Sonntag, 3. Mai 2026

Beginn des Tinku in Macha Bolivien

Herzlichen Dank für die lieben Grüße! Auch ich wünsche Ihnen einen gesegneten und friedvollen Sonntag.

Es ist beeindruckend zu hören, dass einige von Ihnen direkt vor Ort in Macha sind. Während es in Europa tatsächlich eher ruhig zugeht, steht Ihnen hier ein Ereignis bevor, das an Intensität und kultureller Tiefe kaum zu übertreffen ist.


Mehr als nur ein Kampf
Der Tinku ist weit mehr als das, was Außenstehende oft nur als „rituellen Schlagabtausch“ wahrnehmen. Es ist ein faszinierendes Erbe der Vorinkazeit, das tief in der Kosmologie der Anden verwurzelt ist:

Begegnung & Gleichgewicht: Das Wort Tinku bedeutet in Quechua „Begegnung“. Es geht darum, Gegensätze (oben/unten, männlich/weiblich) wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Opfer an Pachamama: Das vergossene Blut gilt traditionell als Opfergabe an die Mutter Erde, um eine gute Ernte und Fruchtbarkeit für das kommende Jahr zu erbitten.

Identität: Die farbenfrohen Trachten und die markanten Montera-Helme (die an die spanischen Konquistadoren erinnern) zeigen den Stolz und die Geschichte der verschiedenen Ayllus (Gemeinschaften).

Ihr Einsatz in den Bergen
Dass Sie sich neben diesem gewaltigen kulturellen Spektakel für die Kinder in den Bergen Boliviens einsetzen, ist bewundernswert. Die Lebensbedingungen in den Hochanden (Potosí gehört zu den am höchsten gelegenen und herausforderndsten Regionen) verlangen den Menschen viel ab. Unterstützung, die direkt dort ankommt, bewirkt oft Welten.

Passen Sie gut auf sich auf – das Fest in Macha kann ja bekanntlich sehr stürmisch und energiegeladen werden.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge] 

Donnerstag, 30. April 2026

Jach'oqo und Collpa Bolivien

Ein Tag voller Hoffnung in Jach'oqo und Collpa. Wie kleine Gesten den Schulalltag in Bolivien verändern.

Ein Tag voller Hoffnung in Jach'oqo und Collpa. Wie kleine Gesten den Schulalltag in Bolivien verändern

Schon früh am Morgen leuchteten die Augen der Kinder in Jach'oqo und Collpa, als sie sich gespannt auf den Tag freuten. Unser Ziel war klar: Wir wollten den Schulalltag ein wenig heller machen – mit Schulmaterialien und Pausen-Snacks, die nicht nur den Wissensdurst stillen, sondern auch die Herzen wärmen.

Schon früh am Morgen leuchteten die Augen der Kinder in Jach'oqo und Collpa, als sie sich gespannt auf den Tag freuten. Unser Ziel war klar: Wir wollten den Schulalltag ein wenig heller machen – mit Schulmaterialien und Pausen-Snacks, die nicht nur den Wissensdurst stillen, sondern auch die Herzen wärmen.

Stifte, Hefte und bunte Blöcke – für viele Kinder in den bolivianischen Bergen sind diese Dinge alles andere als selbstverständlich. Mit jedem verteilten Paket wächst die Vorfreude auf das Lernen; die Pausen-Snacks sorgen für Energie und ein Lächeln zwischendurch. Es war berührend zu sehen, wie schon ein einfacher Schokoriegel oder ein frischer Apfel neue Motivation schenkt.

Stifte, Hefte und bunte Blöcke – für viele Kinder in den bolivianischen Bergen sind diese Dinge alles andere als selbstverständlich. Mit jedem verteilten Paket wächst die Vorfreude auf das Lernen; die Pausen-Snacks sorgen für Energie und ein Lächeln zwischendurch. Es war berührend zu sehen, wie schon ein einfacher Schokoriegel oder ein frischer Apfel neue Motivation schenkt.

Die Lernatmosphäre in den Klassen war inspirierend: Trotz schwieriger Umstände begegnen die Kinder ihrer Schulzeit mit Neugier und Freude. Kleine Gesten wie ein Schreibheft oder ein Pausen-Snack bedeuten hier nicht nur praktische Hilfe, sondern auch Wertschätzung. Sie zeigen: Wir glauben an euch, ihr seid uns wichtig.

Die Lernatmosphäre in den Klassen war inspirierend: Trotz schwieriger Umstände begegnen die Kinder ihrer Schulzeit mit Neugier und Freude. Kleine Gesten wie ein Schreibheft oder ein Pausen-Snack bedeuten hier nicht nur praktische Hilfe, sondern auch Wertschätzung. Sie zeigen: Wir glauben an euch, ihr seid uns wichtig.

Dieser Tag wäre ohne die großzügigen Spender und engagierten Unterstützer nicht möglich gewesen. Ihr Einsatz macht einen echten Unterschied – und schenkt Hoffnung, die weit über den Unterricht hinausreicht. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Hilfe solche Momente ermöglichen!

Dieser Tag wäre ohne die großzügigen Spender und engagierten Unterstützer nicht möglich gewesen. Ihr Einsatz macht einen echten Unterschied – und schenkt Hoffnung, die weit über den Unterricht hinausreicht. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Hilfe solche Momente ermöglichen!

Dieser Tag wäre ohne die großzügigen Spender und engagierten Unterstützer nicht möglich gewesen. Ihr Einsatz macht einen echten Unterschied – und schenkt Hoffnung, die weit über den Unterricht hinausreicht. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihrer Hilfe solche Momente ermöglichen!

Besonders dankbar sind wir für den Dienst von Padre Hernán Tarqui. Mit unermüdlichem Engagement steht er den Ärmsten in den Bergen Boliviens zur Seite und inspiriert uns immer wieder, gemeinsam Wege zu finden, das Leben der Kinder nachhaltig zu verbessern.

Besonders dankbar sind wir für den Dienst von Padre Hernán Tarqui. Mit unermüdlichem Engagement steht er den Ärmsten in den Bergen Boliviens zur Seite und inspiriert uns immer wieder, gemeinsam Wege zu finden, das Leben der Kinder nachhaltig zu verbessern.

Jeder Tag, an dem wir gemeinsam helfen, ist ein Schritt hin zu mehr Chancen und einer besseren Zukunft. Danke, dass ihr ein Teil davon seid!

Jeder Tag, an dem wir gemeinsam helfen, ist ein Schritt hin zu mehr Chancen und einer besseren Zukunft. Danke, dass ihr ein Teil davon seid!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge] 

Mein Besuch in Llavisa

 „Höhere Bildung“ auf 4.356 Metern:
Man sagt ja oft, Bildung sei der Schlüssel, um neue Höhen zu erklimmen. Dass ich das heute so wörtlich nehmen würde, hätte ich heute Morgen beim Schnüren meiner Wanderschuhe auch nicht gedacht. Wie angekündigt, bin ich heute in der Bildungseinheit von Llavisa angekommen – und was soll ich sagen? Ich bin atemlos. Und das nicht nur wegen der beeindruckenden Herzlichkeit der Menschen hier.

„Höhere Bildung“ auf 4.356 Metern:  Man sagt ja oft, Bildung sei der Schlüssel, um neue Höhen zu erklimmen. Dass ich das heute so wörtlich nehmen würde, hätte ich heute Morgen beim Schnüren meiner Wanderschuhe auch nicht gedacht. Wie angekündigt, bin ich heute in der Bildungseinheit von Llavisa angekommen – und was soll ich sagen? Ich bin atemlos. Und das nicht nur wegen der beeindruckenden Herzlichkeit der Menschen hier.

„Höhere Bildung“ auf 4.356 Metern:  Man sagt ja oft, Bildung sei der Schlüssel, um neue Höhen zu erklimmen. Dass ich das heute so wörtlich nehmen würde, hätte ich heute Morgen beim Schnüren meiner Wanderschuhe auch nicht gedacht. Wie angekündigt, bin ich heute in der Bildungseinheit von Llavisa angekommen – und was soll ich sagen? Ich bin atemlos. Und das nicht nur wegen der beeindruckenden Herzlichkeit der Menschen hier.

Dünne Luft, starke Mission
Wir befinden uns hier auf exakt 4.356 Metern über dem Meeresspiegel. Zum Vergleich: Das ist fast die Höhe des Matterhorns. In der „Unidad Educativa“ hier oben ist Sauerstoff ein kostbares Gut. Während ich versuche, einen geraden Satz zu formulieren, ohne wie ein gestrandeter Goldfisch nach Luft zu schnappen, ziehen die Kids hier locker ihre Kreise.

Dünne Luft, starke Mission Wir befinden uns hier auf exakt 4.356 Metern über dem Meeresspiegel. Zum Vergleich: Das ist fast die Höhe des Matterhorns. In der „Unidad Educativa“ hier oben ist Sauerstoff ein kostbares Gut. Während ich versuche, einen geraden Satz zu formulieren, ohne wie ein gestrandeter Goldfisch nach Luft zu schnappen, ziehen die Kids hier locker ihre Kreise.

Es ist faszinierend und demütigend zugleich: Während wir im Flachland über Digitalisierung und Lehrpläne diskutieren, ist hier oben schon der tägliche Weg zur Schule eine sportliche Höchstleistung. Die „Bildungseinheit Llavisa“ ist mehr als nur ein Gebäude; sie ist ein Zentrum des Zusammenhalts in einer Landschaft, die so rau wie wunderschön ist.

Es ist faszinierend und demütigend zugleich: Während wir im Flachland über Digitalisierung und Lehrpläne diskutieren, ist hier oben schon der tägliche Weg zur Schule eine sportliche Höchstleistung. Die „Bildungseinheit Llavisa“ ist mehr als nur ein Gebäude; sie ist ein Zentrum des Zusammenhalts in einer Landschaft, die so rau wie wunderschön ist.

Über den Wolken (buchstäblich)
​Der Blick aus dem Klassenzimmer? Unbezahlbar. Man schaut nicht auf den Pausenhof, sondern auf die Gipfel der Anden, die zum Greifen nah wirken.

Aber die Höhe fordert ihren Tribut:
​Der Puls: Mein Herz trommelt einen Techno-Beat, den selbst Helene Fischer nicht schneller hinkriegen würde.

Die Konzentration: Man lernt hier schnell, dass jedes Wort wohlüberlegt sein will – einfach, um Energie zu sparen.

Über den Wolken (buchstäblich) ​Der Blick aus dem Klassenzimmer? Unbezahlbar. Man schaut nicht auf den Pausenhof, sondern auf die Gipfel der Anden, die zum Greifen nah wirken.

Mein Fazit des Tages
​Llavisa erinnert einen daran, was Bildung wirklich bedeutet: Perspektive. Hier oben wird sie gegen alle physikalischen Widerstände gelebt. Ich werde den Rest des Tages damit verbringen, ganz tief (und sehr langsam) einzuatmen und die Eindrücke dieser unglaublichen Gemeinschaft aufzusaugen. ​Der Kaffee: Kocht hier oben schon bei etwa 85 C – also Vorsicht, er ist schneller fertig, aber anders heiß

Falls ich mich morgen nicht melde, bin ich entweder noch beim Akklimatisieren oder habe mich entschieden, als Berg-Eremit hierzubleiben. Die Aussicht ist es definitiv wert.
​Habt ihr schon mal an einem Ort gearbeitet oder gelernt, der euch physisch alles abverlangt hat?

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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