Mittwoch, 3. Juni 2026

Wenn Blockaden die Hoffnung ausbremsen

Der Señor de Bombori in Geiselhaft Es ist wieder diese Zeit im Jahr. Eigentlich sollten in diesen und kommenden Wochen Tausende Gläubige auf dem Weg zum Señor de Bombori sein. Die Wallfahrt in der Region Potosí ist nicht nur ein tief verwurzeltes, spirituelles Highlight, sondern für die Menschen in den Hochlandgemeinden auch ein Lebensnerv. Es ist eine Zeit der Begegnung, des Glaubens – und für viele Einheimische die wichtigste Einnahmequelle des ganzen Jahres.

Der Señor de Bombori in Geiselhaft
Es ist wieder diese Zeit im Jahr. Eigentlich sollten in diesen und kommenden Wochen Tausende Gläubige auf dem Weg zum Señor de Bombori sein. Die Wallfahrt in der Region Potosí ist nicht nur ein tief verwurzeltes, spirituelles Highlight, sondern für die Menschen in den Hochlandgemeinden auch ein Lebensnerv. Es ist eine Zeit der Begegnung, des Glaubens – und für viele Einheimische die wichtigste Einnahmequelle des ganzen Jahres.

Doch statt Pilgerströmen und bunten Märkten herrscht auf den Straßen Boliviens wieder einmal der Stillstand.

Landesweite Straßenblockaden, organisiert von einer verschwindend geringen Minderheit von vielleicht zwei Prozent der Bevölkerung, legen das gesamte Land lahm. Was hier passiert, ist kein legitimer Protest mehr; es ist die bewusste Geiselhaft einer ganzen Nation für die Machtinteressen weniger Einzelner.

Der Kollaps des Tourismus trifft die Schwächsten
Unter dem Deckmantel politischer Forderungen wird nicht nur eine jahrhundertealte Tradition kaputtgemacht, sondern auch das wirtschaftliche Fundament unzähliger Familien zerstört. Der Tourismus und der Pilgerverkehr, von dem weite Teile des Landes und gerade die strukturschwachen Regionen im Altiplano leben, brechen unter diesen Bedingungen komplett weg.

Wenn die Hauptverkehrsadern blockiert sind, betrifft das eben nicht die Elite in ihren klimatisierten Büros. Es trifft:

Die Marktfrauen, die ihre Waren nicht transportieren können und auf Lebensmitteln sitzen bleiben.

Die lokalen Kleinunternehmer und Fahrer, deren Existenz an der Mobilität hängt.

Die Gemeinden vor Ort, die monatelang auf diesen Moment hingearbeitet haben, um die kargen Monate des Jahres zu überstehen.

Macht durch Elend?
Es hinterlässt einen ungemein bitteren Beigeschmack und großen Ärger, wenn man dieses wiederkehrende Paradoxon in Bolivien beobachtet: Es scheint fast so, als könnten bestimmte radikale Minderheiten ihre Macht nur dann sichern und ausbauen, wenn es dem Volk wirtschaftlich schlecht geht. Je größer die Not und das Chaos, desto leichter lässt sich Druck auf den Staat ausüben – ohne jede Rücksicht auf Verluste, ohne Respekt vor dem Wohl der Allgemeinheit.

Wir können in den kommenden Wochen nur inständig hoffen, dass die Vernunft siegt, die Blockaden bröckeln und den Menschen in und um Bombori zumindest ein Teil ihrer Wallfahrt und ihrer Lebensgrundlage gerettet wird. Das Hochland hat diese ständigen Steine im Weg nicht verdient. 

Gepostet am 3. Juni 2026 von Bernhard Webmaster für Macha Bolivien


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Dienstag, 2. Juni 2026

Dank, Sorgen und Hoffnung

Ein Lebenszeichen aus Bolivien Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Mission Bolivien, von Herzen hoffe ich, dass es Ihnen gut geht. Zunächst möchte ich Ihnen ein aufrichtiges und tief empfundenes Vergelt’s Gott sagen – für Ihre treue Unterstützung und Ihre großzügigen Spenden.

Ein Lebenszeichen aus Bolivien
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Mission Bolivien, von Herzen hoffe ich, dass es Ihnen gut geht. Zunächst möchte ich Ihnen ein aufrichtiges und tief empfundenes Vergelt’s Gott sagen – für Ihre treue Unterstützung und Ihre großzügigen Spenden.

Dass mein persönlicher Dank Sie oft erst verspätet erreicht, liegt nicht an mangelnder Wertschätzung, sondern an den schwierigen Umständen hier vor Ort. Als einheimischer Priester in Bolivien sehe ich mich derzeit mit großen Herausforderungen konfrontiert. Der Postdienst ist nahezu zusammengebrochen, und auch der Versand über die deutsche Post, den ich zeitweise online nutzen konnte, steht schon Jahre nicht mehr zur Verfügung.

Dass mein persönlicher Dank Sie oft erst verspätet erreicht, liegt nicht an mangelnder Wertschätzung, sondern an den schwierigen Umständen hier vor Ort. Als einheimischer Priester in Bolivien sehe ich mich derzeit mit großen Herausforderungen konfrontiert. Der Postdienst ist nahezu zusammengebrochen, und auch der Versand über die deutsche Post, den ich zeitweise online nutzen konnte, steht schon Jahre nicht mehr zur Verfügung.

Hinzu kommt, dass die Auswertung der Kontoauszüge der Missionsprokur oft kompliziert ist. Auf den Abrechnungen erscheinen bei vielen Spenden lediglich anonymisierte Angaben – häufig ersetzt durch „XXXXXXXXXXXX“. So wichtig Datenschutz auch ist, erschwert er in diesem Fall den persönlichen Kontakt und den direkten Dank an Sie. Auch die Übermittlung der Spendendaten aus Knechtsteden dauert oft lange, während Spendenbescheinigungen erfreulicherweise schneller verschickt werden.

Hinzu kommt, dass die Auswertung der Kontoauszüge der Missionsprokur oft kompliziert ist. Auf den Abrechnungen erscheinen bei vielen Spenden lediglich anonymisierte Angaben – häufig ersetzt durch „XXXXXXXXXXXX“. So wichtig Datenschutz auch ist, erschwert er in diesem Fall den persönlichen Kontakt und den direkten Dank an Sie. Auch die Übermittlung der Spendendaten aus Knechtsteden dauert oft lange, während Spendenbescheinigungen erfreulicherweise schneller verschickt werden.

Herausforderungen vor Ort: Glaube, Verantwortung und Mangel Neben organisatorischen Schwierigkeiten stellen sich auch ganz konkrete Aufgaben: Einige wichtige Kirchengebäude müssen dringend gesichert werden. In der neu errichteten Kirche in Pampa Colorada benötigen wir aktuell noch einen Altar und einen Ambo – sei es durch Finanzierung oder großzügige Spenden.

Herausforderungen vor Ort: Glaube, Verantwortung und Mangel
Neben organisatorischen Schwierigkeiten stellen sich auch ganz konkrete Aufgaben: Einige wichtige Kirchengebäude müssen dringend gesichert werden. In der neu errichteten Kirche in Pampa Colorada benötigen wir aktuell noch einen Altar und einen Ambo – sei es durch Finanzierung oder großzügige Spenden.

Doch die Lage in Bolivien hat sich im Juni 2026 nochmals deutlich verschärft: Landesweite Blockaden lähmen das öffentliche Leben. Besonders in unseren abgelegenen Bergregionen sind die Auswirkungen dramatisch. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist vielerorts nahezu zusammengebrochen.

Doch die Lage in Bolivien hat sich im Juni 2026 nochmals deutlich verschärft: Landesweite Blockaden lähmen das öffentliche Leben. Besonders in unseren abgelegenen Bergregionen sind die Auswirkungen dramatisch. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist vielerorts nahezu zusammengebrochen.

Ein normales Leben scheint momentan fast wie ein Weihnachtsgeschenk – so groß ist die Sehnsucht nach ein wenig Stabilität und Alltag.

Die Kinder brauchen uns mehr denn je
Besonders schwer trifft die Situation unsere Kinder in den Bergen. Viele Gemeinden kann ich derzeit nur schwer oder gar nicht erreichen. Was wir erleben, fühlt sich längst nicht mehr wie friedliche Proteste an – vielmehr hat es den Charakter eines schwelenden Konflikts.

Der Tourismus, eine wichtige Lebensgrundlage vieler Menschen, wird auf Jahre hinaus geschädigt. Gleichzeitig leiden die Schwächsten am meisten unter Entscheidungen, die außerhalb ihres Einflusses liegen.

Doch trotz aller Belastungen nehme ich diese Situation bewusst an – sie gehört zu meiner Berufung.

Bildung als Schlüssel zur Zukunft
Ein besonderes Anliegen ist mir weiterhin die Unterstützung der Schulkinder mit dringend benötigtem Lernmaterial. Bildung ist und bleibt der Schlüssel für eine bessere Zukunft – für jeden Einzelnen und für unser gesamtes Land.

Ihre Hilfe kommt genau dort an, wo sie am dringendsten gebraucht wird: bei den armen Menschen in den Bergen Boliviens. Sie unterstützen keine politischen Interessen, sondern ermöglichen Hoffnung, Perspektive und konkrete Hilfe im Alltag.

Danke für Ihre Treue
Im Namen aller, die Sie mit Ihrer Unterstützung erreichen, danke ich Ihnen von Herzen. Möge Gott Ihnen alles Gute vergelten.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Mit Ihrem Smartphone bequem spenden – so einfach geht’s: Es ist bereits ein Betrag von 50 Euro voreingestellt, den Sie direkt und unkompliziert mit Ihrer Banking-App auf dem Smartphone überweisen können. Damit möchte ich Ihnen einen neuen, besonders komfortablen Weg anbieten, eine Spende zu tätigen. Die Empfängerdaten sind identisch mit den Angaben, die Sie im oberen Bereich über dem QR-Code auf dem Bild finden. Möchten Sie einen anderen Betrag spenden, können Sie den Überweisungsträger über den untenstehenden Link individuell ausfüllen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und dass Sie diese neue Möglichkeit ausprobieren möchten!

Montag, 1. Juni 2026

Wenn das Kochen zum Luxus wird

Die Blockaden in den Bergen Boliviens
Das tägliche Kochen ist in den Hochlandregionen Boliviens zu einem massiven Problem geworden. Was für uns selbstverständlich ist, stellt die Menschen dort aktuell vor existenzielle Herausforderungen. Die anhaltenden Blockaden im Land treffen wieder einmal diejenigen am härtesten, die ohnehin am wenigsten haben: die arme Landbevölkerung in den Bergen. 

Die Blockaden in den Bergen Boliviens Das tägliche Kochen ist in den Hochlandregionen Boliviens zu einem massiven Problem geworden. Was für uns selbstverständlich ist, stellt die Menschen dort aktuell vor existenzielle Herausforderungen. Die anhaltenden Blockaden im Land treffen wieder einmal diejenigen am härtesten, die ohnehin am wenigsten haben: die arme Landbevölkerung in den Bergen.

Die Zubereitung einer warmen Mahlzeit ist derzeit nur noch unter extremen Einschränkungen möglich:

Kein Gas verfügbar: Gasflaschen, die wichtigste Energiequelle für viele Haushalte, sind durch die blockierten Transportwege schlichtweg nicht mehr erhältlich.

Mangelware Brennholz: Holz als alternative Energiequelle ist in diesen Höhenlagen ohnehin kaum vorhanden.

Gefahr für die Umwelt: Die verzweifelte Suche nach Brennstoff gefährdet nun auch noch die wenigen Bäume und Sträucher, die in der kargen Berglandschaft überhaupt noch wachsen. Ein ökologischer Teufelskreis droht.

Das Bittere an der Situation: Die Blockaden werden oft mit dem Argument organisiert, für die Rechte und das Wohl der Bevölkerung zu kämpfen. Doch die Realität vor Ort zeigt das genaue Gegenteil. Sie gefährden genau die Menschen, denen sie angeblich helfen sollen.

Am Ende bleibt eine unbeantwortete und schmerzhafte Frage: Wem nützt das eigentlich noch.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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