, einer Schule oder eines Brunnens – werden im Geiste der traditionellen gegenseitigen Hilfe realisiert. Alle packen mit an.

Inkulturation: Der christliche Glaube wird mit den tief verwurzelten Traditionen der indigenen Kultur verbunden, um ein echtes, respektvolles Miteinander zu schaffen.

Gemeinschaftsarbeit (Ayni): Projekte – ob der Bau einer kleinen Kapelle, einer Schule oder eines Brunnens – werden im Geiste der traditionellen gegenseitigen Hilfe realisiert. Alle packen mit an.

Die größten Herausforderungen vor Ort

Die Geografie: Extreme Höhen, steile Bergpässe und unberechenbares Wetter (Trockenheit oder plötzliche Starkregen, die Wege wegschwemmen).

Ressourcenmangel: Die Pfarreien sind finanziell fast vollständig auf Spenden, Partnerschaften mit europäischen Diözesen oder internationale Hilfswerke (wie Adveniat oder Misereor) angewiesen.

Die Geografie: Extreme Höhen, steile Bergpässe und unberechenbares Wetter (Trockenheit oder plötzliche Starkregen, die Wege wegschwemmen).

Abwanderung: Viele junge Menschen verlassen die strukturschwachen Berge in Richtung der Großstädte (La Paz, Santa Cruz) oder ins Ausland, was die Dorfgemeinschaften schwächt.

Die pastorale Arbeit in Boliviens Bergen zeigt eindrücklich, wie Kirche funktioniert, wenn sie an die äußersten Ränder geht: Sie predigt den Glauben nicht nur, sondern macht ihn durch konkrete, lebensverändernde Taten im Alltag der Ärmsten sichtbar.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Freitag, 17. Juli 2026

Glaube auf dem Altiplano Boliviens

Über uralte Inka Trails

Die Berge Boliviens wirken an diesem Tag wie eine Kathedrale aus Stein, Wind und weitem Himmel. Auf rund 4.000 Metern Höhe, dort, wo jeder Schritt bewusster wird und die Luft spürbar dünner ist, durfte ich einen Gottesdienst erleben, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Über uralte Inka Trails Die Berge Boliviens wirken an diesem Tag wie eine Kathedrale aus Stein, Wind und weitem Himmel. Auf rund 4.000 Metern Höhe, dort, wo jeder Schritt bewusster wird und die Luft spürbar dünner ist, durfte ich einen Gottesdienst erleben, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Der Weg dorthin führte nicht in ein Dorf, das man bequem mit dem Auto erreicht. Er führte zu Fuß über alte Pfade, über Steine, Staub und schmale Wege, die von der Geschichte dieser Region erzählen. Viele dieser Wege verbinden seit Jahrhunderten das Hochland mit Tälern und tieferen Regionen; sie erinnern an die großen Wegnetze der präkolumbianischen Kulturen und der Inka.

Der Weg dorthin führte nicht in ein Dorf, das man bequem mit dem Auto erreicht. Er führte zu Fuß über alte Pfade, über Steine, Staub und schmale Wege, die von der Geschichte dieser Region erzählen. Viele dieser Wege verbinden seit Jahrhunderten das Hochland mit Tälern und tieferen Regionen; sie erinnern an die großen Wegnetze der präkolumbianischen Kulturen und der Inka.

Der Weg dorthin führte nicht in ein Dorf, das man bequem mit dem Auto erreicht. Er führte zu Fuß über alte Pfade, über Steine, Staub und schmale Wege, die von der Geschichte dieser Region erzählen. Viele dieser Wege verbinden seit Jahrhunderten das Hochland mit Tälern und tieferen Regionen; sie erinnern an die großen Wegnetze der präkolumbianischen Kulturen und der Inka.

Ankunft in der Stille

Oben angekommen, war da zunächst die Stille. Dann die Stimmen der Menschen, ihr Gesang, ihre Gebete, ihre Gastfreundschaft. Die Umgebung war schlicht, aber eindrucksvoll: keine großen Mauern, kein prachtvoller Bau, sondern eine Gemeinschaft, die sich versammelt hatte, um ihren Glauben zu teilen.

Oben angekommen, war da zunächst die Stille. Dann die Stimmen der Menschen, ihr Gesang, ihre Gebete, ihre Gastfreundschaft. Die Umgebung war schlicht, aber eindrucksvoll: keine großen Mauern, kein prachtvoller Bau, sondern eine Gemeinschaft, die sich versammelt hatte, um ihren Glauben zu teilen.

Oben angekommen, war da zunächst die Stille. Dann die Stimmen der Menschen, ihr Gesang, ihre Gebete, ihre Gastfreundschaft. Die Umgebung war schlicht, aber eindrucksvoll: keine großen Mauern, kein prachtvoller Bau, sondern eine Gemeinschaft, die sich versammelt hatte, um ihren Glauben zu teilen.

Gerade in dieser Höhe wird deutlich, wie wenig es braucht, damit Glaube lebendig wird. Die dünne Luft macht jede Bewegung langsamer, doch die Herzen der Menschen wirken weit und offen. Ihre Freundlichkeit, ihr Lächeln und ihre Bereitschaft, Fremde aufzunehmen, sprechen eine Sprache, die ohne Übersetzung verstanden wird.

Mich hat besonders berührt, wie der Glaube hier Kulturen verbindet. Zwischen Andenlandschaft, alten Wegen und einfachen Gesten der Begegnung entsteht etwas, das größer ist als geografische Entfernung. Man spürt: Wer gemeinsam betet, singt oder schweigt, findet oft schneller zueinander, als Worte es könnten.

Glaube der hier Kulturen verbindet

Mich hat besonders berührt, wie der Glaube hier Kulturen verbindet. Zwischen Andenlandschaft, alten Wegen und einfachen Gesten der Begegnung entsteht etwas, das größer ist als geografische Entfernung. Man spürt: Wer gemeinsam betet, singt oder schweigt, findet oft schneller zueinander, als Worte es könnten.

Diese Erfahrung in den bolivianischen Anden war mehr als ein Reiseerlebnis. Sie war eine Erinnerung daran, dass Gemeinschaft nicht von Komfort abhängt, sondern von Offenheit. Dass Gastfreundschaft auch dort groß sein kann, wo das Leben äußerlich einfach erscheint. Und dass Glaube Wege findet – über Berge, Sprachen und Grenzen hinweg.

Diese Erfahrung in den bolivianischen Anden war mehr als ein Reiseerlebnis. Sie war eine Erinnerung daran, dass Gemeinschaft nicht von Komfort abhängt, sondern von Offenheit. Dass Gastfreundschaft auch dort groß sein kann, wo das Leben äußerlich einfach erscheint. Und dass Glaube Wege findet – über Berge, Sprachen und Grenzen hinweg.

Diese Erfahrung in den bolivianischen Anden war mehr als ein Reiseerlebnis. Sie war eine Erinnerung daran, dass Gemeinschaft nicht von Komfort abhängt, sondern von Offenheit. Dass Gastfreundschaft auch dort groß sein kann, wo das Leben äußerlich einfach erscheint. Und dass Glaube Wege findet – über Berge, Sprachen und Grenzen hinweg.

Ein besonderes Reiseerlebnis

Dankbar blicke ich auf diese Begegnungen zurück: auf die Menschen in den Anden, auf den Gottesdienst inmitten einer atemberaubenden Landschaft und auf den Moment, in dem mir bewusst wurde, dass die Luft zwar dünn sein kann, aber der Glaube dennoch tief atmen lässt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mittwoch, 15. Juli 2026

Auf der Zielgeraden

🇧🇴 Ein Herzensprojekt biegt auf die Zielgerade ein! 🚀 

Ein Herzensprojekt biegt auf die Zielgerade ein!

Viele von euch kennen noch die Berichte, Bilder und Geschichten rund um das Leben, die Schulprojekte und die tiefen Traditionen in Macha und Bombori in Bolivien. Die alte Webseite hat all diese Erlebnisse und die faszinierende Kultur der Andenregion jahrelang beherbergt – war technisch aber einfach ein bisschen in die Jahre gekommen. 😉

Deshalb habe ich in den letzten Wochen fleißig im Hintergrund gewerkelt, Code sortiert und Layouts geschubst. Das Ziel: Die wertvollen Erinnerungen und Berichte in ein modernes, mobiles Gewand zu hüllen, das auf dem Smartphone genauso viel Spaß macht wie am PC. 📱✨

Jetzt ist der Relaunch fast geschafft! 

Schaut gerne schon mal vorbei und lasst euch von den großen Bildern mitnehmen – die Seite freut sich über die ersten Besucher im Endspurt:

​👉 https://macha-bombori-bolivia.org/
Ich bin gespannt auf euer Feedback zum neuen Look! 💬

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!