Eindrücke aus den Hochgebirgs-Gemeinden in Bolivien
Die letzten Besuche in den Gemeinden im Hochgebirge haben mich tief bewegt – und zugleich nachdenklich gestimmt. Jeder Weg dorthin ist beschwerlich: lange Strecken über steinige Pisten, dünne Luft, eisige Morgen und eine Landschaft, die zugleich wunderschön und unerbittlich ist. Und doch werden wir überall mit einer Herzlichkeit empfangen, die beschämt und stärkt.
Zu sehen, wie groß der Bedarf an Bildung, Gesundheit und sauberem Trinkwasser ist, geht unter die Haut. Manche Familien fragen nach Schulmaterial für ihre Kinder, andere nach Medikamenten oder einer Untersuchung für die Großmutter, die seit Wochen Schmerzen hat. Wieder andere bitten einfach um Unterstützung, damit das Wasser nicht mehr aus einer trüben Quelle geholt werden muss.
Es bricht mir das Herz, wenn ich Anfragen ablehnen muss, weil die Ressourcen einfach nicht ausreichen. Oft bleiben am Ende eines Besuchs Zettel mit Namen, Diagnosen, kleinen Bitten – und ich weiß schon beim Weggehen, dass ich nicht alles werde erfüllen können. Dann beginnt das schwere Abwägen: Was ist am dringendsten? Wem droht unmittelbare Gefahr? Wo können wir mit wenig Mitteln am meisten bewirken? In diesen Momenten fühlt man sich erschreckend hilflos – obwohl man doch so gerne sofort helfen würde.
Zu allem Übel hat uns nun auch noch unser treuer „Toyo“ im Stich gelassen. Ein möglicher Motorschaden steht im Raum – allein der Gedanke daran bereitet mir Gänsehaut. Denn dieses Auto ist nicht einfach nur ein Fahrzeug: Es ist die Verbindung zwischen den abgelegenen Dörfern und jeder Form von Unterstützung. Ohne unseren fahrbaren Untersatz stehen die Besuche erst einmal still, und Medikamente, Lebensmittel oder Material für Projekte bleiben buchstäblich im Tal liegen.
In den nächsten zwei Tagen hoffen wir auf Klarheit: Was genau ist defekt, wie hoch werden die Kosten, und gibt es eine realistische Chance auf eine schnelle Reparatur? Parallel überlegen wir, ob wir vorübergehend eine Mitfahrgelegenheit organisieren oder ein anderes Fahrzeug leihen können – aber in dieser Region ist das alles andere als selbstverständlich.
Drückt uns die Daumen, dass der treue Begleiter bald wieder rollt – es darf natürlich auch ein Gebet sein. Danke, dass ihr uns im Herzen begleitet. Sobald wir mehr wissen, melde ich mich mit einem Update.
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
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