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Samstag, 14. März 2026

Mission zwischen Himmel und Schlamm

Mission zwischen Himmel und Schlamm: Unterwegs im Hochland Boliviens

Ich bin zurück in Macha. Die Kisten sind noch leer, die Eindrücke dafür umso voller. Hinter mir liegt eine Expedition Nach La Paz, um dringend benötigtes Schulmaterial zu kaufen.

Ich bin zurück in Macha. Die Kisten sind noch leer, die Eindrücke dafür umso voller. Hinter mir liegt eine Expedition Nach La Paz, um dringend benötigtes Schulmaterial zu kaufen.

Es war eine Reise, die einmal mehr zeigt: Der Weg zum Ziel ist in den Anden selten eine gerade Linie.

Es war eine Reise, die einmal mehr zeigt: Der Weg zum Ziel ist in den Anden selten eine gerade Linie.

Die Täuschung der sanften Riesen
Wer an das bolivianische Hochland denkt, hat oft schroffe Gipfel vor Augen. Doch hier, auf über 4.000 Metern über dem Meeresspiegel, wirken die Berge fast wie sanfte, unendliche Hügel. Aber lasst euch von dieser Optik nicht täuschen! Auch wenn die Straßen einsam und verlassen wirken – was die Fahrt weniger „aufregend“ im Sinne von Verkehr macht – so lauert die Herausforderung im Boden selbst.

Wenn die Straße zur Schmierseife wird Die Wetterverhältnisse haben es in sich. Wenn der Regen einsetzt, verwandeln sich die Pisten in eine schlammige Herausforderung, die selbst gestandene Offroad-Profis ins Schwitzen bringt.

Wenn die Straße zur Schmierseife wird
Die Wetterverhältnisse haben es in sich. Wenn der Regen einsetzt, verwandeln sich die Pisten in eine schlammige Herausforderung, die selbst gestandene Offroad-Profis ins Schwitzen bringt.

Die Realität: Das Fahren fühlt sich an wie auf flüssiger Schmierseife.

Die Realität: Das Fahren fühlt sich an wie auf flüssiger Schmierseife.
Die Technik: Wir sind mit Allradantrieb unterwegs, aber ich muss ehrlich sein: Es gibt Momente, da kapituliert auch die beste Technik vor dem bolivianischen Matsch.

Ein Paradies für Outdoor-Fans? Für die Wanderer und Abenteurer unter euch wäre diese Gegend ein absoluter Traum. Die majestätische Landschaft und die unendliche Weite bieten ein unvergleichliches Erlebnis. Es ist diese raue, unberührte Schönheit, die einen trotz aller Anstrengungen immer wieder entschädigt.

Ein Paradies für Outdoor-Fans?
Für die Wanderer und Abenteurer unter euch wäre diese Gegend ein absoluter Traum. Die majestätische Landschaft und die unendliche Weite bieten ein unvergleichliches Erlebnis. Es ist diese raue, unberührte Schönheit, die einen trotz aller Anstrengungen immer wieder entschädigt.

Warum wir das tun Am Ende geht es nicht um den Adrenalinkick oder die Fahrkunst im Schlamm. Die Verteilung von Schulmaterial in abgelegenen Regionen wie Bandorani ist eine Herzensmission.

Warum wir das tun
Am Ende geht es nicht um den Adrenalinkick oder die Fahrkunst im Schlamm. Die Verteilung von Schulmaterial in abgelegenen Regionen wie Bandorani ist eine Herzensmission.

„Diese Expeditionen führen uns die Realität vor Augen, der sich die Menschen hier jeden Tag stellen müssen. Bildung darf kein Privileg derer sein, die an befestigten Straßen wohnen.“  Es ist eine Erinnerung daran, dass wir die Unterstützung in jeden noch so entlegenen Winkel der Welt tragen müssen – egal wie rutschig der Weg dorthin ist.

„Diese Expeditionen führen uns die Realität vor Augen, der sich die Menschen hier jeden Tag stellen müssen. Bildung darf kein Privileg derer sein, die an befestigten Straßen wohnen.“

Es ist eine Erinnerung daran, dass wir die Unterstützung in jeden noch so entlegenen Winkel der Welt tragen müssen – egal wie rutschig der Weg dorthin ist.

Bleibt behütet,
Padre Hernán Tarqui Im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


Helfen Sie mit, um unser Ziel zu verwirklichen. Über den folgenden Link können Sie ein Überweisungsformular vervollständigen und in Farbe ausdrucken oder den QR-Code scannen und mit ihrer Banking App direkt einen Betrag von 50 Euro spenden. Das macht für sie am wenigsten Arbeit LOL. [Da die Aufgaben enorm sind freuen wir uns natürlich auch auf größere Beträge]

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Freitag, 13. März 2026

Krieg oder Frieden

Krieg oder Frieden: Die Entscheidung fällt in uns selbst.
Wir stehen an einer Schwelle. Wenn wir heute die Nachrichten verfolgen, fühlen wir es alle: Die Welt, wie wir sie kannten, scheint aus den Fugen zu geraten. Herausforderungen, Zweifel und die Spuren der vergangenen Monate sitzen tief in unserem kollektiven Gedächtnis. Mancherorts fühlt es sich an, als steuerten wir auf ein Ende zu.

Krieg oder Frieden: Die Entscheidung fällt in uns selbst. Wir stehen an einer Schwelle. Wenn wir heute die Nachrichten verfolgen, fühlen wir es alle: Die Welt, wie wir sie kannten, scheint aus den Fugen zu geraten.erausforderungen, Zweifel und die Spuren der vergangenen Monate sitzen tief in unserem kollektiven Gedächtnis. Mancherorts fühlt es sich an, als steuerten wir auf ein Ende zu.

Doch genau in dieser Dunkelheit wächst eine Sehnsucht. Eine Sehnsucht, die lauter wird als der Lärm der Waffen: der Wunsch nach einem gerechten Frieden.

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Schüssen
Wir müssen aufhören, Frieden nur als das Schweigen der Kanonen zu definieren. Ein Friede, der auf Unterdrückung, Armut und systemischem Unrecht basiert, ist kein echter Friede – er ist nur ein pausierter Konflikt.

Ein gerechter Friede bedeutet, die Wurzeln zu kappen:
Den Hass durch Verständnis ersetzen.
Die Armut durch Teilen überwinden.
Das Unrecht durch Gerechtigkeit heilen.

Das Gebet als Akt des Widerstands
Beten für den Frieden ist kein passives Abwarten. Es ist eine aktive innere Haltung. Wenn wir uns an eine höhere Instanz wenden – ob wir es Gott nennen, das Universum oder das universelle Gute –, dann richten wir unseren inneren Kompass neu aus.

Wir erbitten Weisheit für jene, die am Verhandlungstisch sitzen, und Trost für jene, die in den Trümmern weinen. Aber vor allem erbitten wir die Kraft, selbst zur Versöhnung fähig zu sein. Das Gebet macht uns zu Werkzeugen der Hoffnung. Es erinnert uns daran, dass Veränderung möglich ist – wenn wir bereit sind, unser Denken und Handeln grundlegend zu hinterfragen.

„Frieden muss in unserem eigenen Herzen anfangen und nicht in Machtblöcken oder Terrorstaaten.“

Der Planet überlebt nur durch uns
Wir neigen dazu, die Verantwortung nach „oben“ oder nach „außen“ zu schieben. Wir schimpfen auf politische Blöcke und verurteilen die Gewalt in fernen Ländern. Doch die Wahrheit ist radikaler: Der Frieden auf diesem Planeten ist die Summe der Frieden in unseren Herzen.
Wenn wir es schaffen, Frieden mit uns selbst zu schließen, mit unseren Nachbarn, mit unserer Vergangenheit und mit unseren Feinden, dann entziehen wir dem Krieg die Grundlage. Ein Mensch, der innerlich im Frieden ist, lässt sich nicht für den Hass instrumentalisieren.

Wir haben die Wahl. Wenn wir diesen inneren Frieden finden, kann dieser Planet noch einmal überleben. Nicht durch neue Waffen, sondern durch eine neue Kultur der Solidarität und des Respekts.

Setzen wir heute ein Zeichen – in unserem Umfeld, in unseren Gedanken, in unserem Gebet.

Was ist dein erster Schritt zum inneren Frieden heute? Schreib es mir in die Kommentare – lass uns gemeinsam eine Kultur der Hoffnung bauen.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Donnerstag, 12. März 2026

Grund zur Freude

 "Heute gibt es einen ganz besonderen Grund zur Freude!" 🌍✨

Nach einer langen Durststrecke mit der Technik ist ein sehr langjähriger Freund endlich wieder online: Johannes aus Adelaide, Australien! 🇦🇺

Nach einer langen Durststrecke mit der Technik ist ein sehr langjähriger Freund endlich wieder online: Johannes aus Adelaide, Australien! 🇦🇺

Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass unsere Nachrichten aus den Bergen Boliviens nun wieder den weiten Weg bis zu ihm finden. Johannes ist nicht nur ein treuer Begleiter, sondern war auch schon für Padre Dietmar eine jahrelange Stütze.

Lieber Johannes, herzlich willkommen zurück in unserer digitalen Runde! Wir haben dich vermisst und freuen uns, dass du wieder mitliest. 🤝💻"

„Die Technik macht's möglich: Dieses Bild wurde mit KI erstellt, um unsere weltweite Verbindung zu feiern.“

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Mittwoch, 11. März 2026

Meilenstein für Macha

Meilenstein für Macha: Ein Lkw bringt Hoffnung und Bildung. Wie ein Herzensprojekt die Zukunft Boliviens verändert.

Ein bedeutender Moment steht bevor: Der Lkw voller Materialien für die Schüler von Macha ist endlich unterwegs. Was zunächst wie eine logistische Herausforderung wirkt, ist in Wahrheit ein Symbol dafür, wie viel Engagement und Herzblut in diesem Projekt stecken. Von den geschäftigen Straßen La Paz' bis zu den abgelegenen Dörfern im Hochland Boliviens ist es ein langer, steiniger Weg – nicht nur geografisch, sondern auch organisatorisch. Doch die Freude darüber, dass der Lkw bald rollt, ist unübersehbar.

Ein bedeutender Moment steht bevor: Der Lkw voller Materialien für die Schüler von Macha ist endlich unterwegs. Was zunächst wie eine logistische Herausforderung wirkt, ist in Wahrheit ein Symbol dafür, wie viel Engagement und Herzblut in diesem Projekt stecken. Von den geschäftigen Straßen La Paz' bis zu den abgelegenen Dörfern im Hochland Boliviens ist es ein langer, steiniger Weg – nicht nur geografisch, sondern auch organisatorisch. Doch die Freude darüber, dass der Lkw bald rollt, ist unübersehbar.

Besonders beeindruckend sind drei Aspekte, die dieses Projekt ausmachen. Erstens die Logistik mit Herz: Die Initiatoren besorgen alle Materialien selbst und stellen so sicher, dass genau das bei den Kindern ankommt, was tatsächlich gebraucht wird. Hier wird nicht einfach irgendetwas verteilt – nein, jedes Schulheft, jeder Stift und jedes Buch wurde mit Bedacht und nach den Bedürfnissen der lokalen Schüler ausgewählt.

Besonders beeindruckend sind drei Aspekte, die dieses Projekt ausmachen. Erstens die Logistik mit Herz: Die Initiatoren besorgen alle Materialien selbst und stellen so sicher, dass genau das bei den Kindern ankommt, was tatsächlich gebraucht wird. Hier wird nicht einfach irgendetwas verteilt – nein, jedes Schulheft, jeder Stift und jedes Buch wurde mit Bedacht und nach den Bedürfnissen der lokalen Schüler ausgewählt.

Zweitens der Gemeinschaftssinn: „Alle arbeiten zusammen“ ist keine bloße Floskel, sondern gelebte Realität. Der Einsatz der lokalen Helfer, das Ausladen der schweren Pakete, das sorgfältige Verteilen – all das zeigt, wie sehr das Projekt von der Bevölkerung vor Ort getragen wird. Jeder packt mit an, sei es beim Schleppen, Organisieren oder Motivieren der Kinder. Es entsteht ein starkes Gefühl von Zusammenhalt, das über das Projekt hinausreicht.

Zweitens der Gemeinschaftssinn: „Alle arbeiten zusammen“ ist keine bloße Floskel, sondern gelebte Realität. Der Einsatz der lokalen Helfer, das Ausladen der schweren Pakete, das sorgfältige Verteilen – all das zeigt, wie sehr das Projekt von der Bevölkerung vor Ort getragen wird. Jeder packt mit an, sei es beim Schleppen, Organisieren oder Motivieren der Kinder. Es entsteht ein starkes Gefühl von Zusammenhalt, das über das Projekt hinausreicht.

Drittens die nachhaltige Vision, die hinter allem steht: Das Motto „Mehr Bildung, weniger Probleme“ drückt exakt aus, worum es geht. Bildung ist das nachhaltigste Investment, das man in die Zukunft Boliviens tätigen kann. Sie öffnet Türen, schafft Perspektiven und ist der Schlüssel zu einer besseren Gesellschaft. Inmitten der rauen Berge sorgt Padre Hernán Tarqui dafür, dass auch diejenigen eine Chance bekommen, die oft übersehen werden. Sein Einsatz für die Ärmsten ist beispielhaft und macht deutlich, wie wichtig es ist, langfristig zu denken und zu handeln.

Die kommenden Tage werden anstrengend – das Ausladen, Verteilen und Anpacken erfordern ganz viel Kraft. Doch die Energie, die aus der Gemeinschaft und dem Bewusstsein für den Sinn der Arbeit entsteht, ist ansteckend. Sie lässt alle Herausforderungen kleiner erscheinen und spornt an, weiterzumachen, auch wenn es schwierig wird.

Dieses Projekt ist weit mehr als ein Lkw voller Schulmaterialien: Es ist ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr Bildung, Chancengerechtigkeit und Hoffnung in den Bergen Boliviens. Jeder, der daran beteiligt ist, trägt dazu bei, diese Vision Stück für Stück Wirklichkeit werden zu lassen. Viel Kraft und Durchhaltevermögen für alle, die in den nächsten Tagen mit anpacken!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Gemeinsam auf dem Weg

Pastorale Planung der Nordzone 2 in San Pedro de Macha
​In der vergangenen Woche wurde die Gemeinde San Pedro de Macha zum Mittelpunkt unserer regionalen Kirchenarbeit. Die Pfarrer der Nordzone 2 kamen zu einem intensiven Arbeitstreffen zusammen, um nicht nur Gemeinschaft zu pflegen, sondern vor allem die Weichen für die pastorale Zukunft unseres Bereichs zu stellen.

​In der vergangenen Woche wurde die Gemeinde San Pedro de Macha zum Mittelpunkt unserer regionalen Kirchenarbeit. Die Pfarrer der Nordzone 2 kamen zu einem intensiven Arbeitstreffen zusammen, um nicht nur Gemeinschaft zu pflegen, sondern vor allem die Weichen für die pastorale Zukunft unseres Bereichs zu stellen.

​Ein Ort mit Geschichte und Geist
​San Pedro de Macha, bekannt für seine tief verwurzelten Traditionen und seine lebendige Kultur, bot den idealen Rahmen für diesen Austausch. Fernab vom hektischen Alltag der großen Zentren fanden wir hier den nötigen Raum, um innezuhalten und den Blick auf das Wesentliche zu richten: Die Menschen in unserer Zone.

​Warum ein Zonentreffen?
​Kirche geschieht nicht isoliert in einer einzelnen Pfarrei. Die Nordzone 2 steht vor spezifischen Herausforderungen – von der Begleitung ländlicher Gemeinden bis hin zur Stärkung der Jugend- und Familienpastoral. Unser Ziel war es:

​Ressourcen bündeln: Wie können wir uns gegenseitig unterstützen?
​Gemeinsame Visionen entwickeln: Welche Schwerpunkte setzen wir im kommenden Jahr?

​Erfahrungen teilen: Was funktioniert in der einen Gemeinde gut, das auch für andere ein Segen sein könnte?

​Fokus: Pastorale Aktivität planen ​Das Herzstück des Treffens war die konkrete Planung. Wir haben intensiv darüber beraten, wie wir die Sakramentenvorbereitung, die sozialen Dienste und die liturgischen Feiern in der gesamten Zone harmonisieren können. Dabei stand immer die Frage im Vordergrund: Wie können wir als Kirche noch näher bei den Menschen sein?

​Fokus: Pastorale Aktivität planen
​Das Herzstück des Treffens war die konkrete Planung. Wir haben intensiv darüber beraten, wie wir die Sakramentenvorbereitung, die sozialen Dienste und die liturgischen Feiern in der gesamten Zone harmonisieren können. Dabei stand immer die Frage im Vordergrund: Wie können wir als Kirche noch näher bei den Menschen sein?

​„Es geht nicht nur darum, Kalender zu füllen, sondern Räume der Begegnung mit Gott und untereinander zu schaffen.“

​Ein Ausblick voller Hoffnung
​Die Gespräche waren geprägt von großer Brüderlichkeit und dem gemeinsamen Willen, die Frohe Botschaft lebendig zu halten. Mit frischen Ideen und einem klaren Plan kehren die Pfarrer nun in ihre jeweiligen Gemeinden zurück.
​Wir danken der Gemeinde San Pedro de Macha für die herzliche Gastfreundschaft und die wunderbare Bewirtung, die dieses Treffen so fruchtbar gemacht haben.

​Bleiben Sie auf dem Laufenden: In den kommenden Wochen werden wir in den Sonntagsgottesdiensten konkrete Details zu den geplanten Projekten und Terminen der Nordzone 2 bekannt geben.

Beten wir gemeinsam für eine fruchtbare Arbeit in unserem Weinberg!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Dienstag, 10. März 2026

Warten auf Ostern

Warten auf Ostern: Die Fastenzeit und die Passion in Macha
​Die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist weit mehr als nur ein Countdown im Kalender. Es ist eine Reise der Reflexion, die in den beeindruckenden Aufführungen in Macha ihren ganz besonderen Höhepunkt findet.

Warten auf Ostern: Die Fastenzeit und die Passion in Macha ​Die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag ist weit mehr als nur ein Countdown im Kalender. Es ist eine Reise der Reflexion, die in den beeindruckenden Aufführungen in Macha ihren ganz besonderen Höhepunkt findet.

Die Fastenzeit: 40 Tage der Einkehr
​Die christliche Fastenzeit beginnt jedes Jahr am Aschermittwoch. Sie erinnert an die 40 Tage, die Jesus fastend in der Wüste verbrachte. ​Wussten Sie schon? Obwohl man von der "40-tägigen Fastenzeit" spricht, liegen zwischen Aschermittwoch und Ostern eigentlich 46 Tage. Der Grund: Die Sonntage gelten traditionell nicht als Fastentage und werden bei der Zählung übersprungen.

Der Auftakt: Aschermittwoch
​An diesem Tag lassen sich Gläubige das Aschekreuz auf die Stirn zeichnen. Es ist ein Symbol für die Vergänglichkeit und den Neuanfang. Die Asche dafür wird klassischerweise aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen – ein schöner Kreislauf der Tradition.

Die Karwoche: Der Weg zum Kreuz
​In der Karwoche verdichtet sich das Geschehen. Jeden Tag gedenken wir eines anderen Aspekts der Leidensgeschichte Jesu:

​Palmsonntag: Einzug in Jerusalem (mit Palmzweigen und Jubel).
​Gründonnerstag: Das letzte Abendmahl und das Gebot der Nächstenliebe.
​Karfreitag: Ein Tag der Stille und Trauer im Gedenken an die Kreuzigung.
​Karsamstag: Die Grabesruhe und das geduldige Warten.

Ostern in Macha: Ein lebendiges Erbe
​Während viele Orte das Osterfest rein im privaten Kreis feiern, verwandelt sich Macha in eine lebendige Bühne. Die Tradition der Passionsspiele ist hier tief verwurzelt.

Passionsspiele: Jedes Jahr aufs Neue
​Im Gegensatz zum berühmten Oberammergau, wo man zehn Jahre auf die nächste Aufführung warten muss, zeigt Macha eine beeindruckende Ausdauer: Hier finden die Spiele jedes Jahr statt.

Ein Fest der Gemeinschaft
​Die Feierlichkeiten in Macha sind ein kraftvolles Zeugnis für den Zusammenhalt. Wenn die Gemeinde zusammenkommt, um zu beten, zu singen und die Leidensgeschichte darzustellen, wird deutlich: Ostern ist nicht nur Geschichte, sondern gelebte Gegenwart.

Was bedeutet die Fastenzeit für Sie? Ist es der Verzicht auf Süßigkeiten oder eher die bewusste Zeit für Stille? Schreiben Sie es uns in die Kommentare!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Montag, 9. März 2026

Bildung ist kein Sprint

Bildung ist kein Sprint, sondern ein gemeinsamer Weg. Ein Aufruf für die Kinder in den Bergen Boliviens

Liebe Freunde und Unterstützer, schöne Fotos von einmaligen Hilfsaktionen gibt es viele. Sie dienen oft der Spendengewinnung, doch Hand aufs Herz: Eine einmalige Gabe bewirkt selten eine dauerhafte Veränderung. Ich lebe dafür, dass wir den Kindern hier in den Bergen Boliviens eine kontinuierliche Unterstützung bieten. Nur Beständigkeit führt zu sichtbaren Erfolgen und gibt diesen Kindern eine echte Chance auf eine bessere Zukunft.

Liebe Freunde und Unterstützer,
schöne Fotos von einmaligen Hilfsaktionen gibt es viele. Sie dienen oft der Spendengewinnung, doch Hand aufs Herz: Eine einmalige Gabe bewirkt selten eine dauerhafte Veränderung. Ich lebe dafür, dass wir den Kindern hier in den Bergen Boliviens eine kontinuierliche Unterstützung bieten. Nur Beständigkeit führt zu sichtbaren Erfolgen und gibt diesen Kindern eine echte Chance auf eine bessere Zukunft.

Konkrete Hilfe: Schulmaterial-Einkauf in La Paz Bereits am kommenden Mittwoch, den 11. März, werde ich in La Paz das nötige Schulmaterial für unsere Schulkinder einkaufen. Damit dieser Einkauf nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt, sondern Teil einer verlässlichen Struktur ist, brauche ich Sie an meiner Seite.

Konkrete Hilfe: Schulmaterial-Einkauf in La Paz
Bereits am kommenden Mittwoch, den 11. März, werde ich in La Paz das nötige Schulmaterial für unsere Schulkinder einkaufen. Damit dieser Einkauf nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt, sondern Teil einer verlässlichen Struktur ist, brauche ich Sie an meiner Seite.

Warum Ihre dauerhafte Hilfe den Unterschied macht: Sichtbare Erfolge: Kinder, die über Jahre begleitet werden, schließen die Schule ab. Ganzheitlicher Ansatz: Wir helfen den Kindern Boliviens, wir helfen dem Planeten und – davon bin ich überzeugt – am Ende hilft diese Nächstenliebe auch uns selbst. Ehrlichkeit statt Inszenierung: Wir investieren in Bildung, nicht in kurzfristige Werbebilder.

Warum Ihre dauerhafte Hilfe den Unterschied macht:
Sichtbare Erfolge: Kinder, die über Jahre begleitet werden, schließen die Schule ab. Ganzheitlicher Ansatz: Wir helfen den Kindern Boliviens, wir helfen dem Planeten und – davon bin ich überzeugt – am Ende hilft diese Nächstenliebe auch uns selbst. Ehrlichkeit statt Inszenierung: Wir investieren in Bildung, nicht in kurzfristige Werbebilder.

Ein kleines „Dankeschön“ vom Finanzamt Ihre Unterstützung bereitet nicht nur den Kindern Freude, sondern hat auch für Sie einen praktischen Vorteil: Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar. Betrachten Sie es als eine kleine Süßigkeit für Ihre Großzügigkeit – ein Extra zur Freude darüber, etwas wirklich Sinnvolles bewirkt zu haben.

Ein kleines „Dankeschön“ vom Finanzamt
Ihre Unterstützung bereitet nicht nur den Kindern Freude, sondern hat auch für Sie einen praktischen Vorteil: Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar. Betrachten Sie es als eine kleine Süßigkeit für Ihre Großzügigkeit – ein Extra zur Freude darüber, etwas wirklich Sinnvolles bewirkt zu haben.

Ich freue mich sehr, wenn Sie mich und meine Arbeit auch weiterhin mit Ihren Zuwendungen begleiten.

Ich freue mich sehr, wenn Sie mich und meine Arbeit auch weiterhin mit Ihren Zuwendungen begleiten.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Samstag, 7. März 2026

Die Pfarrhaus Hasen von Macha

🐰 Sonnenanbeter auf Pfoten: Ausbruch aus dem grauen Alltag
​Endlich! Wer hätte gedacht, dass wir in dieser Woche noch einmal das Blau des Himmels sehen? Nach den gefühlten vierzig Tagen Regenwetter (vielleicht waren es auch nur drei, aber wer zählt schon?) gibt es heute im Pfarrgarten nur ein Thema: Großer Freigang.

🐰 Sonnenanbeter auf Pfoten: Ausbruch aus dem grauen Alltag ​Endlich! Wer hätte gedacht, dass wir in dieser Woche noch einmal das Blau des Himmels sehen? Nach den gefühlten vierzig Tagen Regenwetter (vielleicht waren es auch nur drei, aber wer zählt schon?) gibt es heute im Pfarrgarten nur ein Thema: Großer Freigang.

Ein verdienter „Sabbat“ für die Löffelträger
​Normalerweise nehmen unsere Pfarrhaus-Kaninchen ihre Rolle sehr ernst – sie sind die heimlichen Wächter des Rasens und professionelle Karotten-Verwerter. Aber heute? Heute wird die Arbeit liegen gelassen.

Ein verdienter „Sabbat“ für die Löffelträger ​Normalerweise nehmen unsere Pfarrhaus-Kaninchen ihre Rolle sehr ernst – sie sind die heimlichen Wächter des Rasens und professionelle Karotten-Verwerter. Aber heute? Heute wird die Arbeit liegen gelassen.

Die Kaninchen sind im Park. Sie genießen ihren freien Tag in vollen Zügen. Kein Hoppeln mit Termindruck, keine Pfützen-Akrobatik. Stattdessen sieht das Tagesprogramm heute so aus:

Die Kaninchen sind im Park. Sie genießen ihren freien Tag in vollen Zügen. Kein Hoppeln mit Termindruck, keine Pfützen-Akrobatik. Stattdessen sieht das Tagesprogramm heute so aus:

Extrem-Dösen: Gestreckt in der Mittagssonne, bis die Ohren warm werden.
​Gras-Verkostung: Heute schmeckt das Buffet besonders frisch, ganz ohne Beigeschmack von Regenwasser.

Socializing: Ein kurzer Nasenstüber hier, ein entspanntes Putzen da. ​Heute mal ohne Regen ​Es ist faszinierend, wie sehr sich die Stimmung ändert, wenn die Sonne rauskommt. Nicht nur wir Menschen atmen auf, auch die Tiere scheinen die Wärme regelrecht aufzusaugen. Es ist dieser eine Moment der Ruhe, bevor das nächste Gewitter oder die nächste Aufgabe im Pfarrhaus wartet.

Socializing: Ein kurzer Nasenstüber hier, ein entspanntes Putzen da. Heute mal ohne Regen
​Es ist faszinierend, wie sehr sich die Stimmung ändert, wenn die Sonne rauskommt. Nicht nur wir Menschen atmen auf, auch die Tiere scheinen die Wärme regelrecht aufzusaugen. Es ist dieser eine Moment der Ruhe, bevor das nächste Gewitter oder die nächste Aufgabe im Pfarrhaus wartet.

Socializing: Ein kurzer Nasenstüber hier, ein entspanntes Putzen da. ​Heute mal ohne Regen ​Es ist faszinierend, wie sehr sich die Stimmung ändert, wenn die Sonne rauskommt. Nicht nur wir Menschen atmen auf, auch die Tiere scheinen die Wärme regelrecht aufzusaugen. Es ist dieser eine Moment der Ruhe, bevor das nächste Gewitter oder die nächste Aufgabe im Pfarrhaus wartet.

Manchmal können wir uns von den Langohren eine Scheibe abschneiden: Einfach mal die Nase in den Wind halten, den Boden unter den Pfoten spüren und den Moment genießen, solange er trocken bleibt.

​„Gott gibt die Ruhe, aber wir müssen die Ohren hängen lassen können.“ – (Frei nach einem kaninchenfreundlichen Sprichwort)
​Wie verbringt ihr diese regenfreien Stunden? Seid ihr eher Typ „Fleißiges Bienchen“ oder Typ „Entspanntes Kaninchen“? Schreibt es mir in die Kommentare!

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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Wir müssen es klug tun

Wärme schenken, wo die Luft dünn ist: Warum unsere Hilfe in den Anden anders aussieht.

Die Berge Boliviens sind atemberaubend schön, doch für die Menschen, die dort leben, ist die Realität oft hart. In den entlegenen Gemeinden auf über 3.000 Metern Höhe ist Armut kein abstraktes Wort – sie hat ein Gesicht. Man sieht sie an den rissigen Händen der Eltern und an den Füßen der Kinder, die oft ohne Schuhe oder in zerschlissener Kleidung durch die Kälte laufen.

Die Berge Boliviens sind atemberaubend schön, doch für die Menschen, die dort leben, ist die Realität oft hart. In den entlegenen Gemeinden auf über 3.000 Metern Höhe ist Armut kein abstraktes Wort – sie hat ein Gesicht. Man sieht sie an den rissigen Händen der Eltern und an den Füßen der Kinder, die oft ohne Schuhe oder in zerschlissener Kleidung durch die Kälte laufen.

Viele dieser Kinder tragen über Wochen dieselbe Garnitur. Es gibt keine Kleidung zum Wechseln. Das hat mich tief bewegt und den Entschluss gefasst: Wir müssen handeln. Aber wir müssen es klug tun.

Viele dieser Kinder tragen über Wochen dieselbe Garnitur. Es gibt keine Kleidung zum Wechseln. Das hat mich tief bewegt und den Entschluss gefasst: Wir müssen handeln. Aber wir müssen es klug tun.

Das Problem mit der Hilfe aus Europa
Man könnte meinen, der einfachste Weg wäre, Altkleider aus Europa zu sammeln und zu verschiffen. Doch die Praxis zeigt: Das hilft fast niemandem.
Die Größe passt nicht: Die Menschen in den bolivianischen Bergregionen sind im Durchschnitt deutlich kleiner und zierlicher gebaut als Europäer. Eine gut gemeinte Spende aus Deutschland ist dort oft schlicht unbrauchbar.

Die Logistik ist ineffizient: Der Transport über den Ozean ist teuer und langwierig.

Das Problem mit der Hilfe aus Europa Man könnte meinen, der einfachste Weg wäre, Altkleider aus Europa zu sammeln und zu verschiffen. Doch die Praxis zeigt: Das hilft fast niemandem. Die Größe passt nicht: Die Menschen in den bolivianischen Bergregionen sind im Durchschnitt deutlich kleiner und zierlicher gebaut als Europäer. Eine gut gemeinte Spende aus Deutschland ist dort oft schlicht unbrauchbar.

Unser Weg: Lokal, Passgenau, Direkt
Ich habe mich deshalb für einen Weg entschieden, der wirklich funktioniert. Ich sammle Kleidung direkt in den Großstädten Boliviens über Bekannte und kaufe gezielt im Großhandel in Sucre gebrauchte Kleidung zu.
Der Vorteil: Die Schnitte und Größen entsprechen exakt dem Bedarf der Menschen in den Bergen. Es ist Hilfe, die wie angegossen passt.

Wie ihr ein Teil dieser Reise werdet Um die Kleidung dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird – in die abgelegenen Täler und auf die kargen Hochebenen – brauchen wir Unterstützung. Eure Hilfe fließt direkt in zwei Kanäle:

Wie ihr ein Teil dieser Reise werdet
Um die Kleidung dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird – in die abgelegenen Täler und auf die kargen Hochebenen – brauchen wir Unterstützung. Eure Hilfe fließt direkt in zwei Kanäle:

Treibstoff: Die Wege in die Berge sind lang und beschwerlich. Ohne Diesel erreicht kein Pullover sein Ziel.

Zukauf vor Ort: Mit euren Spenden kaufen wir im Großhandel in Sucre genau die Stücke, die gerade am dringendsten fehlen (z.B. warme Kinderjacken oder feste Schuhe).

Jede Geste, so klein sie auch sein mag, bringt Hoffnung und ein Stück Wärme in eine Region, in der das Leben jeden Tag ein Kampf gegen die Elemente ist. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass kein Kind in den Bergen Boliviens mehr frieren muss.

Padre Hernán Tarqui im Dienst für die Ärmsten in den Bergen Boliviens


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