Sonntag, 30. November 2025

Bausteine der Hoffnung

Bausteine der Hoffnung: Ein ehrlicher Bericht aus Pampa Colorada. Mein persönlicher Brief an alle Unterstützer und Gemeindemitglieder!

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Gemeinde, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, ich grüße Sie von Herzen aus dem beschaulichen Pampa Colorada. Heute möchte ich Ihnen offen und ehrlich vom Stand unseres Kirchenbauprojekts berichten, das uns allen so sehr am Herzen liegt. Ich weiß, viele von Ihnen warten sehnsüchtig auf Neuigkeiten – und manche vielleicht auch auf ein kleines Wunder. Gerne lasse ich Sie an meinen Gedanken, Sorgen und Hoffnungen teilhaben.

Liebe Freundinnen und Freunde unserer Gemeinde, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, ich grüße Sie von Herzen aus dem beschaulichen Pampa Colorada. Heute möchte ich Ihnen offen und ehrlich vom Stand unseres Kirchenbauprojekts berichten, das uns allen so sehr am Herzen liegt. Ich weiß, viele von Ihnen warten sehnsüchtig auf Neuigkeiten – und manche vielleicht auch auf ein kleines Wunder. Gerne lasse ich Sie an meinen Gedanken, Sorgen und Hoffnungen teilhaben.

Zwischen Hoffnung und Herausforderung: Der aktuelle Stand Mit großer Dankbarkeit blicke ich zurück auf die vielen Schritte, die wir bereits gemeinsam gegangen sind. Steine wurden geschleppt, Mauern errichtet, Fundamente gegossen – und das alles mit Ihrer Hilfe, mit Ihren Gebeten und großzügigen Spenden. Ohne Sie stünde in Pampa Colorada kein einziger Stein auf dem anderen.

Zwischen Hoffnung und Herausforderung: Der aktuelle Stand
Mit großer Dankbarkeit blicke ich zurück auf die vielen Schritte, die wir bereits gemeinsam gegangen sind. Steine wurden geschleppt, Mauern errichtet, Fundamente gegossen – und das alles mit Ihrer Hilfe, mit Ihren Gebeten und großzügigen Spenden. Ohne Sie stünde in Pampa Colorada kein einziger Stein auf dem anderen.

Doch so sehr wir uns bemühen und anpacken: Manchmal hält das Leben ungeplante Prüfungen für uns bereit. Es schmerzt mich, Ihnen mitteilen zu müssen, dass sich die Fertigstellung unserer neuen Kirche aufgrund mehrerer, teils schwerwiegender Herausforderungen verzögern wird – und zwar voraussichtlich um mindestens ein Jahr.

Doch so sehr wir uns bemühen und anpacken: Manchmal hält das Leben ungeplante Prüfungen für uns bereit. Es schmerzt mich, Ihnen mitteilen zu müssen, dass sich die Fertigstellung unserer neuen Kirche aufgrund mehrerer, teils schwerwiegender Herausforderungen verzögern wird – und zwar voraussichtlich um mindestens ein Jahr.

Herausforderungen auf dem Bau: Gesundheit, Natur und mehr Am meisten hat uns die schwere Erkrankung unseres geschätzten Maurers getroffen. Er ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern auch ein Freund und treues Gemeindemitglied. Mehrfach musste er in den letzten Monaten operiert werden. Jeder Eingriff und jede Genesungsphase war ein Rückschlag für den Baufortschritt – und doch steht für uns als christliche Gemeinschaft der Mensch stets an erster Stelle. Wir beten für seine vollständige Genesung und danken Gott für jede kleine Besserung.

Herausforderungen auf dem Bau: Gesundheit, Natur und mehr
Am meisten hat uns die schwere Erkrankung unseres geschätzten Maurers getroffen. Er ist nicht nur ein Meister seines Fachs, sondern auch ein Freund und treues Gemeindemitglied. Mehrfach musste er in den letzten Monaten operiert werden. Jeder Eingriff und jede Genesungsphase war ein Rückschlag für den Baufortschritt – und doch steht für uns als christliche Gemeinschaft der Mensch stets an erster Stelle. Wir beten für seine vollständige Genesung und danken Gott für jede kleine Besserung.

Als wäre das nicht genug, werden wir auch immer wieder von den lokalen Gegebenheiten auf die Probe gestellt: Der anhaltende Treibstoffmangel erschwert den Transport von Baumaterial und zwingt uns zu Zwangspausen. Blockierte Straßen und Umleitungen verzögern die Anlieferung zusätzlich. Und dann ist da noch die Regenzeit, die in diesem Jahr besonders heftig ausfiel und unsere Baustelle zeitweise in ein einziges Schlammfeld verwandelte. Wer einmal versucht hat, Ziegelsteine durch knietiefen Matsch zu tragen, weiß: Geduld ist hier eine Tugend, die wir täglich üben.

Als wäre das nicht genug, werden wir auch immer wieder von den lokalen Gegebenheiten auf die Probe gestellt: Der anhaltende Treibstoffmangel erschwert den Transport von Baumaterial und zwingt uns zu Zwangspausen. Blockierte Straßen und Umleitungen verzögern die Anlieferung zusätzlich. Und dann ist da noch die Regenzeit, die in diesem Jahr besonders heftig ausfiel und unsere Baustelle zeitweise in ein einziges Schlammfeld verwandelte. Wer einmal versucht hat, Ziegelsteine durch knietiefen Matsch zu tragen, weiß: Geduld ist hier eine Tugend, die wir täglich üben.

Wirtschaftskrise und steigende Kosten: Eine zusätzliche Last Die wirtschaftliche Lage in Bolivien macht uns das Leben nicht leichter. Die Preise für Baumaterialien, Transport und Löhne sind in den letzten Monaten drastisch gestiegen. Was wir vor einem Jahr noch für eine bestimmte Summe kalkuliert hatten, reicht heute oft nur für die Hälfte. Jeder Euro, jeder Boliviano zählt – und doch klafft eine immer größere Lücke zwischen unserem Budget und den tatsächlichen Ausgaben.

Wirtschaftskrise und steigende Kosten: Eine zusätzliche Last
Die wirtschaftliche Lage in Bolivien macht uns das Leben nicht leichter. Die Preise für Baumaterialien, Transport und Löhne sind in den letzten Monaten drastisch gestiegen. Was wir vor einem Jahr noch für eine bestimmte Summe kalkuliert hatten, reicht heute oft nur für die Hälfte. Jeder Euro, jeder Boliviano zählt – und doch klafft eine immer größere Lücke zwischen unserem Budget und den tatsächlichen Ausgaben.

Ein ehrlicher Spendenaufruf in schweren Zeiten
Ich weiß, dass viele von Ihnen selbst mit gestiegenen Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. Umso mehr berührt mich Ihre anhaltende Unterstützung. Trotzdem muss ich Sie heute ganz offen um weitere Hilfe bitten: Wenn es Ihnen möglich ist, spenden Sie bitte weiterhin für unser Bauprojekt. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – ist ein Zeichen der Solidarität und ein Baustein für unsere gemeinsame Zukunft.

Dankbarkeit: Jeder Stein ein Geschenk
Manchmal frage ich mich, wie wir all das bewältigen sollen. Dann denke ich an Ihre Briefe, Ihre Gebete, Ihre Spenden und Ihre guten Wünsche. Sie machen Mut, geben Kraft und zeigen, dass wir getragen sind – von einer Gemeinschaft, die weit über die Grenzen von Pampa Colorada hinausreicht. Dafür danke ich Ihnen von Herzen.

Erster Advent: Ein Licht der Hoffnung
Nun beginnt der Advent, die Zeit der Erwartung, der Vorfreude und der Hoffnung. Die erste Kerze auf dem Adventskranz erinnert uns daran: Auch das kleinste Licht kann die tiefste Dunkelheit erhellen. So sehe ich voller Zuversicht nach vorne. Ich glaube fest daran, dass unser Projekt – mit Gottes Hilfe und Ihrer Unterstützung – weitergeht und am Ende ein Ort entsteht, der Menschen zusammenführt, Trost spendet und Hoffnung schenkt.

Ausblick und Segen
Liebe Gemeinde, liebe Unterstützer: Lassen Sie uns gemeinsam weiterbauen – Stein für Stein, Hoffnung für Hoffnung. Ich verspreche Ihnen, Sie regelmäßig über die Fortschritte zu informieren. Für Ihre Geduld und Ihr Verständnis danke ich Ihnen aufrichtig. Und ich hoffe, dass wir bald wieder Grund zur Freude haben werden.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien einen gesegneten Advent, viel Zuversicht und Gottes reichen Segen.

In aufrichtiger Verbundenheit,
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

Mehr dazu gibt es hier zu erfahren <<<<<<

1. Advent

„Herr Gott, wir zünden die erste Adventskerze an, ein Symbol der Hoffnung. Wir hoffen auf das Kommen deines Sohnes Jesus Christus, der uns Frieden, Freude und Liebe bringen wird. Helfe uns, unsere Hoffnung auch in Zeiten der Dunkelheit und Verzweiflung am Leben zu erhalten. Amen.“

„Herr Gott, wir zünden die erste Adventskerze an, ein Symbol der Hoffnung. Wir hoffen auf das Kommen deines Sohnes Jesus Christus, der uns Frieden, Freude und Liebe bringen wird. Helfe uns, unsere Hoffnung auch in Zeiten der Dunkelheit und Verzweiflung am Leben zu erhalten. Amen.“

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

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Samstag, 29. November 2025

Bewegender Morgen auf dem Umajila-Friedhof

Ein bewegender Morgen auf dem Umajila-Friedhof. Gemeinsame Messe und gelebte Verbundenheit mit den Vorfahren in den Bergen Boliviens. 

Ein bewegender Morgen auf dem Umajila-Friedhof. Gemeinsame Messe und gelebte Verbundenheit mit den Vorfahren in den Bergen Boliviens

Ein Moment der Stille und des Gedenkens
Am frühen Morgen versammelten sich Gläubige auf dem Umajila-Friedhof in den Bergen Boliviens, um gemeinsam eine Messe zu feiern. Dieser besondere Ort, umgeben von der majestätischen Natur der Anden, bot einen würdigen Rahmen für einen Moment der Stille, des Gebets und des Gedenkens. Die Atmosphäre war geprägt von tiefer Spiritualität und der spürbaren Nähe zu den Verstorbenen, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Ein Moment der Stille und des Gedenkens Am frühen Morgen versammelten sich Gläubige auf dem Umajila-Friedhof in den Bergen Boliviens, um gemeinsam eine Messe zu feiern. Dieser besondere Ort, umgeben von der majestätischen Natur der Anden, bot einen würdigen Rahmen für einen Moment der Stille, des Gebets und des Gedenkens. Die Atmosphäre war geprägt von tiefer Spiritualität und der spürbaren Nähe zu den Verstorbenen, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Die Einbeziehung der Vorfahren in die Messfeier
Was diese Feier so einzigartig macht, ist die bewusste Einbeziehung der Vorfahren in das liturgische Geschehen. Anders als in vielen Teilen Europas, wo Friedhofsbesuche oft von Trauer und Distanz geprägt sind, erleben die Gläubigen hier die Messe als eine lebendige Verbindung zu ihren Ahnen. Es entsteht das Gefühl, dass die Verstorbenen weiterhin Teil der Gemeinschaft sind und gemeinsam mit den Lebenden feiern. Dieses Bewusstsein stiftet Trost und Hoffnung und unterstreicht die Verbundenheit über den Tod hinaus.

Die Einbeziehung der Vorfahren in die Messfeier Was diese Feier so einzigartig macht, ist die bewusste Einbeziehung der Vorfahren in das liturgische Geschehen. Anders als in vielen Teilen Europas, wo Friedhofsbesuche oft von Trauer und Distanz geprägt sind, erleben die Gläubigen hier die Messe als eine lebendige Verbindung zu ihren Ahnen. Es entsteht das Gefühl, dass die Verstorbenen weiterhin Teil der Gemeinschaft sind und gemeinsam mit den Lebenden feiern. Dieses Bewusstsein stiftet Trost und Hoffnung und unterstreicht die Verbundenheit über den Tod hinaus.

Kulturelle Unterschiede im Totengedenken
In Europa ist das Gedenken an die Toten häufig von einer gewissen Zurückhaltung und Distanz geprägt. Der Friedhof wird als Ort der Ruhe und des stillen Erinnerns verstanden. In Bolivien hingegen, insbesondere in indigen geprägten Gemeinschaften, ist die Beziehung zu den Vorfahren lebendiger. Rituale wie gemeinsame Messen oder das Teilen von Speisen und Geschichten auf dem Friedhof sind Ausdruck einer tief verwurzelten Überzeugung, dass die Verstorbenen weiterhin am Leben der Gemeinschaft teilhaben. Die Nähe zu den Ahnen spendet Kraft und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Padre Hernán Tarqui: Im Dienst der Ärmsten
Die Messe auf dem Umajila-Friedhof wurde von Padre Hernán Tarqui zelebriert, der sich mit großem Engagement für die Ärmsten in den Bergen Boliviens einsetzt. Sein Dienst ist geprägt von Nächstenliebe, Demut und dem Bestreben, die Menschen in ihrer alltäglichen Not zu begleiten. Durch sein Wirken bringt er Hoffnung in entlegene Regionen und schafft Orte der Begegnung und des Miteinanders – wie an diesem bewegenden Morgen auf dem Friedhof.

Fazit
Die gemeinsame Messfeier auf dem Umajila-Friedhof war ein zutiefst bewegendes Erlebnis, das die Verbundenheit zwischen den Generationen und die Kraft des Glaubens eindrucksvoll spürbar machte. Die gelebte Nähe zu den Ahnen, die in die Feier einbezogen wurden, zeigt, wie vielfältig und bereichernd religiöse Traditionen sein können. Sie erinnern uns daran, dass wir nie allein sind – weder im Leben noch im Tod.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

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