Sonntag, 5. Juli 2026

Staub, Glaube und dünne Luft

Mit Padre Hernán auf dem Dach der Welt ​Der Atem pfeift, die Knie protestieren leise, und der Horizont scheint im tiefen Blau des Himmels zu verdampfen. Willkommen in den bolivianischen Anden, wo die Luft so dünn ist, dass jeder Gedanke zweimal überlegt werden will, bevor man ihn ausspricht. Hier oben verändert sich der Rhythmus des Lebens. Der Schritt wird unwillkürlich langsamer, der Blick dafür umso schärfer.

Mit Padre Hernán auf dem Dach der Welt
​Der Atem pfeift, die Knie protestieren leise, und der Horizont scheint im tiefen Blau des Himmels zu verdampfen. Willkommen in den bolivianischen Anden, wo die Luft so dünn ist, dass jeder Gedanke zweimal überlegt werden will, bevor man ihn ausspricht. Hier oben verändert sich der Rhythmus des Lebens. Der Schritt wird unwillkürlich langsamer, der Blick dafür umso schärfer.

Zwischen schroffen Gipfeln und eisigen Winden wirbelt der Staub der Piste unter den Wanderschuhen auf. Die Sonne brennt unbarmherzig auf der Haut, während der Wind gleichzeitig versucht, die Nasenspitze einzufrieren. Ein ganz normaler Arbeitstag für einen außergewöhnlichen Mann: Padre Hernán Tarqui.

Zwischen schroffen Gipfeln und eisigen Winden wirbelt der Staub der Piste unter den Wanderschuhen auf. Die Sonne brennt unbarmherzig auf der Haut, während der Wind gleichzeitig versucht, die Nasenspitze einzufrieren. Ein ganz normaler Arbeitstag für einen außergewöhnlichen Mann: Padre Hernán Tarqui.

Das wahre Herz der Anden: Leben im Extrembereich  Wer hier überleben will, muss sich anpassen: ​Die Kulisse: Karg, wild und von einer rauen Schönheit. Das erdige Braun und Ocker der Berghänge wird nur ab und zu vom tiefen Grün eines versteckten Flusstals oder dem strahlenden Weiß eines fernen Gletschers unterbrochen.

Das wahre Herz der Anden: Leben im Extrembereich

Wer hier überleben will, muss sich anpassen:
​Die Kulisse: Karg, wild und von einer rauen Schönheit. Das erdige Braun und Ocker der Berghänge wird nur ab und zu vom tiefen Grün eines versteckten Flusstals oder dem strahlenden Weiß eines fernen Gletschers unterbrochen.

Die Zuflucht: Kleine, aus Adobeziegeln gebaute Häuser schmiegen sich fast unsichtbar an die Hänge. Die Wolle von Schafen und Alpakas ist hier keine Lifestyle-Kleidung, sondern die Lebensversicherung gegen die nächtliche Eiszeit.

Die Zuflucht: Kleine, aus Adobeziegeln gebaute Häuser schmiegen sich fast unsichtbar an die Hänge. Die Wolle von Schafen und Alpakas ist hier keine Lifestyle-Kleidung, sondern die Lebensversicherung gegen die nächtliche Eiszeit.

„Diese Pfade sind keine Wanderwege für Abenteurer“, flüstert der Wind fast episch. „Sie sind die Lebensadern der Menschen, die der Abgeschiedenheit Trotz bieten.“

„Diese Pfade sind keine Wanderwege für Abenteurer“, flüstert der Wind fast episch. „Sie sind die Lebensadern der Menschen, die der Abgeschiedenheit Trotz bieten.“

Die Begegnung: Selten, aber von einer tiefen, ehrlichen Gastfreundschaft geprägt. Ein stiller Gruß auf Quechua oder Aymara, ein wettergegerbtes Gesicht – das ist die Währung, in der hier Respekt gezahlt wird.

Die Begegnung: Selten, aber von einer tiefen, ehrlichen Gastfreundschaft geprägt. Ein stiller Gruß auf Quechua oder Aymara, ein wettergegerbtes Gesicht – das ist die Währung, in der hier Respekt gezahlt wird.

Der Aufstieg: Die Kapelle über den Wolken
Wir entscheiden uns für den härteren Weg. Es geht hinauf, immer weiter hinauf, auf über 4.000 Meter. Ziel ist eine jener winzigen, entlegenen Kirchengemeinden, die wie Adlerhorste an den Klippen hängen.

Padre Hernán Tarqui geht voraus. Während wir Flachlandtiroler nach Sauerstoff ringen wie Fische auf dem Trockenen, erzählt der Padre mit ruhiger Stimme von seiner Mission. Er ist nicht hier, um große Reden von einer vergoldeten Kanzel zu schwingen. Sein Dienst gilt den Ärmsten der Armen – jenen Familien, die von der Zentralregierung in La Paz oft vergessen werden.

Für sie ist Padre Hernán mehr als ein Seelsorger. Er ist der logistische Knotenpunkt zur Außenwelt, ein Zuhörer und oft der Einzige, der nach dem Rechten sieht, wenn der Winter die Pässe blockiert.

Ein Altar aus Stein und Hoffnung
Oben angekommen, öffnet sich der Blick in ein windgeschütztes Tal, in dem die Zeit tatsächlich stehengeblieben scheint. Die winzige Kapelle aus Lehmziegeln hat kein Prunkportal, aber ihre Türen stehen offen.

Zur Begrüßung gibt es ein Lächeln, das tiefer geht als jede formelle Floskel. Man teilt, was da ist: ein paar Kartoffeln, einen heißen Tee aus Coca-Blättern gegen die Höhenkrankheit und Geschichten, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Hier oben, wo der Himmel den Bergen am nächsten ist, wird klar: Padre Hernáns Arbeit misst sich nicht in Kirchensteuern oder prunkvollen Bauten. Sie misst sich in den staubigen Metern, die er jeden Tag zurücklegt, und dem stolzen, gelassenen Lächeln der Menschen, denen er zeigt, dass sie nicht allein sind.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Freitag, 3. Juli 2026

Ein neues Herz für Pampa Colorada

Liebe Freunde, ​ihr kennt sicher dieses eine, ganz besondere Gefühl: Wenn nach einem langen, steinigen Weg plötzlich eine riesige Last von den Schultern fällt. Man tut den ersten tiefen Atemzug seit Monaten, blickt sich um und spürt einfach nur Erleichterung und tiefe Dankbarkeit. Wir haben es geschafft. Die Kirche in Pampa Colorada ist offiziell eingeweiht!

Liebe Freunde,
​ihr kennt sicher dieses eine, ganz besondere Gefühl: Wenn nach einem langen, steinigen Weg plötzlich eine riesige Last von den Schultern fällt. Man tut den ersten tiefen Atemzug seit Monaten, blickt sich um und spürt einfach nur Erleichterung und tiefe Dankbarkeit. Wir haben es geschafft. Die Kirche in Pampa Colorada ist offiziell eingeweiht!

Allen Widerständen und Hürden zum Trotz haben wir uns nicht entmutigen lassen. Es gab Momente, da brauchte es eine gehörige Portion Gottvertrauen und puren Zweckoptimismus – aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Die Kirche ist wirklich wunderschön geworden. Ein Urteil, das übrigens auch der Bischof bei der feierlichen Einweihung mit einem strahlenden Lächeln geteilt hat.

Allen Widerständen und Hürden zum Trotz haben wir uns nicht entmutigen lassen. Es gab Momente, da brauchte es eine gehörige Portion Gottvertrauen und puren Zweckoptimismus – aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Die Kirche ist wirklich wunderschön geworden. Ein Urteil, das übrigens auch der Bischof bei der feierlichen Einweihung mit einem strahlenden Lächeln geteilt hat.

Ein Ort, der mit den Menschen wächst ​Wer die Geschichte von Pampa Colorada kennt, weiß, wie bemerkenswert diese Entwicklung ist. Mitte der 1970er Jahre wurde der Ort als strategischer Verkehrsknotenpunkt gegründet. Seitdem ist er rasant gewachsen, hat sich zu einer lebendigen Stadt und einem stolzen Marktflecken entwickelt. Doch etwas Wesentliches hat den Menschen hier all die Jahre noch gefehlt: ein spiritueller Mittelpunkt, ein Ort der Ruhe und Gemeinschaft.

Ein Ort, der mit den Menschen wächst
​Wer die Geschichte von Pampa Colorada kennt, weiß, wie bemerkenswert diese Entwicklung ist. Mitte der 1970er Jahre wurde der Ort als strategischer Verkehrsknotenpunkt gegründet. Seitdem ist er rasant gewachsen, hat sich zu einer lebendigen Stadt und einem stolzen Marktflecken entwickelt. Doch etwas Wesentliches hat den Menschen hier all die Jahre noch gefehlt: ein spiritueller Mittelpunkt, ein Ort der Ruhe und Gemeinschaft.

Dass der Vorplatz im aktuellen bolivianischen Winter noch keine grünen Wiesen oder bunten Blumen zeigt, ist eigentlich ein schönes Symbol. Die Gemeinde soll und wird hier schließlich auch in Zukunft noch etwas zu tun haben. Es ist ein lebendiges Projekt, das von den Menschen vor Ort weitergestaltet wird.

Dass der Vorplatz im aktuellen bolivianischen Winter noch keine grünen Wiesen oder bunten Blumen zeigt, ist eigentlich ein schönes Symbol. Die Gemeinde soll und wird hier schließlich auch in Zukunft noch etwas zu tun haben. Es ist ein lebendiges Projekt, das von den Menschen vor Ort weitergestaltet wird.

Rückständig oder der Zeit voraus? ​Beim Blick auf das fertige Gotteshaus kommt man unweigerlich ins Grübeln. Während in Europa immer mehr Kirchen geschlossen, entweiht oder verkauft werden, setzen wir hier in Bolivien ein ganz anderes Zeichen. Da stellt sich fast automatisch die Frage:

Rückständig oder der Zeit voraus?
​Beim Blick auf das fertige Gotteshaus kommt man unweigerlich ins Grübeln. Während in Europa immer mehr Kirchen geschlossen, entweiht oder verkauft werden, setzen wir hier in Bolivien ein ganz anderes Zeichen. Da stellt sich fast automatisch die Frage:

Sind wir hier eigentlich rückständig – oder sind wir vielleicht genau das Gegenteil? Sind wir modern, gerade weil wir Traditionen bewahren und den Menschen echten Rückhalt bieten?

Sind wir hier eigentlich rückständig – oder sind wir vielleicht genau das Gegenteil? Sind wir modern, gerade weil wir Traditionen bewahren und den Menschen echten Rückhalt bieten?

Ich glaube fest daran: Es ist nicht rückständig, einen Raum für Gemeinschaft, Glauben und Nächstenliebe zu schaffen. In einer globalisierten, oft entwurzelten Welt ist das Bewahren von Fundamenten und Werten die modernste Antwort, die man geben kann. Eine Kirche gehört hier einfach ins „Städtle“ und in die Herzen der Menschen. Sie schenkt Identität und Heimat.

Ich glaube fest daran: Es ist nicht rückständig, einen Raum für Gemeinschaft, Glauben und Nächstenliebe zu schaffen. In einer globalisierten, oft entwurzelten Welt ist das Bewahren von Fundamenten und Werten die modernste Antwort, die man geben kann. Eine Kirche gehört hier einfach ins „Städtle“ und in die Herzen der Menschen. Sie schenkt Identität und Heimat.

Ein riesiges Dankeschön an alle, die an dieses Projekt geglaubt, gebetet und uns unterstützt haben. Ohne euch wäre dieser Traum im Hochland Boliviens nicht Wirklichkeit geworden!

Ein riesiges Dankeschön an alle, die an dieses Projekt geglaubt, gebetet und uns unterstützt haben. Ohne euch wäre dieser Traum im Hochland Boliviens nicht Wirklichkeit geworden!

​Herzliche Grüße,
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mittwoch, 1. Juli 2026

🏗️ Kirche in Pampa Colorada (Bolivien)

Geschafft! Die Suche nach Ursachen und Lösungen ist erfolgreich abgeschlossen.

Der Bau unserer Kirche in Pampa Colorada hatte sich enorm verzögert. Und nein – nicht wegen Fehlplanungen, wie man es von so manchem Großprojekt in Europa kennt! Die Realität vor Ort stellte uns vor ganz andere Herausforderungen:  Krankheit des Poliers  Material- und Finanzengpässe  Landesweite Blockaden * Extremer Treibstoffmangel (denn ohne Diesel fährt der Lkw mit den Baumaterialien nun mal keinen Meter)

Der Bau unserer Kirche in Pampa Colorada hatte sich enorm verzögert. Und nein – nicht wegen Fehlplanungen, wie man es von so manchem Großprojekt in Europa kennt! Die Realität vor Ort stellte uns vor ganz andere Herausforderungen:

Krankheit des Poliers

Material- und Finanzengpässe

Landesweite Blockaden * Extremer Treibstoffmangel (denn ohne Diesel fährt der Lkw mit den Baumaterialien nun mal keinen Meter)

Doch Aufgeben war keine Option. Unser Polier hat sich wie immer selbst übertroffen und eine großartige Arbeit abgeliefert, die für Generationen Bestand haben wird.

Doch Aufgeben war keine Option. Unser Polier hat sich wie immer selbst übertroffen und eine großartige Arbeit abgeliefert, die für Generationen Bestand haben wird.

Der große Tag steht bevor 🔔
Nun ist es endlich so weit: Morgen wird der Bischof unsere schöne Kirche einweihen! Dass wir dieses Projekt trotz aller Widrigkeiten ohne Wenn und Aber ins Ziel gebracht haben, verdanken wir auch Ihnen. Ein von Herzen kommendes Danke an alle, die uns finanziell, mit tröstenden Worten und mit ihren Gebeten so unermüdlich unterstützt haben.

Morgen – so Gott will und das Benzin reicht – sehen Sie hier an dieser Stelle jede Menge Bilder von der feierlichen Einweihung unseres Projekts!

Gott befehle und bis morgen!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!