
Gruppenbild mit den Kindern von Callampayani Bolivien
Die Virgen de Copacabana
(auch bekannt als Unsere Liebe Frau von Copacabana) ist die Schutzpatronin von Bolivien. Sie ist eine der ältesten und am meisten verehrten Mariendarstellungen in Lateinamerika. Ihr Hauptheiligtum befindet sich in der Basilika von Copacabana direkt am Ufer des Titicacasees im Departement La Paz.
📜 Geschichte und Ursprung
Der Ursprung der Figur geht auf das Jahr 1583 zurück. Sie wurde von Francisco Tito Yupanqui geschnitzt, einem indigenen Künstler und Nachfahren der Inkas. Da sein erster Versuch aus Ton als zu "rustikal" abgelehnt wurde, reiste er nach Potosí, um die Bildhauerei bei dem Meister Diego de Ortiz zu erlernen.
Yupanqui fertigte die endgültige Statue aus Maguey-Holz (Agavenholz). Er überzog sie mit feinem Gold und kleidete sie im Stil einer Inka-Prinzessin. Dadurch schuf er ein starkes Symbol für die Verschmelzung (Synkretismus) von indigener Kultur und christlichem Glauben in den Anden. Am 2. Februar 1583 wurde die Statue im Dorf Copacabana geweiht.
✨ Merkmale der Statue
Aussehen:
Die Figur ist etwa einen Meter groß, hat indigene Gesichtszüge und trägt eine Perücke aus echtem Haar.
Elemente:
In ihrem linken Arm hält sie das Jesuskind in einer besonderen Haltung (es sieht aus, als würde es fast fallen). In ihrer rechten Hand trägt sie ein Körbchen und einen Kommandostab, der ihr in der Kolonialzeit geschenkt wurde.
Besondere Tradition:
Die Originalstatue verlässt das Heiligtum aus Sicherheitsgründen nie. Für Prozessionen wird eine exakte Nachbildung verwendet. Gläubige verlassen die Kirche traditionell rückwärtsgehend, um der Jungfrau ihren Respekt zu zeigen.
📅 Feste und Ehrungen
Die "Mamita de Copacabana", wie sie liebevoll genannt wird, wird an zwei Haupttagen im Jahr gefeiert:
2. Februar: Das Fest der Darstellung des Herrn (Lichtmess) erinnert an die Ankunft der Statue im Ort.
5. August: Das zentrale Nationalfest in Bolivien, das mit den Unabhängigkeitsfeiern des Landes zusammenfällt.
Im Jahr 1925 wurde die Jungfrau von Copacabana auf Beschluss von Papst Pius XI. offiziell zur Königin von Bolivien gekrönt. Zudem trägt sie militärische Ehrentitel wie "Generalin der Nationalpolizei" und "Admiralin der bolivianischen Marine". Ihre Verehrung ist weit über die Grenzen Boliviens hinaus verbreitet, besonders in Peru, Argentinien und Chile.

Heute werde ich in Callampayani Bolivien sein einem kleinen Dorf in den Bergen Boliviens. Wir feiern das Fest der Jungfrau von Copacabana.
Bei Callampayani handelt es sich um eine kleine Ortschaft (eine sogenannte Aldea oder ein Wohngebiet) im Departamento Potosí im bolivianischen Altiplano
Hier sind die wichtigsten Details zu dem Ort:
Lage: Die Gemeinde gehört zum Municipio Colquechaca. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Ortschaften Huayllajara und Vila.
Einwohner: Es ist eine sehr kleine, ländliche Siedlung mit schätzungsweise rund 141 Einwohnern
Die geografischen Merkmale von Callampayani sind stark durch seine Lage im bolivianischen Hochland geprägt.
Hier sind die zentralen geografischen Fakten:
Extreme Höhenlage:
Der Ort liegt in der Region des Altiplano innerhalb der Anden-Kordillere. Die übergeordnete Gemeinde Colquechaca gilt mit einer durchschnittlichen Höhe von über 4.100 Metern als eine der höchstgelegenen Städte Boliviens. Callampayani teilt diese raue, sauerstoffarme Hochgebirgslage.
Klima und Vegetation:
Es herrscht ein kaltes, semiarides Hochgebirgsklima. Typisch für diese Region sind extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag (oft intensive Sonne) und Nacht (häufig Frost). Die Landschaft ist von der kargen Hochlandsteppe (Puna) geprägt, in der vor allem widerstandsfähige Gräser und niedrige Sträucher wachsen.

Gottesdienst in der kleinen Kapelle von Callampayani Bolivien
🌽 Pflanzenbau (Ackerbau)
Aufgrund der extremen Höhe von über 4.100 Metern ist die Auswahl an anbaufähigen Kulturpflanzen stark eingeschränkt. Es wird traditioneller Regenfeldbau betrieben, der hauptsächlich auf frost- und kälteresistente Sorten setzt.
Kartoffeln (Papa): Das mit Abstand wichtigste Grundnahrungsmittel und die flächenmäßig dominierende Kultur.
Getreide: Vor allem Gerste (Cebada) – oft als Viehfutter genutzt – sowie in geringerem Maße Weizen (Trigo).
Hülsenfrüchte: Insbesondere Ackerbohnen (Haba) kommen mit den klimatischen Bedingungen der Region gut zurecht.
🐑 Viehwirtschaft (Ganadería)
Da große Teile der rauen Hochlandsteppe (Puna) für den klassischen Ackerbau ungeeignet sind, nutzen die Familien die kargen Flächen intensiv als Weideland. Statistisch gesehen ist die Viehzucht in der Region extrem wichtig:
Schafe (Ganado ovino):
Stellen zahlenmäßig das wichtigste Nutztier im Municipio dar und liefern Wolle und Fleisch.
Llamas und Alpacas:
Diese einheimischen Kameliden sind perfekt an den Sauerstoffmangel und die Kälte des Altiplano angepasst.
⚠️ Große Herausforderungen
Die Bauern in Callampayani kämpfen regelmäßig mit existenzbedrohenden klimatischen Risiken:
Häufige Nachtfröste (Heladas): Können innerhalb einer einzigen Nacht die gesamte Ernte vernichten, weshalb staatliche Agrarversicherungen in der Region regelmäßig Entschädigungen zahlen müssen.
Dürren und Wassermangel: Die unregelmäßigen Regenzeiten im Altiplano machen den Anbau ohne künstliche Bewässerungssysteme sehr riskant

Kinder und Erwachsene von Callampayani Bolivien kommen immer sehr gerne zu den Kirchenfesten.
Die Zusammenstellung habe ich euch mit der Google Gemini AI erstellt.
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens
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