Freitag, 26. Juni 2026

Der Herr des Altiplano

Die magische Wallfahrt zum Tata Bombori Die Puna im bolivianischen Hochland ist kein Ort für Schwache. Wenn im Juni und Juli der eisige Winterwind über das Altiplano fegt, scheint die Zeit stillzustehen. Doch genau dann, in der kältesten Zeit des Jahres, erwacht eine der faszinierendsten Ecken Boliviens zum Leben. Tausende Pilger machen sich auf den Weg nach Pumpuri, einem kleinen Dorf im Norden von Potosí, um ein Wesen aufzusuchen, das ebenso geliebt wie gefürchtet wird: Tata Bombori.

Die magische Wallfahrt zum Tata Bombori
Die Puna im bolivianischen Hochland ist kein Ort für Schwache. Wenn im Juni und Juli der eisige Winterwind über das Altiplano fegt, scheint die Zeit stillzustehen. Doch genau dann, in der kältesten Zeit des Jahres, erwacht eine der faszinierendsten Ecken Boliviens zum Leben. Tausende Pilger machen sich auf den Weg nach Pumpuri, einem kleinen Dorf im Norden von Potosí, um ein Wesen aufzusuchen, das ebenso geliebt wie gefürchtet wird: Tata Bombori.

Hier ist die Geschichte einer jahrhundertealten Legende, in der sich das Schwert der Eroberer mit der Mystik der Anden verflicht.

Hier ist die Geschichte einer jahrhundertealten Legende, in der sich das Schwert der Eroberer mit der Mystik der Anden verflicht.

Die Nacht, in der der Reiter blieb Die Geschichte beginnt in einer Zeit, als Männer von jenseits der Meere mit Kreuz und Schwert kamen, um die Neue Welt zu unterwerfen.

Die Nacht, in der der Reiter blieb
Die Geschichte beginnt in einer Zeit, als Männer von jenseits der Meere mit Kreuz und Schwert kamen, um die Neue Welt zu unterwerfen.

Es war eine pechschwarze, eisige Nacht auf dem Plateau. Nur das dumpfe Schlagen von Pferdehufen durchbrach die Stille. Ein spanischer Reiter kämpfte sich durch die unbarmherzige Andenlandschaft, als die Natur ihre volle Wucht entfesselte: Ein sintflutartiger Regen brach los, Blitze zuckten wie glühende Peitschen vom Himmel und der Donner erschütterte die Erde.

Es war eine pechschwarze, eisige Nacht auf dem Plateau. Nur das dumpfe Schlagen von Pferdehufen durchbrach die Stille. Ein spanischer Reiter kämpfte sich durch die unbarmherzige Andenlandschaft, als die Natur ihre volle Wucht entfesselte: Ein sintflutartiger Regen brach los, Blitze zuckten wie glühende Peitschen vom Himmel und der Donner erschütterte die Erde.

Inmitten des Chaos passierte das Missgeschick: Der Reiter stieg ab, um einem dringenden Ruf der Natur zu folgen. Ein besonders heftiger Blitzschlag erschreckte die Pferde so sehr, dass sie in die Dunkelheit flohen.

Inmitten des Chaos passierte das Missgeschick:
Der Reiter stieg ab, um einem dringenden Ruf der Natur zu folgen. Ein besonders heftiger Blitzschlag erschreckte die Pferde so sehr, dass sie in die Dunkelheit flohen.

Plötzlich war der stolze Eroberer allein – schutzlos ausgeliefert der tödlichen Kälte der Puna. Auf einem steilen Pfad stolperte er hinab in das Tal des heutigen Pumpuri. Im fahlen Licht der Blitze erspähte er eine kleine Siedlung und ein Lehmhaus (Adobe), das etwas größer war als die anderen. Er trat ein, spürte die rettende Wärme – und ging nie wieder weg.

Vom verschollenen Reiter zum "Tata Bombori" Jahrhunderte vergingen. Die Geschichte des Reiters wurde zur Legende, bis eine Gruppe von Bergleuten in der Nähe der alten Siedlung auf etwas Unglaubliches stieß: Sie fanden eine Heiligenfigur inmitten der Felsen. Sie stellte genau jenen mysteriösen Wanderer dar – allerdings ohne Pferd.

Vom verschollenen Reiter zum "Tata Bombori"
Jahrhunderte vergingen. Die Geschichte des Reiters wurde zur Legende, bis eine Gruppe von Bergleuten in der Nähe der alten Siedlung auf etwas Unglaubliches stieß: Sie fanden eine Heiligenfigur inmitten der Felsen. Sie stellte genau jenen mysteriösen Wanderer dar – allerdings ohne Pferd.

Die Minenarbeiter brachten die Figur zurück nach Pumpuri, genau in jenes Lehmhaus, das dem Reiter einst Schutz geboten hatte. Seit diesem Tag lebt er dort aus freiem Willen als Tata Bombori (Santiago Peregrino).

Die Minenarbeiter brachten die Figur zurück nach Pumpuri, genau in jenes Lehmhaus, das dem Reiter einst Schutz geboten hatte. Seit diesem Tag lebt er dort aus freiem Willen als Tata Bombori (Santiago Peregrino).

Er ist kein gewöhnlicher Heiliger. Sein Anblick im Inneren des Hauses ist imposant und ein wenig unheimlich:

In der rechten Hand hält er die Bibel.

In der linken Hand funkelt ein Schwert.

Auf seiner Brust prangen das Herz Jesu und der Mond der Jungfrau Maria, meisterhaft in Silber gearbeitet.

Ruß, Wunder und die Furcht vor dem Zorn
Die Hingabe der Pilger im Juni und Juli kennt keine Grenzen. Weil über die Jahre so viele Kerzen für den Heiligen angezündet wurden, brannte das ursprüngliche Lehmhaus irgendwann komplett ab. Die Dorfbewohner bauten prompt ein neues, moderneres Backsteinhaus direkt daneben. Doch Tata Bombori dachte gar nicht daran umzuziehen – er blieb treu in den rauchgeschwärzten Überresten seines gewählten Zuhauses.

Die Wände sind heute tiefschwarz vom Ruß der Kerzen, was dem Ort eine fast greifbare, mystische Energie verleiht. Wer hier eintritt, tut dies oft auf Knien, geplagt von Sorgen oder erfüllt von tiefer Dankbarkeit.

Das Ritual des Synkretismus
Die Wallfahrt, die am 25. Juli im Fest des Santiago Apóstol gipfelt, ist eine berauschende Mischung aus katholischem Glauben und indigenen Traditionen:

Die Ch'alla: Pilger bringen ihre neuen Autos mit, um sie rituell mit Alkohol zu bespritzen (ch'allaren), damit Tata Bombori sie auf den gefährlichen Bergstraßen beschützt.

Die Ch'alla: Pilger bringen ihre neuen Autos mit, um sie rituell mit Alkohol zu bespritzen (ch'allaren), damit Tata Bombori sie auf den gefährlichen Bergstraßen beschützt.

Die Opfergaben: Neben Kerzen und Gebeten werden dem Heiligen zu Ehren sogar Lämmer geopfert.

Das Fest: Nach den stillen Gebeten in der gemütlichen, kerzenerwärmten Hütte explodiert das Dorf förmlich in Messen, Prozessionen, folkloristischen Tänzen und farbenfrohen Jahrmärkten.

Ein Gott, den man besser nicht erzürnt
Celso Durán, ein Kameramann der Regierung von Potosí, durfte die Figur für eine Dokumentation aus nächster Nähe betrachten und aus ihrer schützenden Urne nehmen lassen. Er bestätigt: „Da wurde mir klar, dass die Menschen die Wahrheit sagen. Von diesem Ort geht eine Energie aus, die man nur versteht, wenn man mit Glauben dorthin geht.“

Doch Vorsicht ist geboten. Während Tata Bombori im Ruf steht, Krankheiten zu heilen und materiellen Wohlstand zu schenken, hat er auch eine dunkle Seite. Im Gegensatz zu seinem "Bruder", dem Santiago de Chaquí (der auf einem weißen Pferd reitet und den Teufel zertrampelt), straft Tata Bombori diejenigen, die sich schlecht benehmen oder respektlos sind, gnadenlos ab. Die Gläubigen tun alles, um seinen Zorn nicht zu erregen.

Am Ende des Tages, wenn der Alkohol fließt, die Tänzer erschöpft sind und die Kälte der Nacht wieder über Pumpuri hereinbricht, wacht Tata Bombori in seiner rußigen Hütte weiter über die Ärmsten der Berge Boliviens – genau so, wie er es sich vor Jahrhunderten in jener Sturmnacht ausgesucht hat.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Donnerstag, 25. Juni 2026

BRIEF AUS DEN ANDEN

Rundbrief & Berichte aus Macha & Bombori, Bolivien

Rundbrief & Berichte aus Macha & Bombori, Bolivien
Stellt euch vor, die Luft ist dünn, die Sonne brennt mit einer Klarheit, die man nur in den Höhen Boliviens findet, und das ganze Dorf vibriert vor Vorfreude. Willkommen in Macha & Bombori – Orten, an denen Glaube keine Theorie ist, sondern gelebte Gemeinschaft.

Die kirchlichen Feiertage sind hier mehr als nur ein fester Termin im Kalender. Es sind Tage, an denen die Stille der Berge durch Lachen, herzliche Gebete und das rhythmische Murmeln der Menschenmenge abgelöst wird. In Macha & Bombori zeigt sich das Herz Boliviens von seiner authentischsten und berührendsten Seite.

Die kirchlichen Feiertage sind hier mehr als nur ein fester Termin im Kalender. Es sind Tage, an denen die Stille der Berge durch Lachen, herzliche Gebete und das rhythmische Murmeln der Menschenmenge abgelöst wird. In Macha & Bombori zeigt sich das Herz Boliviens von seiner authentischsten und berührendsten Seite.

EIN GELEBTES MOSAIK DER KULTUREN Was diese Tage so besonders macht, ist die faszinierende Mischung aus katholischem Brauchtum und tief verwurzelten indigenen Traditionen. Es ist eine lebendige Synthese, die in jeder Geste spürbar wird:

EIN GELEBTES MOSAIK DER KULTUREN
Was diese Tage so besonders macht, ist die faszinierende Mischung aus katholischem Brauchtum und tief verwurzelten indigenen Traditionen. Es ist eine lebendige Synthese, die in jeder Geste spürbar wird:

KUNSTVOLLE HANDARBEIT
Die Palmzweige sind hier keine schlichten Blätter. Sie werden mit einer Hingabe
geflochten, die fast schon meditativ wirkt. Stolz werden sie durch die engen Gassen
getragen – ein wanderndes Meer aus sattem Grün gegen das tiefe Braun der umliegenden
Berge. 

GLAUBE & WURZELN
Man spürt, dass die Gebete hier sowohl dem christlichen Gott als auch dem tiefen Respekt
vor der Pachamama (Mutter Erde) entspringen. Diese Synergie macht die Spiritualität in
den Anden so greifbar, ehrlich und einzigartig. 

EIN STÜCKCHEN NÄHER AM HIMMEL Es heißt oft, in den Anden sei man dem Himmel ein Stück näher. Wenn man miterlebt, wie die Menschen in Bombori zusammenrücken, sich gegenseitig stützen und ihren gemeinsamen Glauben feiern, dann fühlt sich das keineswegs nur geografisch so an.

EIN STÜCKCHEN NÄHER AM HIMMEL
Es heißt oft, in den Anden sei man dem Himmel ein Stück näher. Wenn man miterlebt, wie die Menschen in Bombori zusammenrücken, sich gegenseitig stützen und ihren gemeinsamen Glauben feiern, dann fühlt sich das keineswegs nur geografisch so an. 

Die extreme Höhe mag einem vielleicht kurz den Atem rauben, aber Momente wie dieser geben einem das tiefe Gefühl, endlich wieder frei durchatmen zu können. Ein kleiner Gruß aus den Wolken – hier oben scheint die Welt noch ein wenig mehr im Einklang zu sein. 

„Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit reif ist – oder der Mechaniker das Ersatzteil findet.“

Herzliche Grüße aus den Höhen der Anden. Vielen Dank für Ihre treue Begleitung und Unterstützung

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Montag, 22. Juni 2026

Besuch der Bildungseinheit Cayankira

​Lage der Gemeinde: Über 4227 Meter über dem Meeresspiegel ​Anwesende Schüler: 5 Kinder ​Abwesende Schüler: 3 Kinder (erkältungsbedingt)

​Lage der Gemeinde: Über 4227 Meter über dem Meeresspiegel
​Anwesende Schüler: 5 Kinder
Abwesende Schüler: 3 Kinder (erkältungsbedingt)

Cayankira Bolivien
Cayankira Bolivien

Übergabe der Schulmaterialien: ​Da drei der Schüler aufgrund von Erkältungen den Unterricht nicht besuchen konnten, wurde die Situation wie folgt gelöst.

Übergabe der Schulmaterialien:
​Da drei der Schüler aufgrund von Erkältungen den Unterricht nicht besuchen konnten, wurde die Situation wie folgt gelöst.

Hinweis zur Verteilung: Für die 5 anwesenden Kinder wurden die Materialien direkt übergeben. Das Schulmaterial für die 3 fehlenden Schüler wurde vollzählig beim zuständigen Lehrer hinterlegt, damit sie es nach ihrer Genesung direkt erhalten.

Hinweis zur Verteilung:
Für die 5 anwesenden Kinder wurden die Materialien direkt übergeben. Das Schulmaterial für die 3 fehlenden Schüler wurde vollzählig beim zuständigen Lehrer hinterlegt, damit sie es nach ihrer Genesung direkt erhalten.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Samstag, 20. Juni 2026

Palcoyu und Iru Pampa

Segen und Zukunft Gottesdienst und Schulmaterial in Palcoyu und Iru Pampa.

Segen und Zukunft
Gottesdienst und Schulmaterial in Palcoyu und Iru Pampa.

In den abgelegenen Dorfgemeinschaften des bolivianischen Hochlands ist der Schulbeginn jedes Jahr aufs Neue eine logistische und finanzielle Herausforderung für die Familien.

In den abgelegenen Dorfgemeinschaften des bolivianischen Hochlands ist der Schulbeginn jedes Jahr aufs Neue eine logistische und finanzielle Herausforderung für die Familien.

Dank der verlässlichen Unterstützung konnten auch in diesem Jahr die Kinder in Palcoyu und Iru Pampa mit den nötigen Lernmaterialien ausgestattet werden – eingebettet in ein Gemeinschaftsfest, das den Glauben und die Bildung miteinander verbindet.

Dank der verlässlichen Unterstützung konnten auch in diesem Jahr die Kinder in Palcoyu und Iru Pampa mit den nötigen Lernmaterialien ausgestattet werden – eingebettet in ein Gemeinschaftsfest, das den Glauben und die Bildung miteinander verbindet.

Ein Fest der Gemeinschaft: Der Gottesdienst ​Der Besuch in den Gemeinden begann mit einem feierlichen Gottesdienst. In diesen Höhenlagen ist die Kirche nicht nur ein Ort des Gebets, sondern das schlagende Herz der Dorfgemeinschaft.

Ein Fest der Gemeinschaft: Der Gottesdienst
​Der Besuch in den Gemeinden begann mit einem feierlichen Gottesdienst. In diesen Höhenlagen ist die Kirche nicht nur ein Ort des Gebets, sondern das schlagende Herz der Dorfgemeinschaft.

Gemeinsamer Aufbruch: Familien aus den umliegenden Regionen nahmen teils stundenlange Fußmärsche auf sich, um an der Messe teilzunehmen.

Gemeinsamer Aufbruch: Familien aus den umliegenden Regionen nahmen teils stundenlange Fußmärsche auf sich, um an der Messe teilzunehmen.

Dankbarkeit und Segen: Im Zentrum des Gottesdienstes standen der Dank für die Bewahrung der Familien und der Segen für das neue Schuljahr. Die tiefe Spiritualität und die traditionellen Gesänge schufen eine spürbare Atmosphäre der Hoffnung und des Zusammenhalts.

Dankbarkeit und Segen: Im Zentrum des Gottesdienstes standen der Dank für die Bewahrung der Familien und der Segen für das neue Schuljahr. Die tiefe Spiritualität und die traditionellen Gesänge schufen eine spürbare Atmosphäre der Hoffnung und des Zusammenhalts.

Investition in die Bildung: Das Schulmaterial ​Direkt im Anschluss an den Gottesdienst folgte der von den Kindern heiß ersehnte Teil: die feierliche Übergabe der Schulmaterialien.

Investition in die Bildung: Das Schulmaterial
​Direkt im Anschluss an den Gottesdienst folgte der von den Kindern heiß ersehnte Teil: die feierliche Übergabe der Schulmaterialien. 

Die Pakete wurden zuvor sorgfältig in La Paz zusammengestellt und über die holprigen Pisten in die Dörfer transportiert. ​Jedes Kind erhielt eine Grundausstattung, die auf die jeweiligen Klassenstufen abgestimmt war.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Freitag, 19. Juni 2026

80 Jahre Taquiza-Bildungseinheit


Jubiläum der Taquiza-Bildungseinheit. Sie wurde 80 Jahre alt.

Ein unvergesslicher Tag an der Taquiza-Bildungseinheit! 🏫✨ ​Heute durften wir einer ganz besonderen Einladung folgen: Die Lehrer und Schüler haben uns zu ihrer Schulmesse eingeladen.

Ein unvergesslicher Tag an der Taquiza-Bildungseinheit! 🏫✨
​Heute durften wir einer ganz besonderen Einladung folgen: Die Lehrer und Schüler haben uns zu ihrer Schulmesse eingeladen.

​Es ist einfach wunderschön zu sehen, wie sich der Kreis schließt. Erinnern wir uns an das letzte Jahr, als wir die Schule mit dringend benötigtem Schulmaterial unterstützen konnten – und heute waren die Kinder an der Reihe! Mit unglaublich viel Stolz, Kreativität und Freude haben sie uns gezeigt, was sie im vergangenen Jahr gelernt und auf die Beine gestellt haben.

​Es ist einfach wunderschön zu sehen, wie sich der Kreis schließt. Erinnern wir uns an das letzte Jahr, als wir die Schule mit dringend benötigtem Schulmaterial unterstützen konnten – und heute waren die Kinder an der Reihe! Mit unglaublich viel Stolz, Kreativität und Freude haben sie uns gezeigt, was sie im vergangenen Jahr gelernt und auf die Beine gestellt haben.

u sehen, wie nachhaltig die Hilfe ankommt und welche Früchte sie trägt, ist der schönste Lohn für unsere Arbeit. Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Lehrerkollegium und die fantastischen Schüler für diesen bewegenden Empfang und den tollen Tag! ​🇧🇴 ❤️ 📝

Zu sehen, wie nachhaltig die Hilfe ankommt und welche Früchte sie trägt, ist der schönste Lohn für unsere Arbeit. Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Lehrerkollegium und die fantastischen Schüler für diesen bewegenden Empfang und den tollen Tag!
​🇧🇴 ❤️ 📝

#BildungFürAlle #BolivienHilfe #Taquiza #Schulmesse #GemeinsamStark #NachhaltigeHilfe

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens ​#BildungFürAlle #BolivienHilfe #Taquiza #Schulmesse #GemeinsamStark #NachhaltigeHilfe

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Donnerstag, 18. Juni 2026

Ein Schritt in die Stille

Hier oben, wo die Luft dünn und der Horizont unendlich weit ist, verändert sich der Rhythmus. Der Schritt wird unwillkürlich langsamer, der Atem bewusster. Die schroffen Gipfel der Anden ragen in einen tiefblauen Himmel, der in dieser Höhe fast unwirklich erscheint, und der kalte Wind trägt das Schweigen der Berge mit sich.

Hier oben, wo die Luft dünn und der Horizont unendlich weit ist, verändert sich der Rhythmus. Der Schritt wird unwillkürlich langsamer, der Atem bewusster. Die schroffen Gipfel der Anden ragen in einen tiefblauen Himmel, der in dieser Höhe fast unwirklich erscheint, und der kalte Wind trägt das Schweigen der Berge mit sich.

Das wahre Herz der Anden Weitab der Zivilisation zeigt sich ein Bolivien, das sich über Jahrhunderte kaum verändert hat. Es ist eine Welt, in der die Natur die Regeln diktiert und das Leben auf das Wesentliche reduziert ist:

Das wahre Herz der Anden
Weitab der Zivilisation zeigt sich ein Bolivien, das sich über Jahrhunderte kaum verändert hat. Es ist eine Welt, in der die Natur die Regeln diktiert und das Leben auf das Wesentliche reduziert ist:

Die Landschaft: Karg, wild und von einer rauen Schönheit. Das erdige Braun und Ocker der Berghänge wird nur ab und zu vom tiefen Grün eines versteckten Flusstals oder dem strahlenden Weiß eines fernen Gletschers unterbrochen.

Die Landschaft: Karg, wild und von einer rauen Schönheit. Das erdige Braun und Ocker der Berghänge wird nur ab und zu vom tiefen Grün eines versteckten Flusstals oder dem strahlenden Weiß eines fernen Gletschers unterbrochen.

Die Gemeinschaften: Kleine, aus Adobeziegeln gebaute Häuser, die sich fast unsichtbar an die Hänge schmiegen. Hier wird das Land noch mit der Hand bestellt, und die Wolle der Schafe und Alpakas sichert das Überleben.

Die Begegnungen: Selten, aber von einer tiefen, ehrlichen Gastfreundschaft geprägt. Ein stiller Gruß auf Quechua oder Aymara, ein wettergegerbtes Gesicht, das von einem harten, aber selbstbestimmten Leben in der Höhe erzählt.

Man spürt schnell: Diese Pfade sind keine Wanderwege für Abenteurer, sondern die Lebensadern der Menschen, die der Abgeschiedenheit Trotz bieten und ihre Traditionen mit stolzer Gelassenheit bewahren.

Der Staub der Piste wirbelt unter den Sohlen auf, und die Sonne brennt intensiv auf der Haut, während der Wind gleichzeitig eisig bleibt.

Welchem Pfad folgen wir als Erstes – führt uns der Weg hinauf zu einer der winzigen, entlegenen Kirchengemeinden auf über 4.000 Metern, oder steigen wir hinab in ein tiefes, windgeschütztes Tal, in dem die Zeit stehengeblieben scheint?

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

In der Ayoma-Bildungseinheit

🌍 Hoffnung, die ankommt: Ein bewegender Tag in der Ayoma-Bildungseinheit

🌍 Hoffnung, die ankommt: Ein bewegender Tag in der Ayoma-Bildungseinheit

🌟 Eindruck vor Ort und emotionale Momente Schon die Ankunft an der Ayoma-Bildungseinheit war ein Erlebnis, das sich tief ins Herz eingebrannt hat. Noch bevor wir das Gelände betraten, lag etwas Besonderes in der Luft: das fröhliche Lachen der Kinder, das uns schon von Weitem entgegenklang.

🌟 Eindruck vor Ort und emotionale Momente
Schon die Ankunft an der Ayoma-Bildungseinheit war ein Erlebnis, das sich tief ins Herz eingebrannt hat. Noch bevor wir das Gelände betraten, lag etwas Besonderes in der Luft: das fröhliche Lachen der Kinder, das uns schon von Weitem entgegenklang. 

Es war ein Klang voller Leichtigkeit, Neugier und Lebensfreude – und gleichzeitig ein stiller Hinweis darauf, wie viel diese Unterstützung bedeutet.

Es war ein Klang voller Leichtigkeit, Neugier und Lebensfreude – und gleichzeitig ein stiller Hinweis darauf, wie viel diese Unterstützung bedeutet.

Während wir begannen, die Hilfsgüter auszuladen, versammelten sich nach und nach immer mehr Kinder um uns. Ihre Augen leuchteten vor Neugier, ihre Gesichter strahlten vor Freude. Es waren diese kleinen, echten Momente, die zeigten: Hier kommt Hilfe nicht nur an – sie wird wirklich gebraucht.

Während wir begannen, die Hilfsgüter auszuladen, versammelten sich nach und nach immer mehr Kinder um uns. Ihre Augen leuchteten vor Neugier, ihre Gesichter strahlten vor Freude. Es waren diese kleinen, echten Momente, die zeigten: Hier kommt Hilfe nicht nur an – sie wird wirklich gebraucht.

✏️ Kleine Dinge, große Wirkung: Schulmaterial als Schatz Besonders bewegend war die Reaktion auf die mitgebrachten Schulmaterialien. Für viele von uns sind Hefte, Stifte oder Schreibblöcke alltägliche Dinge. Doch hier wurden sie zu etwas ganz Besonderem.

✏️ Kleine Dinge, große Wirkung: Schulmaterial als Schatz
Besonders bewegend war die Reaktion auf die mitgebrachten Schulmaterialien. Für viele von uns sind Hefte, Stifte oder Schreibblöcke alltägliche Dinge. Doch hier wurden sie zu etwas ganz Besonderem.

Jedes Kind, das ein neues Heft oder einen frischen Stift in die Hände bekam, behandelte diesen Moment mit einer fast ehrfürchtigen Sorgfalt. Die Materialien wurden nicht einfach entgegengenommen – sie wurden gehütet wie kleine Schätze.

Jedes Kind, das ein neues Heft oder einen frischen Stift in die Hände bekam, behandelte diesen Moment mit einer fast ehrfürchtigen Sorgfalt. Die Materialien wurden nicht einfach entgegengenommen – sie wurden gehütet wie kleine Schätze.

Die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort bestätigten uns eindrücklich, wie sehr der Mangel an genau diesen Dingen den Schulalltag bisher erschwert hatte.

Die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort bestätigten uns eindrücklich, wie sehr der Mangel an genau diesen Dingen den Schulalltag bisher erschwert hatte. 

Unterricht bedeutete oft Improvisation, eingeschränkte Möglichkeiten und viel Kreativität, um fehlende Ressourcen auszugleichen. Umso größer war die Erleichterung darüber, nun endlich besser ausgestattet zu sein.

Unterricht bedeutete oft Improvisation, eingeschränkte Möglichkeiten und viel Kreativität, um fehlende Ressourcen auszugleichen. Umso größer war die Erleichterung darüber, nun endlich besser ausgestattet zu sein.

🍲 Ein neuer Alltag in der Küche: Gesundheit und Effizienz Ein weiterer zentraler Moment spielte sich in der Küche der Bildungseinheit ab. Die großen, robusten Töpfe, die wir mitgebracht hatten, wurden sofort von den Küchenkräften entgegengenommen – mit sichtbarer Erleichterung und Dankbarkeit.

🍲 Ein neuer Alltag in der Küche: Gesundheit und Effizienz
Ein weiterer zentraler Moment spielte sich in der Küche der Bildungseinheit ab. Die großen, robusten Töpfe, die wir mitgebracht hatten, wurden sofort von den Küchenkräften entgegengenommen – mit sichtbarer Erleichterung und Dankbarkeit.

Doch der wahre Wendepunkt lag in einem unscheinbaren, aber enorm wichtigen Detail: den Gasflaschen. Bisher wurde das Essen über traditionellen Feuerstellen zubereitet – eine Methode, die nicht nur zeitaufwendig, sondern auch gesundheitsschädlich ist. 

Der Rauch belastete die Atemwege, brannte in den Augen und machte die tägliche Arbeit zu einer echten Herausforderung.
Mit der neuen Ausstattung verändert sich nun alles:
•Die Mahlzeiten können schneller zubereitet werden
•Die Arbeit wird deutlich effizienter
•Vor allem aber: Die Gesundheit der Küchenkräfte wird nachhaltig geschützt

Eine der Köchinnen brachte es mit einfachen, aber eindrucksvollen Worten auf den Punkt:
„Das Gas und die neuen Töpfe verändern hier alles. Wir können die Kinder jetzt sicher, schnell und ohne tränende Augen vom Rauch bekochen.“

Diese Aussage zeigt eindrucksvoll, wie viel Wirkung praktische Hilfe entfalten kann – oft mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.

💛 Mehr als Hilfe: Ein Zeichen der Verbundenheit
Was diesen Tag so besonders gemacht hat, war nicht nur die Übergabe von Hilfsgütern. Es war das Gefühl von echter Begegnung. Von Mensch zu Mensch.

Die Freude der Kinder, die Dankbarkeit der Lehrkräfte und die Erleichterung der Küchenmitarbeiterinnen machten deutlich: Hilfe ist mehr als materielle Unterstützung. Sie ist ein Zeichen von Solidarität, von Mitgefühl und von globaler Verbundenheit.

In Ayoma wurde an diesem Tag nicht nur Material übergeben – es wurde Hoffnung geteilt.

🌱 Nachhaltige Wirkung für die Zukunft
Die Unterstützung der Bildungseinheit wird weit über diesen einen Tag hinaus Wirkung zeigen:
•Bessere Lernbedingungen durch ausreichendes Schulmaterial
•Gesündere Arbeitsbedingungen in der Küche
•Mehr Zeit und Energie für Bildung und Betreuung der Kinder

All das trägt dazu bei, den Alltag vor Ort nachhaltig zu verbessern und neue Perspektiven zu schaffen.

Fazit: Kleine Gesten, große Veränderungen
Der Besuch in der Ayoma-Bildungseinheit hat einmal mehr gezeigt, dass selbst scheinbar kleine Beiträge Großes bewirken können. Ein Heft, ein Stift, ein Kochtopf oder eine Gasflasche – all diese Dinge verändern Leben.

Und vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis dieses Tages:
Es braucht nicht immer Großes, um Großes zu bewirken. Es braucht vor allem Herz.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!