Donnerstag, 24. Juli 2025

Die Rolle der Studienbegleiter

Einleitung
Die Semesterferien in Bolivien sind für viele Studierende eine willkommene Atempause vom fordernden akademischen Alltag. Besonders im Medizinstudium stellt sich die Zeit jedoch oft als doppelt herausfordernd dar: Einerseits gilt es, sich zu erholen, andererseits bestehen weiterhin Verantwortungen – sei es durch Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten oder familiäre Verpflichtungen. In diesem Kontext werden Studienbegleiter*innen zu wichtigen Stützen, die sowohl emotionale als auch fachliche Unterstützung bieten.

Die Semesterferien in Bolivien sind für viele Studierende eine willkommene Atempause vom fordernden akademischen Alltag. Besonders im Medizinstudium stellt sich die Zeit jedoch oft als doppelt herausfordernd dar: Einerseits gilt es, sich zu erholen, andererseits bestehen weiterhin Verantwortungen – sei es durch Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten oder familiäre Verpflichtungen. In diesem Kontext werden Studienbegleiter*innen zu wichtigen Stützen, die sowohl emotionale als auch fachliche Unterstützung bieten.

Emotionale Unterstützung im Medizinstudium
Ein Medizinstudium ist nicht nur von intellektuellen Anforderungen, sondern auch von erheblichem emotionalem Druck geprägt. Zeitweise können Stress, Überforderung und Zukunftsängste die mentale Gesundheit der Studierenden belasten. Hier setzen Studienbegleiter*innen an: Sie bieten ein offenes Ohr, stehen beratend zur Seite und helfen dabei, Perspektiven zu finden, wenn der Druck überhandzunehmen droht. Als Vertrauenspersonen stärken sie das Gefühl der Zugehörigkeit und vermitteln Mut, Hindernisse gemeinsam zu überwinden.

Nicht selten nehmen sie dabei eine vermittelnde Rolle zwischen persönlichem Wohlbefinden und akademischen Erwartungen ein. Sie erkennen frühzeitig Anzeichen von Überlastung und können so dazu beitragen, dass Studierende präventiv Unterstützung suchen, anstatt erst zu reagieren, wenn bereits größere Probleme entstanden sind.

Fachliche Unterstützung: Unverzichtbar für den Erfolg
Neben der emotionalen Begleitung ist die fachliche Unterstützung ein zentraler Aspekt der Rolle von Studienbegleiter*innen. Gerade in einem Fach wie Medizin, wo kontinuierliches Lernen, Praxisnähe und das Verständnis komplexer Zusammenhänge entscheidend sind, profitieren Studierende von erfahrenen Begleiter*innen. Sie helfen, Inhalte aufzuarbeiten, Lernpläne zu strukturieren und praktische Erfahrungen zu reflektieren, sodass auch während der Semesterferien der Kontakt zum Stoff nicht verloren geht.

Praktisches Beispiel: Unterstützung für Elmer in Bombori
Am Beispiel von Elmer lässt sich die Vielschichtigkeit der Studienbegleitung besonders gut verdeutlichen. Während der Pilgerwochen im Juli engagiert sich Elmer als Ministrant und Organisator in Bombori – eine Aufgabe, die sowohl organisatorisches Geschick als auch soziale Kompetenz verlangt. In dieser Zeit übernehme ich für ihn die Rolle des Studienbegleiters, indem ich ihn in emotionalen Fragen unterstütze und als Ansprechpartner zur Verfügung stehe.

Es ist dabei unerlässlich, dass Elmer auch fachgebunden begleitet wird – etwa durch Mentor*innen aus dem medizinischen Bereich, die ihm helfen, Theorie und Praxis miteinander zu verknüpfen und den Anschluss an das Studium nicht zu verlieren. Die Kombination aus emotionaler und fachlicher Unterstützung bildet so die Grundlage für nachhaltigen Lernerfolg und persönliches Wachstum.

Fazit: Gemeinsam durch die Herausforderungen
Die Aufgabe der Studienbegleiter*innen während der Semesterferien in Bolivien ist vielschichtig und essenziell. Sie sind emotionale Stützen, fachliche Mentor*innen und verlässliche Vertrauenspersonen. Am Beispiel von Elmer zeigt sich, wie wichtig es ist, Studierende in ihren individuellen Lebenslagen zu begleiten und ihnen den nötigen Rückhalt zu geben, um Herausforderungen – akademischer wie persönlicher Natur – erfolgreich zu meistern.
Wer Elmer in seiner aktuellen Situation unterstützen möchte, kann sich jederzeit bei mir melden. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass er seine Aufgaben bewältigt und zugleich auf seinem Weg im Medizinstudium gestärkt wird.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

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Mittwoch, 23. Juli 2025

Reflexionen 2024

Besuche bei den Familien: Eine Erfahrung des Zuhörens und des Verstehens. Ein Jahr der Begegnungen und Reflexionen.

Besuche bei den Familien: Eine Erfahrung des Zuhörens und des Verstehens Ein Jahr der Begegnungen und Reflexionen

Im Jahr 2024 habe ich mich auf eine besondere Mission begeben: den Besuch von mehr als 100 Familien in ihren Häusern. Diese Besuche haben mir die Möglichkeit gegeben, eine tiefe Verbindung zu den Menschen herzustellen und ihre Geschichten und Erfahrungen zu teilen. Es war eine bewegende Erfahrung, die mich bereichert und meine Perspektive auf die Bedeutung der Familie vertieft hat.

Die Vielfalt der Familien
Während meiner Besuche habe ich eine Vielzahl von Familiensituationen erlebt. Einige Familien hatten mit den Herausforderungen der Trennung und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. In vielen Haushalten waren nur die Frauen mit ihren Kindern anwesend, während die Ehemänner in die Städte oder ins Ausland gegangen waren, um Arbeit zu finden. Besonders häufig sind sie nach Chile und Brasilien ausgewandert. Dies zeigt, wie viele Menschen aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit in Bolivien gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und in fremden Ländern nach besseren Lebensbedingungen zu suchen.

Während meiner Besuche habe ich eine Vielzahl von Familiensituationen erlebt. Einige Familien hatten mit den Herausforderungen der Trennung und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. In vielen Haushalten waren nur die Frauen mit ihren Kindern anwesend, während die Ehemänner in die Städte oder ins Ausland gegangen waren, um Arbeit zu finden. Besonders häufig sind sie nach Chile und Brasilien ausgewandert. Dies zeigt, wie viele Menschen aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit in Bolivien gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen und in fremden Ländern nach besseren Lebensbedingungen zu suchen.

Die Herausforderung der Abwesenheit
Die Abwesenheit der Väter stellt eine erhebliche Belastung für die Familien dar. Mütter müssen oft alleine die Verantwortung für die Kindererziehung und den Haushalt übernehmen, während sie gleichzeitig finanzielle Sorgen und die emotionale Last der Trennung bewältigen. Diese Situation führt oft zu Spannungen und Konflikten, die die Stabilität der Familie bedrohen.

Die Krise der jungen Paare
Ein besonders schwieriges Thema, auf das ich während meiner Besuche gestoßen bin, war die Krise junger Paare. Einige standen kurz vor der Scheidung und wussten nicht, wie sie ihre Probleme lösen sollten. In diesen Fällen war es für mich nicht immer einfach, die Botschaft des Friedens und des Verständnisses zu vermitteln. Trotzdem war ich dankbar, dass ich die Gelegenheit hatte, zuzuhören und zu versuchen, eine Brücke des Dialogs und der Versöhnung zu bauen.

Die Besuche bei den Familien hatten ein klares Ziel: den Aufbau einer Welt des Friedens, des Verständnisses und der Brüderlichkeit. In einer Zeit, in der die Welt von Hass, Rache und Kriegen geprägt ist, die zu Armut und Tod führen, ist es wichtiger denn je, die Bedeutung der Familie zu betonen. Die Familie ist das Fundament der Gesellschaft und das wichtigste Bindeglied, das uns als Menschen verbindet.

Das Ziel der Besuche
Die Besuche bei den Familien hatten ein klares Ziel: den Aufbau einer Welt des Friedens, des Verständnisses und der Brüderlichkeit. In einer Zeit, in der die Welt von Hass, Rache und Kriegen geprägt ist, die zu Armut und Tod führen, ist es wichtiger denn je, die Bedeutung der Familie zu betonen. Die Familie ist das Fundament der Gesellschaft und das wichtigste Bindeglied, das uns als Menschen verbindet.

Hoffnung und Vergebung
Während meiner Besuche habe ich die Botschaft der Hoffnung und Vergebung verbreitet. Ich habe versucht, die Familien daran zu erinnern, dass Frieden und Verständnis zu Hause beginnen müssen. Indem wir einander zuhören, ohne Bedingungen zu stellen, und uns von besonderen und obskuren Interessen befreien, können wir Momente des Dialogs schaffen. Dies ist der erste Schritt, um eine Welt des Friedens aufzubauen und als Menschen im Geiste des gegenseitigen Respekts zu leben.

Ein zentraler Aspekt meiner Besuche war das Zuhören. In einer Zeit, in der viele Menschen das Gefühl haben, dass ihre Stimmen nicht gehört werden, war es für mich wichtig, den Familien zuzuhören und ihre Sorgen und Ängste ernst zu nehmen. Das Zuhören schafft Vertrauen und öffnet die Türen für ehrliche und offene Gespräche. Es hilft den Menschen, sich verstanden und unterstützt zu fühlen, und stärkt das Gefühl der Gemeinschaft.

Die Bedeutung des Zuhörens
Ein zentraler Aspekt meiner Besuche war das Zuhören. In einer Zeit, in der viele Menschen das Gefühl haben, dass ihre Stimmen nicht gehört werden, war es für mich wichtig, den Familien zuzuhören und ihre Sorgen und Ängste ernst zu nehmen. Das Zuhören schafft Vertrauen und öffnet die Türen für ehrliche und offene Gespräche. Es hilft den Menschen, sich verstanden und unterstützt zu fühlen, und stärkt das Gefühl der Gemeinschaft.

Ein Blick in die Zukunft
Meine Besuche bei den Familien haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns gegenseitig unterstützen und füreinander da sind. In einer Welt, die oft von Individualismus und Konkurrenzdenken geprägt ist, ist es entscheidend, dass wir die Bedeutung der Familie und der Gemeinschaft wiederentdecken. Die Familie ist der Ort, an dem Werte wie Liebe, Respekt und Verantwortung gelehrt und gelebt werden.

Ich möchte alle ermutigen, sich aktiv für den Frieden und das Verständnis in ihren Familien einzusetzen. Beginnen wir zu Hause, indem wir einander zuhören, Verständnis zeigen und Konflikte auf friedliche Weise lösen. Jeder von uns hat die Macht, einen Unterschied zu machen und die Welt ein Stück besser zu gestalten.

Ein Aufruf zum Handeln
Ich möchte alle ermutigen, sich aktiv für den Frieden und das Verständnis in ihren Familien einzusetzen. Beginnen wir zu Hause, indem wir einander zuhören, Verständnis zeigen und Konflikte auf friedliche Weise lösen. Jeder von uns hat die Macht, einen Unterschied zu machen und die Welt ein Stück besser zu gestalten.

Ein Dank an die Familien
Abschließend möchte ich allen Familien danken, die mich in diesem Jahr 2024 in ihren Häusern empfangen haben. Eure Geschichten und Erfahrungen haben mich tief berührt und inspiriert. Gemeinsam können wir eine Welt des Friedens und der Brüderlichkeit aufbauen, in der jede Familie in Würde und Sicherheit leben kann.

Mögen die kommenden Jahre uns weiterhin die Möglichkeit geben, voneinander zu lernen und gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten. Denn am Ende des Tages ist die Familie das Wichtigste für die Menschheit und der Grundstein für eine friedliche und gerechte Welt.

Mögen die kommenden Jahre uns weiterhin die Möglichkeit geben, voneinander zu lernen und gemeinsam an einer besseren Zukunft zu arbeiten. Denn am Ende des Tages ist die Familie das Wichtigste für die Menschheit und der Grundstein für eine friedliche und gerechte Welt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Montag, 21. Juli 2025

Apostel Santiago (Jakobus der Ältere)

Apostel Santiago (Jakobus der Ältere) – Leben, Bedeutung und Verehrung. 
Der Weg eines Apostels vom galiläischen Fischer zum Schutzpatron Spaniens/ Boliviens.

Apostel Santiago (Jakobus der Ältere) – Leben, Bedeutung und Verehrung.  Der Weg eines Apostels vom galiläischen Fischer zum Schutzpatron Spaniens.

Einleitung
Jakobus der Ältere, in Spanien als Apostel Santiago bekannt, ist eine der prägendsten Figuren des frühen Christentums. Gemeinsam mit seinem Bruder Johannes aus Bethsaida am See Genezareth, wurde Jakobus von Jesus Christus zum Jünger und später zum Apostel berufen. Sein Beiname „der Ältere“ dient der Unterscheidung des gleichnamigen Apostels Jakobus, dem Sohn des Alphäus, auch Jakobus der Jüngere genannt. Jakobus der Ältere wird besonders in Spanien hoch verehrt, wo er unter dem Namen Santiago als Nationalheiliger und Schutzpatron gilt.

Leben und Wirken, Geburt und Herkunft
Jakobus war der Sohn des Fischers Zebedäus und der Salome.
Er wurde vermutlich in Bethsaida oder Kapernaum geboren, im Norden des heutigen Israel.
Er war ein Bruder des Apostels Johannes, des Evangelisten.

Berufung zum Jünger
Jakobus und Johannes arbeiteten als Fischer mit ihrem Vater am See Genezareth, als Jesus sie berief.
Sie gehörten zu den ersten vier Jüngern neben Simon Petrus und Andreas.
Jesus gab ihnen den Beinamen „Boanerges“ – „Donnersöhne“, was auf ihren leidenschaftlichen und impulsiven Charakter schließen lässt.

Jakobus im engsten Jünger Kreis
Jakobus gehörte, neben Petrus und Johannes, zum engsten Kreis um Jesus.
Er war Zeuge bedeutender Ereignisse: der Auferweckung der Tochter des Jairus, der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor und der Todesangst Jesu im Garten Getsemani.
Seine Nähe zu Jesus unterstreicht seine Bedeutung in der Urgemeinde.

Jakobus’ Mission und Märtyrertod, Missionstätigkeit
Nach Jesu Tod und Auferstehung wirkte Jakobus zunächst in Jerusalem.
Frühe christliche Legenden berichten, dass er das Evangelium bis an die Enden der Erde, insbesondere nach Spanien, getragen haben soll.
Historisch ist die Spanienreise nicht eindeutig belegt, doch die Legende prägte das europäische Mittelalter und führte zur großen Verehrung in Spanien.

Märtyrertod
Jakobus war der erste der zwölf Apostel, der das Martyrium erlitt.
Er wurde um das Jahr 44 n. Chr. auf Befehl von König Herodes Agrippa I. in Jerusalem mit dem Schwert hingerichtet (Apostelgeschichte 12,2).
Sein Märtyrertod war ein Wendepunkt für die frühe christliche Gemeinde.

Legenden um die Überführung nach Spanien. Die Translation der Gebeine
Nach mittelalterlicher Überlieferung brachten seine Jünger den Leichnam nach Spanien, genauer nach Galicien.
Die Gebeine des Apostels sollen in Santiago de Compostela bestattet sein.
Der Name „Santiago“ leitet sich von „Sanctus Iacobus“ (Heiliger Jakobus) ab.

Die Entdeckung des Grabes
Im 9. Jahrhundert sei das Grab durch eine Vision des Einsiedlers Pelayo und Bischof Theodomir entdeckt worden.
An der Fundstelle wurde später die Kathedrale von Santiago de Compostela errichtet.

Santiago de Compostela und der Jakobsweg, Bedeutung als Pilgerziel 
Santiago de Compostela wurde zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte der Christenheit – neben Rom und Jerusalem.
Der Jakobsweg (Camino de Santiago) ist Europas berühmteste Pilgerroute, mit einem Netz von Wegen aus ganz Europa, die im galicischen Santiago de Compostela zusammenlaufen.

Erbe und Symbolik
Die Muschel („Jakobsmuschel“) als Pilgerzeichen steht für den Apostel und ist weltweit bekannt.
Jährlich pilgern Hunderttausende zu seinem Grab; der 25. Juli, sein Gedenktag, ist in Spanien ein Feiertag.

Darstellung in Kunst und Kultur, Ikonographie
Jakobus wird meist als Pilger mit Stab, Hut, Mantel und Muschel dargestellt.
Oft trägt er ein Buch (Evangelium) oder das Schwert seines Martyriums.
In der spanischen Kunst erscheint er auch als „Matamoros“ (Maurentöter) auf einem weißen Pferd – ein mittelalterlicher Mythos, der bis heute nachwirkt.

Bedeutung für Spanien
Santiago ist der Schutzpatron Spaniens und besonders Galiciens.
Die Verehrung reicht bis ins Mittelalter zurück, als der Apostel als himmlischer Fürstreiter gegen die Mauren verehrt wurde.
Bis heute ist das Fest zu Santiagos Ehren ein Höhepunkt des spanischen Festkalenders.

Jakobus der Ältere als Namensgeber
Der Name „Santiago“ ist in vielen spanischsprachigen Ländern verbreitet und steht stets in Verbindung mit dem Apostel.
Zahlreiche Städte, Kirchen und Institutionen sind ihm gewidmet.

Fazit
Jakobus der Ältere, Apostel Santiago, verkörpert Mut, Glauben und das unermüdliche Streben nach der Verbreitung der christlichen Botschaft. Als einer der ersten Märtyrer, Schutzpatron Spaniens und Symbolfigur für Pilgernde in ganz Europa, lebt seine Geschichte in Legende, Kunst und Frömmigkeit bis heute fort. Der Jakobsweg und die Verehrung in Santiago de Compostela sind Ausdruck einer spirituellen Reise, die seit Jahrhunderten die Menschen inspiriert und verbindet. 
[Zusammenfassung mit Microsoft CO Pilot]

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens