Samstag, 7. März 2026

Die Pfarrhaus Hasen von Macha

🐰 Sonnenanbeter auf Pfoten: Ausbruch aus dem grauen Alltag
​Endlich! Wer hätte gedacht, dass wir in dieser Woche noch einmal das Blau des Himmels sehen? Nach den gefühlten vierzig Tagen Regenwetter (vielleicht waren es auch nur drei, aber wer zählt schon?) gibt es heute im Pfarrgarten nur ein Thema: Großer Freigang.

🐰 Sonnenanbeter auf Pfoten: Ausbruch aus dem grauen Alltag ​Endlich! Wer hätte gedacht, dass wir in dieser Woche noch einmal das Blau des Himmels sehen? Nach den gefühlten vierzig Tagen Regenwetter (vielleicht waren es auch nur drei, aber wer zählt schon?) gibt es heute im Pfarrgarten nur ein Thema: Großer Freigang.

Ein verdienter „Sabbat“ für die Löffelträger
​Normalerweise nehmen unsere Pfarrhaus-Kaninchen ihre Rolle sehr ernst – sie sind die heimlichen Wächter des Rasens und professionelle Karotten-Verwerter. Aber heute? Heute wird die Arbeit liegen gelassen.

Ein verdienter „Sabbat“ für die Löffelträger ​Normalerweise nehmen unsere Pfarrhaus-Kaninchen ihre Rolle sehr ernst – sie sind die heimlichen Wächter des Rasens und professionelle Karotten-Verwerter. Aber heute? Heute wird die Arbeit liegen gelassen.

Die Kaninchen sind im Park. Sie genießen ihren freien Tag in vollen Zügen. Kein Hoppeln mit Termindruck, keine Pfützen-Akrobatik. Stattdessen sieht das Tagesprogramm heute so aus:

Die Kaninchen sind im Park. Sie genießen ihren freien Tag in vollen Zügen. Kein Hoppeln mit Termindruck, keine Pfützen-Akrobatik. Stattdessen sieht das Tagesprogramm heute so aus:

Extrem-Dösen: Gestreckt in der Mittagssonne, bis die Ohren warm werden.
​Gras-Verkostung: Heute schmeckt das Buffet besonders frisch, ganz ohne Beigeschmack von Regenwasser.

Socializing: Ein kurzer Nasenstüber hier, ein entspanntes Putzen da. ​Heute mal ohne Regen ​Es ist faszinierend, wie sehr sich die Stimmung ändert, wenn die Sonne rauskommt. Nicht nur wir Menschen atmen auf, auch die Tiere scheinen die Wärme regelrecht aufzusaugen. Es ist dieser eine Moment der Ruhe, bevor das nächste Gewitter oder die nächste Aufgabe im Pfarrhaus wartet.

Socializing: Ein kurzer Nasenstüber hier, ein entspanntes Putzen da. Heute mal ohne Regen
​Es ist faszinierend, wie sehr sich die Stimmung ändert, wenn die Sonne rauskommt. Nicht nur wir Menschen atmen auf, auch die Tiere scheinen die Wärme regelrecht aufzusaugen. Es ist dieser eine Moment der Ruhe, bevor das nächste Gewitter oder die nächste Aufgabe im Pfarrhaus wartet.

Socializing: Ein kurzer Nasenstüber hier, ein entspanntes Putzen da. ​Heute mal ohne Regen ​Es ist faszinierend, wie sehr sich die Stimmung ändert, wenn die Sonne rauskommt. Nicht nur wir Menschen atmen auf, auch die Tiere scheinen die Wärme regelrecht aufzusaugen. Es ist dieser eine Moment der Ruhe, bevor das nächste Gewitter oder die nächste Aufgabe im Pfarrhaus wartet.

Manchmal können wir uns von den Langohren eine Scheibe abschneiden: Einfach mal die Nase in den Wind halten, den Boden unter den Pfoten spüren und den Moment genießen, solange er trocken bleibt.

​„Gott gibt die Ruhe, aber wir müssen die Ohren hängen lassen können.“ – (Frei nach einem kaninchenfreundlichen Sprichwort)
​Wie verbringt ihr diese regenfreien Stunden? Seid ihr eher Typ „Fleißiges Bienchen“ oder Typ „Entspanntes Kaninchen“? Schreibt es mir in die Kommentare!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Wir müssen es klug tun

Wärme schenken, wo die Luft dünn ist: Warum unsere Hilfe in den Anden anders aussieht.

Die Berge Boliviens sind atemberaubend schön, doch für die Menschen, die dort leben, ist die Realität oft hart. In den entlegenen Gemeinden auf über 3.000 Metern Höhe ist Armut kein abstraktes Wort – sie hat ein Gesicht. Man sieht sie an den rissigen Händen der Eltern und an den Füßen der Kinder, die oft ohne Schuhe oder in zerschlissener Kleidung durch die Kälte laufen.

Die Berge Boliviens sind atemberaubend schön, doch für die Menschen, die dort leben, ist die Realität oft hart. In den entlegenen Gemeinden auf über 3.000 Metern Höhe ist Armut kein abstraktes Wort – sie hat ein Gesicht. Man sieht sie an den rissigen Händen der Eltern und an den Füßen der Kinder, die oft ohne Schuhe oder in zerschlissener Kleidung durch die Kälte laufen.

Viele dieser Kinder tragen über Wochen dieselbe Garnitur. Es gibt keine Kleidung zum Wechseln. Das hat mich tief bewegt und den Entschluss gefasst: Wir müssen handeln. Aber wir müssen es klug tun.

Viele dieser Kinder tragen über Wochen dieselbe Garnitur. Es gibt keine Kleidung zum Wechseln. Das hat mich tief bewegt und den Entschluss gefasst: Wir müssen handeln. Aber wir müssen es klug tun.

Das Problem mit der Hilfe aus Europa
Man könnte meinen, der einfachste Weg wäre, Altkleider aus Europa zu sammeln und zu verschiffen. Doch die Praxis zeigt: Das hilft fast niemandem.
Die Größe passt nicht: Die Menschen in den bolivianischen Bergregionen sind im Durchschnitt deutlich kleiner und zierlicher gebaut als Europäer. Eine gut gemeinte Spende aus Deutschland ist dort oft schlicht unbrauchbar.

Die Logistik ist ineffizient: Der Transport über den Ozean ist teuer und langwierig.

Das Problem mit der Hilfe aus Europa Man könnte meinen, der einfachste Weg wäre, Altkleider aus Europa zu sammeln und zu verschiffen. Doch die Praxis zeigt: Das hilft fast niemandem. Die Größe passt nicht: Die Menschen in den bolivianischen Bergregionen sind im Durchschnitt deutlich kleiner und zierlicher gebaut als Europäer. Eine gut gemeinte Spende aus Deutschland ist dort oft schlicht unbrauchbar.

Unser Weg: Lokal, Passgenau, Direkt
Ich habe mich deshalb für einen Weg entschieden, der wirklich funktioniert. Ich sammle Kleidung direkt in den Großstädten Boliviens über Bekannte und kaufe gezielt im Großhandel in Sucre gebrauchte Kleidung zu.
Der Vorteil: Die Schnitte und Größen entsprechen exakt dem Bedarf der Menschen in den Bergen. Es ist Hilfe, die wie angegossen passt.

Wie ihr ein Teil dieser Reise werdet Um die Kleidung dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird – in die abgelegenen Täler und auf die kargen Hochebenen – brauchen wir Unterstützung. Eure Hilfe fließt direkt in zwei Kanäle:

Wie ihr ein Teil dieser Reise werdet
Um die Kleidung dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird – in die abgelegenen Täler und auf die kargen Hochebenen – brauchen wir Unterstützung. Eure Hilfe fließt direkt in zwei Kanäle:

Treibstoff: Die Wege in die Berge sind lang und beschwerlich. Ohne Diesel erreicht kein Pullover sein Ziel.

Zukauf vor Ort: Mit euren Spenden kaufen wir im Großhandel in Sucre genau die Stücke, die gerade am dringendsten fehlen (z.B. warme Kinderjacken oder feste Schuhe).

Jede Geste, so klein sie auch sein mag, bringt Hoffnung und ein Stück Wärme in eine Region, in der das Leben jeden Tag ein Kampf gegen die Elemente ist. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass kein Kind in den Bergen Boliviens mehr frieren muss.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Freitag, 6. März 2026

März Regen in den Bergen Boliviens

Macha im Regen: Was Wikipedia dir über das bolivianische Hochland verschweigt

​Du stehst in Macha, im Herzen von Nord-Potosí. Der Himmel öffnet seine Schleusen, die Straßen verwandeln sich in kleine Bäche, und du suchst Schutz unter einem Vordach. Ein schneller Check bei Wikipedia zur „Regenzeit in Macha“? Fehlanzeige.

Es ist ein klassisches Phänomen: Während das Netz alles über die koloniale Geschichte oder das blutige Tinku-Fest weiß, scheint das Wetter kleinstädtischer Regionen in den Anden ein digitales Geheimnis zu bleiben. Aber keine Sorge, der Regen, den du gerade spürst, ist kein Zufall – er ist der Puls der Anden.

Es ist ein klassisches Phänomen: Während das Netz alles über die koloniale Geschichte oder das blutige Tinku-Fest weiß, scheint das Wetter kleinstädtischer Regionen in den Anden ein digitales Geheimnis zu bleiben. Aber keine Sorge, der Regen, den du gerade spürst, ist kein Zufall – er ist der Puls der Anden.

​Die Realität vor Ort: Wenn der März ernst macht
​In den bolivianischen Anden (Altiplano) regiert nicht der Kalender, sondern die Höhe. Wir befinden uns im März, und das bedeutet: Endspurt der Regenzeit.

Während viele Reiseführer behaupten, die beste Reisezeit beginne im April, vergisst man oft, dass der März die „grüne Seele“ der Region ist. Ohne diesen Regen, der dich gerade durchnässt, gäbe es im Mai nichts zu feiern.

Während viele Reiseführer behaupten, die beste Reisezeit beginne im April, vergisst man oft, dass der März die „grüne Seele“ der Region ist. Ohne diesen Regen, der dich gerade durchnässt, gäbe es im Mai nichts zu feiern.

Warum die Funkstille im Netz?
​Macha ist für die Welt vor allem ein kulturelles Artefakt. Wikipedia liebt Fakten, die in Büchern stehen – aber das Wetter in 3.500 Metern Höhe ist oft zu dynamisch für statische Tabellen. Die Daten von Potosí (der Stadt) lassen sich nur bedingt auf die Täler von Macha übertragen. Hier herrscht ein Mikroklima, das die Wolken zwischen den Bergketten fängt.

​Warum dieser Regen eigentlich ein Segen ist

​Es mag ungemütlich sein, wenn die Stiefel schwer werden, aber für die lokale Bevölkerung ist dieser Regen im März überlebenswichtig: ​Die Ernte: Die Kartoffeln und der Quinoa brauchen diesen letzten Schub vor der großen Trockenheit.

​Der Tinku: Das berühmte Ritual im Mai findet auf staubigem Boden statt – aber nur, weil der Regen im März die Erde vorher genährt hat.

​Pro-Tipp für Macha: Vertrau nicht der Wetter-App, vertrau dem Himmel. Wenn die Wolken gegen 14:00 Uhr über die Bergkämme kriechen, hast du noch genau 20 Minuten Zeit, um dir einen trockenen Platz und einen heißen Api (Maisgetränk) zu suchen.

Fazit: Nur weil es nicht im Internet steht, heißt es nicht, dass es nicht passiert. Macha im Regen ist authentisch, rau und wunderschön grün. Pack die Regenjacke ein und genieß die Stille, die der Guss über das Dorf bringt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]