Donnerstag, 23. Oktober 2025

Brief zur Unterstützung der Kinder

Brief zur Unterstützung der Kinder in den Bergen Boliviens. Ein Aufruf zur Solidarität und Hilfe für Bildung und Zukunft

Liebe Freunde, natürlich bleibe ich meiner Linie treu und werde weiterhin alles in meiner Kraft Stehende unternehmen, um den Kindern der Berge zu helfen. Für mich ist es ein erfüllendes und sinnstiftendes Hobby, Schulmaterial und Kleidung bereitzustellen sowie Internate für die Schulen in meiner Region zu unterstützen.

Liebe Freunde,
natürlich bleibe ich meiner Linie treu und werde weiterhin alles in meiner Kraft Stehende unternehmen, um den Kindern der Berge zu helfen. Für mich ist es ein erfüllendes und sinnstiftendes Hobby, Schulmaterial und Kleidung bereitzustellen sowie Internate für die Schulen in meiner Region zu unterstützen.

Schulmaterialien: Ein herausforderndes Ziel Mein Ziel war es stets, 100 % der Kinder in der Gegend von San Pedro de Macha und Bombori mit den notwendigen Schulmaterialien zu versorgen. Leider war dies in letzter Zeit aufgrund eines deutlichen Rückgangs der Spenden nicht vollständig möglich. Besonders die Umrechnung von Dollar und Euro, die durch die galoppierende Inflation zusätzlich erschwert wird, stellt uns vor große Herausforderungen. Der hauptsächliche Grund für den Rückgang der Spenden ist der schlechte Wechselkurs sowie die stark gestiegenen Spritpreise. In Bolivien stecken wir aktuell in einer Wirtschaftskrise, was die Preise für Schulmaterialien erheblich in die Höhe getrieben hat.

Schulmaterialien: Ein herausforderndes Ziel
Mein Ziel war es stets, 100 % der Kinder in der Gegend von San Pedro de Macha und Bombori mit den notwendigen Schulmaterialien zu versorgen. Leider war dies in letzter Zeit aufgrund eines deutlichen Rückgangs der Spenden nicht vollständig möglich. Besonders die Umrechnung von Dollar und Euro, die durch die galoppierende Inflation zusätzlich erschwert wird, stellt uns vor große Herausforderungen.

Der hauptsächliche Grund für den Rückgang der Spenden ist der schlechte Wechselkurs sowie die stark gestiegenen Spritpreise. In Bolivien stecken wir aktuell in einer Wirtschaftskrise, was die Preise für Schulmaterialien erheblich in die Höhe getrieben hat.

Die Bedeutung Ihrer Unterstützung Dennoch sehe ich tagtäglich, wie wichtig unsere Geste für die Kinder und Jugendlichen ist, die unsere Nähe und Unterstützung am dringendsten brauchen. Ihre Freude und Dankbarkeit sind der beste Beweis dafür, wie wertvoll jede noch so kleine Hilfe ist.

Die Bedeutung Ihrer Unterstützung
Dennoch sehe ich tagtäglich, wie wichtig unsere Geste für die Kinder und Jugendlichen ist, die unsere Nähe und Unterstützung am dringendsten brauchen. Ihre Freude und Dankbarkeit sind der beste Beweis dafür, wie wertvoll jede noch so kleine Hilfe ist.

Die Bedeutung Ihrer Unterstützung Dennoch sehe ich tagtäglich, wie wichtig unsere Geste für die Kinder und Jugendlichen ist, die unsere Nähe und Unterstützung am dringendsten brauchen. Ihre Freude und Dankbarkeit sind der beste Beweis dafür, wie wertvoll jede noch so kleine Hilfe ist.

Ich hoffe daher auf Ihre Unterstützung, damit wir gemeinsam unser Ziel zum Wohle der Bildung erreichen können. Heute blicke ich hoffnungsvoll in die Zukunft und bin überzeugt: Wenn wir zusammenhalten, werden wir es schaffen.

Ich hoffe daher auf Ihre Unterstützung, damit wir gemeinsam unser Ziel zum Wohle der Bildung erreichen können. Heute blicke ich hoffnungsvoll in die Zukunft und bin überzeugt: Wenn wir zusammenhalten, werden wir es schaffen.

Mit herzlichen Grüßen,
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Dienstag, 21. Oktober 2025

Ein Ort mit reicher Geschichte und Kultur

San Pedro Macha: Ein Ort mit reicher Geschichte und Kultur San Pedro Macha ist der zentrale Ort des Kantons Macha im Municipio San Pedro de Macha in der Provinz Chayanta, Bolivien. Die Ortschaft liegt auf beeindruckenden 3524 Metern Höhe und wird von der malerischen Landschaft der Anden eingerahmt. Ein Fluss, der in der Region unterschiedliche Namen trägt – flussaufwärts als Río Jachcha Kallpa bekannt und flussabwärts über den Río Tres Mojones, den Río Chayanta und den Río San Pedro in den bolivianischen Río Grande mündet –, durchzieht den Ort und verleiht ihm eine besondere geographische Bedeutung.

San Pedro Macha: Ein Ort mit reicher Geschichte und Kultur
San Pedro Macha ist der zentrale Ort des Kantons Macha im Municipio San Pedro de Macha in der Provinz Chayanta, Bolivien. Die Ortschaft liegt auf beeindruckenden 3524 Metern Höhe und wird von der malerischen Landschaft der Anden eingerahmt. Ein Fluss, der in der Region unterschiedliche Namen trägt – flussaufwärts als Río Jachcha Kallpa bekannt und flussabwärts über den Río Tres Mojones, den Río Chayanta und den Río San Pedro in den bolivianischen Río Grande mündet –, durchzieht den Ort und verleiht ihm eine besondere geographische Bedeutung.

Geographie und Natur San Pedro Macha ist von Bergrücken umgeben, die bis über 3700 Meter ansteigen. Diese Hochebene ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch typisch für die klimatischen und geographischen Bedingungen der bolivianischen Anden. Die Region ist dabei reich an natürlichen Ressourcen und bietet ein Zuhause für eine bedeutende indigene Bevölkerung, die ihre Traditionen und Sprache bewahrt hat.

Geographie und Natur
San Pedro Macha ist von Bergrücken umgeben, die bis über 3700 Meter ansteigen. Diese Hochebene ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch typisch für die klimatischen und geographischen Bedingungen der bolivianischen Anden. Die Region ist dabei reich an natürlichen Ressourcen und bietet ein Zuhause für eine bedeutende indigene Bevölkerung, die ihre Traditionen und Sprache bewahrt hat.

Die kulturelle Vielfalt der Region Die Region ist geprägt von einem hohen Anteil an Quechua-Bevölkerung. Im Municipio Colquechaca sprechen zum Beispiel 78 Prozent der Menschen die Quechua-Sprache, ein Beweis für die lebendige indigene Kultur, die trotz der Herausforderungen der Moderne fortbesteht. Macha ist ein Ort, der für seine jahrhundertealten Traditionen bekannt ist, von denen einige bereits aus der Vorinkazeit stammen und tief in der Geschichte der Region verwurzelt sind.

Die kulturelle Vielfalt der Region
Die Region ist geprägt von einem hohen Anteil an Quechua-Bevölkerung. Im Municipio Colquechaca sprechen zum Beispiel 78 Prozent der Menschen die Quechua-Sprache, ein Beweis für die lebendige indigene Kultur, die trotz der Herausforderungen der Moderne fortbesteht. Macha ist ein Ort, der für seine jahrhundertealten Traditionen bekannt ist, von denen einige bereits aus der Vorinkazeit stammen und tief in der Geschichte der Region verwurzelt sind.

Historische Wurzeln San Pedro Macha gehörte einst zu einem Aymara-Königreich, bevor es später in den Einflussbereich der Inka- und schließlich der europäischen Kolonialherren geriet. Die Aymara-Kultur konnte trotz der Einflüsse der Kolonisation ihre Spuren hinterlassen, und bis heute sind in Macha Bräuche und Riten lebendig, die bis in diese Zeit zurückreichen und ein faszinierendes Fenster zur Vergangenheit bieten.

Historische Wurzeln
San Pedro Macha gehörte einst zu einem Aymara-Königreich, bevor es später in den Einflussbereich der Inka- und schließlich der europäischen Kolonialherren geriet. Die Aymara-Kultur konnte trotz der Einflüsse der Kolonisation ihre Spuren hinterlassen, und bis heute sind in Macha Bräuche und Riten lebendig, die bis in diese Zeit zurückreichen und ein faszinierendes Fenster zur Vergangenheit bieten.

Die Bedeutung der Traditionen Die kulturellen Praktiken in Macha sind reich und vielfältig. Von Festen über Musik bis hin zu religiösen Zeremonien spiegeln sie die tiefe Verbindung der Bewohner*innen zu ihrer Geschichte und ihrer Umwelt wider. Diese Traditionen sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Identität der lokalen Gemeinschaft, sondern tragen auch dazu bei, das kulturelle Erbe der gesamten Region zu bewahren.

Die Bedeutung der Traditionen
Die kulturellen Praktiken in Macha sind reich und vielfältig. Von Festen über Musik bis hin zu religiösen Zeremonien spiegeln sie die tiefe Verbindung der Bewohner*innen zu ihrer Geschichte und ihrer Umwelt wider. Diese Traditionen sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Identität der lokalen Gemeinschaft, sondern tragen auch dazu bei, das kulturelle Erbe der gesamten Region zu bewahren.

Ein Blick in die Zukunft Obwohl Macha tief in den Traditionen der Vergangenheit verwurzelt ist, steht die Region auch vor den Herausforderungen und Chancen der Gegenwart. Der Erhalt der Quechua-Sprache und der kulturellen Identität bleibt eine zentrale Aufgabe, während gleichzeitig die Integration in die moderne Welt voranschreitet. San Pedro Macha ist mehr als nur ein geografischer Punkt auf der Karte. Es ist ein lebendiger Beweis für die kulturelle Vielfalt und den Widerstand der indigenen Bevölkerung Boliviens und ein Ort, der sowohl für Besucher*innen als auch für Einheimische eine Quelle der Inspiration ist.

Ein Blick in die Zukunft
Obwohl Macha tief in den Traditionen der Vergangenheit verwurzelt ist, steht die Region auch vor den Herausforderungen und Chancen der Gegenwart. Der Erhalt der Quechua-Sprache und der kulturellen Identität bleibt eine zentrale Aufgabe, während gleichzeitig die Integration in die moderne Welt voranschreitet.
San Pedro Macha ist mehr als nur ein geografischer Punkt auf der Karte. Es ist ein lebendiger Beweis für die kulturelle Vielfalt und den Widerstand der indigenmisen Bevölkerung Boliviens und ein Ort, der sowohl für Besucher*innen als auch für Einheimische eine Quelle der Inspiration ist.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Montag, 20. Oktober 2025

Gedanken zum Wochenanfang

Gedanken zum Wochenanfang und zur kommenden Weihnachtszeit. Ein herzlicher Gruß und eine besinnliche Einstimmung

Schon wieder ist es so weit – ein neuer Wochenanfang begrüßt uns. Liebe Freunde, ich wünsche Euch – wie in jeder Woche – einen guten Start und viel Kraft für die kommenden Tage. Es ist kaum zu glauben, aber langsam rückt das Weihnachtsfest näher. Weihnachten, das Fest des Friedens und der Freude, wirft bereits seine Schatten voraus und lädt uns ein, innezuhalten und uns auf das Wesentliche zu besinnen.

Schon wieder ist es so weit – ein neuer Wochenanfang begrüßt uns. Liebe Freunde, ich wünsche Euch – wie in jeder Woche – einen guten Start und viel Kraft für die kommenden Tage. Es ist kaum zu glauben, aber langsam rückt das Weihnachtsfest näher. Weihnachten, das Fest des Friedens und der Freude, wirft bereits seine Schatten voraus und lädt uns ein, innezuhalten und uns auf das Wesentliche zu besinnen.

Auch wenn wir uns momentan – bedingt durch verschiedene Herausforderungen und schwierige Umstände – manchmal noch im „Tal des Todes und der Tränen“ wähnen, sollten wir gemeinsam hoffen und beten, dass bis Weihnachten die ursprüngliche Botschaft wieder in den Mittelpunkt rückt: Die Botschaft von Liebe, Hoffnung und Versöhnung.

Auch wenn wir uns momentan – bedingt durch verschiedene Herausforderungen und schwierige Umstände – manchmal noch im „Tal des Todes und der Tränen“ wähnen, sollten wir gemeinsam hoffen und beten, dass bis Weihnachten die ursprüngliche Botschaft wieder in den Mittelpunkt rückt: Die Botschaft von Liebe, Hoffnung und Versöhnung.

Die wahre Botschaft von Weihnachten Die Weihnachtsbotschaft ist im Kern eine Botschaft der Nächstenliebe, der Friedfertigkeit und der Hoffnung. Sie erinnert uns daran, dass Gott als Kind in die Welt gekommen ist, um uns seine Liebe zu zeigen und jedem einzelnen Hoffnung zu schenken. Diese Botschaft möchte uns ermutigen, einander mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen und das Vertrauen in ein besseres Morgen nicht zu verlieren.

Die wahre Botschaft von Weihnachten
Die Weihnachtsbotschaft ist im Kern eine Botschaft der Nächstenliebe, der Friedfertigkeit und der Hoffnung. Sie erinnert uns daran, dass Gott als Kind in die Welt gekommen ist, um uns seine Liebe zu zeigen und jedem einzelnen Hoffnung zu schenken. Diese Botschaft möchte uns ermutigen, einander mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen und das Vertrauen in ein besseres Morgen nicht zu verlieren.

Ein zentraler Gedanke ist der Zuspruch: „Fürchte dich nicht!“ – Gott steht zu den Menschen, so wie sie sind. In einer Zeit voller Unsicherheiten und Sorgen ist dies vielleicht das schönste Geschenk, das wir einander machen können: Mut, Hoffnung und ein offenes Herz.

Ein zentraler Gedanke ist der Zuspruch: „Fürchte dich nicht!“ – Gott steht zu den Menschen, so wie sie sind. In einer Zeit voller Unsicherheiten und Sorgen ist dies vielleicht das schönste Geschenk, das wir einander machen können: Mut, Hoffnung und ein offenes Herz.

Gemeinsam auf Weihnachten zugehen Lassen Sie uns also diese Wochen nutzen, um gemeinsam Kraft zu schöpfen, unsere Zuversicht zu stärken und uns gegenseitig zu unterstützen. Vielleicht gelingt es uns, die Weihnachtsbotschaft in unserem Alltag lebendig werden zu lassen – durch kleine Gesten der Freundlichkeit, durch gegenseitige Hilfe und durch das Teilen von Hoffnung

Gemeinsam auf Weihnachten zugehen
Lassen Sie uns also diese Wochen nutzen, um gemeinsam Kraft zu schöpfen, unsere Zuversicht zu stärken und uns gegenseitig zu unterstützen. Vielleicht gelingt es uns, die Weihnachtsbotschaft in unserem Alltag lebendig werden zu lassen – durch kleine Gesten der Freundlichkeit, durch gegenseitige Hilfe und durch das Teilen von Hoffnung

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch allen eine gesegnete Woche, viel Zuversicht und einen hoffnungsvollen Blick nach vorne – auf das Weihnachtsfest und auf alles Gute, das vor uns liegt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch allen eine gesegnete Woche, viel Zuversicht und einen hoffnungsvollen Blick nach vorne – auf das Weihnachtsfest und auf alles Gute, das vor uns liegt.

Ihr Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens