Freitag, 20. März 2026

Wenn der „Toyo“ Pause macht

Wenn der „Toyo“ Pause macht: Zwischen Pferdestärken und Inka-Pfaden 🚗💨⛰️

Hola ihr Lieben! Während ihr euch wahrscheinlich schon geistig (und physisch) in den Feierabendmodus schaltet und das Kaltgetränk für das Wochenende bereitstellt, bastle ich hier in Lateinamerika noch an der Logistik. Mein treuer Weggefährte – der „Toyo“ – gönnt sich zu Ostern eine kleine Auszeit.

Hola ihr Lieben!
Während ihr euch wahrscheinlich schon geistig (und physisch) in den Feierabendmodus schaltet und das Kaltgetränk für das Wochenende bereitstellt, bastle ich hier in Lateinamerika noch an der Logistik. Mein treuer Weggefährte – der „Toyo“ – gönnt sich zu Ostern eine kleine Auszeit.

Aber hey, wir sind hier in Lateinamerika! Wer braucht schon lückenlose Servicehefte und deutsche Pünktlichkeit, wenn man Improvisationstalent im Blut hat? Wir haben das im Griff. Punkt.

Aber hey, wir sind hier in Lateinamerika! Wer braucht schon lückenlose Servicehefte und deutsche Pünktlichkeit, wenn man Improvisationstalent im Blut hat? Wir haben das im Griff. Punkt.

Vom Gaspedal auf die Inka-Trails Dass der Toyo mal streikt, ist eigentlich gar nicht das Problem. Ich verrate euch ein Geheimnis: Meine Wanderschuhe sehen öfter Tageslicht als die Unterseite einer Hebebühne. Selbst wenn der Wagen schnurrt wie ein Kätzchen, stößt moderne Technik hier schnell an ihre Grenzen.

Vom Gaspedal auf die Inka-Trails
Dass der Toyo mal streikt, ist eigentlich gar nicht das Problem. Ich verrate euch ein Geheimnis: Meine Wanderschuhe sehen öfter Tageslicht als die Unterseite einer Hebebühne. Selbst wenn der Wagen schnurrt wie ein Kätzchen, stößt moderne Technik hier schnell an ihre Grenzen.

Ich habe Gemeinden in meinem Bereich, da würde selbst das beste Navi einfach nur verzweifelt „Bitte wenden“ schreien (oder leise weinen). Wenn die Straße aufhört, fängt die Geschichte an:

Ich habe Gemeinden in meinem Bereich, da würde selbst das beste Navi einfach nur verzweifelt „Bitte wenden“ schreien (oder leise weinen). Wenn die Straße aufhört, fängt die Geschichte an:

Der Toyo bleibt stehen: Irgendwo am Wegrand, wo er auf mich wartet.

Der Padre wird zum Wanderer: Die letzten Kilometer geht es über uralte Inkatrails.  Back to the Roots: Da marschiere ich dann auf den Pfaden der Vorfahren zu meinen Schäfchen. Es hat schon etwas sehr Erdendes, wenn man den Segen nicht aus dem Autofenster gibt, sondern sich jeden Höhenmeter ehrlich erarbeitet.

Der Padre wird zum Wanderer: Die letzten Kilometer geht es über uralte Inkatrails
Back to the Roots: Da marschiere ich dann auf den Pfaden der Vorfahren zu meinen Schäfchen. Es hat schon etwas sehr Erdendes, wenn man den Segen nicht aus dem Autofenster gibt, sondern sich jeden Höhenmeter ehrlich erarbeitet.

Fit für das Wochenende? Ich bin also bestens gerüstet – ob mit vier Rädern oder zwei Beinen. Die Planung für die Osterzeit steht, die Wanderschuhe sind geschnürt und der Humor ist (wie immer) im Handgepäck.

Fit für das Wochenende?
Ich bin also bestens gerüstet – ob mit vier Rädern oder zwei Beinen. Die Planung für die Osterzeit steht, die Wanderschuhe sind geschnürt und der Humor ist (wie immer) im Handgepäck.

Ich wünsche euch einen fantastischen Start ins Wochenende! Genießt die Zeit, lasst die Autos mal stehen (vielleicht freiwillig?) und passt auf euch auf. Ich werde hier das Gleiche tun – zwischen Gebet, Gringo-Logistik und Inka-Stufen.

¡Saludos und bis bald!
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Donnerstag, 19. März 2026

Pfarrtoyo in der Toyoklinik

 🛠️ Zwischen Karfreitag und Ostersonntag: Unser Pfarrtoyo in der Toyoklinik

​Es gibt Nachrichten, die man so kurz vor dem höchsten Fest im Kirchenjahr wirklich nicht braucht: Unser treuer Pfarrtoyo hat vorerst den Dienst quittiert. Statt festlich geschmückt vor der Kirche zu stehen, hat er soeben sein vorübergehendes Quartier in der Toyoklinik in Sucre bezogen. Während wir uns im Gebet und in der Vorbereitung auf die Osterfeiertage befinden, liegt unser fahrbarer Untersatz nun in den Händen der Mechaniker.

​Es gibt Nachrichten, die man so kurz vor dem höchsten Fest im Kirchenjahr wirklich nicht braucht: Unser treuer Pfarrtoyo hat vorerst den Dienst quittiert. Statt festlich geschmückt vor der Kirche zu stehen, hat er soeben sein vorübergehendes Quartier in der Toyoklinik in Sucre bezogen. Während wir uns im Gebet und in der Vorbereitung auf die Osterfeiertage befinden, liegt unser fahrbarer Untersatz nun in den Händen der Mechaniker.

Timing ist alles (oder auch nicht) ​Wir alle wissen: Die Wege des Herrn sind unergründlich – aber müssen sie ausgerechnet eine Woche vor Ostern in die Werkstatt führen? Gerade jetzt, wo Besuche, Transporte und die logistische Planung für die Feiertage auf Hochtouren laufen, fehlt uns unser "Arbeitstier" an allen Ecken und Enden.

Timing ist alles (oder auch nicht)
​Wir alle wissen: Die Wege des Herrn sind unergründlich – aber müssen sie ausgerechnet eine Woche vor Ostern in die Werkstatt führen? Gerade jetzt, wo Besuche, Transporte und die logistische Planung für die Feiertage auf Hochtouren laufen, fehlt uns unser "Arbeitstier" an allen Ecken und Enden.

Die Hoffnung auf die „Auferstehung“ ​Passender könnte die Jahreszeit kaum sein, denn wir hoffen nun ganz inständig auf eine baldige Auferstehung – und zwar auch die unseres Motors!

Die Hoffnung auf die „Auferstehung“
​Passender könnte die Jahreszeit kaum sein, denn wir hoffen nun ganz inständig auf eine baldige Auferstehung – und zwar auch die unseres Motors!

​Die Diagnose: Wird noch gestellt. ​Die Prognose: Wir hoffen auf ein kleines (mechanisches) Wunder. ​Das Ziel: Pünktlich zu den Feiertagen wieder mobil zu sein.

Die Diagnose: Wird noch gestellt.
​Die Prognose: Wir hoffen auf ein kleines (mechanisches) Wunder.
​Das Ziel: Pünktlich zu den Feiertagen wieder mobil zu sein.

„Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit reif ist – oder der Mechaniker das Ersatzteil findet.“

„Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit reif ist – oder der Mechaniker das Ersatzteil findet.“

Wir halten euch auf dem Laufenden, ob der Pfarrtoyo rechtzeitig zum Osterfest wieder aus der Werkstatt rollt. Drückt uns (und den Mechanikern in Sucre) die Daumen!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Muchas Gracias

Die Kinder in den Bergen Boliviens brauchen weiterhin Unterstützung
Manchmal wünscht man sich, einfach einen Brief zu schreiben, ihn in einen Umschlag zu stecken und allen Unterstützerinnen und Unterstützern zu senden. Doch hier in Bolivien ist das inzwischen kaum noch möglich. Deshalb wähle ich heute den Weg über das Internet – und möchte Ihnen von Herzen danken und zugleich berichten, wie dringend Ihre Hilfe für die Kinder in den Bergen weiterhin gebraucht wird.

Die Kinder in den Bergen Boliviens brauchen weiterhin Unterstützung Manchmal wünscht man sich, einfach einen Brief zu schreiben, ihn in einen Umschlag zu stecken und allen Unterstützerinnen und Unterstützern zu senden. Doch hier in Bolivien ist das inzwischen kaum noch möglich. Deshalb wähle ich heute den Weg über das Internet – und möchte Ihnen von Herzen danken und zugleich berichten, wie dringend Ihre Hilfe für die Kinder in den Bergen weiterhin gebraucht wird.

Was die Corona-Zeit hier verändert hat
Die Corona-Zeit hat in unseren Bergregionen tiefe Spuren hinterlassen. Viele Familien lebten schon vorher von Gelegenheitsarbeiten und einem sehr knappen Einkommen. Als Märkte schlossen, Transporte ausfielen und Arbeitsmöglichkeiten wegbrachen, verloren zahlreiche Eltern ihre Arbeit. Für viele Kinder bedeutete das: weniger zu essen, keine neuen Hefte und Stifte, und oft auch keine warmen Sachen für die kalten Nächte in der Höhe.

Was die Corona-Zeit hier verändert hat Die Corona-Zeit hat in unseren Bergregionen tiefe Spuren hinterlassen. Viele Familien lebten schon vorher von Gelegenheitsarbeiten und einem sehr knappen Einkommen. Als Märkte schlossen, Transporte ausfielen und Arbeitsmöglichkeiten wegbrachen, verloren zahlreiche Eltern ihre Arbeit. Für viele Kinder bedeutete das: weniger zu essen, keine neuen Hefte und Stifte, und oft auch keine warmen Sachen für die kalten Nächte in der Höhe.

Wie Ihre Spenden direkt bei den Kindern ankommen
Mit Ihren Spenden kann ich konkret helfen. Ein großer Teil fließt in Schulmaterial: Hefte, Stifte, Rucksäcke und das, was im Unterricht gerade gebraucht wird. Zusätzlich organisiere ich gebrauchte Kleidung aus Sammlungen in den Städten Boliviens. Was fehlt oder nicht in passenden Größen vorhanden ist, kaufe ich dazu. So können die Kinder trotz aller Schwierigkeiten weiter lernen – und sie spüren: Sie werden nicht vergessen.

Wie Ihre Spenden direkt bei den Kindern ankommen Mit Ihren Spenden kann ich konkret helfen. Ein großer Teil fließt in Schulmaterial: Hefte, Stifte, Rucksäcke und das, was im Unterricht gerade gebraucht wird. Zusätzlich organisiere ich gebrauchte Kleidung aus Sammlungen in den Städten Boliviens. Was fehlt oder nicht in passenden Größen vorhanden ist, kaufe ich dazu. So können die Kinder trotz aller Schwierigkeiten weiter lernen – und sie spüren: Sie werden nicht vergessen.

Schulmaterial (Hefte, Stifte, Lineale, Rucksäcke)
Kleidung aus städtischen Sammlungen (Jacken, Pullover, Schuhe)
Zukäufe dort, wo Lücken bleiben (insbesondere Winterkleidung, Schuhe)

Eine Aufgabe, die fordert – und doch Berufung ist Für mich als Priester mit Quechua-Abstammung bedeutet diese Arbeit eine vielfache Belastung – in manchem anders, als viele es aus Europa kennen. Wege sind weit, das Klima ist hart, und oft fehlt es an den einfachsten Strukturen. Gleichzeitig erlebe ich jeden Tag, wie viel Kraft und Würde in den Familien steckt. Ich nehme diese Belastung gerne auf mich, denn die Kinder sind ein Teil meiner Berufung.

Eine Aufgabe, die fordert – und doch Berufung ist
Für mich als Priester mit Quechua-Abstammung bedeutet diese Arbeit eine vielfache Belastung – in manchem anders, als viele es aus Europa kennen. Wege sind weit, das Klima ist hart, und oft fehlt es an den einfachsten Strukturen. Gleichzeitig erlebe ich jeden Tag, wie viel Kraft und Würde in den Familien steckt. Ich nehme diese Belastung gerne auf mich, denn die Kinder sind ein Teil meiner Berufung.

Warum ich mich online bedanke Der Postversand aus Bolivien ins Ausland ist faktisch zum Erliegen gekommen. Um dennoch mit Ihnen in Kontakt zu bleiben und transparent zu berichten, nutze ich meine Internetpublikationen. Dort bedanke ich mich bei Euch allen – weltweit und zumeist barrierefrei auf vielen Plattformen. So können auch Menschen, die nicht reisen können oder weit entfernt sind, unsere Situation mitverfolgen und Teil dieser Hilfe sein.

Warum ich mich online bedanke
Der Postversand aus Bolivien ins Ausland ist faktisch zum Erliegen gekommen. Um dennoch mit Ihnen in Kontakt zu bleiben und transparent zu berichten, nutze ich meine Internetpublikationen. Dort bedanke ich mich bei Euch allen – weltweit und zumeist barrierefrei auf vielen Plattformen. So können auch Menschen, die nicht reisen können oder weit entfernt sind, unsere Situation mitverfolgen und Teil dieser Hilfe sein.

Wie Sie weiterhin unterstützen können
Wenn Sie die Arbeit für die Kinder in den Bergen weitertragen möchten, helfen vor allem regelmäßige, planbare Beiträge – auch kleine. Ebenso wichtig ist es, diese Bitte um Hilfe zu teilen, damit der Kreis der Unterstützenden wächst.
durch eine Spende für Schulmaterial und notwendige Zukäufe
durch das Weiterleiten meiner Berichte an Freunde und Gemeinden
durch Gebet und Ermutigung – auch das trägt hier spürbar

Von Herzen danke ich Ihnen für jede Unterstützung, für jedes Mittragen und für jedes Zeichen der Solidarität. Bitte behalten Sie die Kinder in den Bergen Boliviens weiterhin im Blick.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]