Dienstag, 29. Juli 2025

Ein Internat für Iru Bolivien

Ein Internat für Iru, Bolivien – Hoffnung und Zukunft für die Kinder der Anden
Gemeinsam Bildung ermöglichen: Die Vision von Padre Hernán Tarqui für die Ärmsten in den Bergen Boliviens.

Ein Internat für Iru, Bolivien – Hoffnung und Zukunft für die Kinder der Anden Gemeinsam Bildung ermöglichen: Die Vision von Padre Hernán Tarqui für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Einleitung: Warum ein Internat in Iru?
Im Herzen der bolivianischen Anden liegt das kleine Dorf Iru, eingebettet in eine atemberaubende, aber oft lebensfeindliche Gebirgslandschaft. Hier ist das Leben geprägt von harter Arbeit, kargen Ernten und wenigen Chancen auf sozialen Aufstieg. Die Kinder dieser Region wachsen in Armut auf, oftmals ohne Zugang zu qualitativer Bildung oder einem sicheren Zuhause. Viele Familien leben verstreut in weit abgelegenen Weilern, die nur schwer erreichbar sind. Für die Kinder bedeutet dies oft einen langen, gefährlichen Schulweg – oder gar keine Schulbildung.

Die Einrichtung eines Internats in Iru ist daher nicht nur ein Projekt, sondern eine dringend notwendige Maßnahme, um diesen Kindern eine echte Perspektive zu schenken. Ein Internat eröffnet nicht nur Zugang zur Bildung, sondern bietet auch Schutz, Verpflegung, Fürsorge und die Chance auf eine bessere Zukunft. Es ist ein Ort, an dem aus Hoffnung Realität werden kann.

Die aktuelle Situation: Armut, Isolation und fehlende Infrastruktur
Die Region um Iru ist geprägt von großen Herausforderungen. Viele Familien bewirtschaften kleine Felder in steilem Gelände, häufig genügt das Erntegut kaum für den eigenen Bedarf. Die Armut ist allgegenwärtig. Hinzu kommt die geographische Isolation: Die Dörfer liegen oft viele Kilometer voneinander entfernt und sind nur über schmale Pfade oder einfache Schotterstraßen zu erreichen. In der Regenzeit sind diese Wege häufig unpassierbar.

Kinder erleben jeden Tag, wie schwierig das Leben in den Bergen ist. Viele müssen bereits in jungen Jahren bei der Feldarbeit helfen, Vieh hüten oder sich um jüngere Geschwister kümmern. Bildung wird dabei zum Luxusgut, das sich nur wenige leisten können. Die bestehenden Schulen sind schlecht ausgestattet, Lehrpersonal ist knapp, und der tägliche Schulweg ist für viele Kinder eine unüberwindbare Hürde. Manche laufen stundenlang in großer Höhe und bei widrigen Wetterverhältnissen, andere bleiben einfach zu Hause, weil der Weg zu gefährlich oder zu weit ist.

Die Vision: Ein Internat als Zukunftssicherung
Vor diesem Hintergrund hat Padre Hernán Tarqui, ein engagierter Seelsorger und unermüdlicher Kämpfer für die Ärmsten in den Bergen Boliviens, die Vision entwickelt, ein Internat in Iru zu gründen. Dieses Internat soll weit mehr sein als ein Ort zum Schlafen und Lernen – es soll ein Zuhause sein, ein Schutzraum und ein Ausgangspunkt für eine bessere Zukunft.

Das Internat wird Platz für Jungen und Mädchen aus der gesamten Region bieten und ihnen einen sicheren, regelmäßigen Zugang zur Schule ermöglichen. Die Kinder werden mit allem versorgt, was für eine gesunde Entwicklung notwendig ist: ausgewogene Ernährung, medizinische Betreuung, pädagogische Förderung und liebevolle Begleitung. Darüber hinaus sollen sie hier Werte wie Solidarität, Verantwortung und gegenseitigen Respekt erfahren – Grundlagen für eine lebenswerte Gemeinschaft.

Konkrete Pläne – So soll das Internat aussehen
Das geplante Internat wird modern, aber bodenständig gebaut. Es soll sich harmonisch in die Landschaft einfügen und auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sein. Geplant sind:
Geräumige Schlafsäle für Mädchen und Jungen mit hygienischen Sanitäreinrichtungen
Ein Speisesaal, in dem gemeinsam gegessen und Gemeinschaft erlebt wird
Klassenzimmer und Lernräume für Hausaufgabenbetreuung
Freizeit- und Sportmöglichkeiten, um Körper und Geist zu stärken
Ein kleines Gesundheitshaus für medizinische Versorgung
Gemüse- und Kräutergärten, um den Kindern nachhaltige Landwirtschaft nahezubringen
Die Kinder werden von einfühlsamem pädagogischem Personal, Betreuer*innen und Sozialarbeiter*innen begleitet. Besonderes Augenmerk gilt dem respektvollen Umgang mit der indigenen Kultur und Sprache sowie der Einbindung der Eltern in das Schulleben.

Warum Ihre Unterstützung so wichtig ist
Ohne die Unterstützung großzügiger Spender*innen ist ein solches Vorhaben nicht realisierbar. Der Bau und Betrieb eines Internats erfordern erhebliche finanzielle Mittel – für Gebäude, Ausstattung, Personal, Verpflegung und laufende Kosten. Ihr Beitrag bewirkt Großes: Jede Spende schenkt einem Kind Hoffnung und eröffnet die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Durch Ihre Hilfe können wir:
Den Bau des Internats bis 2026/2027 sicherstellen
Die Ausstattung und Möblierung der Räume finanzieren
Lehr- und Lernmaterial bereitstellen
Gesunde Mahlzeiten für die Kinder gewährleisten
Pädagogische und medizinische Betreuung ermöglichen
Fortbildungen für das Personal realisieren
Jeder Euro zählt und trägt direkt dazu bei, dass dieser Traum Wirklichkeit wird.

Langfristige Wirkung: Bildung als Schlüssel zur Entwicklung
Mit dem Internat in Iru setzen wir ein Zeichen gegen Armut, Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit. Bildung ist der Schlüssel, um die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen in der Region nachhaltig zu verändern. Gut ausgebildete Kinder werden zu selbstbewussten, aktiven Gestalter*innen ihrer Gemeinschaft. Sie lernen, Herausforderungen zu meistern, neue Wege zu gehen und Verantwortung zu übernehmen.
Zudem stärkt die Einrichtung eines Internats das gesamte gesellschaftliche Umfeld: Es entstehen Arbeitsplätze für Lehrpersonal und Betreuungskräfte, lokale Bauunternehmen und Handwerker*innen werden eingebunden, und die regionale Identität wird gefestigt.

Ein Aufruf an die Menschlichkeit – Ihre Spende macht den Unterschied
Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass der Traum vom Internat in Iru Wirklichkeit wird. Mit Ihrer Spende schenken Sie nicht nur einem Kind eine bessere Zukunft, sondern tragen aktiv dazu bei, die Welt gerechter und menschlicher zu gestalten. Jede Unterstützung – sei sie groß oder klein – ist ein wertvoller Beitrag im Dienst der Ärmsten.

Padre Hernán Tarqui und die Kinder von Iru danken Ihnen von Herzen für Ihr Engagement und Ihre Solidarität. Machen wir gemeinsam einen Unterschied – für Hoffnung, Bildung und eine lebenswerte Zukunft in den Bergen Boliviens. So wie auf dem Foto soll es nicht weitergehen!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

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Montag, 28. Juli 2025

Die Hektik ist vorbei

Die ganze Hektik ist vorbei, und ich bin wieder in Macha. Die vertrauten Geräusche, der Duft der Erde, das leise Summen der Natur – endlich Zeit zum Durchatmen.

Die ganze Hektik ist vorbei, und ich bin wieder in Macha. Die vertrauten Geräusche, der Duft der Erde, das leise Summen der Natur – endlich Zeit zum Durchatmen.

Am 4. August beginnt Elmers nächstes Semester: Mit Elan und Leidenschaft startet er ins zweite Semester seines Medizinstudiums. Die Theorie wird tiefer, der Alltag intensiver – aber sein Ziel bleibt klar: eines Tages Menschen helfen zu können.

Am 4. August beginnt Elmers nächstes Semester: Mit Elan und Leidenschaft startet er ins zweite Semester seines Medizinstudiums. Die Theorie wird tiefer, der Alltag intensiver – aber sein Ziel bleibt klar: eines Tages Menschen helfen zu können. 

Während die Welt draußen weiter rast,  schreibt Elmer fleißig Notizen, vertieft sich in die Vorbereitung auf das zweite Semester und lässt seinen Traum Gestalt annehmen.

Während die Welt draußen weiter rast,  schreibt Elmer fleißig Notizen, vertieft sich in die Vorbereitung auf das zweite Semester und lässt seinen Traum Gestalt annehmen.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick: Ein bolivianischer August

August. Ein Monat, der in Bolivien mit klirrend klaren Morgen, dumpfem Staub, dem Versprechen blauer Himmel und dem goldenen Licht des Nachmittags beginnt. Für mich ist der August 2024 mehr als eine Seite im Kalender. Es ist der Abschnitt, in dem sich das Jahr zu wenden beginnt, in dem Arbeit Früchte trägt, aber auch neue Herausforderungen ihre Schatten werfen. Und während ich zurückblicke, sehe ich immer auch vorwärts – auf den August 2025, auf das, was noch kommt.

Rechenschaft, Eindrücke und Hoffnungen
August. Ein Monat, der in Bolivien mit klirrend klaren Morgen, dumpfem Staub, dem Versprechen blauer Himmel und dem goldenen Licht des Nachmittags beginnt. Für mich ist der August 2024 mehr als eine Seite im Kalender. Es ist der Abschnitt, in dem sich das Jahr zu wenden beginnt, in dem Arbeit Früchte trägt, aber auch neue Herausforderungen ihre Schatten werfen. Und während ich zurückblicke, sehe ich immer auch vorwärts – auf den August 2025, auf das, was noch kommt.

Ein Rückblick auf August 2024
Im vergangenen August habe ich mich mit voller Hingabe meiner Arbeit gewidmet. Das bedeutete: Projekte zu koordinieren, lokale Gemeinschaften zu besuchen, und mich mit Menschen auszutauschen, deren Geschichten noch immer viel zu selten gehört werden. Ich habe an Initiativen gearbeitet, die Bildung stärken sollen, daran, neue Wege für nachhaltige Landwirtschaft zu erkunden und daran, Brücken zwischen Stadt und Land zu bauen, wo oft Welten aufeinandertreffen.

Doch Arbeit in Bolivien ist nicht nur Fortschritt und Effizienz, sondern eng verwoben mit Tradition, Rhythmus und den Farben dieses Landes. Ich habe gelernt, dass Zeit hier anders fließt: langsamer, voller Geduld, doch immer mit Ziel und Herz. Es gibt Tage, an denen sich Erfolge nicht in Zahlen messen lassen, sondern in einem Lächeln, einem gelungenen Gespräch, einem kleinen Schritt in Richtung Hoffnung.

Doch Arbeit in Bolivien ist nicht nur Fortschritt und Effizienz, sondern eng verwoben mit Tradition, Rhythmus und den Farben dieses Landes. Ich habe gelernt, dass Zeit hier anders fließt: langsamer, voller Geduld, doch immer mit Ziel und Herz. Es gibt Tage, an denen sich Erfolge nicht in Zahlen messen lassen, sondern in einem Lächeln, einem gelungenen Gespräch, einem kleinen Schritt in Richtung Hoffnung.

Ein Ausblick auf August 2025
Was bringt der nächste August? Prognosen sind in Bolivien, wo die Anden das Wetter bestimmen und die Politik gern Kapriolen schlägt, immer ein Wagnis. Aber ich bin voller Hoffnung: Die Projekte, die jetzt keimen, werden Wurzeln schlagen. Die Menschen, die jetzt voneinander lernen, werden gemeinsam wachsen. Mein Ziel ist es, die gemachten Erfahrungen weiterzugeben und noch mehr Menschen Mut zu machen, ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Ich wünsche mir, den Dialog zwischen den Kulturen weiter zu stärken, das Verständnis füreinander zu vertiefen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, die langfristig Bestand haben. Der August 2025 wird neue Aufgaben bringen, aber auch neue Geschichten. Geschichten, die ich wieder mit euch teilen will.

Wenn ihr an Bolivien denkt, denkt ihr vielleicht an das berühmte Salzmeer von Uyuni, an die bunten Märkte von La Paz oder die überwältigende Natur. Aber Bolivien ist viel mehr als die Bilder aus Reiseführern. Es ist das Lachen der Kinder im Morgenlicht eines kleinen Dorfes. Es ist die Geduld der Bäuer*innen, die vor Sonnenaufgang aufstehen, um ihre Erde zu bestellen. Es ist die Kraft der Gemeinschaft, die trotz aller Unterschiede Verbundenheit schafft.

Ein anderes Bolivien: Für meine Freunde in aller Welt
Wenn ihr an Bolivien denkt, denkt ihr vielleicht an das berühmte Salzmeer von Uyuni, an die bunten Märkte von La Paz oder die überwältigende Natur. Aber Bolivien ist viel mehr als die Bilder aus Reiseführern. Es ist das Lachen der Kinder im Morgenlicht eines kleinen Dorfes. Es ist die Geduld der Bäuer*innen, die vor Sonnenaufgang aufstehen, um ihre Erde zu bestellen. Es ist die Kraft der Gemeinschaft, die trotz aller Unterschiede Verbundenheit schafft.

Hier wechseln sich Zeiten der Hoffnung mit Momenten der Unsicherheit ab. Doch in all dem liegt eine Schönheit, die aus der Widerstandsfähigkeit der Menschen geboren ist. Jeder Tag bringt neue Herausforderungen – aber auch neue Chancen, Neues zu entdecken, zu lernen und zu wachsen.

Ich möchte euch, meinen Freund*innen nah und fern, zeigen, was Bolivien für mich bedeutet und euch teilhaben lassen an meinen Erfolgen, Zweifeln und Träumen. Vielleicht kann ich so ein kleines Fenster öffnen zu einer Welt, die euch fremd ist – und euch einladen, sie ein Stück weit mit mir zu erleben.

Mein Versprechen
Ich möchte euch, meinen Freund*innen nah und fern, zeigen, was Bolivien für mich bedeutet und euch teilhaben lassen an meinen Erfolgen, Zweifeln und Träumen. Vielleicht kann ich so ein kleines Fenster öffnen zu einer Welt, die euch fremd ist – und euch einladen, sie ein Stück weit mit mir zu erleben.

August ist nicht nur ein Monat. Es ist ein Neubeginn, ein Zwischenraum zwischen Erinnerung und Erwartung. Und ich freue mich, diesen Weg mit euch zu teilen – gestern, heute und im August, der noch kommt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Missionsspenden zugunsten einer vielseitigen und lebendigen Pfarrarbeit

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