Donnerstag, 26. März 2026

Gottesdienst in den Hochanden

Dem Himmel ein Stück näher – Warum ein Gottesdienst am Berg alles verändert

Manchmal braucht es einen Perspektivwechsel, um das Wesentliche wiederzufinden. Und wo gelingt das besser als auf 3900 Metern Höhe – dort, wo Wind, Stille und grenzenlose Weite den Alltag verstummen lassen?

Manchmal braucht es einen Perspektivwechsel, um das Wesentliche wiederzufinden. Und wo gelingt das besser als auf 3900 Metern Höhe – dort, wo Wind, Stille und grenzenlose Weite den Alltag verstummen lassen?

Ein Gottesdienst im Hochland ist weit mehr als eine Feier unter freiem Himmel. Er ist ein Erlebnis, das sich in die Sinne und ins Herz schreibt. Man lässt das Tal hinter sich und tritt ein in einen Raum, den niemand erbaut und niemand begrenzt hat. Die Kathedrale der Schöpfung

Ein Gottesdienst im Hochland ist weit mehr als eine Feier unter freiem Himmel. Er ist ein Erlebnis, das sich in die Sinne und ins Herz schreibt. Man lässt das Tal hinter sich und tritt ein in einen Raum, den niemand erbaut und niemand begrenzt hat.

Die Kathedrale der Schöpfung In einer Kirche aus Stein sind wir Gäste. In der Natur hingegen sind wir Teil eines lebendigen Ganzen. Wenn sich die Worte der Predigt mit dem Pfeifen des Höhenwinds verweben und die Sonnenstrahlen über karge Hänge und schroffe Felswände gleiten, bekommt das Wort „Schöpfung“ eine unmittelbare Tiefe.

Die Kathedrale der Schöpfung
In einer Kirche aus Stein sind wir Gäste. In der Natur hingegen sind wir Teil eines lebendigen Ganzen. Wenn sich die Worte der Predigt mit dem Pfeifen des Höhenwinds verweben und die Sonnenstrahlen über karge Hänge und schroffe Felswände gleiten, bekommt das Wort „Schöpfung“ eine unmittelbare Tiefe.

Hier braucht es keine ausladenden Altäre – die Anden selbst werden zur Kathedrale. „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen …“

Hier braucht es keine ausladenden Altäre – die Anden selbst werden zur Kathedrale.
„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen …“

Der Vers aus Psalm 121 klingt auf einem Gipfel anders als zwischen Kirchenbänken. Man spürt die eigene Kleinheit angesichts der mächtigen Bergketten – und gerade daraus erwächst ein Gefühl tiefer Geborgenheit. Die Landschaft antwortet nicht in Worten, doch in ihrer Stille liegt eine Kraft, die trägt.

Mitten in dieser rauen und zugleich erhabenen Welt wirkt Padre Hernán Tarqui. Er ist unterwegs zu Menschen, deren Dörfer oft nur über steile Pfade erreichbar sind. Seine Gottesdienste sind Orte der Hoffnung, des Zusammenhalts und manchmal auch der einzigen seelsorgerlichen Begegnung weit und breit. Für viele in den entlegenen Regionen Boliviens ist er nicht nur Priester, sondern Begleiter, Mutmacher und Freund.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Mittwoch, 25. März 2026

Als Einheimischer für Einheimische

Als Einheimischer für Einheimische: Warum eure Spenden in den Bergen Boliviens so viel bewegen 

Seit meiner Ankunft zuerst in Ravelo und später in Macha (Bolivien) hat sich mein Alltag als Priester stark verändert. Hier oben in den Bergen sind die Wege weit, die Menschen leben oft von dem, was die Erde hergibt, und die Gemeinden verfügen kaum über verlässliche eigene Einnahmen. Genau deshalb ist mein Dienst derzeit zu einem großen Teil auf Spenden angewiesen – vor allem aus Europa und Australien.

Seit meiner Ankunft zuerst in Ravelo und später in Macha (Bolivien) hat sich mein Alltag als Priester stark verändert. Hier oben in den Bergen sind die Wege weit, die Menschen leben oft von dem, was die Erde hergibt, und die Gemeinden verfügen kaum über verlässliche eigene Einnahmen. Genau deshalb ist mein Dienst derzeit zu einem großen Teil auf Spenden angewiesen – vor allem aus Europa und Australien.

Wie wird Kirche in ländlichen Gemeinden finanziert? In vielen Teilen Boliviens – besonders in abgelegenen Landgemeinden – gibt es keine regelmäßigen Kirchensteuern oder stabilen Beiträge, wie man sie aus anderen Ländern kennt. Auch lokale Kollekten können nur begrenzt helfen, weil die Menschen selbst mit sehr wenig auskommen müssen. Das führt dazu, dass pastorale Arbeit auf dem Land oft nur dann möglich ist, wenn sie zusätzlich von außen getragen wird.

Wie wird Kirche in ländlichen Gemeinden finanziert?
In vielen Teilen Boliviens – besonders in abgelegenen Landgemeinden – gibt es keine regelmäßigen Kirchensteuern oder stabilen Beiträge, wie man sie aus anderen Ländern kennt. Auch lokale Kollekten können nur begrenzt helfen, weil die Menschen selbst mit sehr wenig auskommen müssen. Das führt dazu, dass pastorale Arbeit auf dem Land oft nur dann möglich ist, wenn sie zusätzlich von außen getragen wird.

Ich habe das über viele Jahre sehr deutlich erlebt: Zuvor war ich 13 Jahre in Villazón tätig, einer großen Grenzstadt. Dort gibt es naturgemäß mehr wirtschaftliche Bewegung – und damit auch eher Möglichkeiten, dass eine Gemeinde ein Mindestmaß an Ausgaben selbst tragen kann. In Macha und den umliegenden Dörfern sieht das ganz anders aus: Hier sind die Strukturen klein, die Einnahmen gering und die Bedürfnisse groß.

Ich habe das über viele Jahre sehr deutlich erlebt: Zuvor war ich 13 Jahre in Villazón tätig, einer großen Grenzstadt. Dort gibt es naturgemäß mehr wirtschaftliche Bewegung – und damit auch eher Möglichkeiten, dass eine Gemeinde ein Mindestmaß an Ausgaben selbst tragen kann. In Macha und den umliegenden Dörfern sieht das ganz anders aus: Hier sind die Strukturen klein, die Einnahmen gering und die Bedürfnisse groß.

Wofür werden die Spenden konkret genutzt? Gerade in der Fastenzeit, in der Karwoche und an Ostern ist der Bedarf an Begleitung besonders spürbar. Dank eurer Unterstützung kann ich in dieser Zeit nicht nur Gottesdienste und spirituelle Angebote gestalten, sondern auch ganz praktische Wege der Hilfe ermöglichen. Spenden fließen bei uns unter anderem in:

Wofür werden die Spenden konkret genutzt?
Gerade in der Fastenzeit, in der Karwoche und an Ostern ist der Bedarf an Begleitung besonders spürbar. Dank eurer Unterstützung kann ich in dieser Zeit nicht nur Gottesdienste und spirituelle Angebote gestalten, sondern auch ganz praktische Wege der Hilfe ermöglichen. Spenden fließen bei uns unter anderem in:

pastorale Besuche in entlegenen Gemeinden (Fahrtkosten, einfache Logistik),
Gottesdienste, Katechese und Glaubensgespräche in verständlicher, lebensnaher Form,
Begleitung von Familien in schwierigen Situationen,
kleine, aber entscheidende Unterstützungsschritte, damit Gemeinde überhaupt stattfinden kann (Materialien, Organisation, Koordination, Unterstützung der Schulen).

Manchmal sage ich: „Ohne eure Spenden könnte ich mich nicht einmal ernähren.“ Das klingt zugespitzt – und doch beschreibt es eine Realität: In ländlichen Regionen gibt es oft keine ausreichenden Mittel, um den Dienst eines Priesters dauerhaft zu tragen. Häufig werden einheimische Priester deshalb eher in größeren Städten eingesetzt, wo überhaupt etwas Einkommen generiert werden kann. Auf dem Land übernehmen dann nicht selten Priester aus der sogenannten „ersten Welt“ den Dienst, finanziert durch Unterstützerinnen und Unterstützer aus ihrer Heimat.

Manchmal sage ich: „Ohne eure Spenden könnte ich mich nicht einmal ernähren.“ Das klingt zugespitzt – und doch beschreibt es eine Realität: In ländlichen Regionen gibt es oft keine ausreichenden Mittel, um den Dienst eines Priesters dauerhaft zu tragen. Häufig werden einheimische Priester deshalb eher in größeren Städten eingesetzt, wo überhaupt etwas Einkommen generiert werden kann. Auf dem Land übernehmen dann nicht selten Priester aus der sogenannten „ersten Welt“ den Dienst, finanziert durch Unterstützerinnen und Unterstützer aus ihrer Heimat.

Für mich bedeutet eure Hilfe deshalb mehr als „nur“ eine finanzielle Unterstützung: Sie macht es überhaupt möglich, dass ich als Einheimischer für Einheimische hier in den Bergen Boliviens wirken kann – in Sprache, Kultur und Lebensrealität meiner Leute.

Für mich bedeutet eure Hilfe deshalb mehr als „nur“ eine finanzielle Unterstützung: Sie macht es überhaupt möglich, dass ich als Einheimischer für Einheimische hier in den Bergen Boliviens wirken kann – in Sprache, Kultur und Lebensrealität meiner Leute.

Worum es im Kern geht: Begegnung mit dem auferstandenen Jesus Die Arbeit, die ich tue, ist ein Dienst an der örtlichen Kirche von Macha und Bombori. Mein Wunsch ist, dass meine indigenen Brüder und Schwestern den auferstandenen Jesus kennen, lieben und ihm folgen können – nicht als abstrakte Idee, sondern als Hoffnung, die den Alltag verändert. Dazu gehört die Förderung verschiedener pastoraler Aktionen, die eine persönliche Begegnung ermöglichen: miteinander, im ehrlichen Dialog, und mit Gott im Gebet.

Worum es im Kern geht: Begegnung mit dem auferstandenen Jesus
Die Arbeit, die ich tue, ist ein Dienst an der örtlichen Kirche von Macha und Bombori. Mein Wunsch ist, dass meine indigenen Brüder und Schwestern den auferstandenen Jesus kennen, lieben und ihm folgen können – nicht als abstrakte Idee, sondern als Hoffnung, die den Alltag verändert. Dazu gehört die Förderung verschiedener pastoraler Aktionen, die eine persönliche Begegnung ermöglichen: miteinander, im ehrlichen Dialog, und mit Gott im Gebet.

Danke, dass ihr mittragt
Ich kann mich nicht oft genug bedanken. Jede Spende – ob groß oder klein – ist ein konkretes Zeichen von Verbundenheit und macht hier vor Ort einen Unterschied. Wenn ihr in der kommenden Zeit für die Gemeinden von Macha und Bombori betet oder unsere Arbeit weiterhin unterstützt, helft ihr mit, dass Glaube wachsen kann: in Gemeinschaft, in Würde und in Hoffnung.

Wer genauer wissen möchte, welche Projekte und Wege der Unterstützung aktuell anstehen, kann sich gerne bei mir melden. Transparenz ist mir wichtig – und noch wichtiger ist mir, dass ihr spürt: Eure Hilfe kommt an.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Dienstag, 24. März 2026

Regentag in Macha

 „Noch ein Regentag in Macha, Bolivien… 🌧️"

Langsam frage ich mich, ob ich nicht doch aus Versehen in die Regenzeit eingecheckt habe – oder ob das hier ein versteckter Casting‑Aufruf für Waterworld 2 ist. 😅

Langsam frage ich mich, ob ich nicht doch aus Versehen in die Regenzeit eingecheckt habe – oder ob das hier ein versteckter Casting‑Aufruf für Waterworld 2 ist. 😅

Wie’s aussieht, bleibt uns das Ganze noch mindestens die Woche erhalten. Also: Gummistiefel an, Humor nicht verlieren und weiterschwimmen! 🐸💦“

Wie’s aussieht, bleibt uns das Ganze noch mindestens die Woche erhalten. Also: Gummistiefel an, Humor nicht verlieren und weiterschwimmen! 🐸💦“

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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