Mittwoch, 6. August 2025

200 Jahre Unabhängigkeit

200 Jahre Unabhängigkeit – Bolivien feiert ein historisches Jubiläum

200 Jahre Unabhängigkeit – Bolivien feiert ein historisches Jubiläum
Das Jahr 2025 markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte Boliviens: Vor genau 200 Jahren, am 6. August 1825, erklärte das Land seine Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialherrschaft. Dieses Jubiläum bietet nicht nur Anlass zum Feiern, sondern auch zur Reflexion über die Errungenschaften, Herausforderungen und den Weg, den Bolivien als souveräner Staat gegangen ist.  

Zwei Jahrhunderte voller kultureller Vielfalt, politischer Entwicklungen und sozialer Bewegungen haben Bolivien zu dem gemacht, was es heute ist – ein Land mit tiefen indigenen Wurzeln, reicher Natur und einem starken Streben nach Gerechtigkeit und Selbstbestimmung.  

Im Tal der Kondore
Im Tal der Kondore

2025 ist daher nicht nur ein historisches Datum, sondern ein Moment der nationalen Einheit, des Stolzes und der Hoffnung auf eine Zukunft, die auf den Erfahrungen der Vergangenheit aufbaut.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Dienstag, 5. August 2025

Ein Tag in Huancarani

Freude schenken in den Bergen Boliviens. Mit Herz und Hingabe für die Kinder der Anden

Heute führt mich mein Weg nach Huancarani, einen Ort, der tief in meinem Herzen verwurzelt ist. Im Gepäck trage ich Sportanzüge, bestimmt für die Kinder der Grundschule – jene Schule, die einst auch mir die Türen zur Welt öffnete. Es ist ein besonderer Moment, an den Ort zurückzukehren, an dem meine eigene Geschichte begann, und nun gemeinsam mit euerer Hilfe den jüngsten Mitgliedern der Gemeinschaft eine Freude bereiten zu dürfen.

Heute führt mich mein Weg nach Huancarani, einen Ort, der tief in meinem Herzen verwurzelt ist. Im Gepäck trage ich Sportanzüge, bestimmt für die Kinder der Grundschule – jene Schule, die einst auch mir die Türen zur Welt öffnete. Es ist ein besonderer Moment, an den Ort zurückzukehren, an dem meine eigene Geschichte begann, und nun gemeinsam mit euerer Hilfe den jüngsten Mitgliedern der Gemeinschaft eine Freude bereiten zu dürfen.

Die leuchtenden Augen der Kinder, wenn sie die neuen Sportanzüge entgegennehmen, sprechen Bände. Für sie sind es weit mehr als Kleidungsstücke – sie sind Zeichen von Wertschätzung und Hoffnung, Symbole einer Verbundenheit, die über Generationen und Entfernungen hinweg Bestand hat.

Die leuchtenden Augen der Kinder, wenn sie die neuen Sportanzüge entgegennehmen, sprechen Bände. Für sie sind es weit mehr als Kleidungsstücke – sie sind Zeichen von Wertschätzung und Hoffnung, Symbole einer Verbundenheit, die über Generationen und Entfernungen hinweg Bestand hat.

Jeder Schritt durch die vertrauten Gänge der kleinen Schule weckt Erinnerungen an eigene Kindheitstage: das Lachen auf dem Pausenhof, das neugierige Staunen im Unterricht, der Geruch der frischen Andenluft. Zu wissen, dass diese Kinder nun in den gleichen Klassenzimmern lernen, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.

Jeder Schritt durch die vertrauten Gänge der kleinen Schule weckt Erinnerungen an eigene Kindheitstage: das Lachen auf dem Pausenhof, das neugierige Staunen im Unterricht, der Geruch der frischen Andenluft. Zu wissen, dass diese Kinder nun in den gleichen Klassenzimmern lernen, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.

Mit euerer Unterstützung ist es möglich, Lichtblicke in den Alltag der Ärmsten in den Bergen Boliviens zu bringen. Der Dienst an den Menschen hier ist nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Berufung, der ich mit ganzem Herzen folge. Gemeinsam können wir Brücken bauen, Hoffnung säen und zeigen, dass niemand vergessen ist – gerade an jenen Orten, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird.

Mit euerer Unterstützung ist es möglich, Lichtblicke in den Alltag der Ärmsten in den Bergen Boliviens zu bringen. Der Dienst an den Menschen hier ist nicht nur eine Aufgabe, sondern eine Berufung, der ich mit ganzem Herzen folge. Gemeinsam können wir Brücken bauen, Hoffnung säen und zeigen, dass niemand vergessen ist – gerade an jenen Orten, wo Hilfe am dringendsten gebraucht wird.

Mögen die kleinen Gaben, die wir teilen, große Spuren hinterlassen – im Leben der Kinder, in den Herzen der Familien und in der Gemeinschaft von Huancarani.

Mögen die kleinen Gaben, die wir teilen, große Spuren hinterlassen – im Leben der Kinder, in den Herzen der Familien und in der Gemeinschaft von Huancarani.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

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Montag, 4. August 2025

Fest des Glaubens und der Familie

 Ein Fest des Glaubens und der Familie: Die Taufe der kleinen Sofia

Inmitten liebevoller Umarmungen und festlicher Vorfreude wurde die kleine Sofia in einer besonderen Zeremonie getauft – ein Moment, der nicht nur ihr Leben berührt, sondern auch die Herzen ihrer Familie. Besonders bedeutungsvoll war die Anwesenheit von Franklin und Mayra, Sofias Eltern, die eigens aus Ecuador angereist waren. Beide sind Ärzte und nutzen die Feiertage in ihrer Heimat, um alle zwei Jahre ihre Familie in Bolivien zu besuchen.

Inmitten liebevoller Umarmungen und festlicher Vorfreude wurde die kleine Sofia in einer besonderen Zeremonie getauft – ein Moment, der nicht nur ihr Leben berührt, sondern auch die Herzen ihrer Familie. Besonders bedeutungsvoll war die Anwesenheit von Franklin und Mayra, Sofias Eltern, die eigens aus Ecuador angereist waren. Beide sind Ärzte und nutzen die Feiertage in ihrer Heimat, um alle zwei Jahre ihre Familie in Bolivien zu besuchen.

Die Taufe wurde zu einem Symbol der kulturellen Verbundenheit: Bolivianische Traditionen trafen auf ecuadorianische Herzlichkeit. Die Zeremonie wurde gestaltet – mit Segensworten auf Spanisch, die Sofias internationale Wurzeln würdigten. Eine Taufkerze mit Motiven aus beiden Ländern leuchtete als Zeichen des Schutzes und der Hoffnung.

Die Taufe wurde zu einem Symbol der kulturellen Verbundenheit: Bolivianische Traditionen trafen auf ecuadorianische Herzlichkeit. Die Zeremonie wurde gestaltet – mit Segensworten auf Spanisch, die Sofias internationale Wurzeln würdigten. Eine Taufkerze mit Motiven aus beiden Ländern leuchtete als Zeichen des Schutzes und der Hoffnung.

Franklin und Mayra, die als Ärzte nicht nur Wissen, sondern auch Mitgefühl verkörpern, sprachen bewegende Worte über Gesundheit, Liebe und den Wert familiärer Nähe. Ihre Präsenz verlieh der Feier eine besondere Tiefe – ein stilles Versprechen, dass Sofia in einem Netz aus Fürsorge und Verbundenheit aufwachsen wird.

Nach der Zeremonie wurde gefeiert: Ein Buffet vereinte bolivianusche Klassiker mit ecuadorianischen Spezialitäten wie empanadas und ceviche, während die Farben Gelb, Blau und Rot – die Farben der ecuadorianischen Flagge – die Dekoration zierten. Musik aus beiden Kulturen begleitete den Tag, und ein spanisches Kinderbuch als Taufgeschenk erinnerte daran, dass Sprache Brücken baut.

Nach der Zeremonie wurde gefeiert: Ein Buffet vereinte bolivianusche Klassiker mit ecuadorianischen Spezialitäten wie empanadas und ceviche, während die Farben Gelb, Blau und Rot – die Farben der ecuadorianischen Flagge – die Dekoration zierten. Musik aus beiden Kulturen begleitete den Tag, und ein spanisches Kinderbuch als Taufgeschenk erinnerte daran, dass Sprache Brücken baut.

Die Taufe der kleinen Sofia war mehr als ein religiöses Ritual – sie war ein Fest der Liebe, der Herkunft und der Hoffnung. Ein Tag, der zeigt, wie schön es ist, wenn Welten sich verbinden und ein kleines Leben mit so viel Wärme begrüßt wird.

Die Taufe der kleinen Sofia war mehr als ein religiöses Ritual – sie war ein Fest der Liebe, der Herkunft und der Hoffnung. Ein Tag, der zeigt, wie schön es ist, wenn Welten sich verbinden und ein kleines Leben mit so viel Wärme begrüßt wird.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens