Mittwoch, 21. Oktober 2026

Hier Frühling bei Euch Herbst

Der Frühling ist die schönste Zeit des Jahres.
Der Frühling ist die schönste Zeit des Jahres.

Meine lieben Freunde, Unterstützer und Liebhaber der Berge Boliviens,

Ich hoffe, ihr könnt die kommenden Tage nutzen, um euch zu erholen und neue Kraft zu tanken. Denkt daran: Mit weniger Stress lebt es sich nicht nur angenehmer, sondern auch die eigene Leistungsfähigkeit steigt spürbar.

Genießt den Herbst bei euch in vollen Zügen – vielleicht mit einem Glas neuem Wein, einem Stück Zwiebelkuchen oder gerösteten Kastanien. Während bei euch die Temperaturen langsam sinken und der Herbst Einzug hält, verwöhnt uns hier in Bolivien bereits die wärmende Sonne mit angenehmen Temperaturen des Frühlings.

Vielleicht tut es euch auch gut, am Sonntag einen Gottesdienst zu besuchen – manchmal findet man dort Ruhe, Inspiration und neue Zuversicht für die kommende Woche. Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende, bleibt gesund und lasst es euch gut gehen!

Selbst weit oben in den Bergen zeigt sich zartes neues Grün.
Selbst weit oben in den Bergen zeigt sich zartes neues Grün.

Zwei Jahreszeiten und ein herzlicher Gruß

Während bei euch der Herbst Einzug hält und die Temperaturen langsam sinken, verwöhnt uns hier in Bolivien bereits die wärmende Sonne des Frühlings. Dieser Gegensatz begleitet meine Gedanken, wenn ich euch schreibe: Ihr erlebt die kürzer werdenden Tage und die besondere Atmosphäre des Herbstes, während wir hier die angenehmen Frühlingstemperaturen genießen. So unterschiedlich die Jahreszeiten auch sind, sie bieten beide schöne Gelegenheiten, den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen und die Natur bewusst wahrzunehmen.

Genießt den Herbst bei euch in vollen Zügen

Vielleicht führt euch ein Spaziergang nach draußen, wo ihr die Farben der Blätter und die frische Luft auf euch wirken lassen könnt. Vielleicht macht ihr es euch aber auch zu Hause gemütlich – mit einem Glas neuem Wein, einem Stück Zwiebelkuchen oder gerösteten Kastanien. Es sind oft gerade diese einfachen Dinge, die einem freien Tag seinen besonderen Charakter geben: ein vertrauter Geschmack, ein gutes Gespräch oder die Zeit, ohne Eile zusammenzusitzen.

In der Frühlingssonne zusammensitzen und sich austauschen.
In der Frühlingssonne zusammensitzen und sich austauschen.

Hier in Bolivien schenkt uns der Frühling andere Eindrücke

Die wärmende Sonne und die angenehmen Temperaturen laden dazu ein, einen Augenblick innezuhalten und die Umgebung zu genießen. Wenn ich dabei an euch denke, erscheint mir die Entfernung zwischen uns ein wenig kleiner. Bei euch Herbst, bei uns Frühling – und doch verbindet uns der Wunsch nach einem friedlichen, erholsamen Wochenende und nach Zeit für das, was uns wichtig ist.

Zeit zum Durchatmen

Lasst euch an diesem Wochenende möglichst nicht von derselben Eile treiben, die vielleicht schon eure Arbeitswoche bestimmt hat. Nehmt euch Zeit für eine Pause, für einen Spaziergang oder für Menschen, mit denen ihr gern zusammen seid. Auch ein ruhiger Nachmittag ohne großes Programm kann etwas Wertvolles sein. Wir müssen nicht jede freie Stunde mit einer weiteren Aufgabe füllen. Manchmal ist es genug, einfach da zu sein, zuzuhören und einen Moment zu genießen, ohne bereits an den nächsten zu denken.

Die ersten Rosen blühen im Pfarrgarten.
Die ersten Rosen blühen im Pfarrgarten.

Weniger Stress und mehr Raum zum Durchatmen – 

das wünsche ich euch von Herzen. Erholung sollte nicht nur etwas sein, das wir zwischen zwei Verpflichtungen unterbringen. Sie darf ihren eigenen Platz haben. Vielleicht gelingt es euch, das Telefon einmal beiseitezulegen, eine Mahlzeit ohne Eile zu genießen oder euch einem Gespräch zu widmen, für das unter der Woche zu wenig Zeit geblieben ist. Findet heraus, was euch an diesen Tagen guttut, und erlaubt euch, dafür Zeit zu nehmen.

Mit Zuversicht in die neue Woche

Vielleicht tut es euch auch gut, am Sonntag einen Gottesdienst zu besuchen. Manchmal findet man dort einen Moment der Ruhe, einen Gedanken, der weiterbegleitet, oder neue Zuversicht für die kommende Woche. Zwischen all den Dingen, die uns beschäftigen, kann eine solche Unterbrechung helfen, wieder bewusst auf das zu schauen, was trägt und wichtig ist. Wenn ihr mögt, nehmt diese Einladung als Anregung für euren Sonntag mit.

Weiter oben in den Hochlagen des Altiplanos sieht es allerdings fast immer gleich aus.
Weiter oben in den Hochlagen des Altiplanos sieht es allerdings fast immer gleich aus.

Für die kommenden Tage wünsche ich euch viele kleine, schöne Augenblicke: Zeit für ein herzliches Gespräch, Freude an der Natur und die Gelegenheit, neue Kraft zu schöpfen. Genießt euren Herbst, so wie wir hier den Frühling genießen. Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende. Bleibt gesund, lasst es euch gut gehen und startet mit neuer Zuversicht in die kommende Woche!

Herzliche Grüße aus Bolivien
Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Dienstag, 20. Oktober 2026

Peter und Paul Fest in Macha Bolivien

Das Peter und Paul Fest in Macha ist weit mehr als ein Feiertag
Das Peter und Paul Fest in Macha ist weit mehr als ein Feiertag

Glaube, Tradition und Gemeinschaft im bolivianischen Hochland

Das Peter und Paul Fest in Macha ist weit mehr als ein Feiertag: Im abgelegenen Hochland Boliviens feiern die Menschen das Fest der heiligen Apostel Petrus und Paulus mit Musik, farbenfroher Kleidung und tiefem Glauben. Mittendrin: Padre Hernán Tarqui, der seinen Dienst den Ärmsten in den Bergen Boliviens widmet.

Macha im Ausnahmezustand
Macha im Ausnahmezustand

Das Fest der Apostel Petrus und Paulus in Macha

Während vielerorts der Alltag seinen gewohnten Lauf nimmt, herrscht in Macha Ausnahmezustand – im besten Sinne. In dieser abgelegenen Region im bolivianischen Hochland wird das Fest der heiligen Apostel Petrus und Paulus mit großer Begeisterung gefeiert. Die Feierlichkeiten ziehen Menschen aus den umliegenden Gemeinden an und verbinden religiöse Traditionen, kulturelle Identität und das gemeinsame Erleben von Gemeinschaft.

Es handelt sich um die traditionelle „Macha-Party“
Es handelt sich um die traditionelle „Macha-Party“

Guerilla-Party oder Macha-Party?

Wer zum ersten Mal nach Macha kommt, könnte angesichts der lebhaften Musik, der farbenfrohen Kleidung und der ausgelassenen Stimmung scherzhaft von einer „Guerilla-Party“ sprechen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um die traditionelle „Macha-Party“ – ein Fest, das tief in den lokalen Bräuchen verwurzelt ist und von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Ein Fest, das tief in den lokalen Bräuchen verwurzelt ist
Ein Fest, das tief in den lokalen Bräuchen verwurzelt ist

Was das Fest so besonders macht:

  • Lebendige Tradition: Bräuche, die seit Generationen gepflegt werden
  • Musik und Farben: traditionelle Klänge und festliche Kleidung prägen das Bild
  • Gemeinschaft: Menschen aus vielen Dörfern kommen zusammen
  • Glaube: Gebet und Gottesdienst stehen im Mittelpunkt der Feier

Zwischen Gebet, Musik und Begegnungen wird spürbar, wie Glaube und Solidarität zusammenhängen.
Zwischen Gebet, Musik und Begegnungen wird spürbar, wie Glaube und Solidarität zusammenhängen.

Padre Hernán Tarqui: Im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

Mitten unter den Menschen wirkt Padre Hernán Tarqui, der seinen Dienst den Ärmsten der Region widmet. In den Bergen Boliviens begleitet er Familien, die oft unter schwierigen Bedingungen leben. Sein Einsatz geht weit über die Feierlichkeiten hinaus: Er besucht abgelegene Gemeinden, spendet Trost, stärkt den Glauben und setzt sich für Menschen ein, die häufig am Rand der Gesellschaft stehen.

Für Padre Hernán Tarqui sind Festtage wie dieser eine besondere Gelegenheit, den Menschen nahe zu sein. Zwischen Gebet, Musik und Begegnungen wird spürbar, wie Glaube und Solidarität selbst in den entlegensten Regionen der Anden neue Kraft schenken können.

Sichtbares Zeichen der Hoffnung.
Sichtbares Zeichen der Hoffnung.

Ein Zeichen der Hoffnung in den Anden

Das Fest der heiligen Petrus und Paulus wird in Macha nicht nur zu einem religiösen Ereignis, sondern auch zu einem sichtbaren Zeichen der Hoffnung. Es erinnert daran, dass Kirche dort lebendig ist, wo Menschen füreinander da sind und Gemeinschaft gelebt wird.

Fotos und Eindrücke aus Macha

Die Bilder aus Macha zeigen die Freude der Menschen, die Schönheit der bolivianischen Bergwelt und die Bedeutung eines Festes, das weit mehr ist als eine Tradition – es ist Ausdruck eines lebendigen Glaubens.

In Macha in den Bergen Boliviens feiern wir dieses Fest im Oktober.
In Macha in den Bergen Boliviens feiern wir dieses Fest im Oktober.

Häufige Fragen zum Peter und Paul Fest in Macha

Wann wird das Fest der Apostel Petrus und Paulus gefeiert?

Das Hochfest der Apostel Petrus und Paulus feiert die katholische Kirche weltweit am 29. Juni. In Macha wird dieser Tag mit Gottesdienst, Musik und traditionellen Bräuchen begangen. In Macha in den Bergen Boliviens feiern wir dieses Fest im Oktober.

Wo liegt Macha?

Macha ist eine abgelegene Region im bolivianischen Hochland, in den Anden. Viele Familien leben dort unter einfachen und oft schwierigen Bedingungen.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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Montag, 19. Oktober 2026

Zwei Wochen Ruhe im Hochgebirge

während an der Nordsee der erste Orkan anklopft
während an der Nordsee der erste Orkan anklopft

🌬️ Liebe Freunde, Unterstützer und Wegbegleiter unserer Mission in den bolivianischen Anden,

ab diesem Wochenende wird es auf unseren Webseiten für etwa zwei Wochen etwas ruhiger werden. Mein Webmaster gönnt sich eine wohlverdiente Auszeit und lässt sich von den Herbststürmen an der Nordsee einmal richtig durchpusten. Facebook bleibt weiterhin aktuell, aber die Internetseite darf für 14 Tage warten, bis er gut durchgelüftet wieder an die Arbeit geht.

Gönnen wir ihm diese Erholung – sie ist verdient. Und ganz programmgemäß kündigt sich auch schon der erste Orkan an, mit Windstärke 9 bis 10, der pünktlich bei ihm eintreffen soll. Während wir hier in den Höhenlagen Boliviens die kalten Morgenstunden genießen, kämpft er sich durch die tosenden Winde der Nordsee. 

Jeder hat eben seine eigene Art von „Hochgebirge“.

Wir bleiben verbunden – über die Berge, über das Meer, über die Stürme hinweg.

Herzliche Grüße aus Boliviens Anden!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens

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