Freitag, 27. März 2026

Tradition ist gut

aber manchmal macht die Welt einen Neustart notwendig

Als wir im Jahr 2000 in ein neues Jahrtausend gestartet sind, wurde aus einem spielerischen Auftritt rund um die Weltkirche in Bolivien plötzlich etwas Größeres: eine Website, die Menschen verbindet, informiert und die Missionsarbeit sichtbar macht. Was damals mit einfachen Textseiten begann, ist über viele technische Generationen hinweg gewachsen – und steht nun selbst vor einem Neustart.

Als wir im Jahr 2000 in ein neues Jahrtausend gestartet sind, wurde aus einem spielerischen Auftritt rund um die Weltkirche in Bolivien plötzlich etwas Größeres: eine Website, die Menschen verbindet, informiert und die Missionsarbeit sichtbar macht. Was damals mit einfachen Textseiten begann, ist über viele technische Generationen hinweg gewachsen – und steht nun selbst vor einem Neustart.

Der Anfang: Notepad, Text und 33,6 kbit/s
Die ersten Schritte waren so schlicht wie typisch für die Zeit: geschrieben im Notepad, fast nur Text, und online über ein Modem mit 33,6 kbit/s – später dann „rasend schnelle“ 56 kbit/s. Bilder mussten klein sein; heute würden wir von Miniaturen sprechen. Das war nicht altmodisch, sondern Stand der Technik – selbst viele Universitäten arbeiteten ähnlich.

Irgendwann konnte der Webmaster auf DSL umstellen. Plötzlich war die Verbindung stabiler, die Bilder durften größer werden – und die Seite machte nicht nur mehr Spaß, sondern zeigte die Realität vor Ort deutlich anschaulicher. Seitdem wurde die Website immer wieder an neue Anforderungen angepasst.

www.esmoraca-bolivia.org & www.macha-bombori-bolivia.org: Zeitdokumente des frühen Webs

Beim Start von www.esmoraca-bolivia.org und später www.macha-bombori-bolivia.org war vieles, was heute selbstverständlich ist, noch Zukunftsmusik: keine Verschlüsselung, Bildschirme mit 640 × 480 Pixeln und gerade erst wirklich „bunt“. Wir waren trotzdem zufrieden – denn kaum jemand war damals wesentlich besser aufgestellt.

Die Bilder aus den Bergen Boliviens kamen oft noch per Post. Das funktionierte – und die Fotos wurden anschließend eingescannt. Später eröffneten Amateurfunk und digitale Übertragungsverfahren neue Möglichkeiten, die früher eher dem Militär vorbehalten waren: Über PACTOR 2 konnten Bilder in Sekunden über den Atlantik übertragen werden. Nicht riesig, sonst wäre die Kurzwelle überlastet gewesen – aber schnell genug, um Nähe zu schaffen.

Von Glasfaser bis Smartphone: Wie Technik Mission sichtbarer macht
Die Zeitlinie ist linear – und doch fühlt sich der technische Sprung manchmal wie ein Zeitsprung an: Aus langsamen Leitungen wurden in Europa Glasfaseranschlüsse. Smartphones kamen, mit immer besseren Kameras. Und auch in Bolivien entstand schnell ein mobiles Internet. Damit konnten wir die Qualität der Webseiten wesentlich verbessern und Ihnen die Weltmission so bunt und lebendig zeigen, wie sie ist.

Menschen und Wege: Missionsarbeit verändert sich
Nach Padre Dietmar Krämer übernahm nach dessen Tod sein Freund Padre Hernán Tarqui. Auch das Gebiet, in dem die Missionsarbeit stattfindet, hat sich im Lauf der Jahre mehrmals verändert. Was bleibt, ist die Ausrichtung: der Dienst an den Menschen – besonders an den Ärmsten in den Bergen Boliviens.

Warum jetzt ein Neustart ansteht
So wie sich Endgeräte und Internetstandards ändern, müssen sich auch Webseiten verändern. Die beiden alten Seiten werden deshalb bald vor allem eines sein: Historie. Zuletzt wurden sie vor vielen Jahren auf XHTML umgestellt – damals das Neueste im Netz. Heute sind sie am Ende ihrer Lebenszeit angekommen. Schon seit Längerem bieten wir parallel moderne Seiten an, die auf aktuelle Gerätegenerationen ausgelegt sind: PC, Smartphone, Tablet und Smart TV. Dafür greifen wir auf neue Ressourcen und eine zeitgemäße technische Basis zurück.

Die alten Seiten bleiben erhalten – ihr könnt darin weiter blättern wie in einem modernen Buch. Bitte stellt eure Lesezeichen im Browser aber auf die aktuellen Informationsangebote um. Das bringt euch sofort einen Mehrwert: bessere Darstellung, bessere Lesbarkeit und Inhalte, die für heutige Nutzung gemacht sind.

[Die Publikationen werden von meinem Webmaster kostenlos zur Verfügung gestellt und kosten keine Spendengelder]

Sie sind neugierig?
blog.weltkirche-bolivien.org
info.macha-bolivien.org
info.mission-bolivien.org
Dann schauen Sie einfach vorbei!

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
Bernhard (DK2GA) – Webmaster im Südwesten Deutschlands


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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Verzicht als Upgrade

Warum die Fastenzeit die beste „Kur“ ist.
​Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Geld wir jährlich für Detox-Tees, Saftkuren oder Wellness-Retreats ausgeben? Wir suchen oft im Außen nach Reinigung, dabei liegt die effektivste Methode direkt vor unserer Haustür – und sie ist völlig kostenlos.

Warum die Fastenzeit die beste „Kur“ ist. ​Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Geld wir jährlich für Detox-Tees, Saftkuren oder Wellness-Retreats ausgeben? Wir suchen oft im Außen nach Reinigung, dabei liegt die effektivste Methode direkt vor unserer Haustür – und sie ist völlig kostenlos.
Das Bild ist ein Beispiel Bild zum Text erzeugt mit Google Gemini Ki

Tradition trifft auf Moderne
​Heute schreiben wir Freitag, den 27. März 2026. Für viele ist es ein ganz normaler Frühlingstag, doch für Millionen von Menschen markiert dieses Datum die fünfte Woche der Fastenzeit. Seit dem Aschermittwoch am 18. Februar befinden wir uns in einer 40-tägigen Phase der Umkehr.

Was früher rein religiös motiviert war, entpuppt sich heute als psychologisches und physisches Meisterwerk. Anstatt teure Kuren zu buchen, nutzen Fastende diese Zeit bis zum Karsamstag am 4. April, um Ballast abzuwerfen.

Warum „Weniger“ eigentlich „Mehr“ ist
​Echter Verzicht ist kein Mangel, sondern ein Gewinn an Freiheit. Während moderne Diäten oft nur den Körper im Blick haben, geht es beim klassischen Fasten um das Gesamtpaket:

Mentale Klarheit: Wer bewusst auf Reize (wie Social Media oder ständige Erreichbarkeit) verzichtet, schafft Platz für neue Gedanken.
Körperliche Entlastung: Der Verzicht auf Zucker, Alkohol oder Fleisch gibt dem Stoffwechsel die Pause, die er im Alltag selten bekommt.
​Fokus auf das Wesentliche: Es geht nicht darum, sich zu quälen, sondern die Abhängigkeiten des Alltags zu hinterfragen.

​„Fasten ist nicht das Fehlen von Genuss, sondern die bewusste Entscheidung für die Qualität statt der Quantität.“

Die Zielgerade im Blick
​Wir befinden uns nun im Endspurt. Bis zum Osterfest sind es nur noch wenige Tage. Es ist die ideale Zeit, um innezuhalten: Wo haben wir uns im Konsum verloren? Und was brauchen wir eigentlich wirklich, um glücklich zu sein?

Anstatt also das nächste „Wundermittel“ im Drogeriemarkt zu kaufen, könnten wir die verbleibende Zeit bis zum 4. April nutzen, um ganz klassisch zu fasten. Die Belohnung ist kein Kassenbeleg, sondern ein Gefühl von Leichtigkeit und Selbstbestimmung.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Donnerstag, 26. März 2026

Gottesdienst in den Hochanden

Dem Himmel ein Stück näher – Warum ein Gottesdienst am Berg alles verändert

Manchmal braucht es einen Perspektivwechsel, um das Wesentliche wiederzufinden. Und wo gelingt das besser als auf 3900 Metern Höhe – dort, wo Wind, Stille und grenzenlose Weite den Alltag verstummen lassen?

Manchmal braucht es einen Perspektivwechsel, um das Wesentliche wiederzufinden. Und wo gelingt das besser als auf 3900 Metern Höhe – dort, wo Wind, Stille und grenzenlose Weite den Alltag verstummen lassen?

Ein Gottesdienst im Hochland ist weit mehr als eine Feier unter freiem Himmel. Er ist ein Erlebnis, das sich in die Sinne und ins Herz schreibt. Man lässt das Tal hinter sich und tritt ein in einen Raum, den niemand erbaut und niemand begrenzt hat. Die Kathedrale der Schöpfung

Ein Gottesdienst im Hochland ist weit mehr als eine Feier unter freiem Himmel. Er ist ein Erlebnis, das sich in die Sinne und ins Herz schreibt. Man lässt das Tal hinter sich und tritt ein in einen Raum, den niemand erbaut und niemand begrenzt hat.

Die Kathedrale der Schöpfung In einer Kirche aus Stein sind wir Gäste. In der Natur hingegen sind wir Teil eines lebendigen Ganzen. Wenn sich die Worte der Predigt mit dem Pfeifen des Höhenwinds verweben und die Sonnenstrahlen über karge Hänge und schroffe Felswände gleiten, bekommt das Wort „Schöpfung“ eine unmittelbare Tiefe.

Die Kathedrale der Schöpfung
In einer Kirche aus Stein sind wir Gäste. In der Natur hingegen sind wir Teil eines lebendigen Ganzen. Wenn sich die Worte der Predigt mit dem Pfeifen des Höhenwinds verweben und die Sonnenstrahlen über karge Hänge und schroffe Felswände gleiten, bekommt das Wort „Schöpfung“ eine unmittelbare Tiefe.

Hier braucht es keine ausladenden Altäre – die Anden selbst werden zur Kathedrale. „Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen …“

Hier braucht es keine ausladenden Altäre – die Anden selbst werden zur Kathedrale.
„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen …“

Der Vers aus Psalm 121 klingt auf einem Gipfel anders als zwischen Kirchenbänken. Man spürt die eigene Kleinheit angesichts der mächtigen Bergketten – und gerade daraus erwächst ein Gefühl tiefer Geborgenheit. Die Landschaft antwortet nicht in Worten, doch in ihrer Stille liegt eine Kraft, die trägt.

Mitten in dieser rauen und zugleich erhabenen Welt wirkt Padre Hernán Tarqui. Er ist unterwegs zu Menschen, deren Dörfer oft nur über steile Pfade erreichbar sind. Seine Gottesdienste sind Orte der Hoffnung, des Zusammenhalts und manchmal auch der einzigen seelsorgerlichen Begegnung weit und breit. Für viele in den entlegenen Regionen Boliviens ist er nicht nur Priester, sondern Begleiter, Mutmacher und Freund.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Mittwoch, 25. März 2026

Als Einheimischer für Einheimische

Als Einheimischer für Einheimische: Warum eure Spenden in den Bergen Boliviens so viel bewegen 

Seit meiner Ankunft zuerst in Ravelo und später in Macha (Bolivien) hat sich mein Alltag als Priester stark verändert. Hier oben in den Bergen sind die Wege weit, die Menschen leben oft von dem, was die Erde hergibt, und die Gemeinden verfügen kaum über verlässliche eigene Einnahmen. Genau deshalb ist mein Dienst derzeit zu einem großen Teil auf Spenden angewiesen – vor allem aus Europa und Australien.

Seit meiner Ankunft zuerst in Ravelo und später in Macha (Bolivien) hat sich mein Alltag als Priester stark verändert. Hier oben in den Bergen sind die Wege weit, die Menschen leben oft von dem, was die Erde hergibt, und die Gemeinden verfügen kaum über verlässliche eigene Einnahmen. Genau deshalb ist mein Dienst derzeit zu einem großen Teil auf Spenden angewiesen – vor allem aus Europa und Australien.

Wie wird Kirche in ländlichen Gemeinden finanziert? In vielen Teilen Boliviens – besonders in abgelegenen Landgemeinden – gibt es keine regelmäßigen Kirchensteuern oder stabilen Beiträge, wie man sie aus anderen Ländern kennt. Auch lokale Kollekten können nur begrenzt helfen, weil die Menschen selbst mit sehr wenig auskommen müssen. Das führt dazu, dass pastorale Arbeit auf dem Land oft nur dann möglich ist, wenn sie zusätzlich von außen getragen wird.

Wie wird Kirche in ländlichen Gemeinden finanziert?
In vielen Teilen Boliviens – besonders in abgelegenen Landgemeinden – gibt es keine regelmäßigen Kirchensteuern oder stabilen Beiträge, wie man sie aus anderen Ländern kennt. Auch lokale Kollekten können nur begrenzt helfen, weil die Menschen selbst mit sehr wenig auskommen müssen. Das führt dazu, dass pastorale Arbeit auf dem Land oft nur dann möglich ist, wenn sie zusätzlich von außen getragen wird.

Ich habe das über viele Jahre sehr deutlich erlebt: Zuvor war ich 13 Jahre in Villazón tätig, einer großen Grenzstadt. Dort gibt es naturgemäß mehr wirtschaftliche Bewegung – und damit auch eher Möglichkeiten, dass eine Gemeinde ein Mindestmaß an Ausgaben selbst tragen kann. In Macha und den umliegenden Dörfern sieht das ganz anders aus: Hier sind die Strukturen klein, die Einnahmen gering und die Bedürfnisse groß.

Ich habe das über viele Jahre sehr deutlich erlebt: Zuvor war ich 13 Jahre in Villazón tätig, einer großen Grenzstadt. Dort gibt es naturgemäß mehr wirtschaftliche Bewegung – und damit auch eher Möglichkeiten, dass eine Gemeinde ein Mindestmaß an Ausgaben selbst tragen kann. In Macha und den umliegenden Dörfern sieht das ganz anders aus: Hier sind die Strukturen klein, die Einnahmen gering und die Bedürfnisse groß.

Wofür werden die Spenden konkret genutzt? Gerade in der Fastenzeit, in der Karwoche und an Ostern ist der Bedarf an Begleitung besonders spürbar. Dank eurer Unterstützung kann ich in dieser Zeit nicht nur Gottesdienste und spirituelle Angebote gestalten, sondern auch ganz praktische Wege der Hilfe ermöglichen. Spenden fließen bei uns unter anderem in:

Wofür werden die Spenden konkret genutzt?
Gerade in der Fastenzeit, in der Karwoche und an Ostern ist der Bedarf an Begleitung besonders spürbar. Dank eurer Unterstützung kann ich in dieser Zeit nicht nur Gottesdienste und spirituelle Angebote gestalten, sondern auch ganz praktische Wege der Hilfe ermöglichen. Spenden fließen bei uns unter anderem in:

pastorale Besuche in entlegenen Gemeinden (Fahrtkosten, einfache Logistik),
Gottesdienste, Katechese und Glaubensgespräche in verständlicher, lebensnaher Form,
Begleitung von Familien in schwierigen Situationen,
kleine, aber entscheidende Unterstützungsschritte, damit Gemeinde überhaupt stattfinden kann (Materialien, Organisation, Koordination, Unterstützung der Schulen).

Manchmal sage ich: „Ohne eure Spenden könnte ich mich nicht einmal ernähren.“ Das klingt zugespitzt – und doch beschreibt es eine Realität: In ländlichen Regionen gibt es oft keine ausreichenden Mittel, um den Dienst eines Priesters dauerhaft zu tragen. Häufig werden einheimische Priester deshalb eher in größeren Städten eingesetzt, wo überhaupt etwas Einkommen generiert werden kann. Auf dem Land übernehmen dann nicht selten Priester aus der sogenannten „ersten Welt“ den Dienst, finanziert durch Unterstützerinnen und Unterstützer aus ihrer Heimat.

Manchmal sage ich: „Ohne eure Spenden könnte ich mich nicht einmal ernähren.“ Das klingt zugespitzt – und doch beschreibt es eine Realität: In ländlichen Regionen gibt es oft keine ausreichenden Mittel, um den Dienst eines Priesters dauerhaft zu tragen. Häufig werden einheimische Priester deshalb eher in größeren Städten eingesetzt, wo überhaupt etwas Einkommen generiert werden kann. Auf dem Land übernehmen dann nicht selten Priester aus der sogenannten „ersten Welt“ den Dienst, finanziert durch Unterstützerinnen und Unterstützer aus ihrer Heimat.

Für mich bedeutet eure Hilfe deshalb mehr als „nur“ eine finanzielle Unterstützung: Sie macht es überhaupt möglich, dass ich als Einheimischer für Einheimische hier in den Bergen Boliviens wirken kann – in Sprache, Kultur und Lebensrealität meiner Leute.

Für mich bedeutet eure Hilfe deshalb mehr als „nur“ eine finanzielle Unterstützung: Sie macht es überhaupt möglich, dass ich als Einheimischer für Einheimische hier in den Bergen Boliviens wirken kann – in Sprache, Kultur und Lebensrealität meiner Leute.

Worum es im Kern geht: Begegnung mit dem auferstandenen Jesus Die Arbeit, die ich tue, ist ein Dienst an der örtlichen Kirche von Macha und Bombori. Mein Wunsch ist, dass meine indigenen Brüder und Schwestern den auferstandenen Jesus kennen, lieben und ihm folgen können – nicht als abstrakte Idee, sondern als Hoffnung, die den Alltag verändert. Dazu gehört die Förderung verschiedener pastoraler Aktionen, die eine persönliche Begegnung ermöglichen: miteinander, im ehrlichen Dialog, und mit Gott im Gebet.

Worum es im Kern geht: Begegnung mit dem auferstandenen Jesus
Die Arbeit, die ich tue, ist ein Dienst an der örtlichen Kirche von Macha und Bombori. Mein Wunsch ist, dass meine indigenen Brüder und Schwestern den auferstandenen Jesus kennen, lieben und ihm folgen können – nicht als abstrakte Idee, sondern als Hoffnung, die den Alltag verändert. Dazu gehört die Förderung verschiedener pastoraler Aktionen, die eine persönliche Begegnung ermöglichen: miteinander, im ehrlichen Dialog, und mit Gott im Gebet.

Danke, dass ihr mittragt
Ich kann mich nicht oft genug bedanken. Jede Spende – ob groß oder klein – ist ein konkretes Zeichen von Verbundenheit und macht hier vor Ort einen Unterschied. Wenn ihr in der kommenden Zeit für die Gemeinden von Macha und Bombori betet oder unsere Arbeit weiterhin unterstützt, helft ihr mit, dass Glaube wachsen kann: in Gemeinschaft, in Würde und in Hoffnung.

Wer genauer wissen möchte, welche Projekte und Wege der Unterstützung aktuell anstehen, kann sich gerne bei mir melden. Transparenz ist mir wichtig – und noch wichtiger ist mir, dass ihr spürt: Eure Hilfe kommt an.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Dienstag, 24. März 2026

Regentag in Macha

 „Noch ein Regentag in Macha, Bolivien… 🌧️"

Langsam frage ich mich, ob ich nicht doch aus Versehen in die Regenzeit eingecheckt habe – oder ob das hier ein versteckter Casting‑Aufruf für Waterworld 2 ist. 😅

Langsam frage ich mich, ob ich nicht doch aus Versehen in die Regenzeit eingecheckt habe – oder ob das hier ein versteckter Casting‑Aufruf für Waterworld 2 ist. 😅

Wie’s aussieht, bleibt uns das Ganze noch mindestens die Woche erhalten. Also: Gummistiefel an, Humor nicht verlieren und weiterschwimmen! 🐸💦“

Wie’s aussieht, bleibt uns das Ganze noch mindestens die Woche erhalten. Also: Gummistiefel an, Humor nicht verlieren und weiterschwimmen! 🐸💦“

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Montag, 23. März 2026

Vielfalt der pastoralen Arbeit

Wer in den bolivianischen Anden pastorale Arbeit leistet, begegnet einer Wirklichkeit, die weit über Gottesdienst und Predigt hinausgeht. Große Entfernungen, begrenzte Infrastruktur und oft fehlende staatliche Angebote prägen den Alltag vieler Menschen. In diesem Umfeld wird Kirche nicht nur als geistlicher Ort, sondern auch als verlässlicher Anlaufpunkt für ganz praktische Lebensfragen erlebt.

Die Vielfalt der pastoralen Arbeit in den Bergen Boliviens Wer in den bolivianischen Anden pastorale Arbeit leistet, begegnet einer Wirklichkeit, die weit über Gottesdienst und Predigt hinausgeht. Große Entfernungen, begrenzte Infrastruktur und oft fehlende staatliche Angebote prägen den Alltag vieler Menschen. In diesem Umfeld wird Kirche nicht nur als geistlicher Ort, sondern auch als verlässlicher Anlaufpunkt für ganz praktische Lebensfragen erlebt.

Die Vielfalt der pastoralen Arbeit
Die pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens ist äußerst vielfältig. Sie umfasst nicht nur die geistliche Begleitung der Gemeindemitglieder, sondern ebenso Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen. In einer Region, in der Infrastruktur und staatliche Hilfen oft fehlen, wird die Kirche für viele Menschen zu einem wichtigen Anlaufpunkt: zum Zuhören, zum Mittragen, zum Vernetzen – und manchmal ganz schlicht, um gemeinsam einen nächsten Schritt zu planen.

Die Vielfalt der pastoralen Arbeit Die pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens ist äußerst vielfältig. Sie umfasst nicht nur die geistliche Begleitung der Gemeindemitglieder, sondern ebenso Unterstützung bei alltäglichen Herausforderungen. In einer Region, in der Infrastruktur und staatliche Hilfen oft fehlen, wird die Kirche für viele Menschen zu einem wichtigen Anlaufpunkt: zum Zuhören, zum Mittragen, zum Vernetzen – und manchmal ganz schlicht, um gemeinsam einen nächsten Schritt zu planen.

Geistliche Begleitung – nah bei den Menschen
Im Zentrum steht die Seelsorge: Gottesdienste (oft in kleinen Gemeinschaften), Taufen, Trauungen und Beerdigungen – begleitet von Hausbesuchen und Gesprächen am Wegesrand. Weil viele Dörfer nur über lange Fußwege oder unregelmäßige Transportmöglichkeiten erreichbar sind, braucht es Zeit und Geduld, um Beziehungen aufzubauen. Gerade diese Nähe macht Glauben für viele greifbar: nicht als Theorie, sondern als geteiltes Leben.

Geistliche Begleitung – nah bei den Menschen Im Zentrum steht die Seelsorge: Gottesdienste (oft in kleinen Gemeinschaften), Taufen, Trauungen und Beerdigungen – begleitet von Hausbesuchen und Gesprächen am Wegesrand. Weil viele Dörfer nur über lange Fußwege oder unregelmäßige Transportmöglichkeiten erreichbar sind, braucht es Zeit und Geduld, um Beziehungen aufzubauen. Gerade diese Nähe macht Glauben für viele greifbar: nicht als Theorie, sondern als geteiltes Leben.

Unterstützung im Alltag – Kirche als Netzwerk
Neben der spirituellen Begleitung entsteht viel „unsichtbare“ Arbeit: Menschen werden bei Behördengängen oder Arztbesuchen begleitet, Kontakte zu Hilfsangeboten vermittelt, Nachbarschaftshilfe organisiert. In Notlagen – etwa bei Ernteausfällen, Krankheit oder familiären Krisen – kann die Gemeinde schnelle, unbürokratische Unterstützung ermöglichen. Oft geht es weniger um große Lösungen als um Präsenz: da sein, zuhören, gemeinsam sortieren.

Unterstützung im Alltag – Kirche als Netzwerk Neben der spirituellen Begleitung entsteht viel „unsichtbare“ Arbeit: Menschen werden bei Behördengängen oder Arztbesuchen begleitet, Kontakte zu Hilfsangeboten vermittelt, Nachbarschaftshilfe organisiert. In Notlagen – etwa bei Ernteausfällen, Krankheit oder familiären Krisen – kann die Gemeinde schnelle, unbürokratische Unterstützung ermöglichen. Oft geht es weniger um große Lösungen als um Präsenz: da sein, zuhören, gemeinsam sortieren.

Bildung, Gemeinschaft und Projekte
Pastorale Arbeit hat in den Anden häufig auch eine bildende Dimension: Bibelkreise, Kinder- und Jugendgruppen, Schulungen für ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter oder Treffen von Frauen- und Familiengruppen. Wo es möglich ist, werden kleine Projekte angestoßen – etwa rund um Gesundheit, Ernährung, Gewaltprävention oder gemeinschaftliches Wirtschaften. Die Kirche kann dabei Räume öffnen, in denen Menschen sich gegenseitig stärken und Verantwortung teilen.

Bildung, Gemeinschaft und Projekte Pastorale Arbeit hat in den Anden häufig auch eine bildende Dimension: Bibelkreise, Kinder- und Jugendgruppen, Schulungen für ehrenamtliche Leiterinnen und Leiter oder Treffen von Frauen- und Familiengruppen. Wo es möglich ist, werden kleine Projekte angestoßen – etwa rund um Gesundheit, Ernährung, Gewaltprävention oder gemeinschaftliches Wirtschaften. Die Kirche kann dabei Räume öffnen, in denen Menschen sich gegenseitig stärken und Verantwortung teilen.

Herausforderungen: Wege, Ressourcen und Vertrauen
Die Vielfalt der Aufgaben bringt Herausforderungen mit sich: lange Wege, wechselndes Wetter, knappe finanzielle Mittel und begrenzte Kommunikationsmöglichkeiten. Hinzu kommen kulturelle Unterschiede und – je nach Region – verschiedene Sprachen und Traditionen. Umso wichtiger ist ein respektvoller, lernbereiter Umgang: Pastorale Arbeit gelingt dort am besten, wo sie nicht „von außen“ kommt, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort wächst.

Fazit
Pastorale Arbeit in den Bergen Boliviens bedeutet, Glauben und Alltag zusammenzudenken: geistlich begleiten, Gemeinschaft stärken und Menschen in konkreten Lebenslagen beistehen. Gerade in Regionen mit wenig Infrastruktur kann Kirche so zu einem Ort werden, an dem Hoffnung praktisch wird. Wenn du magst, erzähle ich in einem nächsten Beitrag von einer konkreten Begegnung, die mir gezeigt hat, wie viel Kraft in kleinen Schritten und treuen Beziehungen liegt.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Samstag, 21. März 2026

Meine Rolle als Pfarrer

Glaube, der sichtbar wird – in Wort und Tat
Als Pfarrer dieser großen Pfarrei ist es mir wichtig, den Glauben nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch Taten zu verkörpern. Ich bin fest davon überzeugt, dass wahre christliche Nächstenliebe sich in konkreten Handlungen zeigt. In diesem Sinn möchte ich ein lebendiges Beispiel für die Werte des Christentums sein – im Alltag, in Begegnungen und in den kleinen, oft unscheinbaren Momenten, in denen Menschen Unterstützung brauchen.

Glaube, der sichtbar wird – in Wort und Tat Als Pfarrer dieser großen Pfarrei ist es mir wichtig, den Glauben nicht nur durch Worte, sondern vor allem durch Taten zu verkörpern. Ich bin fest davon überzeugt, dass wahre christliche Nächstenliebe sich in konkreten Handlungen zeigt. In diesem Sinn möchte ich ein lebendiges Beispiel für die Werte des Christentums sein – im Alltag, in Begegnungen und in den kleinen, oft unscheinbaren Momenten, in denen Menschen Unterstützung brauchen.

1. Seelsorge: Zuhören und begleiten
Ein zentraler Teil meiner Aufgabe ist die Seelsorge: präsent sein, zuhören, mittragen. Ob in Zeiten der Freude oder in Phasen von Krankheit, Verlust und Unsicherheit – ich möchte Menschen so begleiten, dass sie sich gesehen und ernst genommen fühlen. Manchmal braucht es ein klärendes Gespräch, manchmal ein stilles Gebet, manchmal auch ganz praktische Hilfe, um den nächsten Schritt gehen zu können.

1. Seelsorge: Zuhören und begleiten Ein zentraler Teil meiner Aufgabe ist die Seelsorge: präsent sein, zuhören, mittragen. Ob in Zeiten der Freude oder in Phasen von Krankheit, Verlust und Unsicherheit – ich möchte Menschen so begleiten, dass sie sich gesehen und ernst genommen fühlen. Manchmal braucht es ein klärendes Gespräch, manchmal ein stilles Gebet, manchmal auch ganz praktische Hilfe, um den nächsten Schritt gehen zu können.

2. Gemeinschaft: Kirche als Zuhause
In einer großen Pfarrei ist Gemeinschaft kein Selbstläufer – sie entsteht, wenn Menschen sich einbringen und Verantwortung teilen. Mir ist wichtig, dass unsere Kirche ein Ort ist, an dem unterschiedliche Generationen und Lebenssituationen Platz haben: Kinder und Jugendliche, Familien, Alleinstehende, Seniorinnen und Senioren. Wo Menschen miteinander Glauben teilen, entsteht Halt – und oft auch neue Hoffnung.

3. Soziale Verantwortung: Nächstenliebe konkret
Christlicher Glaube zeigt sich besonders dort, wo wir auf die zugehen, die übersehen werden. Darum liegt mir die soziale Verantwortung am Herzen: Hilfe für Menschen in finanzieller Not, Unterstützung in Krisensituationen, Besuchsdienste, Begleitung von Einsamen. Entscheidend ist dabei nicht nur „für“ andere zu handeln, sondern mit ihnen: würdevoll, auf Augenhöhe und ohne vorschnelle Urteile.

4. Liturgie und Verkündigung: Gottes Nähe feiern
Natürlich bleibt auch die Verkündigung wesentlich: In der Predigt, in Gottesdiensten und in Sakramenten geht es darum, Gottes Nähe erfahrbar zu machen. Ich wünsche mir Feiern, die berühren – klar in der Botschaft, offen für Fragen und verbunden mit dem Leben der Menschen. Wo Liturgie und Alltag zusammenfinden, kann Glaube wachsen.

5. Leitung und Verantwortung: Strukturen dienen dem Menschen
Eine große Pfarrei braucht verlässliche Strukturen – aber Strukturen sind kein Selbstzweck. Mir ist wichtig, transparent zu kommunizieren, Entscheidungen nachvollziehbar zu machen und Verantwortung zu teilen: mit Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen, Gremien und allen, die mittragen. Wenn Leitung dienend verstanden wird, entsteht Raum, in dem Menschen ihre Charismen entdecken und einsetzen können.

Ausblick
Ich möchte meinen Dienst so gestalten, dass er Menschen stärkt – im Glauben, in der Gemeinschaft und im konkreten Handeln. Wenn Sie Fragen haben, ein Anliegen mitbringen oder sich einbringen möchten: Sprechen Sie mich gerne an. Kirche lebt davon, dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

Dem Himmel näher

Seelsorge in den Hochlagen der Anden
Auf fast 4000 Metern wird jeder Schritt zur Entscheidung – und jedes Gespräch zur Essenz. Wer hier unterwegs ist, lässt vieles hinter sich: Lärm, Tempo, Rollen. Was bleibt, ist der Mensch vor Gott, in einer Landschaft, die größer ist als jede Antwort.

Seelsorge in den Hochlagen der Anden Auf fast 4000 Metern wird jeder Schritt zur Entscheidung – und jedes Gespräch zur Essenz. Wer hier unterwegs ist, lässt vieles hinter sich: Lärm, Tempo, Rollen. Was bleibt, ist der Mensch vor Gott, in einer Landschaft, die größer ist als jede Antwort.

Die spirituelle Dimension: „Dem Himmel näher“
In der christlichen Tradition – und ebenso in vielen anderen Religionen – ist der Berg seit jeher ein Ort der Gottesbegegnung. Nicht, weil man Gott geografisch „näher“ wäre, sondern weil die Höhe etwas mit uns macht: Sie reduziert. Sie legt frei. Sie nimmt uns die Selbstverständlichkeiten, an denen wir im Tal so gern festhalten. Auf dem Berg wird das Leben schlicht – und genau darin kann es transparent werden.

Stille und Reduktion: Auf 4000 Metern verstummt der Alltagslärm – nicht nur der akustische, sondern auch der innere. Das Telefonnetz wird löchrig, Termine verlieren ihre Macht, und selbst die eigenen Gedanken werden langsamer. Die physische Anstrengung zwingt zur Konzentration auf das Wesentliche: den Atem, den nächsten Schritt, das gegenwärtige Sein. Vieles, was im Alltag kompliziert erscheint, ordnet sich neu, wenn man spürt, wie kostbar und begrenzt die eigene Kraft ist. Diese Reduktion kann unbequem sein – aber sie ist auch eine Gnade, weil sie den Blick frei macht.

Die Schöpfung spüren: Die monumentale Kulisse der Hochanden (oder anderer Hochgebirge) rückt die menschliche Perspektive zurecht. Fels, Eis, Wind und Weite sprechen eine Sprache, die ohne Worte auskommt: Du bist nicht das Maß aller Dinge. Und zugleich – vielleicht gerade deshalb – kann sich ein unerwartetes Gefühl einstellen: Geborgenheit in einem größeren Ganzen. Wer dort oben steht, erlebt nicht selten beides zugleich: die eigene Kleinheit und eine tiefe Dankbarkeit, Teil dieser Schöpfung zu sein. Für viele beginnt hier ein stilles Gebet, manchmal ohne Formeln, eher wie ein Staunen.

Herausforderungen der Seelsorge am Berg
Eine „Expedition“ klingt nach Abenteuer – und ist es auch. Aber sie ist mehr als eine Route im Gelände: Sie ist ein Weg, der Verantwortung bündelt. Wenn ein Padre Menschen in die Höhe begleitet, führt er nicht nur geistlich, sondern zugleich ganz praktisch. Er muss Tempo, Pausen und Risiken mitdenken. Er trägt mit dafür Sorge, dass die Gruppe ankommt – körperlich und innerlich.

Körperliche Belastung: Viele der wichtigsten Dialoge entstehen nicht in einem geschützten Raum, sondern im Gehen. Wenn der Puls hoch ist und die Luft dünn wird, verändert sich die Art, wie Menschen sprechen. Man kann weniger „verkopft“ argumentieren, weniger ausweichen, weniger inszenieren. Fragen werden einfacher, direkter: Schaffe ich das? Warum bin ich hier? Was trägt mich, wenn mir die Kraft ausgeht? Seelsorge am Berg ist deshalb oft eine Seelsorge der Gegenwart: aufmerksam für das, was jetzt ist – Schmerz, Angst, Mut, Stille, Dankbarkeit.

Gerade weil der Körper so präsent ist, wird auch Glaube weniger Theorie. Es zählt nicht, ob jemand die richtigen Worte findet, sondern ob jemand bleibt, zuhört, mitgeht. Ein kurzer Blick kann mehr sagen als ein langer Rat. Ein geteiltes Stück Brot in der Pause kann mehr trösten als jede Erklärung. Und manchmal ist das größte Geschenk, gemeinsam schweigen zu dürfen, ohne dass es peinlich wird.

Padre Hernán Tarqui steht exemplarisch für diese besondere Form der Nähe: Nähe zu Menschen, die in abgelegenen Regionen leben – und Nähe zu Gott, die nicht aus Distanz entsteht, sondern aus gemeinsam getragenen Wegen. Sein Dienst gilt den Ärmsten in den Bergen Boliviens, dort, wo Infrastruktur oft brüchig ist und Hilfe nicht einfach „organisiert“ werden kann, sondern anwesend sein muss.

Begleitet mich in den Hochlagen der Anden – ohne Seil und Haken.

Vielleicht ist das die stärkste Botschaft des Berges: Dass wir nicht alles absichern können. Dass Vertrauen nicht erst beginnt, wenn alle Risiken verschwinden, sondern mitten im Unterwegssein. Wer sich auf diesen Weg einlässt, kann entdecken, wie wenig es manchmal braucht – und wie viel zugleich. Einen Atemzug. Einen Schritt. Eine Hand, die mitträgt. Und einen Himmel, der nicht nur über uns ist, sondern uns ruft.

Padre Hernán Tarqui – im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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