Montag, 12. Januar 2026

Schwerer Hagelsturm

Ein schwerer Hagelsturm trifft das Chacarani‑Subzentral: Familien in Notlage

Ein heftiger und ungewöhnlich intensiver Hagelsturm hat in den letzten Stunden das Chacarani‑Subzentral im Bezirk Ayoma (Gemeinde San Pedro de Macha) schwer getroffen. Das Unwetter hinterließ massive Schäden an Häusern, Feldern und Viehbeständen und brachte zahlreiche Familien in eine akute Notsituation.

Ein heftiger und ungewöhnlich intensiver Hagelsturm hat in den letzten Stunden das Chacarani‑Subzentral im Bezirk Ayoma (Gemeinde San Pedro de Macha) schwer getroffen. Das Unwetter hinterließ massive Schäden an Häusern, Feldern und Viehbeständen und brachte zahlreiche Familien in eine akute Notsituation.

🏚️ Zerstörte und beschädigte Häuser Viele Wohnhäuser erlitten erhebliche Schäden:   - Strohdächer wurden abgetragen oder vollständig zerstört   - Wassereinbrüche machten mehrere Häuser unbewohnbar   - Strukturelle Schäden gefährden die Sicherheit der betroffenen Familien

🏚️ Zerstörte und beschädigte Häuser
Viele Wohnhäuser erlitten erhebliche Schäden:  
- Strohdächer wurden abgetragen oder vollständig zerstört  
- Wassereinbrüche machten mehrere Häuser unbewohnbar  
- Strukturelle Schäden gefährden die Sicherheit der betroffenen Familien 

🌱 Landwirtschaftliche Verluste von existenzieller Tragweite Die landwirtschaftlichen Kulturen – Grundlage der lokalen Ernährung und Wirtschaft – wurden nahezu vollständig vernichtet.   Betroffen sind unter anderem:   - Kartoffeln   - Bohnen   - Mais  - weitere Grundnahrungsmittel

🌱 Landwirtschaftliche Verluste von existenzieller Tragweite
Die landwirtschaftlichen Kulturen – Grundlage der lokalen Ernährung und Wirtschaft – wurden nahezu vollständig vernichtet.  
Betroffen sind unter anderem:  
- Kartoffeln  
- Bohnen  
- Mais 
- weitere Grundnahrungsmittel  

Der totale Ernteverlust stellt die Ernährungssicherheit der gesamten Gemeinschaft infrage.

Der totale Ernteverlust stellt die Ernährungssicherheit der gesamten Gemeinschaft infrage.

🐑 Viehbestand gefährdet Auch der Viehsektor blieb nicht verschont.   - Kleine Nutztiere wurden durch Hagel und Kälte verletzt   - In mehreren Fällen besteht akutes Sterblichkeitsrisiko

🐑 Viehbestand gefährdet
Auch der Viehsektor blieb nicht verschont.  
- Kleine Nutztiere wurden durch Hagel und Kälte verletzt  
- In mehreren Fällen besteht akutes Sterblichkeitsrisiko  

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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Samstag, 10. Januar 2026

Ein persönlicher Rückblick

Über 25 Jahre Priester in Bolivien. Erfahrungen, Herausforderungen und Dankbarkeit auf meinem missionarischen Weg

Über 25 Jahre Priester in Bolivien. Erfahrungen, Herausforderungen und Dankbarkeit auf meinem missionarischen Weg

Liebe Freunde und Wegbegleiter in aller Welt,
Mit großer Dankbarkeit blicke ich auf über 25 Jahre als Priester zurück – eine Zeit voller Begegnungen, Herausforderungen und wertvoller Erfahrungen. Die Entscheidung, als Pfarrer in den Bergen Bolivien zu wirken, war getragen von dem Wunsch, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu begleiten und gemeinsam Glauben und Hoffnung zu leben. Ich selbst wurde hier in den Bergen geboren und Spanisch war meine erste Fremdsprache.

Missionarische Stationen und neue Erfahrungen
Mein Weg führte mich durch viele Regionen Boliviens. Jede Station war ein neues Kapitel, geprägt von anderen Menschen, Kulturen und Aufgaben. Besonders bereichernd war die Zusammenarbeit mit Padre Dietmar, der mir als Freund und Mentor viele Türen öffnete und den Blick für die Bedürfnisse der Menschen schärfte. Der Wechsel der Pfarreien – von Villazón über Ravelo, Ocurí, Macha & Bombori – bedeutete stets einen Neuanfang, aber auch die Chance, neue priesterliche Erfahrungen zu sammeln und mich persönlich weiterzuentwickeln.

Kulturelle Vielfalt und soziale Herausforderungen
Die Arbeit mit den Quechua-Gemeinden hat mich besonders geprägt. Ihre Lebensfreude, ihre Traditionen und ihr Zusammenhalt haben mich tief beeindruckt. Gleichzeitig wurde ich täglich mit der Realität von Armut, fehlender Bildung und einer mangelhaften Gesundheitsversorgung konfrontiert. Gerade in abgelegenen Regionen stand oft die unmittelbare Unterstützung im Vordergrund – sei es durch Bau- und Renovierungsprojekte für Kapellen und Gemeindehäuser, Schulmaterial oder durch Initiativen zur Verbesserung der Lebensumstände.

Gemeinschaft und Unterstützung
Ohne die Hilfe und das Engagement vieler Unterstützer weltweit wäre diese Arbeit nicht möglich gewesen. Eure Spenden, eure Gebete und eure anhaltende Verbundenheit haben mich stets getragen und motiviert, gerade in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben. Die Kommunikation mit Euch – seien es E-Mail, WhatsApp oder durch persönliche Besuche – hat mir immer wieder gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Solidarität sind, um Hoffnung zu schenken und Veränderung zu bewirken.

Persönliche Erlebnisse und Ausblick
In diesen Jahren durfte ich unzählige berührende Momente erleben: Feste mit den Gemeinden, Gottesdienste unter freiem Himmel, gemeinsame Bauprojekte und viele kleine Gesten der Dankbarkeit. Jeder Wechsel einer Pfarrei brachte neue Herausforderungen, aber auch neue Freundschaften und wertvolle Erfahrungen. Die Arbeit mit den Quechua hat mir gezeigt, wie viel Kraft im Glauben und in der Gemeinschaft steckt.

Mein Dank gilt Euch allen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Ich freue mich auf die kommenden Jahre, auf neue Begegnungen und darauf, weiterhin gemeinsam mit Euch Hoffnung und Zuversicht zu verbreiten.

Mit herzlichen Grüßen und großer Verbundenheit,
Euer Freund und Priester 

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

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Freitag, 9. Januar 2026

Der Pfarrtoyo auf großer Fahrt

Inspektion, Herausforderungen und gelebte Solidarität in Bolivien. Zwischen Pflicht und Berufung – Einblicke in den Alltag von Padre Hernán Tarqui und seinem treuen Weggefährten

Der Pfarrtoyo – so nennt die Gemeinde liebevoll das zuverlässige Fahrzeug, das weit mehr ist als nur ein Transportmittel. Es verbindet Dörfer, bringt Hilfe in abgelegene Regionen und ist oft das einzige Bindeglied zwischen Padre Hernán Tarqui und den Menschen in den Bergen Boliviens. Jahr für Jahr steht die große Inspektion an, ein Termin, der nicht nur für die Verkehrssicherheit, sondern auch für das Funktionieren der gesamten Gemeindearbeit von zentraler Bedeutung ist.

Der Pfarrtoyo – so nennt die Gemeinde liebevoll das zuverlässige Fahrzeug, das weit mehr ist als nur ein Transportmittel. Es verbindet Dörfer, bringt Hilfe in abgelegene Regionen und ist oft das einzige Bindeglied zwischen Padre Hernán Tarqui und den Menschen in den Bergen Boliviens. Jahr für Jahr steht die große Inspektion an, ein Termin, der nicht nur für die Verkehrssicherheit, sondern auch für das Funktionieren der gesamten Gemeindearbeit von zentraler Bedeutung ist.

Jährliche Inspektion: Notwendigkeit und Ablauf Die jährliche Inspektion des Pfarrtoyo ist Pflicht und zugleich ein wichtiger Moment innezuhalten. Wer in Bolivien unterwegs ist, weiß um die Herausforderungen, die das Klima, die Höhenlage und die oft rauen Straßen an Fahrzeuge stellen. Schon Wochen vor dem Termin werden alle notwendigen Dokumente zusammengesucht, Ersatzteile organisiert und die Route nach Sucre geplant. Der Ablauf der Inspektion selbst ist streng geregelt: Bremsen, Lichter, Reifen, Auspuff – alles wird überprüft. Ein bestandener Check bedeutet nicht nur ein neues Jahr auf der Straße, sondern auch ein Stück Sicherheit für alle, die am Dienst des Pfarrtoyo teilhaben.

Jährliche Inspektion: Notwendigkeit und Ablauf
Die jährliche Inspektion des Pfarrtoyo ist Pflicht und zugleich ein wichtiger Moment innezuhalten. Wer in Bolivien unterwegs ist, weiß um die Herausforderungen, die das Klima, die Höhenlage und die oft rauen Straßen an Fahrzeuge stellen. Schon Wochen vor dem Termin werden alle notwendigen Dokumente zusammengesucht, Ersatzteile organisiert und die Route nach Sucre geplant. Der Ablauf der Inspektion selbst ist streng geregelt: Bremsen, Lichter, Reifen, Auspuff – alles wird überprüft. Ein bestandener Check bedeutet nicht nur ein neues Jahr auf der Straße, sondern auch ein Stück Sicherheit für alle, die am Dienst des Pfarrtoyo teilhaben.

Die Fahrt nach Sucre: Straßenverhältnisse und Wetter Die Reise nach Sucre ist jedes Mal ein kleines Abenteuer. Die Straßen winden sich durch die Berge, oft sind sie von Schlaglöchern übersät oder nach Regengüssen matschig und rutschig. Nebel kann die Sicht stark einschränken, plötzliche Wetterumschwünge sind keine Seltenheit. Besonders in der Regenzeit verwandeln sich Pisten in schlammige Rutschbahnen, und nur mit einem geländetauglichen Fahrzeug wie dem Pfarrtoyo lassen sich die steilen Hänge und engen Kurven überhaupt bewältigen. Jeder Kilometer verlangt volle Konzentration und ein gutes Gespür für die Straße.

Die Fahrt nach Sucre: Straßenverhältnisse und Wetter
Die Reise nach Sucre ist jedes Mal ein kleines Abenteuer. Die Straßen winden sich durch die Berge, oft sind sie von Schlaglöchern übersät oder nach Regengüssen matschig und rutschig. Nebel kann die Sicht stark einschränken, plötzliche Wetterumschwünge sind keine Seltenheit. Besonders in der Regenzeit verwandeln sich Pisten in schlammige Rutschbahnen, und nur mit einem geländetauglichen Fahrzeug wie dem Pfarrtoyo lassen sich die steilen Hänge und engen Kurven überhaupt bewältigen. Jeder Kilometer verlangt volle Konzentration und ein gutes Gespür für die Straße.

Verkehrssicherheit: Wartung und ihre Wichtigkeit Gerade unter diesen Bedingungen wird die Bedeutung regelmäßiger Wartung besonders deutlich. Kleine Defekte können in abgeschiedenen Regionen schnell zu ernsthaften Problemen werden. Ein platter Reifen abseits befestigter Wege, eine streikende Batterie oder Bremsprobleme – all das kann nicht nur die Fahrt, sondern auch die Versorgung der Gemeinden gefährden. Deshalb achtet Padre Hernán penibel auf die Pflege des Fahrzeugs. Die Inspektion ist für ihn kein bürokratischer Akt, sondern eine Verantwortung gegenüber denen, die auf die Hilfe angewiesen sind.

Verkehrssicherheit: Wartung und ihre Wichtigkeit
Gerade unter diesen Bedingungen wird die Bedeutung regelmäßiger Wartung besonders deutlich. Kleine Defekte können in abgeschiedenen Regionen schnell zu ernsthaften Problemen werden. Ein platter Reifen abseits befestigter Wege, eine streikende Batterie oder Bremsprobleme – all das kann nicht nur die Fahrt, sondern auch die Versorgung der Gemeinden gefährden. Deshalb achtet Padre Hernán penibel auf die Pflege des Fahrzeugs. Die Inspektion ist für ihn kein bürokratischer Akt, sondern eine Verantwortung gegenüber denen, die auf die Hilfe angewiesen sind.

Straßenblockaden: Alltag und Risiken in Bolivien
Zu den technischen Herausforderungen kommen in Bolivien immer wieder gesellschaftliche und politische Hindernisse hinzu: Straßenblockaden sind ein fester Bestandteil des Alltags. Sie entstehen spontan, oft aus Protest gegen politische Entscheidungen oder Missstände. Für Padre Hernán bedeutet das: Flexibilität, Geduld und manchmal auch Umwege, die viele zusätzliche Stunden kosten. Eine geplante Fahrt kann plötzlich in einer langen Wartezeit oder gar einer Übernachtung am Straßenrand enden. Doch der Pfarrtoyo bleibt in solchen Momenten Zuflucht, Schutzraum und manchmal sogar ein Ort der Begegnung mit anderen Wartenden.

Padre Hernán Tarqui: Einsatz für die Ärmsten
Hinter all diesen Herausforderungen steht die unermüdliche Arbeit von Padre Hernán Tarqui. Mit Herz, Tatkraft und einem wachen Blick für die Nöte der Menschen setzt er sich Tag für Tag dafür ein, auch die entlegensten Dörfer nicht zu vergessen. Der Pfarrtoyo ist dabei sein treuer Begleiter – gemeinsam trotzen sie den Widrigkeiten, um Medikamente, Lebensmittel und Hoffnung in die Berge zu bringen. Sein Engagement zeigt, wie wichtig Zuverlässigkeit und Mut sind, um wirklich etwas zu bewegen, gerade dort, wo Hilfe sonst kaum ankommt.

Fazit: Bedeutung von Zuverlässigkeit und Engagement
Die jährliche Inspektion des Pfarrtoyo ist weit mehr als eine Formalität. Sie steht sinnbildlich für den unermüdlichen Einsatz von Padre Hernán Tarqui und das Streben nach Sicherheit und Verlässlichkeit im Dienst an den Ärmsten. Trotz Schlaglöchern, Blockaden und widriger Umstände bleibt das Ziel klar: Niemand soll vergessen werden. Der Pfarrtoyo fährt weiter – als Symbol gelebter Nächstenliebe und als Motor der Hoffnung in den Bergen Boliviens.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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