
Ein Allradfahrzeug ist auf solchen Straßen Pflicht
Mit allen fünf Sinnen über die Abgründe des Altiplano: Unterwegs nach Ureqa
Manchmal entscheidet ein Meter darüber, ob eine Reise weitergeht – oder ob man Hunderte Meter tief ins Nichts blickt. Wer in den rauen Höhen Boliviens zu den Ärmsten unterwegs ist, braucht Vertrauen, höchste Konzentration und verlässliche Technik. Ein Bericht von den steilen Pfaden der Anden.

Manchmal sanfte Hügel manchmal bizarre Gipfel und tiefe Schluchten
Wir haben Ureqa erreicht
Wenn man in der Stille des Altiplano aus dem Wagen steigt, durchfährt einen zuerst die kalte Bergluft – und danach das tiefe Bewusstsein, wie dünn der Faden ist, an dem das Leben auf diesen Straßen oft hängt. Die Anreise hierher war alles andere als eine gewöhnliche Fahrt.

Es ist unser tägliches Brot diese Straßen zu befahren egal wie das Wetter ist
Wenn die Straße zum Schicksal wird
Die Pisten, die sich durch die bolivianischen Anden schlängeln, verzeihen nichts. Sie sind unberechenbar, lehmig, rutschig und übersät mit unvorhersehbaren Hindernissen, tiefen Schlaglöchern und abgebrochenen Fahrbahnkanten.
Auf vielen Streckenabschnitten verschwimmt die Grenze zwischen Pfad und Abgrund. Man fährt um eine enge Kurve und weiß im ersten Moment nicht: Führt der Weg wirklich weiter – oder blickt man geradewegs 500 oder gar 1000 Meter tief in die Schlucht?

Heute haben wir Glück von dem am Samstag gefallenen Schnee ist nichts mehr übriggeblieben
In solchen Momenten gibt es keine Ablenkung
Heute galt es, den Toyo mit allen fünf Sinnen zu steuern. Jedes Geräusch des Motors, jedes Rutschen der Reifen auf dem losen Geröll muss wahrgenommen werden. Doch alle Fahrkunst nützt nichts, wenn man sich nicht auf sein Fahrzeug verlassen kann: In den entscheidenden Augenblicken ist man zutiefst dankbar, dass die Bremsen des Geländewagens in absolutem Bestzustand sind. So überlebt man im Altiplano.

Wenn sie mich einmal 40 oder 50 Kilometer auf diesen Straßen begleiten wissen Sie was ich meine
Im Dienst für die Ärmsten in den Bergen. Warum nimmt man solche Gefahren auf sich?
Die Antwort liegt in den abgelegenen Berggemeinden wie Ureqa. Padre Hernán Tarqui ist hier im ständigen Einsatz für die Menschen, die von der Außenwelt fast völlig abgeschnitten sind. In diesen Höhen gibt es keine ausgebauten Infrastrukturen, keine schnellen Rettungsdienste und oft nicht einmal die grundlegendste Versorgung.
Der Geländewagen ist für Padre Hernán nicht einfach nur ein Fortbewegungsmittel. Er ist eine lebenserhaltende Brücke:
Er bringt medizinische Hilfe, Seelsorge und Lebensmittel zu den Familien.
Er ermöglicht Kindern und Jugendlichen Zugang zu Bildung und Gemeinschaft.
Er zeigt den Menschen in den Bergen, dass sie nicht vergessen sind.
Helfen Sie mit, Mobilität zu schenken
Damit diese Hilfe nicht an einer verschlissenen Bremse oder einem kaputten Reifen scheitert, sind wir auf verlässliche Technik angewiesen. Jeder Kilometer im extremen Gelände fordert dem Fahrzeug alles ab – und der Unterhalt, der Treibstoff sowie die nötigen Reparaturen kosten Geld.

Auf jeden Fall ist es eine grandiose Natur
Um die Fahrten zu den entlegensten Dörfern im Altiplano auch weiterhin sichern zu können, bitten wir Sie von Herzen um Ihre Unterstützung. Jeder Beitrag zu unserer Mobilitätsspende sorgt direkt dafür, dass Padre Hernán sicher ankommt – und vor allem auch sicher wieder zurückkehrt.

Ureqa liegt in Sichtweite es ist wie ein Schwalbennest an den Hang geklebt
👉 Jetzt Mobilität schenken und den Dienst in den Anden unterstützen:
Siehe unten bei Missionsspenden. Vielen Dank für Ihr Gebet, Ihre Verbundenheit und Ihre Mithilfe!
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
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