Dienstag, 30. Dezember 2025

Festtage in Macha Tirina

Weihnachten unter der Sonne Boliviens: Festtage in Macha Tirina. ​Während man in Europa oft von verschneiten Landschaften träumt, feierten wir dieses Jahr ein ganz besonderes Weihnachtsfest: Mitten im Herzen Boliviens, in der Gemeinde Macha Tirina.

Weihnachten unter der Sonne Boliviens: Festtage in Macha Tirina. ​Während man in Europa oft von verschneiten Landschaften träumt, feierten wir dieses Jahr ein ganz besonderes Weihnachtsfest: Mitten im Herzen Boliviens, in der Gemeinde Macha Tirina.

Sonne statt Schnee
​Dieses Jahr gab es keine dicken Wollpullis oder heißen Tee am Kamin. Stattdessen wurden wir von einem strahlenden Sonnenschein begrüßt, der die karge, aber wunderschöne Landschaft der Region in ein ganz besonderes Licht tauchte. Die Wärme war so intensiv, dass man fast vergessen konnte, dass wir uns mitten im Dezember befinden.

Sonne statt Schnee ​Dieses Jahr gab es keine dicken Wollpullis oder heißen Tee am Kamin. Stattdessen wurden wir von einem strahlenden Sonnenschein begrüßt, der die karge, aber wunderschöne Landschaft der Region in ein ganz besonderes Licht tauchte. Die Wärme war so intensiv, dass man fast vergessen konnte, dass wir uns mitten im Dezember befinden.

​Eine "kalte" Überraschung
​Die Hitze sorgte für eine lustige Erkenntnis: Normalerweise ist fließendes Wasser in dieser Höhe oft eisig, doch bei diesen Temperaturen war eine kalte Dusche völlig ausgeschlossen! Das Wasser in den Leitungen war angenehm temperiert – ein kleiner, unerwarteter Luxus, den wir sehr genossen haben.

​Eine "kalte" Überraschung ​Die Hitze sorgte für eine lustige Erkenntnis: Normalerweise ist fließendes Wasser in dieser Höhe oft eisig, doch bei diesen Temperaturen war eine kalte Dusche völlig ausgeschlossen! Das Wasser in den Leitungen war angenehm temperiert – ein kleiner, unerwarteter Luxus, den wir sehr genossen haben.

Gemeinschaft und Tradition
​In Macha Tirina wird Weihnachten# vor allem durch die Gemeinschaft lebendig. Es ist ein Fest der Begegnung, des Lachens und der Dankbarkeit. Fernab vom kommerziellen Trubel standen das Miteinander und die Herzlichkeit der Menschen im Mittelpunkt. ​Fazit: Weihnachten in Bolivien hat uns gezeigt, dass die wahre Wärme des Festes nicht vom Wetter abhängt, sondern von den Menschen, mit denen man es teilt.

Gemeinschaft und Tradition ​In Macha Tirina wird Weihnachten# vor allem durch die Gemeinschaft lebendig. Es ist ein Fest der Begegnung, des Lachens und der Dankbarkeit. Fernab vom kommerziellen Trubel standen das Miteinander und die Herzlichkeit der Menschen im Mittelpunkt. ​Fazit: Weihnachten in Bolivien hat uns gezeigt, dass die wahre Wärme des Festes nicht vom Wetter abhängt, sondern von den Menschen, mit denen man es teilt.

Gemeinschaft und Tradition ​In Macha Tirina wird Weihnachten# vor allem durch die Gemeinschaft lebendig. Es ist ein Fest der Begegnung, des Lachens und der Dankbarkeit. Fernab vom kommerziellen Trubel standen das Miteinander und die Herzlichkeit der Menschen im Mittelpunkt. ​Fazit: Weihnachten in Bolivien hat uns gezeigt, dass die wahre Wärme des Festes nicht vom Wetter abhängt, sondern von den Menschen, mit denen man es teilt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

Mehr dazu gibt es hier zu erfahren <<<<<<

Montag, 29. Dezember 2025

Neubeginn für Frieden und Gerechtigkeit

Jahreswechsel – Ein Neubeginn für Frieden und Gerechtigkeit. Gedanken zum Übergang in ein neues Jahr

Jahreswechsel – Ein Neubeginn für Frieden und Gerechtigkeit. Gedanken zum Übergang in ein neues Jahr

Mit dem Jahreswechsel stehen wir alle an einer besonderen Schwelle. Die vergangenen Monate tragen ihre Spuren in unserer Erinnerung, mit ihren Herausforderungen, Freuden und oftmals auch Momenten des Zweifelns. Gerade jetzt, wenn die Welt sich scheinbar für einen Augenblick langsamer dreht, wächst in vielen von uns der Wunsch nach Veränderung – nach einem gerechteren Frieden, der nicht nur die Abwesenheit von Gewalt bedeutet, sondern auch tiefe Wurzeln von Unrecht, Armut und Hass beseitigt.

Beten für einen gerechten Frieden bedeutet, sich an Gott zu wenden und zugleich eine innere Haltung einzunehmen, die danach strebt, Weisheit für Entscheidungsträger*innen, Trost für Leidende und die Kraft zur Versöhnung und Gewaltlosigkeit für alle zu erbitten. Es ist ein Aufruf, das eigene Herz für den Frieden zu öffnen und selbst zum Werkzeug der Hoffnung und Solidarität zu werden.

Beten für einen gerechten Frieden bedeutet, sich an Gott zu wenden und zugleich eine innere Haltung einzunehmen, die danach strebt, Weisheit für Entscheidungsträger*innen, Trost für Leidende und die Kraft zur Versöhnung und Gewaltlosigkeit für alle zu erbitten. Es ist ein Aufruf, das eigene Herz für den Frieden zu öffnen und selbst zum Werkzeug der Hoffnung und Solidarität zu werden.

Ein solches Gebet ist Ausdruck der Hoffnung, dass tiefgreifende Veränderungen im Denken und Handeln der Menschen möglich sind. Es verbindet die persönliche Verantwortung mit dem gemeinsamen Streben nach einer gerechteren Welt und lädt dazu ein, im eigenen Umfeld Zeichen des Friedens und der Versöhnung zu setzen. Durch das Gebet öffnet sich der Mensch für neue Wege, Konflikte zu überwinden, und wird ermutigt, aktiv für eine Kultur der Solidarität und des Respekts einzutreten.

Der Jahreswechsel ist mehr als ein Datum – er ist eine Einladung, Neues zu wagen und das Alte mit Dankbarkeit loszulassen. Lassen Sie uns gemeinsam innehalten, für Gerechtigkeit und Menschenwürde eintreten und mit kleinen, aber bedeutenden Schritten dazu beitragen, dass Nächstenliebe und Menschenrechte im kommenden Jahr noch stärker sichtbar werden. Möge das neue Jahr ein Anfang sein, in dem Frieden nicht nur gesucht, sondern gelebt wird – im eigenen Herzen und in der Welt um uns herum.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Moment des Innehaltens in Huayoma Bolivien

 Wenn der Himmel das Wort übernimmt: Messe mit Unterbrechung in Huayoma Bolivien

Wenn der Himmel das Wort übernimmt: Messe mit Unterbrechung in Huayoma Bolivien

Manchmal hat Gott seine ganz eigene Art, uns zum Innehalten zu bewegen. Heute in der Gemeinde Huayoma war es kein geplantes Schweigen, das unsere Liturgie unterbrach, sondern ein gewaltiger, typischer Regenguss.

Manchmal hat Gott seine ganz eigene Art, uns zum Innehalten zu bewegen. Heute in der Gemeinde Huayoma war es kein geplantes Schweigen, das unsere Liturgie unterbrach, sondern ein gewaltiger, typischer Regenguss.

Ein Moment des Innehaltens
​Mitten im Gottesdienst öffneten sich die Schleusen. Der Regen war so heftig, dass das Trommeln auf der Plastikplane jedes Wort verschluckte. Wir hatten keine Wahl: Zwangspause. 

Ein Moment des Innehaltens ​Mitten im Gottesdienst öffneten sich die Schleusen. Der Regen war so heftig, dass das Trommeln auf der Plastikplane jedes Wort verschluckte. Wir hatten keine Wahl: Zwangspause.

Doch was zunächst wie eine Störung wirkte, verwandelte sich schnell in einen besonderen Moment der Gemeinschaft: ​Zusammenrücken: Jeder suchte sich ein trockenes Plätzchen, man machte Platz füreinander.

Doch was zunächst wie eine Störung wirkte, verwandelte sich schnell in einen besonderen Moment der Gemeinschaft: ​Zusammenrücken: Jeder suchte sich ein trockenes Plätzchen, man machte Platz füreinander.

Doch was zunächst wie eine Störung wirkte, verwandelte sich schnell in einen besonderen Moment der Gemeinschaft: ​Zusammenrücken: Jeder suchte sich ein trockenes Plätzchen, man machte Platz füreinander.

​Die Macht der Natur: In der Stille (oder vielmehr im Tosen des Regens) spürte man eine tiefe Ehrfurcht vor der Schöpfung. ​Geduld: Wir lernten wieder einmal, dass wir nicht alles kontrollieren können – und dass das völlig in Ordnung ist.

​Die Macht der Natur: In der Stille (oder vielmehr im Tosen des Regens) spürte man eine tiefe Ehrfurcht vor der Schöpfung. ​Geduld: Wir lernten wieder einmal, dass wir nicht alles kontrollieren können – und dass das völlig in Ordnung ist.

Nach dem Guss
​Nachdem das Schlimmste vorbei war, setzten wir die Messe mit einer ganz neuen Energie fort. Die Luft war reiner, die Gemüter erfrischt und das Gemeinschaftsgefühl durch das gemeinsame "Ausharren" gestärkt.

Nach dem Guss ​Nachdem das Schlimmste vorbei war, setzten wir die Messe mit einer ganz neuen Energie fort. Die Luft war reiner, die Gemüter erfrischt und das Gemeinschaftsgefühl durch das gemeinsame "Ausharren" gestärkt.

Huayoma hat uns heute daran erinnert: Der Segen kommt manchmal nicht in leisen Worten, sondern mit gewaltigem Rauschen.

Huayoma hat uns heute daran erinnert: Der Segen kommt manchmal nicht in leisen Worten, sondern mit gewaltigem Rauschen.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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