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Dienstag, 10. März 2026

Warten auf Ostern

Warten auf Ostern: Die Fastenzeit und die Passion in Macha
​Die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist weit mehr als nur ein Countdown im Kalender. Es ist eine Reise der Reflexion, die in den beeindruckenden Aufführungen in Macha ihren ganz besonderen Höhepunkt findet.

Warten auf Ostern: Die Fastenzeit und die Passion in Macha ​Die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist weit mehr als nur ein Countdown im Kalender. Es ist eine Reise der Reflexion, die in den beeindruckenden Aufführungen in Macha ihren ganz besonderen Höhepunkt findet.

Die Fastenzeit: 40 Tage der Einkehr
​Die christliche Fastenzeit beginnt jedes Jahr am Aschermittwoch. Sie erinnert an die 40 Tage, die Jesus fastend in der Wüste verbrachte. ​Wussten Sie schon? Obwohl man von der "40-tägigen Fastenzeit" spricht, liegen zwischen Aschermittwoch und Ostern eigentlich 46 Tage. Der Grund: Die Sonntage gelten traditionell nicht als Fastentage und werden bei der Zählung übersprungen.

Der Auftakt: Aschermittwoch
​An diesem Tag lassen sich Gläubige das Aschekreuz auf die Stirn zeichnen. Es ist ein Symbol für die Vergänglichkeit und den Neuanfang. Die Asche dafür wird klassischerweise aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen – ein schöner Kreislauf der Tradition.

Die Karwoche: Der Weg zum Kreuz
​In der Karwoche verdichtet sich das Geschehen. Jeden Tag gedenken wir eines anderen Aspekts der Leidensgeschichte Jesu:

​Palmsonntag: Einzug in Jerusalem (mit Palmzweigen und Jubel).
​Gründonnerstag: Das letzte Abendmahl und das Gebot der Nächstenliebe.
​Karfreitag: Ein Tag der Stille und Trauer im Gedenken an die Kreuzigung.
​Karsamstag: Die Grabesruhe und das geduldige Warten.

Ostern in Macha: Ein lebendiges Erbe
​Während viele Orte das Osterfest rein im privaten Kreis feiern, verwandelt sich Macha in eine lebendige Bühne. Die Tradition der Passionsspiele ist hier tief verwurzelt.

Passionsspiele: Jedes Jahr aufs Neue
​Im Gegensatz zum berühmten Oberammergau, wo man zehn Jahre auf die nächste Aufführung warten muss, zeigt Macha eine beeindruckende Ausdauer: Hier finden die Spiele jedes Jahr statt.

Ein Fest der Gemeinschaft
​Die Feierlichkeiten in Macha sind ein kraftvolles Zeugnis für den Zusammenhalt. Wenn die Gemeinde zusammenkommt, um zu beten, zu singen und die Leidensgeschichte darzustellen, wird deutlich: Ostern ist nicht nur Geschichte, sondern gelebte Gegenwart.

Was bedeutet die Fastenzeit für Sie? Ist es der Verzicht auf Süßigkeiten oder eher die bewusste Zeit für Stille? Schreiben Sie es uns in die Kommentare!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Montag, 9. März 2026

Bildung ist kein Sprint

Bildung ist kein Sprint, sondern ein gemeinsamer Weg. Ein Aufruf für die Kinder in den Bergen Boliviens

Liebe Freunde und Unterstützer, schöne Fotos von einmaligen Hilfsaktionen gibt es viele. Sie dienen oft der Spendengewinnung, doch Hand aufs Herz: Eine einmalige Gabe bewirkt selten eine dauerhafte Veränderung. Ich lebe dafür, dass wir den Kindern hier in den Bergen Boliviens eine kontinuierliche Unterstützung bieten. Nur Beständigkeit führt zu sichtbaren Erfolgen und gibt diesen Kindern eine echte Chance auf eine bessere Zukunft.

Liebe Freunde und Unterstützer,
schöne Fotos von einmaligen Hilfsaktionen gibt es viele. Sie dienen oft der Spendengewinnung, doch Hand aufs Herz: Eine einmalige Gabe bewirkt selten eine dauerhafte Veränderung. Ich lebe dafür, dass wir den Kindern hier in den Bergen Boliviens eine kontinuierliche Unterstützung bieten. Nur Beständigkeit führt zu sichtbaren Erfolgen und gibt diesen Kindern eine echte Chance auf eine bessere Zukunft.

Konkrete Hilfe: Schulmaterial-Einkauf in La Paz Bereits am kommenden Mittwoch, den 11. März, werde ich in La Paz das nötige Schulmaterial für unsere Schulkinder einkaufen. Damit dieser Einkauf nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt, sondern Teil einer verlässlichen Struktur ist, brauche ich Sie an meiner Seite.

Konkrete Hilfe: Schulmaterial-Einkauf in La Paz
Bereits am kommenden Mittwoch, den 11. März, werde ich in La Paz das nötige Schulmaterial für unsere Schulkinder einkaufen. Damit dieser Einkauf nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt, sondern Teil einer verlässlichen Struktur ist, brauche ich Sie an meiner Seite.

Warum Ihre dauerhafte Hilfe den Unterschied macht: Sichtbare Erfolge: Kinder, die über Jahre begleitet werden, schließen die Schule ab. Ganzheitlicher Ansatz: Wir helfen den Kindern Boliviens, wir helfen dem Planeten und – davon bin ich überzeugt – am Ende hilft diese Nächstenliebe auch uns selbst. Ehrlichkeit statt Inszenierung: Wir investieren in Bildung, nicht in kurzfristige Werbebilder.

Warum Ihre dauerhafte Hilfe den Unterschied macht:
Sichtbare Erfolge: Kinder, die über Jahre begleitet werden, schließen die Schule ab. Ganzheitlicher Ansatz: Wir helfen den Kindern Boliviens, wir helfen dem Planeten und – davon bin ich überzeugt – am Ende hilft diese Nächstenliebe auch uns selbst. Ehrlichkeit statt Inszenierung: Wir investieren in Bildung, nicht in kurzfristige Werbebilder.

Ein kleines „Dankeschön“ vom Finanzamt Ihre Unterstützung bereitet nicht nur den Kindern Freude, sondern hat auch für Sie einen praktischen Vorteil: Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar. Betrachten Sie es als eine kleine Süßigkeit für Ihre Großzügigkeit – ein Extra zur Freude darüber, etwas wirklich Sinnvolles bewirkt zu haben.

Ein kleines „Dankeschön“ vom Finanzamt
Ihre Unterstützung bereitet nicht nur den Kindern Freude, sondern hat auch für Sie einen praktischen Vorteil: Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar. Betrachten Sie es als eine kleine Süßigkeit für Ihre Großzügigkeit – ein Extra zur Freude darüber, etwas wirklich Sinnvolles bewirkt zu haben.

Ich freue mich sehr, wenn Sie mich und meine Arbeit auch weiterhin mit Ihren Zuwendungen begleiten.

Ich freue mich sehr, wenn Sie mich und meine Arbeit auch weiterhin mit Ihren Zuwendungen begleiten.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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Samstag, 7. März 2026

Die Pfarrhaus Hasen von Macha

🐰 Sonnenanbeter auf Pfoten: Ausbruch aus dem grauen Alltag
​Endlich! Wer hätte gedacht, dass wir in dieser Woche noch einmal das Blau des Himmels sehen? Nach den gefühlten vierzig Tagen Regenwetter (vielleicht waren es auch nur drei, aber wer zählt schon?) gibt es heute im Pfarrgarten nur ein Thema: Großer Freigang.

🐰 Sonnenanbeter auf Pfoten: Ausbruch aus dem grauen Alltag ​Endlich! Wer hätte gedacht, dass wir in dieser Woche noch einmal das Blau des Himmels sehen? Nach den gefühlten vierzig Tagen Regenwetter (vielleicht waren es auch nur drei, aber wer zählt schon?) gibt es heute im Pfarrgarten nur ein Thema: Großer Freigang.

Ein verdienter „Sabbat“ für die Löffelträger
​Normalerweise nehmen unsere Pfarrhaus-Kaninchen ihre Rolle sehr ernst – sie sind die heimlichen Wächter des Rasens und professionelle Karotten-Verwerter. Aber heute? Heute wird die Arbeit liegen gelassen.

Ein verdienter „Sabbat“ für die Löffelträger ​Normalerweise nehmen unsere Pfarrhaus-Kaninchen ihre Rolle sehr ernst – sie sind die heimlichen Wächter des Rasens und professionelle Karotten-Verwerter. Aber heute? Heute wird die Arbeit liegen gelassen.

Die Kaninchen sind im Park. Sie genießen ihren freien Tag in vollen Zügen. Kein Hoppeln mit Termindruck, keine Pfützen-Akrobatik. Stattdessen sieht das Tagesprogramm heute so aus:

Die Kaninchen sind im Park. Sie genießen ihren freien Tag in vollen Zügen. Kein Hoppeln mit Termindruck, keine Pfützen-Akrobatik. Stattdessen sieht das Tagesprogramm heute so aus:

Extrem-Dösen: Gestreckt in der Mittagssonne, bis die Ohren warm werden.
​Gras-Verkostung: Heute schmeckt das Buffet besonders frisch, ganz ohne Beigeschmack von Regenwasser.

Socializing: Ein kurzer Nasenstüber hier, ein entspanntes Putzen da. ​Heute mal ohne Regen ​Es ist faszinierend, wie sehr sich die Stimmung ändert, wenn die Sonne rauskommt. Nicht nur wir Menschen atmen auf, auch die Tiere scheinen die Wärme regelrecht aufzusaugen. Es ist dieser eine Moment der Ruhe, bevor das nächste Gewitter oder die nächste Aufgabe im Pfarrhaus wartet.

Socializing: Ein kurzer Nasenstüber hier, ein entspanntes Putzen da. Heute mal ohne Regen
​Es ist faszinierend, wie sehr sich die Stimmung ändert, wenn die Sonne rauskommt. Nicht nur wir Menschen atmen auf, auch die Tiere scheinen die Wärme regelrecht aufzusaugen. Es ist dieser eine Moment der Ruhe, bevor das nächste Gewitter oder die nächste Aufgabe im Pfarrhaus wartet.

Socializing: Ein kurzer Nasenstüber hier, ein entspanntes Putzen da. ​Heute mal ohne Regen ​Es ist faszinierend, wie sehr sich die Stimmung ändert, wenn die Sonne rauskommt. Nicht nur wir Menschen atmen auf, auch die Tiere scheinen die Wärme regelrecht aufzusaugen. Es ist dieser eine Moment der Ruhe, bevor das nächste Gewitter oder die nächste Aufgabe im Pfarrhaus wartet.

Manchmal können wir uns von den Langohren eine Scheibe abschneiden: Einfach mal die Nase in den Wind halten, den Boden unter den Pfoten spüren und den Moment genießen, solange er trocken bleibt.

​„Gott gibt die Ruhe, aber wir müssen die Ohren hängen lassen können.“ – (Frei nach einem kaninchenfreundlichen Sprichwort)
​Wie verbringt ihr diese regenfreien Stunden? Seid ihr eher Typ „Fleißiges Bienchen“ oder Typ „Entspanntes Kaninchen“? Schreibt es mir in die Kommentare!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Wir müssen es klug tun

Wärme schenken, wo die Luft dünn ist: Warum unsere Hilfe in den Anden anders aussieht.

Die Berge Boliviens sind atemberaubend schön, doch für die Menschen, die dort leben, ist die Realität oft hart. In den entlegenen Gemeinden auf über 3.000 Metern Höhe ist Armut kein abstraktes Wort – sie hat ein Gesicht. Man sieht sie an den rissigen Händen der Eltern und an den Füßen der Kinder, die oft ohne Schuhe oder in zerschlissener Kleidung durch die Kälte laufen.

Die Berge Boliviens sind atemberaubend schön, doch für die Menschen, die dort leben, ist die Realität oft hart. In den entlegenen Gemeinden auf über 3.000 Metern Höhe ist Armut kein abstraktes Wort – sie hat ein Gesicht. Man sieht sie an den rissigen Händen der Eltern und an den Füßen der Kinder, die oft ohne Schuhe oder in zerschlissener Kleidung durch die Kälte laufen.

Viele dieser Kinder tragen über Wochen dieselbe Garnitur. Es gibt keine Kleidung zum Wechseln. Das hat mich tief bewegt und den Entschluss gefasst: Wir müssen handeln. Aber wir müssen es klug tun.

Viele dieser Kinder tragen über Wochen dieselbe Garnitur. Es gibt keine Kleidung zum Wechseln. Das hat mich tief bewegt und den Entschluss gefasst: Wir müssen handeln. Aber wir müssen es klug tun.

Das Problem mit der Hilfe aus Europa
Man könnte meinen, der einfachste Weg wäre, Altkleider aus Europa zu sammeln und zu verschiffen. Doch die Praxis zeigt: Das hilft fast niemandem.
Die Größe passt nicht: Die Menschen in den bolivianischen Bergregionen sind im Durchschnitt deutlich kleiner und zierlicher gebaut als Europäer. Eine gut gemeinte Spende aus Deutschland ist dort oft schlicht unbrauchbar.

Die Logistik ist ineffizient: Der Transport über den Ozean ist teuer und langwierig.

Das Problem mit der Hilfe aus Europa Man könnte meinen, der einfachste Weg wäre, Altkleider aus Europa zu sammeln und zu verschiffen. Doch die Praxis zeigt: Das hilft fast niemandem. Die Größe passt nicht: Die Menschen in den bolivianischen Bergregionen sind im Durchschnitt deutlich kleiner und zierlicher gebaut als Europäer. Eine gut gemeinte Spende aus Deutschland ist dort oft schlicht unbrauchbar.

Unser Weg: Lokal, Passgenau, Direkt
Ich habe mich deshalb für einen Weg entschieden, der wirklich funktioniert. Ich sammle Kleidung direkt in den Großstädten Boliviens über Bekannte und kaufe gezielt im Großhandel in Sucre gebrauchte Kleidung zu.
Der Vorteil: Die Schnitte und Größen entsprechen exakt dem Bedarf der Menschen in den Bergen. Es ist Hilfe, die wie angegossen passt.

Wie ihr ein Teil dieser Reise werdet Um die Kleidung dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird – in die abgelegenen Täler und auf die kargen Hochebenen – brauchen wir Unterstützung. Eure Hilfe fließt direkt in zwei Kanäle:

Wie ihr ein Teil dieser Reise werdet
Um die Kleidung dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird – in die abgelegenen Täler und auf die kargen Hochebenen – brauchen wir Unterstützung. Eure Hilfe fließt direkt in zwei Kanäle:

Treibstoff: Die Wege in die Berge sind lang und beschwerlich. Ohne Diesel erreicht kein Pullover sein Ziel.

Zukauf vor Ort: Mit euren Spenden kaufen wir im Großhandel in Sucre genau die Stücke, die gerade am dringendsten fehlen (z.B. warme Kinderjacken oder feste Schuhe).

Jede Geste, so klein sie auch sein mag, bringt Hoffnung und ein Stück Wärme in eine Region, in der das Leben jeden Tag ein Kampf gegen die Elemente ist. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass kein Kind in den Bergen Boliviens mehr frieren muss.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Freitag, 6. März 2026

März Regen in den Bergen Boliviens

Macha im Regen: Was Wikipedia dir über das bolivianische Hochland verschweigt

​Du stehst in Macha, im Herzen von Nord-Potosí. Der Himmel öffnet seine Schleusen, die Straßen verwandeln sich in kleine Bäche, und du suchst Schutz unter einem Vordach. Ein schneller Check bei Wikipedia zur „Regenzeit in Macha“? Fehlanzeige.

Es ist ein klassisches Phänomen: Während das Netz alles über die koloniale Geschichte oder das blutige Tinku-Fest weiß, scheint das Wetter kleinstädtischer Regionen in den Anden ein digitales Geheimnis zu bleiben. Aber keine Sorge, der Regen, den du gerade spürst, ist kein Zufall – er ist der Puls der Anden.

Es ist ein klassisches Phänomen: Während das Netz alles über die koloniale Geschichte oder das blutige Tinku-Fest weiß, scheint das Wetter kleinstädtischer Regionen in den Anden ein digitales Geheimnis zu bleiben. Aber keine Sorge, der Regen, den du gerade spürst, ist kein Zufall – er ist der Puls der Anden.

​Die Realität vor Ort: Wenn der März ernst macht
​In den bolivianischen Anden (Altiplano) regiert nicht der Kalender, sondern die Höhe. Wir befinden uns im März, und das bedeutet: Endspurt der Regenzeit.

Während viele Reiseführer behaupten, die beste Reisezeit beginne im April, vergisst man oft, dass der März die „grüne Seele“ der Region ist. Ohne diesen Regen, der dich gerade durchnässt, gäbe es im Mai nichts zu feiern.

Während viele Reiseführer behaupten, die beste Reisezeit beginne im April, vergisst man oft, dass der März die „grüne Seele“ der Region ist. Ohne diesen Regen, der dich gerade durchnässt, gäbe es im Mai nichts zu feiern.

Warum die Funkstille im Netz?
​Macha ist für die Welt vor allem ein kulturelles Artefakt. Wikipedia liebt Fakten, die in Büchern stehen – aber das Wetter in 3.500 Metern Höhe ist oft zu dynamisch für statische Tabellen. Die Daten von Potosí (der Stadt) lassen sich nur bedingt auf die Täler von Macha übertragen. Hier herrscht ein Mikroklima, das die Wolken zwischen den Bergketten fängt.

​Warum dieser Regen eigentlich ein Segen ist

​Es mag ungemütlich sein, wenn die Stiefel schwer werden, aber für die lokale Bevölkerung ist dieser Regen im März überlebenswichtig: ​Die Ernte: Die Kartoffeln und der Quinoa brauchen diesen letzten Schub vor der großen Trockenheit.

​Der Tinku: Das berühmte Ritual im Mai findet auf staubigem Boden statt – aber nur, weil der Regen im März die Erde vorher genährt hat.

​Pro-Tipp für Macha: Vertrau nicht der Wetter-App, vertrau dem Himmel. Wenn die Wolken gegen 14:00 Uhr über die Bergkämme kriechen, hast du noch genau 20 Minuten Zeit, um dir einen trockenen Platz und einen heißen Api (Maisgetränk) zu suchen.

Fazit: Nur weil es nicht im Internet steht, heißt es nicht, dass es nicht passiert. Macha im Regen ist authentisch, rau und wunderschön grün. Pack die Regenjacke ein und genieß die Stille, die der Guss über das Dorf bringt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Donnerstag, 5. März 2026

Regenzeit in Bolivien Wiederholung

Bolivien liegt in der zentralen Andenregion und ist bekannt für seine dramatischen Höhenunterschiede und vielfältigen Klimazonen. Die Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, bringt teils heftige Niederschläge mit sich – und kann das Reisen erheblich erschweren.

Bolivien liegt in der zentralen Andenregion und ist bekannt für seine dramatischen Höhenunterschiede und vielfältigen Klimazonen. Die Regenzeit, die normalerweise von November bis März dauert, bringt teils heftige Niederschläge mit sich – und kann das Reisen erheblich erschweren.

Viele Straßen sind unbefestigt und führen steil durch Bergregionen. In der Regenzeit verwandeln sie sich schnell in schlammige Pisten; auch Erdrutsche sind keine Seltenheit. Das bedeutet: Fahrzeiten können sich stark verlängern – oder einzelne Strecken sind kurzfristig gar nicht passierbar.

Viele Straßen sind unbefestigt und führen steil durch Bergregionen. In der Regenzeit verwandeln sie sich schnell in schlammige Pisten; auch Erdrutsche sind keine Seltenheit. Das bedeutet: Fahrzeiten können sich stark verlängern – oder einzelne Strecken sind kurzfristig gar nicht passierbar.

Für meine Freunde darf ich aber versichern: Es gibt auch gut ausgebaute Fernstraßen. Sobald ihr diese Hauptachsen verlasst, lohnt es sich, den Rat der einheimischen Bevölkerung einzuholen und zusätzlich lokale Nachrichten (z. B. zu Sperrungen oder Erdrutschen) im Blick zu behalten.

Für meine Freunde darf ich aber versichern: Es gibt auch gut ausgebaute Fernstraßen. Sobald ihr diese Hauptachsen verlasst, lohnt es sich, den Rat der einheimischen Bevölkerung einzuholen und zusätzlich lokale Nachrichten (z. B. zu Sperrungen oder Erdrutschen) im Blick zu behalten.

Die Menschen in den Bergen Boliviens sind eng mit ihrer Umgebung verbunden. Die Regenzeit beeinflusst ihre Lebensweise und ihre Arbeit stark. Landwirtschaftliche Tätigkeiten – die Haupteinnahmequelle vieler Familien – passen sich dem Rhythmus der Jahreszeiten an. Der Anbau von Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Mais und Quinoa erfordert besondere Sorgfalt, weil Felder und Wege durch den Regen oft schwer zugänglich sind.

Die Menschen in den Bergen Boliviens sind eng mit ihrer Umgebung verbunden. Die Regenzeit beeinflusst ihre Lebensweise und ihre Arbeit stark. Landwirtschaftliche Tätigkeiten – die Haupteinnahmequelle vieler Familien – passen sich dem Rhythmus der Jahreszeiten an. Der Anbau von Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Mais und Quinoa erfordert besondere Sorgfalt, weil Felder und Wege durch den Regen oft schwer zugänglich sind.

Gleichzeitig sind die Bewohner an diese Herausforderungen gewöhnt. Über die Jahre haben sie Methoden entwickelt, um mit den Bedingungen umzugehen. Die Gemeinschaft spielt dabei eine zentrale Rolle: Nachbarschaftshilfe ist selbstverständlich. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Menschen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, um das Beste aus der Regenzeit zu machen.

Gleichzeitig sind die Bewohner an diese Herausforderungen gewöhnt. Über die Jahre haben sie Methoden entwickelt, um mit den Bedingungen umzugehen. Die Gemeinschaft spielt dabei eine zentrale Rolle: Nachbarschaftshilfe ist selbstverständlich. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Menschen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, um das Beste aus der Regenzeit zu machen.

Reisetipps für die Regenzeit
Vorbereitung: Wetterfeste Kleidung, solides Schuhwerk und wasserdichte Ausrüstung (z. B. Packsäcke/Schutzhüllen) sind das A und O.
Flexibilität: Plant Zeitpuffer ein – Routen und Abfahrten müssen wegen Wetter und Straßenzustand manchmal spontan angepasst werden.
Lokale Begleitung: Ein lokaler Guide kann enorm helfen, weil er die Gegend, Alternativrouten und aktuelle Bedingungen kennt.
Gesundheit: In abgelegenen Regionen ist medizinische Versorgung oft eingeschränkt. Nehmt daher eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit und achtet auf ausreichende Trinkwasserhygiene.

Reisetipps für die Regenzeit •	Vorbereitung: Wetterfeste Kleidung, solides Schuhwerk und wasserdichte Ausrüstung (z. B. Packsäcke/Schutzhüllen) sind das A und O. •	Flexibilität: Plant Zeitpuffer ein – Routen und Abfahrten müssen wegen Wetter und Straßenzustand manchmal spontan angepasst werden. •	Lokale Begleitung: Ein lokaler Guide kann enorm helfen, weil er die Gegend, Alternativrouten und aktuelle Bedingungen kennt. •	Gesundheit: In abgelegenen Regionen ist medizinische Versorgung oft eingeschränkt. Nehmt daher eine gut ausgestattete Reiseapotheke mit und achtet auf ausreichende Trinkwasserhygiene.

Ich weiß, ich habe euch das schon oft geschrieben: Nehmt diese Hinweise ernst, lest sie in Ruhe – und bereitet euch gut auf eine Reise in die Berge Boliviens vor. Dann ist der Spaß doppelt so groß, und ihr werdet von der Regenzeit nicht unangenehm überrascht.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Mittwoch, 4. März 2026

Unterstützung der Schulkinder

Schulmaterial für Kinder und Jugendliche in den entlegenen Weilern rund um Macha bis Bombori (Bolivien) – ein Projekt, das Bildung stärkt und Hoffnung schenkt.

Eine so große Pfarrei ist immer eine große Aufgabe – und zugleich eine große Chance, dort zu helfen, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird. Auch im Jahr 2026 möchte ich – wenn es möglich ist – Schulkinder in den Bergen Boliviens mit Schulmaterialien unterstützen: von Macha bis Bombori und in vielen entlegenen Weilern, die oft nur schwer erreichbar sind.

Eine so große Pfarrei ist immer eine große Aufgabe – und zugleich eine große Chance, dort zu helfen, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird. Auch im Jahr 2026 möchte ich – wenn es möglich ist – Schulkinder in den Bergen Boliviens mit Schulmaterialien unterstützen: von Macha bis Bombori und in vielen entlegenen Weilern, die oft nur schwer erreichbar sind.

So läuft die Unterstützung ab Ein besonderes Anliegen ist die gezielte Unterstützung der Schulkinder mit Heften, Stiften und weiteren notwendigen Materialien. Das Schulmaterial werde ich in den nächsten zwei Wochen in La Paz im Großhandel bestellen. Sobald die Lieferung eintrifft, werden meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie schon in den vergangenen Jahren – beim Abladen helfen, alles sortieren und für die Verteilung vorbereiten. Im Voraus: Merci für jede Unterstützung.

So läuft die Unterstützung ab
Ein besonderes Anliegen ist die gezielte Unterstützung der Schulkinder mit Heften, Stiften und weiteren notwendigen Materialien. Das Schulmaterial werde ich in den nächsten zwei Wochen in La Paz im Großhandel bestellen. Sobald die Lieferung eintrifft, werden meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie schon in den vergangenen Jahren – beim Abladen helfen, alles sortieren und für die Verteilung vorbereiten. Im Voraus: Merci für jede Unterstützung.

Bei der Ausgabe beginne ich bewusst bei den ärmsten Familien der Pfarrei. Gerade in abgelegenen Regionen ist der Zugang zu Schulmaterial keine Selbstverständlichkeit – und für manche Eltern eine echte finanzielle Hürde. Umso wichtiger ist es, dass Kinder trotzdem regelmäßig am Unterricht teilnehmen können.

Bei der Ausgabe beginne ich bewusst bei den ärmsten Familien der Pfarrei. Gerade in abgelegenen Regionen ist der Zugang zu Schulmaterial keine Selbstverständlichkeit – und für manche Eltern eine echte finanzielle Hürde. Umso wichtiger ist es, dass Kinder trotzdem regelmäßig am Unterricht teilnehmen können.

Die Wichtigkeit von Bildung Ich sehe, dass diese Unterstützung für Kinder und Jugendliche sehr wichtig ist, weil Bildung der ganzen Gesellschaft erhebliche Vorteile bringt. Sie eröffnet nicht nur bessere Chancen auf Beschäftigung und Einkommen, sondern stärkt auch persönliche Kompetenzen und Perspektiven – und damit die Zukunft ganzer Familien. •	bessere Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten •	erhöhte Qualifikationen und praktische Fähigkeiten •	verbesserter sozialer Status und mehr Selbstvertrauen •	Zugang zu Netzwerken und neuen Chancen •	stärkerer sozialer Zusammenhalt in der Gemeinschaft

Die Wichtigkeit von Bildung
Ich sehe, dass diese Unterstützung für Kinder und Jugendliche sehr wichtig ist, weil Bildung der ganzen Gesellschaft erhebliche Vorteile bringt. Sie eröffnet nicht nur bessere Chancen auf Beschäftigung und Einkommen, sondern stärkt auch persönliche Kompetenzen und Perspektiven – und damit die Zukunft ganzer Familien.
bessere Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten
erhöhte Qualifikationen und praktische Fähigkeiten
verbesserter sozialer Status und mehr Selbstvertrauen
Zugang zu Netzwerken und neuen Chancen
stärkerer sozialer Zusammenhalt in der Gemeinschaft

Dankbarkeit, die berührt Alle Jungen und Mädchen nehmen die Schulmaterialien mit einem Lächeln und großer Dankbarkeit entgegen. Auch wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Hilfe ermöglichen. In einigen Schulen wurden wir sogar mit einem typischen Tanz aus dem Norden von Potosí empfangen – ein bewegendes Dankeschön der Schulkinder und der Schulen.

Dankbarkeit, die berührt
Alle Jungen und Mädchen nehmen die Schulmaterialien mit einem Lächeln und großer Dankbarkeit entgegen. Auch wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese Hilfe ermöglichen. In einigen Schulen wurden wir sogar mit einem typischen Tanz aus dem Norden von Potosí empfangen – ein bewegendes Dankeschön der Schulkinder und der Schulen.

Helfen Sie mit Helfen Sie mit, einige – wenn auch nur wenige – Probleme dieses Planeten zu lösen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, die Zukunft von Kindern und Jugendlichen in den Bergen Boliviens ein Stück besser zu gestalten. Am Ende kommt das uns allen zugute, weil Bildung Hoffnung schafft und Gemeinschaft stärkt.

Helfen Sie mit
Helfen Sie mit, einige – wenn auch nur wenige – Probleme dieses Planeten zu lösen. Jede Unterstützung trägt dazu bei, die Zukunft von Kindern und Jugendlichen in den Bergen Boliviens ein Stück besser zu gestalten. Am Ende kommt das uns allen zugute, weil Bildung Hoffnung schafft und Gemeinschaft stärkt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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