
Zum Glück hatten wir allerbestes Wetter für die Rückfahrt
Kein Abenteuer für die Abendstunden
Die Rückfahrt von Ureqa nach Macha war heute kein Abenteuer für die Nacht. Die Menschen dort oben brauchen mich noch – und wer Verantwortung trägt, fährt diese Pfade nicht im Dunkeln.

Ein letzter Check für die komplizierte Strecke
Der Weg zurück ist schmal, steil und gnadenlos ehrlich.
Links die Felswand, rechts der Abgrund, und dazwischen ich – mit dem Toyo, der jeden Meter spürt und jede Entscheidung ernst nimmt.

Meine Lieblingstiere sorgen erst einmal für Entspannung
Hier oben fährt man nicht einfach Auto. Hier fährt man mit allen fünf Sinnen:
Hören, ob die Steine rollen.
Sehen, wo der Pfad bricht.
Fühlen, wie die Reifen greifen.
Riechen, ob die Bremsen warm werden.
Und innerlich beten, dass der Himmel gnädig bleibt.

Ich fahre lieber etwas im Schatten als bei dieser Straße von der Morgensonne geblendet zu werden
Trotz der schmalen Wege, der Kälte und der Stille der Berge haben wir es geschafft.
Ein sicherer Heimweg ist hier oben kein Zufall, sondern ein Geschenk der Anden an jene, die sie respektieren.

Danke Euer Gebet oder das Daumendrücken wie man bei Euch sagt hat geholfen
Morgen geht’s weiter – denn die Berge warten nicht. Aber sie begleiten jeden, der ihnen mit Demut begegnet.
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
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